Ziemlich beste Freunde
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4,5
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Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 16. Januar 2012
„Ziemlich beste Freunde“ hier, „Ziemlich beste Freunde“ da. Auch wenn der deutsche Titel eher einen weiteren Beitrag zum Thema „Freunde mit Sonderleistungen“ vermuten lässt, verbirgt sich dahinter der aktuelle Spitzenreiter der Kinocharts. Das besondere hierbei ist allerdings da es sich nicht um ein millionenschweres amerikanisches Produkt über transformierende Riesenroboter handelt, sondern um eine französische Filmkomödie über eine komplizierte Freundschaft, die außerdem auch noch auf wahren Begebenheiten beruht. Wer jetzt eine reine Buddy-Komödie erwartet, muss damit rechnen enttäuscht zu werden. Denn „Ziemlich beste Freunde“ ist viel mehr als das.
Es geht um Freundschaft. Natürlich nicht um irgendeine Freundschaft, sondern um die zwischen dem schwarzen Driss und dem querschnittsgelähmten Phillipe. Driss ist arm, ohne Arbeit und kommt aus dem Gefängnis, während Phillipe reich und kulturbegeistert ist und in einer riesigen Villa lebt. Das die beiden doch weit mehr zusammen passen, als man meinen sollte, zeigt bereits die erste Begegnung. Driss bewirbt sich als Pfleger von Phillipe. Das heißt, eigentlich bewirbt er sich nicht. Er will lediglich den Versuch bescheinigt haben, für das Arbeitsamt. Als er Phillipe zum ersten Mal sieht, macht er Scherze und verhält sich unsensibel. Doch genau das ist es, was Phillipe sucht. Jemand, der sich ihm gegenüber ungezwungen verhält, jemanden der seine Situation nicht beschönigt, ihn aber auch nicht wie ein Baby behandelt. Ab diesem Punkt zeigt sich die wirklich große Stärke des Films. Die Balance zwischen traurigen und witzigen Szenen ist perfekt getroffen. Ist man im ersten Moment noch zu Tränen gerührt, liegt man im nächsten am Boden vor Lachen. Grade Driss ist es, der mit seiner objektiv betrachtet sehr groben Art mit der Behinderung von Phillipe umzugehen, die Lacher meist auf seiner Seite hat.
Gerade das macht „Ziemlich beste Freunde“ zu einem besonderen Film. Auch wenn sehr locker mit dem Thema Behinderung umgegangen wird, so entsteht trotzdem niemals der Eindruck, ein guter Freund wäre alles, was Phillipe gegen seine Lähmung bräuchte. Eine Freundschaft wie die zwischen ihm und Driss ist zwar keine Heilung, aber das beste Mittel um besser damit umzugehen.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 16. Januar 2012
Der Film ist wirklich gut gelungen. Vor allem die Leistungen der Hauptdarsteller sind sehenswert. Trotz alldem wird mir ein bisschen zu viel Hype um diesen Film gemacht.
Denn man sollte bedenken, dass so eine Geschichte bzw. in abgewandelter Form schon zigmal verfilmt und thematisiert worden ist. Also, die Story bietet nichts Neues.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 15. Januar 2012
Einer der besten Filme seit langem!! Viel gelacht und geschmunzelt und zwischendurch auch mal schwer geschluckt!
MastahOne
MastahOne

79 Follower 216 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 15. Januar 2012
Kann mich dem gesagten nur anachließen. Herzerfrischend, lustig, tiefsinnig und sehr kurzweilig. Beste Komödie seit langer Zeit. Für Fulme wie diesen liebe und genießr ich das europäische Kino
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 12. Januar 2012
Man sollte sich diesen Film auf jedenfall ansehen, da er einfach nur gut ist. Ich habe es selten erlebt, dass am Ende eines Filmes alle Zuschauer im Kino sitzen bleiben und wirklich keiner ein Wort sagt.
Möchte man die Ausage diese Filmes mit einem Wort beschreiben, so würde ich sagen: Lebensfreude! Ja er strahlt Lebensfreude aus. Selbst ein schwer behindert Mensch hat Freude am Leben gefunden, da er einen wirklichen Freund gefunden hat. Und trotzdem ist dieser Film im gewissen Maße, trotz oder gerade der zahlreichen Witze, Anspruchsvoll und bedrückend. Er regt zum Nachdenken an und sorgt dafür das wir uns selber fragen, warum wir manchmal denken wir würden im Unglück leben.
Die Story ist sehr herzerwärmend und gut in Szene gesetzt. Die Schauspieler haben sich sehr viel Mühe gegeben die Geschichte gut umzusetzten. Diese Punkte machen den Film zu einem 4 Sterne Film. Da die Grundstory jedoch nicht erfunden ist bekommt der Film einen zusätzlichen Charakter, daher 4,5!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12. Januar 2012
Der Film ist unglaublich toll! Er ist sehr emotional und doch höchst humorvoll. Ich habe sehr viel gelacht und doch habe ich den Film sehr ernst genommen. Meiner Meinung nach der schönste Freundschaftsfilm den es gibt. Er gehört nun zu meinen Lieblingsfilmen :)
Und ebenfalls ein riesen Kompliment für die Schauspieler.
Sehr empfehlenswert!!!!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 11. Januar 2012
Die Franzosen legen ja in der Regel bei ihren Filmen mehr Wert auf eine gute Handlung, als auf tolle Effekte. Auch hier wird auf eine gute Geschichte gesetzt und die Rechnung geht auf, soviel sei gesagt.

Worum gehts:
Der aus einem französischen Problemviertel stammende Driss muss sich beim stinkreichen, querschnittsgelähmten Philippe um eine Stelle als Pfleger bewerben, um weitere Förderungen vom Arbeitsamt zu erhalten. Eigentlich möchte Driss nur eine Unterschrift haben, um seine Anwesenheit am Bewerbungsgespräch nachweisen zu können, doch Philippe findet gefallen an seinem scharfen Humor und bietet ihm somit eine Anstellung an. Mit Driss Zustimmung zu diesem Angebot beginnt eine lustige, manchmal aber auch traurige, Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem spießigen Millionär und dem kleinkriminellen Ghettoboy.

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, was der Glaubwürdigkeit der beiden Charaktere zugute kommt. Die Geschichte wirkt nicht gestellt oder übertrieben und beide Hauptdarsteller gewinnen schnell alle Sympathien für sich. Auch wenn die Thematik des Films eher traurig als witzig ist, gibt es viel zu lachen.

Absolut empfehlenswertes Kinoprogramm also!!!!!!
Max H.
Max H.

97 Follower 153 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 14. Januar 2013
Dieser Film hat eine so lockere Herangehensweise an zwei ernsthafte Themen ( gleichzeitig Armut & körperliche Behinderung), dass ich zugegeben total überrascht wurde. Er hatte sich zuvor zwar bei der Kritik stark angedeutet, seine tatsächliche Wirkung war für mich dennoch noch erfreulicher als gedacht.
Die Kombination zweier verschiedener Hautfarben und Einstellungen wie auch in diesem Fall, wurden in Hollywood ja auch schon reichlich überstrapaziert. Selten hat man aber so eine Chemie und Schlagfertigkeit gesehen wie bei diesem Duo ( in Sachen Schlagfertigkeit natürlich vor allem Driss).
Der Sarkasmus sticht natürlich unverkennbar stark heraus, funktioniert aber stets und es werden auch sanftere Töne angeschlagen. Das Dramatische kommt oft plötzlich und trotz der offensichtlichen ironischen Prägung der beiden Protagonisten, meistern sie auch diese Aufgaben mit der dafür nötigen Ernsthaftigkeit, die jedoch immer authentisch wirkt. Kleine Minuspunkte für die nicht ganz so überzeugenden Nebenschauplätze wie z.B. Phillipes Tochter, deren Szenen manchmal unzusammenhängend und verwirrend im Raum stehen bleiben, dennoch ist den Regisseuren mit ihrem Werk eine großartige, zutiefst berührende, unkonventionelle Komödie über Hindernisse im Leben gelungen, die zu jeder Zeit locker und lebensecht daherkommt.
Jetzt schon die erste positive Überraschung des noch jungen Jahres!
Lamya
Lamya

1.384 Follower 801 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 9. Januar 2012
Der Film ist für mich eine absolute Überrachung. Hätte nicht gedacht, dass der Film so gut ist. Schauspielerisch wirklich gut und auch sonst kann der Film mit einigen Lachern überzeugen. Wirklich ein klasse Drama, was man sich auf alle Fälle mal ansehen sollte!

8/10
blutgesicht
blutgesicht

174 Follower 292 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 7. Januar 2012
Eigentlich mag ich solche Filme ja nicht so gerne, aber dieser hat mich echt ein wenig berührt. Schöner Film über eine Freundschaft von zwei ganz verschiedenen Menschen, die durch Zufall aufeinander treffen und auf ihre Art und Weise eine besondere Beziehung zueinander aufbauen. Teils ein wenig traurig und tragisch, anderseits aber auch witzig und fröhlich.
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