Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Juli 2016
Ein großartiger Film von James wan. Man erkennt sofort das es von dem Regisseur gedreht worden ist da die Effekte in allen seine Filme zu sehen sind. Die Musik die steigende Spannung, alles super. Die Schreckmomente waren alle gut gemacht, zwar nicht gereicht um mir in die Hose zu scheißen aber war jetzt nicht schlecht, am Ende wurde es in meiner Sicht ein bisschen trashish und nicht wirklich realistisch. Die Schauspieler, der Hauptdarsteller war wie in die Conjuring Teile ziemlich gut. Die anderen haben auch ihre Rolle gut gespielt. Make up und Effekte waren auch nicht schlecht und so gehört der Film insidious zu meine top 10 gruselfilme.
Einer der geilsten Geisterhorrorfilme der Filmgeschichte! Warten bis es Nacht ist, Licht aus, Dolby Surround aufdrehen und am Besten alleine schauen und ab gehts!
Auch wenn der Film von vielen nicht als der beste Horror betrachtet wird, so ist er meiner Meinung nach einer der besten Horror-Filme überhaupt. Nur wenige Filme dieses Genres konnten mich so fesseln und nachhaltig schocken und gruseln. Klar ist nicht alles vollkommen neu, was auch daran liegt, dass das Horror-Genre schon sehr lange existiert, aber die Momente sind im Film sehr gut und überzeugend umgesetzt so dass man kaum Zeit zum Ruhe finden hat. Der größte Pluspunkt ist, dass der Film nicht erst eine halbe oder dreiviertel Stunde zum Spannungsaufbau braucht und wirklich bis zur letzten Minute keine ruhige Sekunde für den Zuschauer lässt. Wer sich wirklich gruseln will, sollte unbedingt Insidious gesehen haben. Es gibt logischerweise bessere Filme, wobei dies rein subjektiv ist, aber für jeden Horror-Fan ist dieser Film ein Muss.
Im Horrorgenre wurde schon so alles bedient! Okkultismus, Zombie, Psycho, Monster, übernatürliches, exploitation usw.
Insidious erfrischt nicht nur mit neuen Ideen in diesem Genre, sondern Schaft auch bei eingefleischten horrorfans dieses unglaubliche Gefühl des "sich gruselns" , welches ich vor diesem Film lange nicht mehr hatte! ...der Film hat ein unglaubliches Tempo, wie ein Berserker prügelt er auf von Anbeginn auf den Zuschauer ein. Chapeau !
Insidious ist einer der besten 3 Filme dieses Genre aller Zeiten
Ein frischer Wind bläst durch das eingestaubte Horrorgenre Hollywoods. Mit "Insidious" wagt endlich mal einer ein ganz neues Experiment. Kein Horror- Spukhaus, kein unnötig brutaler Mord, und kein schon auf dem ersten Blick merkwürdig aussehendes (Waisen-) Kind ist hier der Ursprung alles Bösen. NEIN! Hier haben sich die Macher mal wirklich hingesetzt und etwas überlegt: "Wie kann man einen Horrorfilm machen, bei dem nicht lediglich der Horror oder Gewaltpornos im Vordergrund stehen?" Der Film bietet eine einfallsreiche Story, keine lächerlich naiv agierende Protagonisten, einige lustige Szenen und - das dürfte so ziemlich das wichtigste sein - einen ganz neuen Ansatz. Die Handlung kommt einem nicht schon aus den letzten 20 gesehenen Horrorfilmen bekannt vor. So ist es nicht verwunderlich, wenn in "Insidious" weniger erschrocken wird als bei anderen zutiefst aufwühlenden Horrorfilmen (z.B. The Ring, Orphan, Sinister,...).
Das Einzige, was man dem Film vorwerfen kann ist, dass er hin und wieder (besonders wenn die zwei Typen mit ihren Elektrospielzeugen ins Bild kommen) an Ernsthaftigkeit missen lässt. Der Versuch, das ganze mit ein wenig Humor zu salzen stiehlt die Glaubwürdigkeit der Szene(n). ... Aber Kinderkrankheiten hat bekanntlich jedes neue Projekt, und so hoffe ich, dass man diese im 2. Teil erfolgreich bekämpft hat.
Was macht einen richtig guten Horror-Film eigentlich aus? Sind es gut platzierte Schreck Momente? Oder eher eine gruselige und abgedrehte Geschichte? Nun beides ist sicherlich nicht un-relevant, jedoch längst nicht alles um für ein schreckliches Vergnügen zu sorgen. Und mal ehrlich: Bei der Fülle an Horror Filmen die uns in den letzten Jahrzehnten um die Ohren gehauen wurde, waren nicht wirklich viele gute dabei. Der Australisch-Chinesische Regisseur James Wan, der mit "Saw"das Genre revolutioniert hat, liefert auch bei "Insidious" handwerklich perfektes Grusel Kino ab, was gerade an den kleinen Dingen liegt.....
Es muss nicht immer ein Mega Big Budget sein, um einen guten Film zu machen. Es gibt dem Regisseur lediglich die Möglichkeit, seine Ideen einfacher umzusetzen. Doch bei diesem Horror-Thriller ist das gar nicht nötig. Wan spielt extrem gut mit der eigenen Vorstellungskraft und platziert seine Schockmomente so gut und überraschend, dass selbst ich als Horror erprobter das eine oder andere mal zusammen gezuckt bin. Auch spielt die Musik eine große Rolle in diesem Film. Fast schon wie in einem Drama verstärkt sie einen besonders emotionalen Moment, was sich meist in der von Rose Byrne ("Brautalarm") gespielten Renai Lampert spiegelt, die als erstes mit dem mysteriösen Ereignissen zu tun bekommt. Und kommt dann der besagte Schreck Moment setzt die Musik aus, es ist Totenstill und eine fast schon ummenschliche Pause tritt ein. Das spiegelt sich auch in der Vertonung des Films wieder. Türen fallen von alleine zu, ständig knarzt etwas und allerlei andere unheilvolle Geräusche sind zu hören. Hier hat der Tonmeister alles richtig gemacht und so eine einzigartige Stimmung erzeugt. Überhaupt die Stimmung. James Wan führt mit sehr viel Ruhe und Zeit seine Charaktere in die Geschichte ein und lässt den Zuschauer so von Anfang an an ihrem Schicksal teilnehmen. Kontinuierlich schraubt er dann permanent die Spannung nach oben.
Das Drehbuch von Leigh Wannell ("Saw") funktionier meist sehr gut. Er schafft es immer wieder die eine oder andere überraschende Wendung einzubauen, was immer wieder einen (Aha) Effekt hervorruft. Sicher ist die Grundstory jederzeit austauchbar. Familie zieht in ein altes Haus, und wird fortan von Geistern heimgesucht. Das ist so ziemlich der bekannteste Horror Plot den es gibt. Was aber"Wanell" und "Wan" verstehen, es ist gar nicht nötig das Rad neu zu erfinden. Es muss fahren können. Und ist "Insidious" mal in Fahrt gekommen, gibt es kein halten mehr. Die Kamera schwenkt immer mitten ins Geschehen, mal aus der Totalen dann wieder aus einer völlig ungewohnten Perspektive. Und das Leiden der Menschen fesselt den Zuschauer. Den wer will schon von Geistern heimgesucht werden? Auch die Darsteller sind mitverantwortlich das hier Spannung und Dramatik aufkommt. Die schon erwähnte Rose Byrne ist das Herzstück des Films, aber auch Patrick Wilson ("Conjuring") als ihr Ehemann und vor allen Barbara Hershey (Black Swan") als dessen Mutter können überzeugen. Auch die Kinderdarsteller machen ihre Sache mehr als ordentlich. Bei einem Budget von gerade einmal zwei Millionen Dollar kann man natürlich keine großen Effekte erwarten. Das vermisst man hier allerdings auch nicht. Selbst den aufwendigsten Szenen, etwa wenn ein paar Geister im dunklen, nebligen Haus im Wohnzimmer stehen und sich nicht bewegen, verleiht James Wan seinen eigenen, schaurigen Stil der nie plump und einfallslos daher kommt. Überhaupt Wan. Die großen Bosse Hollywoods sind bereits auf den Australier aufmerksam geworden, was bei Einspielergebnissen jenseits der 100 Mio Dollar auch kein Wunder ist. Und so ist es auch nur eine Frage der Zeit gewesen, dass er seinen ersten großen Blockbuster machen darf. Nämlich "Fast and Furious 7". Da darf man mehr als gespannt sein, ob Wan auch dem Action Genre seinen eigenen, genialen Stempel aufdrücken kann.
Da auch der Humor in der einen oder anderen Stelle nicht zu kurz kommt und der Film so eine herrliche Selbstironie besitzt, und die Schockmomente so gut platziert sind muss ich gestehen, kaum etwas negatives zu finden. Die Story ist wie gesagt doch sehr austauschbar, das mindert das Grusel Vergnügen an "Insidious" jedoch nicht im geringsten. Auch triftet der Film manchmal zu sehr in die Slapstick ab, was jedoch auch wieder seinen ganz eigenen Charme hat.
Fazit: So muss ein Horror Film der alten Schule aussehen. Ohne große Effekte treibt James Wan den Spannungsbogen bis ins unerträgliche nach oben und belebt mit seinem großen Talent das Genre zu neuem Leben. Muss man gesehen haben. Aber lieber nicht nach 22:00 Uhr!!.....
PS. Die Kritiken zu den nächsten Horror Filmen von James Wan, "The Conjuring" und "Insidous 2" folgen in Kürze.
So, hab den Film grad gesehen und muss sagen, er ist ziemlich gut! Schon das Intro fand ich sehr stimmig, die Kamerafahrt ins dunkle, mit dieser Fratze, anschließend der Titel und dazu ein sehr passender Sound. Erinnerte mich irgendwie stark an "Der Exorzist" und lies mir schon nen schauer über den Rücken laufen. Ansonsten, was kann man zum Film sagen... Er bietet an sich nichts was man nicht schon irgendwie gesehen hat und klaut ganz ungeniert bei allen bekannten Vertretern des Genres.... und das ist auch gut so! Der Film überzeugt absolut und ist schlicht weg durchgehend gruslig und das Ende gestaltet sich doch etwas anders als man es vielleicht erwartet. Also Menschen die sich gerne mal gruseln und schon Filme wie Paranormal Activity, Blair Witch, Poltergeist usw. mochten kann ich Insidious bedenkenlos empfehlen.