Im Westen nichts Neues
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vodkamartini
vodkamartini

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2,0
Veröffentlicht am 31. Oktober 2022
Im Kriegsfilm was Neues? - Remarques Klassiker goes Netflix

Erich Maria Remarques autobiographischer Roman „Im Westen nichts Neues“ ist ein Klassiker der Weltliteratur, vor allem aber bis heute mit die anschaulichste und eindringlichste Schilderung des 1. Weltkriegs aus Sicht des einfachen Soldaten. Das Grauen des ersten industriellen Großkrieges der Geschichte (der amerikanische Bürgerkrieg blieb auf den nordamerikanischen Kontinent begrenzt), das gnadenlose Verheizen Millionen junger Soldaten, die von der brachialen Gewalt moderner Waffensysteme regelrecht in Stücke gerissen wurden, wird gerade aufgrund der nüchternen Darstellung Remarques in all seiner menschenverachtenden Brutalität entlarvt. Die Mär vom heldischen Soldatentum oder gar Soldatentod zerschellt an Remarques präziser und zugleich lakonischer Sprache in ihre Atome. Dass die Nazis den Roman verboten hatten ist vor diesem Hintergrund keine Überraschung und bestätigt dessen Qualitäten.

Natürlich ist ein solcher Stoff wie geschaffen fürs Kino, denn die Wucht und Brutalität des Kriegsgeschehens wird durch Ton und Bild noch einmal deutlich verstärkt. Bereits 1930 wagte sich Hollywood an eine Verfilmung und erzielte eine ähnliche Wirkung wie die Romanvorlage. Lewis Milestones Film gewann 2 Oscars und gilt auch noch fast 100 Jahre später als Klassiker des Genres. Delbert Manns „Remake“ von 1979 wurde diese Ehre trotz positiver Kritikerresonanz und besserer filmtechnischer Möglichkeiten nicht zuteil, aber vielleicht lag es auch am vergleichsweise biederen TV-Format, dass sich die intensive Wirkung von Roman und Erstverfilmung einfach nicht einstellen wollte.

Vor diesem Hintergrund mag die vom Streaming-Giganten Netflix in Auftrag gegebene dritte Romanadaption manchen als ein Wagnis erscheinen, aber bei genauerem Hinsehen ist eher das Gegenteil der Fall. Milestones Film dürfte aufgrund seines Alters nur noch bei ausgesuchten Filmliebhabern auf gesteigertes Interesse stoßen und die zweite Verfilmung ist praktisch vergessen. Dazu haben sich die Sehgewohnheiten und -möglichkeiten des breiten Publikums radikal verändert. Das lange Zeit miefige TV-Format ist hipper denn je. Dazu sorgen technische Neuerungen wie Beamer, Surroundanlagen und vor allem großformatige Fernsehgeräte mit brillanter Bildtechnik für ein ganz anderes Seherlebnis.

Und das wird definitiv geboten. In ultrarealistischen und folgerichtig ultrabrutalen Bildern wird der Grabenkrieg an der Westfront auf den Zuschauer los gelassen. Überall Dreck, Blut und Chaos. Das sinnlose Anrennen der jeweiligen Kriegsparteien auf die gegnerischen Stellungen wird als das inszeniert was es war. Ein apokalyptisches Schlachthaus für den einfachen Soldaten und ein Wahnsinn der befehlenden Offiziere, die das Wesen des modernen Materialkrieges nicht im Ansatz erfasst hatten. Im Film gibt es zwei große Schlachtsequenzen die in Anlage, Aufwand, Inszenierung und Intensität an den Auftakt von Steven Spielbergs „Saving Private Ryan“ erinnern und da auch definitiv mithalten können. Allerdings sind diese 25 Minuten des einzig Herausragende an Spielbergs ansonsten ärgerlich altmodischem Heldenepos, das zudem stark manipulative und tendenziöse Züge trägt.

Letzteres kann einem deutschen Kriegsfilm natürlich nicht passieren, zumindest wenn man den Worten von Regisseur Edward Berger Glauben schenkt: «Anders als bei amerikanischen oder britischen Werken kann es bei einem deutschen Kriegsfilm das Gefühl der Glorifizierung nicht geben», sagte Berger. «Bei uns dürfen wir keine Heldengeschichte erzählen, es geht immer um Trauer, Scham, Schuld und Terror. Und natürlich gibt es nichts, worauf man stolz sein kann in diesen Kriegen. » Der Regisseur attestiert damit der Anglo-amerikanischen Sicht das Recht auf eine Heroisierung des 1. Weltkrieges, eine höchst befremdliche Ansicht, wurde der erste Weltenbrand doch in allen europäischen Ländern zunächst begrüßt, teilweise sogar bejubelt, zumindest aber nirgends ernsthaft zu verhindern versucht. Wer aber das von der Zeit umkommentierte Interview mit Produzent Malte Grunert liest, dessen Verwunderung schwindet in Windeseile. „Die deutsche Perspektive“, so Grunert, „ist notwendigerweise eine ganz andere, wir aus einem Land heraus, das verantwortlich ist für diese beiden Weltkriege …“ Vielleicht hätte er mal Christopher Clarks „Die Schlafwandler“ (immerhin schon von 2012) lesen sollen, dann wüsste er, das die Mär von der alleinigen Kriegsschuld des Deutschen Reichs am 1. Weltkrieg längst als eine bewusste Unterstellung der Sieger entlarvt ist, die so vor allem den sehr harten Versailler Friedensvertrag rechtfertigen konnten und wollten.

Mit historischem Hintergrundwissen über das verfilmte Sujet ist es also bei den beiden Machern des Films nicht allzu weit her, was für einen solchen Film schon mal kein gutes Omen ist. Was aber mindestens genauso ins Kontor schlägt, ist der ebenfalls sehr laxe Umgang mit der Romanvorlage. Da werden neue Figuren geschaffen, diverse Hintergrundgeschichten erfunden sowie ein ganz neuer Handlungsstrang um den liberalen Politiker Matthias Erzberger (Daniel Brühl) eingebaut. Als Bevollmächtigter der Reichsregierung unterzeichnete er den Waffenstillstand und ermöglichte so dem Militär die Entwicklung der „Dolchstoßlegende“. Diese Idee liest sich besser als sie im fertigen Film ist, womit die zahlreichen Probleme dieser Neuverfilmung beginnen.

Da wäre zunächst die sehr holprige und jegliche Empathiechancen ausbremsende Dramaturgie. Remarques Buch fokussiert die Sicht des einfachen Frontsoldaten, was angeblich auch der Film will. Aber durch die ständigen Unterbrechungen der Erzberger-Szenen wir man immer wieder aus der Erlebniswelt des Protagonisten Paul Bäumer (Felix Kämmerer mit einer ungemein intensiven Leistung) heraus gerissen. Dazu ist Edward Berger offenbar ein Fan der selbstverliebten Sam Mendes-Oper „1917“, jedenfalls kopiert er dessen entrückte Bilder einer friedlichen Natur. Dieser Kontrast zwischen Ryan-Fleischwolf und Arthouse-Naturdoku soll wohl das Apokalyptische und Groteske des Krieges veranschaulichen, wirkt in seiner plumpen Plakativität aber nur maximal aufgesetzt und reißt den Zuschauer immer wieder aus seinen Empathiebemühungen. Überhaupt ist der Film vollgestopft mit Manierismen, die wohl die angepeilten Oscarchancen erhöhen sollen und den schnöden Zuschauer damit hochnäsig übergehen. Exemplarisch wäre da die atonalen Dröhnungspaukenschläge zu nennen, die im Filmauftakt alle 5 Sekunden über die in wenigen Minuten albgefrühstückte Kriegsbegeisterung der jungen Rekruten und ihre Ausbildung gekleistert werden. So nach dem Motte, hört her Leute, da kommt noch was ganz Schlimmes auf die armen Burschen zu. Leider ist das pompöse Getöse nur maximal durchsichtig und enervierend.

Überhaupt ist die oberlehrerhafte Plakativität die eigentliche Essenz des Films, so gesehen seine DNA. (Achtung Spoiler) Da wird Felix Bäumers Kriegskameraden Kat ein an Pocken verstorbener Sohn angedichtet um die Identifikation mit ihm zu verstärken. Aber es geht noch weiter. Kat stirbt im Roman auf dem Schlachtfeld, aber das war wohl zu gewöhnlich. Also wird er hier wenige Stunden vor Kriegsende von einem Bauernjungen erschossen, weil er dessen Eier geklaut hatte. Purster Kitsch aus dem Handbuch für Kriegsfilm-Schmonzetten. Natürlich in einem entrückt-idyllischen Arthouse-Wäldchen. Am schlimmsten trifft der Holzhammer-Message-Wahn Bergers aber seinen Protagonisten. So muss Paul ein Stunde vor dem offiziellen Kriegsende auf Befehl eines Generals noch einmal einen Sturmangriff auf die französischen Stellungen mit machen, wo er von einem gegnerischen Soldaten erdolcht wird, während ein weiterer die Sekunden bis zum Waffenstillstand auf seiner Uhr runterzählt. (Spoiler Ende) Um wie viel besser und verstörender ist da Remarques Version, in der Bäumers Tod beiläufig in einem Heeresbericht erwähnt wird der die Worte „Im Westen nichts Neues“ enthält.

Natürlich hat sich das bundesdeutsche Feuilleton mal wieder überschlagen mit seinen Lobeshymnen auf diese Neuverfilmung. Die mit dem Holzhammer und allerlei Kunst(fehl)kniffen vorgetragene Antikriegsbotschaft passt sehr gut in eine von oberflächlichen PC-Dogmen beherrschte Landschaft, in der man sich um unbequeme Hintergründe, vor allem aber nicht ins Bild passende Fakten wenig schert, ja diese zum Teil nicht mal kennt. Bei nüchterner und sachlicher Betrachtung bekommt man hier aber nur einen bestenfalls mittelmäßigen Kriegsfilm serviert, der mit enormem technischen Aufwand und guten Darstellerleistungen punktet, aber weder dramaturgisch noch historisch und schon gar nicht die literarische Vorlage betreffend zufrieden stellen kann. Auch wenn es hart klingt, aber als Urteil bleibt nur: „Im bundesdeutschen Kriegsfilm nichts Neues“.

(Zuerst veröffentlicht am 30.10.22)
tomas tam
tomas tam

1 Follower 42 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 30. Oktober 2022
ich habe die ganze zeit nicht gewusst ob mir der film gefällt oder nicht. war dann wohl doch zuviel sinnlose kriegs-gewalt-realitäts-nachspiel-aktion . brauch ich nicht noch mal. eher langweilig. 2 sterne.
Andkra67
Andkra67

26 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 30. Oktober 2022
Atmosphäre, Darstellung des sinnlosen Sterbens und die Zerrissenheit der Protagonisten sind beeindruckend-allerdings wäre bezüglich der Darstellung der politischen Hintergründe mehr drin gewesen. Lobenswert aber, dass das Thema und das wichtige Werk aufgegriffen wurde.
Tino G.
Tino G.

2 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 29. Oktober 2022
Verdächtig für die "Goldene Himbeere" . Wer selbst noch nicht im Krieg sich im Wald oder Wiesen eintragen musste um den Fein zu entkommen, sollte nicht so einen Film drehen. Jegliche Nachahmungen sollte man sein lassen. Ein typischer deutscher Film wo man nach 15 min. mit sich ringt, um im Kino nicht einzuschlafen. Schade, hätte mir für diesen Abend mir etwas anderes vornehmen sollen als diesen Schwachsinn anzusehen.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 29. Oktober 2022
Naja…Optisch ist der Film echt gut gelungen, hat mit dem Buch aber nichts zu tun. Es wird weder die Vorgeschichte der Charaktere erzählt, noch irgendwas unternommen damit man eine Bindung zu ihnen aufbaut. Der Film spielt fast nur an der Front, es gibt keinen richtigen Handlungsstrang. Darüber hinaus ist der Ton sehr seltsam, die Schauspieler nuscheln mega oft und sprechen sehr sehr leise.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 29. Oktober 2022
Wieso darf dieser Film den Titel "Im Westen nichts Neues" tragen? Er hat mit dem Roman zu 99% nichts zu tun.
Gummitod
Gummitod

1 Follower 27 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 29. Oktober 2022
Dürfte ich meine persönliche Liste der 50 besten Filme aller Zeiten aufstellen, dann wäre "Im Westen Nichts Neues" sicher mit dabei -allerdings zumindest bisher in Form von Lewis Milestones kongenialer und oscarprämierter Schwarzweißverfilmung von 1930.
Nun: Wer auch immer Erich Maria Remarques Roman neuverfilmt, weiß, dass die Latte sehr hoch liegt und dass er irgendewtas anders machen muss, um sich cineastisch behaupten zu können.

Edward Berger hat das getan, in dem er sich sehr viele Freiheiten gegenüber dem Roman herausgenommen hat. Manche davon sind wirklich gelungen, manche allerdings auch weniger. Wenn der von falschem Ehrgeiz zerfressene Preußen-General Friedrichs zum Beispiel die komplett ausgelaugten Soldaten noch einmal ins gegnerische Trommelfeuer schickt, weil man ja noch 15 Minuten bis zum Inkrafttreten des längst vereinbarten Waffenstillstands hat, und jeder weiß, wie komplett, total, vollkommen und widerlich sinnlos diese letzte blutige Aktion doch ist und sich trotzdem jeder Soldat resigniert in sein Schicksal ergibt -genau dann hat Bergers Film seine ganz großen Momente!

Aber die in den Film eingebauten Szenen der Friedensverhandlungen der deutschen Politikerdelegation mit den französischen Generälen im Wald von Compiègne funktionieren dagegen z.B. nicht. Denn sie wirken eben auch genau so: "Eingebaut" -so, als ob man vor dem geistigen Auge schon eingeplant hätte, dass der Film mal ein Stück für den Geschichtsunterricht in der Schule werden soll.
Remarques Roman ist nun mal in allererster Linie die Geschichte des persönlichen Leidenswegs des jungen Paul Bäumer und es ist gerade diese Ich-Bezogenheit der Erzählung, welche die Geschichte so schmerzhaft eindrücklich macht.

Obschon sich der Film fast zweieinhalb Stunden Zeit nimmt, strafft er den Roman überraschend stakr: Der demagogische Lehrer Kantorek, der Pauls ganze Klasse zum Kriegsdienst aufhetzt, fehlt beispielsweise ebenso, wie die Episoden mit ihrem sadistischen Drill-Unteroffizier Himmelstoß im Ausbildungslager. Auch die beiden Kapitel mit Pauls Heimaturlauben und seiner Entfremdung von Freunden und Familie wurden ebenso weggelassen, wie Pauls Lazarettaufenthalt, seine verzweifelten Selbstgespräche über Leben und Krieg, oder auch die Geschichte mit seiner krebskranken Mutter.

Das ist sehr schade, denn dadurch verliert die Handlung natürlich auch an Tiefe: Paul bleibt als Figur leider meistens irgendwie unnahbar -es ist fast so, als würde man ihn aus einer Art "sicherer Distanz" leiden sehen.

Berger konzentriert stattdessen nahezu die gesamte Handlung auf das Schlachtfeldgeschehen: Dorthin wirft er seinen Protagonisten immerzu von einem Kampf in den nächsten. Und zugegeben, das macht er richtig gut: Die Kamera fängt stets wuchtige Bilder ein, egal, ob nun in der elegisch ruhigen Einstellung als langsamer Schwenk von oben über das leichenübersäte Schlachtfeld hinweg, als zittrig fahrige Handkamera durch die klaustrophobische Enge aus Matsch, Dreck und Angst der Schützengräben fahrend oder als rasante Begleitung der stramm nach vorne stürmenden Landser in einem Inferno aus Bomben, Granaten und Kugelhagel. Die Bilder sind stets eine perfekt eingefangene Ästhetik des Grauens, welche dem Thema absolut angemessen sind: Wenn dieser Film einen Oscar verdient hat, dann sicher den für die beste Kamera.

Die Figurenzeichnung bleibt dagegen leider eher blass: Pauls im Roman minutiös herausgearbeitete eigene innere Verwandlung sehen wir praktisch gar nicht. Und alle anderen Protagonisten haben schon schlichtweg zuwenig Bildschirmzeit, um überhaupt groß sichtbar werden zu können. Ausnahme davon ist maximal noch Albrecht Schuch, der es in der Rolle des Stanislaus "Kat" Katczinsky versteht, seiner Figur durch den Wechsel zwischen väterlichem Freund und kaltem Frontsoldaten ein echtes Profil zu verleihen.

Fazit: Mich hat der Film -trotz seiner beeindruckenden Bildsprache- eher enttäuscht. Ich musste auch erst eine Weile darüber nachdenken, warum er mich denn eigentlich enttäuscht hat, bis ich darauf kam: Im Roman steht Paul im Mittelpunkt und unser Entsetzen resultiert (trotz aller Kriegsgräuel) daraus, zu sehen, wie er sozusagen "auf Raten" stirbt; in Bergers Inszenierung steht dagegen eher der Krieg selbst im Mittelpunkt, wie er die Soldaten "auf Raten" umbringt.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 28. Oktober 2022
Hier bekommt man den Satz Krieg ist die Hölle als zweieinhalb stündiges filmepos und ist beeindruckt unfassbar dass dies ein deutscher Film ist. Aufmachung Technik Effekte und all jene Sachen sind absolutes US Niveau. allerdings liegt der Schwerpunkt hier nicht bei der audiovisuellen Seite sondern bei dem inhaltlichen. Da werden ein paar junge Schüler durch ihren Lehrer verführt, sich zur Armee zu melden und wir beobachten den jungen Paul wie er sich versucht an der Front irgendwie dem durchzuschlagen. Dabei begegnet ihm jede erdenkliche Grausamkeit die der kriegt nur mal bereit halten kann. Wer Leiden mit, auch dadurch, dass Bäumler eines eher verschlossene Figur ist und eine ganz besondere Ausstrahlung hat. Ansonsten gibt es noch Daniel Brühl in einer Nebenrolle der für die Soldaten versucht den Frieden auszuhandeln. Letztlich kann es nur eine Aussage geben unbedingt ansehen denn der Versuch des Grauen des Krieges zu visualisieren kann gar nicht eindringlich und oft genug passieren,

Fazit Krieg ist die Hölle und der Film setzt zweieinhalb Stunden Ausrufezeichen dran
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 28. Oktober 2022
Ich kenne den Roman, Ich habe den ersten Film von 1930 und auch die Verfilmung aus den 70ern gesehen und war und bin Heute noch ein absoluter Fan von dem Roman als auch der ersten beiden Verfilmungen! Diese Neuverfilmung allerdings ist einfach nur eine Schande und verdient es nicht den Titel "im Westen nichts neues" zu tragen! Der Film hat kaum etwas mit dem Roman zu tun und enthält zusätzlich auch noch eine Menge Fehler für die paar wenigen Momente die aus dem Roman geklaut wurden! Hier hat ein "Regisseur" einfach nur Müll Produziert! Und Kriegsfilme, wo es nur um das abschlachten geht gibt es schon genug, auch über den ersten Weltkrieg! Dafür hätte man diesen Film nicht auch noch benötigt! Abgesehen davon, daß der "Regisseur" sich anscheinend nicht mal annähernd mit dem Thema des ersten Weltkrieges beschäftigt hat! Für Mich ist dieser Film einfach nur reine Zeitverschwendung und würde Herr Remarque diesen Film sehen, Er würde sich im Grabe umdrehen! Es macht mich einfach nur wütend das ein Möchtegern "Regisseur" einen solch hervorragenden Roman derart verunstaltet! Das hat auch nichts mehr mit Künstlerischer Freiheit zu tun! Der Titel des Films sollte umgehend geändert werden! Der Film verdient diesen Titel nicht!!!
Michael B.
Michael B.

2 Follower 41 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 28. Oktober 2022
Im Westen war wirklich nix neues, kein heroischer "Supersoldat-Kriegsfilm", nur brutale Realität. Es werden viele Klischees bedient und die Sinnlosigkeit eines jeden Krieges wieder gespiegelt. War interessant anzuschauen mehr aber auch nicht, einfach nur das deutsche Gegenstück zu "1917" von 2020. Und das Ende, war ja irgendwie absehbar 
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