Ich habe mir heute den Film "Im Westen nichts Neues" angesehen. Der Film war sehr eindrücklich. Die Musik war schön, Schauderhalt und auf den Punkt in Szene gesetzt. Eine Abschnitt der Musik ist mir im Gedächtnis geblieben, was eindrücklich und musikalisch, den Krieg, wiederspiegelte. Die Maskenbildnerin und Kostümebilder sowie Puppenbauer, haben alles sehr realistisch dargestellt. Von dieser Arbeit war ich begeistert, obwohl es komisch klingt, sowas zu sagen. Die Kameraführung hatte in vielen Bereichen den Eindruck erreicht, oft vor Ort des Geschehens zu sein, wodurch ich in vielen Szenen und Frequenzen, schlucken musste. Auch war ich sehr nachdenklich, während und nach dem Film. Die Schauspielerische Leistung war großartig, vorallem der junge Hauptdarsteller, der noch nicht viele Rolle, die er in seiner Karriere gespielt hatte, hatte man in vielen Szenen das Gefühl, dass er die Emotionen und Ängste der Soldaten, kennen würde.
Ein sehr guter Film, der verdeutlich, wie schrecklich der Krieg war und wie schrecklich Kriege sind. Ich bin kein Fan von Kriegsfilmen/-dramen. Dennoch sollten wir alle, egal welcher Generation und Glaubensrichtungen, bewusst sein, wie viel Leid, Opfer und Nachwirkungen, Kriege haben. Und da bin ich mir nicht sicher ob die Obrigkeit, die sich in irgendwelchen Villen befinden und Befehle geben. Die einen vollgepackten Tisch an Essen, trinken und nicht frieren müssen, dies alles nicht bewusst ist oder nicht wissen wollen, was sie anstellen.
Auch dachte ich an meinen Papa,
der ein paar Tage nach dem der zweite Weltkrieg begann, geboren wurde. Und was er mir für Geschichte erzählte.
Ein sehr nachdenklicher Nachmittag, aber dennoch auch sehr lehrreich.