Neueste Kritiken: Im Westen nichts Neues - Seite 2
Im Westen nichts Neues
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Philm
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Veröffentlicht am 27. August 2023
Ich bin tatsächlich etwas enttäuscht. Klar nimmt einen die Thematik erst mal und auch dieser Film schafft es die Brutalität und Tragik des Krieges einzufangen. Kameraarbeit und Szenerie sind tatsächlich gut. Gestört haben mich aber schon zum einen diese entleerte Erzählstruktur und diese vielen unötigen Abänderungen, die unter anderem gar keinen Sinn machen und sogar den Inhalt des Titels verwischen und viel zu plakativ rüberkommen. So gesehen würde ich jedem eher den Film von 1930 empfehlen.
"Nichts Neues im Westen" ist ein Kriegsfilm, der auf dem Roman von Erich Maria Remarque basiert und sich auf das Schicksal junger Soldaten im Ersten Weltkrieg konzentriert. Der Film stellt die brutalen Realitäten des Krieges und die psychologischen Auswirkungen auf die Protagonisten dar.
Die Regie von "Nichts Neues im Westen" verleiht dem Film eine visuelle Intensität, die die Grausamkeit des Krieges einfängt. Die Kameraarbeit und die visuellen Effekte vermitteln das Chaos und die Zerstörung auf dem Schlachtfeld eindringlich. Die Darsteller leisten beeindruckende Arbeit bei der Darstellung der emotionalen Belastung, der Kameradschaft und der Verzweiflung, die die Soldaten durchleben.
Die Filmmusik unterstützt die Atmosphäre des Films gut und trägt zur Stimmung bei. Sie verstärkt die dramatischen Momente und lässt den Zuschauer tiefer in die Emotionen der Charaktere eintauchen.
Die Handlung folgt den Erlebnissen einer Gruppe junger Männer, die mit den Schrecken des Krieges konfrontiert werden. Der Film zeigt die entmenschlichende Natur des Konflikts und die Sinnlosigkeit des Tötens. Die Szenen auf dem Schlachtfeld sind intensiv und schockierend, wodurch die Grausamkeit des Krieges plastisch dargestellt wird.
Die Charakterentwicklung ist solide, und der Film konzentriert sich darauf, wie der Krieg die Persönlichkeiten der jungen Männer verändert. Ihre innere Zerrissenheit und der Verlust ihrer Unschuld sind deutlich spürbar. Die Dialoge vermitteln die Mischung aus Angst, Hoffnung und Verzweiflung, die die Soldaten durchleben.
Allerdings kann der Film an manchen Stellen etwas langatmig wirken, da er sich stark auf die psychologischen Auswirkungen des Krieges konzentriert. Einige Zuschauer könnten sich nach mehr Action oder einem schnelleren Tempo sehnen.
Insgesamt bietet "Nichts Neues im Westen" eine eindringliche Darstellung des Schreckens und der Sinnlosigkeit des Krieges. Die Regiearbeit, die schauspielerischen Leistungen und die visuellen Effekte verleihen dem Film eine starke emotionale Wirkung. Trotz einiger Längen in der Handlung ist der Film eine beeindruckende und nachdenklich stimmende Betrachtung der menschlichen Erfahrung im Krieg.
Die Netflix-Neuverfilung von Edward Berger ist definitiv ein sehr guter Film, auch wenn er, vor allem am Schluss, ziemliche Schwächen hat.
Dass der Film mit der Buchvorlage und dem Film von 1930 nicht deckungsgleich ist, finde ich persönlich nicht so schlimm. Es ist auch schier unmöglich, die epische Tiefe und die schauspielerische Klasse des Originals von Lewis Milestone zu erreichen. Auch ist das literarische Meisterwerk von Erich Maria Remarque unerreichbar. Bergers Werk ist eher ein Film nach Motiven des Buches – alles andere hätte unweigerlich zu schwierigen und unnötigen Vergleichen geführt.
Bis auf kleine Details, die vernachlässigt werden können, ist die Neuverfilmung eine der authentischsten Produktionen der letzten Jahre. Netflix ist ja für seine historisch genauen Interpretationen bekannt und hier passt uniform- und waffentechnisch (fast) alles. Diese Authentizität muss einfach mal hervorgehoben und auch besonders gelobt werden. Emotionale und authentische Filme können nur gelingen, wenn die Thematik ernst genommen wird. Zu einer würdevollen Annäherung an das Leiden der jungen Soldaten in diesem mörderischen Konflikt, gehört einfach dazu, dass diese so abgebildet werden, wie sie damals aussahen.
In apokalyptischen Bildern zeigt Berger das sinnlose Sterben an der Westfront 1914-1918. Es sind teilweise Szenen, die sich am Rand des Möglichen und Ertragbaren bewegen und die schier nicht mehr zu steigern sind. Der Plot wird durch Computertechnik atemlos nach vorne gepeitscht, allerdings wird wie in vielen modernen Produktionen, die Tiefe die Charaktere nicht völlig ausgeschöpft und die Kameraden von Paul Bäumler können den innen zustehenden Raum nicht so füllen, wie es Milestone 1930 seinen Protagonisten ermöglichte.
Im Westen nicht Neues ist einer der besten Filme des Genres und wäre definitiv ein cineastischer Meilenstein, wenn nicht das völlig überdrehte und historisch inkorrekte Ende wäre. Es gab nur einen Sturmangriff in den letzten Minuten des Krieges, der wurde aber nicht von einem deutschen, sondern von einem amerikanischen Offizier befohlen und leider driftet die Hinrichtungsszene der Verweigerer in historischen Populismus ab. In der ganzen deutschen kaiserlichen Armee gab es von 1914-1918 ganze 48 Todesurteile. Schade, dass Edward Berger sich da gehen lies und offensichtlich seinem Antikriegsdrama noch mehr Drama verleihen wollte.
An sich ein Film der "die GESCHICHTE" gut darstellt. Aber für manche Verhältnisse ist es an vielen Stellen sehr Brutal man musste schon öfters mal tief schlucken für eine Deutsche-Filmproduktion aber gut. Mit recht, hat der Film auch seine Altersangabe (FSK 16) man brauch sehr viele starke Nerven um das zu verkraften, was dort dargestellt wird.
Ein Film der nur ganz schwer zu ertragen ist. Nicht nur deutschlandweit auch international kein Film der sich verstecken muss. Von einer erdrückenden Gesamtstimmung über ein sehr sehr starken Cast, erdrückende Musik bis hin zur Kameraführung. Eine durchweg gelungene Produktion.
Ich habe mir heute den Film "Im Westen nichts Neues" angesehen. Der Film war sehr eindrücklich. Die Musik war schön, Schauderhalt und auf den Punkt in Szene gesetzt. Eine Abschnitt der Musik ist mir im Gedächtnis geblieben, was eindrücklich und musikalisch, den Krieg, wiederspiegelte. Die Maskenbildnerin und Kostümebilder sowie Puppenbauer, haben alles sehr realistisch dargestellt. Von dieser Arbeit war ich begeistert, obwohl es komisch klingt, sowas zu sagen. Die Kameraführung hatte in vielen Bereichen den Eindruck erreicht, oft vor Ort des Geschehens zu sein, wodurch ich in vielen Szenen und Frequenzen, schlucken musste. Auch war ich sehr nachdenklich, während und nach dem Film. Die Schauspielerische Leistung war großartig, vorallem der junge Hauptdarsteller, der noch nicht viele Rolle, die er in seiner Karriere gespielt hatte, hatte man in vielen Szenen das Gefühl, dass er die Emotionen und Ängste der Soldaten, kennen würde.
Ein sehr guter Film, der verdeutlich, wie schrecklich der Krieg war und wie schrecklich Kriege sind. Ich bin kein Fan von Kriegsfilmen/-dramen. Dennoch sollten wir alle, egal welcher Generation und Glaubensrichtungen, bewusst sein, wie viel Leid, Opfer und Nachwirkungen, Kriege haben. Und da bin ich mir nicht sicher ob die Obrigkeit, die sich in irgendwelchen Villen befinden und Befehle geben. Die einen vollgepackten Tisch an Essen, trinken und nicht frieren müssen, dies alles nicht bewusst ist oder nicht wissen wollen, was sie anstellen.
Auch dachte ich an meinen Papa, spoiler: spoiler: der ein paar Tage nach dem der zweite Weltkrieg begann, geboren wurde. Und was er mir für Geschichte erzählte.
Ein sehr nachdenklicher Nachmittag, aber dennoch auch sehr lehrreich.
Also mir persönlich hat der Film überhaupt nicht gefallen, auch wenn die Botschaft dahinter durchaus wichtig sein mag. Krieg ist grausam, der Film für meinen Geschmack leider auch.
Action ohne Sinn, unrealistisch, schlechte Schauspieler, Szenen ohne Tiefe, Grottenschlechter Film. Die alte schwarz/weiss Fassung wurde noch mit Kriegsteilnehmern unter der Fuehrung des Buchautors gedreht, ist viel besser
Hat reingarnichts mit dem Buch zutun und ist hirstorisch einfach falsch. Zudem wird der Krieg hier überdramatisiert und düsterer dargestellt als er eigentlich war.
Solider Kriegsfilm, der aber gegen "Soldat James Ryan" oder "1917" visuell und storytechnisch abstinkt. Wer jetzt sagt, das spricht für die deutsche Filmbranche, der muss die Hintergründe kennen. Amerikanisches Geld, größtenteils tschechische Crew und Locations machten diesen Film erst möglich.