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Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 27. Dezember 2011
Schon lange wurden in einem Film nicht mehr so viel Unbehagen, Schrecksekunden und Gruselmomente verpackt. Obwohl man ab einem gewissen Zeitpunkt weiß, was sich dort abspielt, will dieses ungute Gefühl einfach nicht verschwinden. Das ist Gruselspaß vom Feinsten! Dabei fließt kaum Blut. Bei Insidious läuft alles über die gut kreierte Atmosphäre ab und das funktioniert wirklich gut. Wer sich einmal wieder so richtig gruseln möchte, ist in diesem Spukhaus auf jeden Fall an der richtigen Adresse!
In der Generation der Horror-Schocker ist dieser subtile Gruselfilm eine willkommene Abwechslung und weiß durch seine dichte Atmosphäre zu fesseln. Regisseur James Wan versteht es bei Insidious sehr gut, dem Zuschauer eine Geschichte raffiniert und gut gemacht zu präsentieren. Damit beweist er, dass er für jede Art von Horror der richtige Mann ist!
Toller Horrorfilm wenn man sich mal so richtig Gruseln will! Der Film hatte wirklich ei paar gute Schocker. Doch die zweite Filmhälfte konnte das Niveau der ersten Filmhälfte nicht ganz mithalten.
Vorweg muss man sagen, dass der Film bzw. der Regisseur die Schockeffekt sehr überzeugend umsetzt. Die Schocker wurden allesamt durch perfektes Soundediting in Szene gesetzt. Kameraführung fand ich nicht so gelungen, da das Bild an einigen Stellen sehr verwackelt wirkte (Ja ich weiß dass dies vom Director evtl gewollt war, aber ich empfand es eher als störend). Zudem fand ich die Kameraplatzierungen teilweise unpassend. Die Szenenabfolge war mir auch ein klein wenig zu schnell, aber das ist mittlerweile üblich in der Filmbranche. Das sind alles nur kleinere Mängel, die meiner subjektiven Meinung entsprechen. Der Plot war gut erzählt, Schocker in guten Abständen gesetzt, allerdings war das letzte drittel des Films eher total lächerlich als schockierend zu sein, und das ist objektiv zu betrachten;).
Ein Freund hat mir geraten, den Film anzusehen und hat nicht wirklich erzählt um was es in den Horrorfilm geht. Als ich mir das Cover mal betrachtet habe, dachte ich das es sowas wie "Orphan-Das Waisenkind" sein wird, aber davon weit gefehlt. Insidious weiß über 100 Minuten die Spannung zu halten und geht in so viele Richtungen, so dass es für mich sehr schwer war, im Vorraus zu ahnen, auf was es denn nun wirklich hinauslaufen wird. Ich bin immer noch ziemlich sprachlos und kann nur jedem Genrefan raten, diesen Film zu kaufen. Back in the 80's, 1A! Absolute Kaufempfehlung!
Endlich mal wieder ein guter Horror-Film, die Fans des Genre mussten ja mal echt lange warten, Paranormal Activiti hin oder her, dieser Film muss sich nich verstecken. Bekannte Story is mit dabei, aber die Umsetzung is wahrlich gut.Was soll ich sagen, toller Film mit nem beachtlichem -Grusel-Faktor....für jeder der Horror-Filme mag is dies ein MUSS!, für alle anderen auf jeden Fall sehenswert....10Xmal besser wie einer von den gemetzel SAW'S...MfG
Ein neues Haus, ein neues Leben - nichts mehr wünscht sich die junge Familie als sie in ein altes, düsteres Familienhaus einzieht. Doch paranormale Phänomene und ungebetene Geister rauben den Bewohnern ihren Schlaf. Schon bald wird klar: Nicht das Haus, sondern ihr Sohn Dalton (Ty Simpkins) ist an den Ereignissen schuld. Die Macher von Paranormal Activity und Saw haben sich beim Psycho-Schocker "Insidious" richtig was einfallen lassen: Ungewöhnliche Kamerawinkel, überzeugendes Schauspiel und eine zwar nicht besonders umfangreiche, dennoch sehr guselig ausgelegte Story mit überraschendem Schluss. Die FSK-Freigabe "ab 16 Jahren" ist hier mehr als gerechtfertigt. Kurz: Wer einen richtig gruseligen Horrorschocker sehen will und nicht besonders viel Wert auf den Plot legt, ist bei "Insidious" sicher richtig aufgehoben.
Also ich bin jetzt ein wenig zerrissen, denn ich habe auch zuvor einige andere Kritiken gelesen. Denen zufolge ist gerade die erste Hälfte toll, die zweite jedoch nicht. Ich muss sagen: Genau umgekehrt! Wirklich los geht der Film erst mit den zwei Geisterjägern, wobei das hier wirklich nur zeitlich zu verstehen ist. Die lustigen Elemente wirkten dämlich und wirklich deplatziert, denn Insidious ist ein doch recht düsterer, ernsthafter Film, was mir auch sehr gefallen hat (mich nerven diese Pseudo-Schwarzhumoreinlagen aus anderen Filmen tierisch). Patrick Wilson & Co. spielen ihre Rollen passabel. Irgendwie wirken sie ein wenig lustlos, und man denkt sich so, dass ein Regisseur mit mehr Erfahrung im Schauspielerführen und ein klügeres Drehbuch hier einfach mehr Verbundenheit mit den Charakteren hätten schaffen können. Dann aber die zweite Hälfte. Ich fand das "Fantasy"-Element gut - die Formulierung ist einfach unpassend, denn es ist nicht Fantasy, sondern einfach mal ein konsequentes ausgebauter Hintergrund des Gruselsettings. Die übernatürlichen Elemente sind cool, man gruselt sich, will aber mehr wissen. Ich hätte absolut nichts gegen weitere Filme. So waren dann auch Finale und Epilog sehr gut geraten. Und das gefällt mir dann irgendwie auch mehr: Ein Film, der zum Ende hin viel besser wird und in den man gerne noch tiefer eingetaucht wäre. Einzig die eher schwächeren Charaktere und manche Drehbuch-Rohheiten verhindern für mich eine höhere Wertung. Hat man aber auch nicht alle Tage, denn meist ist es ja umgekehrt!
Ich bin immer auf der suche nach guten Gruselfilmen, leider haben mich meine beiden letzten Paranormal Activity 1 und 2 total enttäuscht, vorhersehbar und absolut langweilig. Hab vielleicht deswegen nicht viel erwartet von Insidious, wurde aber positiv überrascht, endlich wieder ein film wo man sich richtig gruselt. Wer den Film Poltergeist kennt, wird sofort Ähnlichkeiten feststellen, leider wurden auch schlechte dinge kopiert, so empfand ich den Film im letzten drittel viel zu fantasylastig. Für mich ist das eigentlich eine Poltergeist Neuauflage, aber das stört mich nicht, da ich mich gut gegruselt hab und das wollt ich ja auch.