Neueste Kritiken: The Revenant - Der Rückkehrer - Seite 4
The Revenant - Der Rückkehrer
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LucaFilm
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Veröffentlicht am 3. Juli 2016
Ich war noch nie so ein größer Fan von Leo. Der Film wurde aber so sehr gehypt, dass wir uns den dann doch auch angeschaut haben, wobei wir irgendwie erwartet haben, dass er von den Toten erwacht, was ja nicht der Fall ist.Dementsprechend ist der Titel sehr fehlleitend!
Am Anfang läuft der Film rund, man ist dabei, macht auch noch einigermaßen Sinn. Aber schon nach ca. 30 - 40 Min. fängt der Film an sich zu ziehen, und wenn Leo anfängt, sich auf seinen Rachefeldzug vorzubereiten, wird es auch mega unrealistisch... also wirklich mega unrealistisch: Ich gehe auch Eisbaden und ich kann wirklich sagen, dass ich locker 5 Min. in eiskaltem Wasser stehen kann, wo viele nicht einmal eine Sekunde ausharren können. Leo macht aber nichts anderes :) Stundenlang plätschert er in mega kaltem Wasser ohne zu erfrieren... ich sag ja nicht, dass ein Film realistisch sein muss, aber in diesem Fall wollen sie realistisch wirken. Dann müssen sie es auch realistisch gestalten. Nun kann man sagen, er hat ja ein Bärenfell um... geht man mit einem Bärenfell ins Wasser. Zum einen saugt sich das Fell voll und wird schwer (was aber wohl in diesem Film nicht passiert?), zum anderen schützt das Fell nur vor Kälte und Wind, solange es trocken ist. Im nassen Zustand bringt es keinerlei Schutz. Ist hier aber auch egal, Leo go. go, go, was solls. Die Bärenverletzungen waren so schlimm, dass er hätte sterben müssen; er hat im Schnee übernachtet ohne Schutz, das hätte er nicht überleben können; er plätschert in eiskaltem Wasser und stirbt ebenfalls nicht...In der Zwischenzeit stirbt aber ringsrum aber auch JEDER, außer Leo... Wer so etwas mag, ich jedenfalls nicht. Jeder, der sich nur ein wenig mit Survival auskennt, merkt schnell, dass ist einfach nur Wunschdenken; nichts reales, nichts greifbares. Das wäre ja auch nicht der einzige Aspekt; es gebe noch so viel mehr zu kritisieren, aber dafür ist mir meine Zeit doch zu kostbar.
[...]DiCaprio ächzt, keucht und stöhnt sich wie ein Damentennis-Match durch die Wildnis, wühlt und kriecht und schleift seinen beinahe unbrauchbaren Körper voran, ringt sich diesen Hugh Glass als anatomisch beeindruckende Willensleistung ab und natürlich durchbrechen bisweilen die echten Leiden eines Schauspielers die dargestellte Rolle, wenn sich Leo rohe Büffelleber einverleibt und das Würgen kriegt, er von der Kälte durchgeschüttelt wird, die Strapazen des Drehs in seinem ausgelaugten Gesicht stehen, das er zu sabbernden und schmerzverzerrten Fratzen entgleisen lässt – das spielt DiCaprio weniger, als dass er es während des „The Revenant“-Shots tatsächlich durchlitt, was diesen Akt der self-torture aber in seiner Kraft und als Ausdruck der Themen des Films nicht mindert.[...]Der wahre Star ist aber Emmanuel Lubezki, denn dessen unfassbare Kameraarbeit schafft eine visuelle Überwältigung und Erlebniswucht, die in ihrer Art ganz und gar einzigartig ist.[...]
Jüngst gesehen mit großen Erwartungen bin ich nicht direkt enttäuscht , habe aber etwas mehr Spannung erwartet. Die Hauptfigur, die in dem Film kaum spricht, bleibt eindimensional und die meiste Zeit ist sie bis zur Unkenntlichkeit mit Dreck beschmiert so 4/5 des Films zu sehen , wie sie stumm und einsam kriechend oder humpelnd durch einen Wald irrt. Der Plot ist genauso einfallslos : Im Stich gelassener Trapper schwört Rache und ist natürlich am Ende auch erfolgreich. Den Oscar hat DiCaprio offenbar nicht für eine wirklich überragende schauspielerische Leistung bekommen, sondern für das Aushalten der schwierigen und unangenehmen Produktionsbedingungen dauernd im Dreck sich suhlen zu müssen in einem zum Teil winterlichen Wald. Wenn man den Film mal vergleicht mit " Cast away" mit Tom Hanks, wo ebenfalls die allermeiste Zeit eine einzige Person agiert, stellen sich schnell die Schwächen dar bei diesem Film. Was bei Cast Away keine Minute langweilig wird durch das sensible gespielte Psychogramm eines wirklich guten Schauspielers und all seiner Facetten der Verzeifelung, ( Trauer, Wut, Angst, Verwirrung, sogar Komik) so gelingt das DiCaprio nicht mal ansatzweise. Neu ist allenfalls, dass er diesmal keine übliche Lovestory als Beiwerk hatte. Die Charaktäre der Figuren in dem Film bleiben alle merkwürdigerweise wie roh und schnell zusammengeschnitzt und beliebig klischeehaft. Sie sagen wenig.man erfährt wenig über sie und sie tun noch weniger ausser das, was man auch erwartet. Neben der DiCaprio-Ein-Mann-Show sind sie wie die Requisiten, die leider nötig sind für die Handlung. Die Szenen mit dem Bären und einige weitere sind jedoch ein Meisterstück und wirken sehr real. Der Film ist sehr blutig und für zarte Gemüter nicht zu empfehlen. Wer aber Aktion erwartet , wird auch enttäuscht sein, den solche Szenen gibt es nicht oft. Sie beschränken sich auf das übliche Indianermassaker, die Bärenszene und den Showdown mit dem bösen Widersacher am Ende. Wie gesagt: Die meiste Zeit sieht man einen dreckigen Verletzten durch den Wald irren umrahmt von schönen Landschaftsbildern in düsterem grau-weiss.
Schauspielerisch gut besetzt , allen voran Leonardo Dicaprio der mal wieder genial aufspielt. Mir hat der Film ein wenig zu lange gedauert. Unlogisch hoch tausend : spoiler: L.Dicaprio wird in einer Szene von einem Bären völlig "zerfleischt" und durch die Luft geschmissen aber überlebt das. Mumpitz im ansonsten guten Streifen
Das Buch war meiner Meinung nach besser. Ich finden der Film hat schöne Landschaftsaufnahmen und bietet gute Schauspielleistung. Keine Frage. Ganzheitlich finde ich ihn jedoch zu wild und es wird meiner Meinung nach zuviel gemetztelt. Schade. Kann den Film nicht empfehlen.
Hm, Oscar für eine einzige Leidensgeschichte? Darüber kann man sicher streiten, ob das nun angebracht war. Der Film zieht sich unendlich in die Länge, man hätte es sicher ein bisschen kürzer und damit spannender gestalten können. Was mich auch total genervt hat sind die ellenlange Dialoge in indianischem Dialekt. Es ist wahnsinnig anstrengen, dann auch noch englische Subtitles lesen zu müssen. Alles in allem habe ich mir sehr viel mehr von dem Film versprochen. erinnert sehr an alte Charles Bronson Filme: Mein ist die Rache ...