Neueste Kritiken: The Revenant - Der Rückkehrer - Seite 5
The Revenant - Der Rückkehrer
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Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 27. März 2016
Meine Erwartungen waren groß - "der krasseste Film der letzten Jahre" und ähnliche Kommentare wie "man leidet mit und spürt die Hitze des Feuers" hatten mich freudig gestimmt. Nun ja. "unrealistisch, langweilig und viel zu lang" ist in meinen Augen treffender. Während die Schauspieler gute Arbeit leisten und es schöne Naturaufnahmen gibt, will der Film weder enden noch spannend werden. Auch leidet die Stimmung im grauen Einerlei von Schnee und Bäumen.
Kurz zur Geschichte: USA 19. Jahrhundert - Pelzjäger werden von Indianern angegriffen und nur 10 können fliehen. Der ortskundige Glass (DiCaprio) überlebt auf der Flucht nur knapp einen Grizzlybär Angriff und als sein Sohn, ein Halbblut, dann durch einen anderen Pelzjäger getötet wird, schwört er Rache. Kein Mensch kann diese Kälte bei dem Blutverlust und mit den Wunden überleben. Es ist absolut reißerisch und übertrieben. Es ist unmöglich, es zieht sich dabei noch ewig hin und es gibt kaum Spannung.
Ich Ärger mich über die Länge und die flache Handlung - Filmgeschichte? NIEMALS!!! Nicht sehenswert.
Ps: Der Film läuft noch, ich hatte bis dato nichtmal einen Account bei Filmstarts. Ich hab mich extra angemeldet um diesen Film zu bewerten. Von allen Oscar Filmen, die ich kenne, ist das der schlechteste und ich einfach ehrlich enttäuscht. Schade um die Zeit.
Ein etwas zwiespältiges Vergnügen, dieser Film. Da wäre zum einen die dümmliche Rachestory. Die emotionale Komplexität der Hauptfiguren hält sich in sehr überschaubaren, stark vereinfachten Grenzen. Einzig der von Tom Hardy verkörperte Fitzgerald erweist sich als halbwegs interessante Figur. Getrieben vom Überlebenswillen und der Hoffnung auf ein geruhsames Leben in wärmeren Gefilden läßt er die eine oder andere moralische Grenze sausen. So what. In der Wildnis, die von Trappern, französischen Fellhändlern und Außenposten des Militärs bevölkert wird, zählt eh nicht mehr als das nackte Überleben. DiCaprios Hugh Glass ist einfach nur eine unrealistische Überlebensmaschine. Was er hier wegsteckt, hat Chuck Norris taugliches Format. Ich fand's ärgerlich überzogen und eine Beleidigung für die Intelligenz des Zuschauers. Prächtig sind natürlich die famosen Naturaufnahmen. Das ist alles sehr schön und beeindruckend und lohnt den Kinobesuch. Iñárritu schafft es auch, trotz des blöden Plots, die Spannung aufrechtzuerhalten, so dass man sich einfach 2,5 Stunden treiben lassen kann. Fazit: für einmal gucken ok. Mehr nicht. Von der Kritik überbewertet.
Ich habe den Film zunächst im "Internet" gesehen - und 24 Stunden später saß ich im Kino! Das alleine, finde ich, heißt schon was. Absolut genialer Film. Ich habe eben eine Kritik von einem anderen User überflogen und habe gelesen: "man konnte die Kälte der Umgebung und die Wärme des Feuers quasie spüren" - und da stimme ich absolut zu 100% überein. Der Film ist super - ob es die Story, die Schauspieler sind ? Teilweise. Was mich begeistert, da ... es alle Sinne mit beeindruckt, die Landschaften, die überzeugende Darstellung - man "erlebt" es mit. Das ist wahnsinnig super - sollte die VR-Brille eeeendlich mal markttauglich sein, will ich den Film damit sehen - und bestenfalls, temperier sich mein Kinoraum (ich habe keinen, dass klingt nur besser ;) nach gegebener Umgebung, dass würde das Erlebnis zu 110% abrunden. Ich liebe diesen Film! Und das es zufälligerweise ENDLICH jener war, nach Titanic, Catch me if you can, Wolf of Wallstrweet und x guten Filmen, der ihm den Oscar brachte, ja. Ja. Der Film ist genial!
Man muss schon sagen, dass es ein echt gelungener Film ist. Jetzt kommt aber das große ABER. Für mich ist es ein atemberaubender Dokumentationsfilm mit kurzen schauspielerischen Darbietungen mehr aber auch nicht. Alle haben ihre Rolle gut bis sehr gut gespielt aber irgend wie reichte mir das nicht. Man müsste für diesen Film ein eigenes Genre erfinden. LD hat natürlich den Oscar für seine Schauspielkunst verdient für mich aber schon viel viel Früher. Er hatte bereits einige Sachen abgeliefert die mich mehr überzeugt hatten. Natürlich muss man den Film gesehen haben, durch die tollen Bilder ist es ein großer Film in seiner eigener Gattung aber nichts für eine DVD-Sammlung.
Leider reichen eine gute schauspielerische Leistung vor bzw. in schöner Kulisse nicht aus, um einen überwältigenden Film abzuliefern. Das zeigt The Revenant ziemlich deutlich. Langatmig und bzgl. Kameraeinstellungen irgendwann langweilig, da durch Wiederholungen getragen, schleppt sich die in großen Teilen auch unspektakuläre Story durch die nasskalte Landschaft. DeCaprio spielt gut, aber der spoiler: erfolgreiche Überlebenskampf ist durchweg so unrealistisch, dass man die Rolle kaum ernst nehmen kann. Insofern bleiben schöne Landschaftsbilder, eine tolle Filmmusik und eine bemerkenswert authentische Darstellung des Lebens in der Wildnis in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Nordamerika. Dem Film hätten ein paar weniger "Baumszenen" gut getan, denn in bspw. 130 anstelle 150 Minuten, wäre der Film sicher spannender und weit weniger prätentiös rübergekommen!
Dieser Film... ist ein Meisterwerk wie man es selten zu sehen bekommt. ein must seen. Setting stimmt, Beste schauspielerische Leistungen, Spannung durchgehend hoch Und nichts ist unbedingt vorhersehbar. Excellente Kameraführung vom feinsten also atemberaubende Bilder! ich konnte mich wirklich in leonardos lage versetzen. Selbst wenn die Geschichte knapp bzw. einfach gehalten ist und eher weniger was neues ist, reichen Spannung und restliche Qualitäten aus um über die Story hinwegzusehen. Toll!
solider film! nichts was die welt bewegen könnte, doch alleine durch die exzellente kameraführung sehenswert. an einigen stellen erwarten einen aber ziemlicher leerlauf.