Neueste Kritiken: Edge Of Tomorrow - Live. Die. Repeat - Seite 5
Edge Of Tomorrow - Live. Die. Repeat
Durchschnitts-Wertung
4,1
920 Wertungen
49 User-Kritiken
5
7 Kritiken
4
26 Kritiken
3
10 Kritiken
2
4 Kritiken
1
1 Kritik
0
1 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
niman7
931 Follower
616 Kritiken
User folgen
3,5
Veröffentlicht am 4. Juni 2014
In "Edge of Tomorrow" wurde unsere Welt von einer brandgefährlichen Alienrasse angegriffen und fast komplett zerstört. Die übriggebliebenen Menschen haben Kampfanzüge gebaut und können sogar Siege vorweisen. Major Bill Cage (Tom Cruise) macht kümmert sich eigentlich nur um die Vermarktung der Kampfanzüge und des Krieges doch nach einem Streit mit seinem Vorgesetzten, findet er sich im Stützpunkt der Armee wieder. In der Normandie soll ein riesiger Überraschungsangriff auf die Aliens stattfinden. Cage ist mittendrin und das ohne jegliche Kampferfahrung! Auf dem Schlachtfeld, stellt sich schnell heraus, dass es nur eine Falle war! Cage überlebt diese Falle nicht doch wie durch ein wunder findet er sich genau am selben Tag vor dem Angriff wieder... Sci-Fi Filme sind ganz schön im Trend. Meist laufen sie auch ziemlich Erfolgreich. Ich persönlich bin kein Fan davon weil die Filme doch oft nicht mehr als ein optisch guten Film zu bieten haben. Die Story bleibt da auf halber Strecke liegen und die Figuren (zuletzt in Godzilla) sind dann zu dünn. Doug Liman umgeht diese Fehler. Zwar zaubert er jetzt keinen einwandfreien Film aber definitiv einen sehenswerten und guten Film. "Edge of Tomorrow" macht einfach Spaß. Er ist witzig und irgendwo auch cool. Vor allem macht es Spaß Tom Cruise dabei zu zusehen wie er versucht sich raus zureden oder wie man seine Waffe entsichert. Seine Wandlung zum Profi Alientöter ist ebenfalls hochinteressant. Mit der Heldin Rita (Emily Blunt), punktet Liman auch gewaltig. Blunt macht ihre Sache einfach großartig. Es sieht einfach herrlich aus wenn sie bewaffnet mit ihrem gigantischen Schwert aus der Hölle raus kommt und sich durchmetzelt. Das Paar Cruise/Blunt funktioniert überraschenderweise sehr gut. Ich habe diesbezüglich Befürchtungen gehabt. Es doch 2 sehr unterschiedliche Menschen. Doch die beiden harmonieren wunderbar zusammen. Dass zwischen den beiden so etwas wie Liebe aufkommt, war abzusehen. Leider ist es doch doch zu offensichtlich und man kauft es beiden auch nicht ab. Der Film wird aber zu keinem Zeitpunkt kitschig. Bill Paxton als der gerissener Major Sergeant Farrel gefiel mir auch äußerst gut. Er hat auch für einige Lacher gesorgt. Der Ire Brendon Gleeson hat mich dieses mal leider enttäuscht. Ich mag den Kerl aber hier war er einfach lustlos. Der Film hat 178 Mio gekostet und das sieht man ihm auch locker an. Selbst die Anfangsszene in der wir den ersten Angriff der Aliens sehen, sieht einfach erschreckend realistisch aus. Die Ankuft in der Normandie ähnelt der von "Der Soldat James Ryan" sehr- nur ist sie um einiges gigantischer! Das Schlachtfeld sieht fabelhaft aus und man möchte einfach nicht dort sein. Auch der Stützpunkt schockt den Zuschauer. Eine kolossale Armee aus Kampfanzügen bewegt sich Richtung Flieger! Wow! Ich möchte nicht wissen wie aufwendig das gewesen sein muss. Kommen wir zu den Aliens. Diese sind eine Art Tintenfisch. Von den Geräuschen her, könnten sie mechanisch sein. Leider sieht man diese nie so wirklich in voller Pracht. Sie bewegen sich einfach zu schnell und kommen auch nicht so oft vor. Erst gegen Ende sieht man 2-3 Exemplare deutlich. Auf dem Schlachtfeld sind die Kämpfe auch extrem unübersichtlich gehalten. Die Kamera schwängt wie verrückt hin und her und dadurch bewegen sich die Bilder so schnell, dass man kaum was erkennt. FAZIT: Limans "Edge of Tomorrow" ist mal was anderes. Er macht Spaß, bringt einem zum lachen, staunen und bietet eine intelligente sowie interessante Geschichte. Optisch ist der Film eine Wucht! Cruis und Blunt machen ihren Job sehr gut und harmonieren überraschend auch sehr gut. Ich hätte mir bei den Actionszene deutlichere und langsamere Bilder gewünscht.
Im Prinzip kann man sich jede Kritik zu "Edge Of Tomorrow" schenken. Das Einzige was man tun muss, ist sich nur den Trailer ansehen, denn dieser ist ein absoluter Vorzeigetrailer, der ein perfektes Gefühl vermittelt, was man von dem Streifen erwarten kann.
Zum einen ist das die Einfachheit mit der "Edge Of Tomorrow" aufgebaut ist. Die Story ist ruck zuck erzählt: Ein Soldat, der in Wirklichkeit keiner ist und nur gezwungen wird, hängt in einer Zeitschleife fest und versucht fortan einen Weg zu finden die Gegner, in Form von Aliens zu besiegen und somit den Krieg zu beenden. Nicht mehr, nicht weniger und das ist auch absolut in Ordnung, den die Geschichte macht ohne viele Umschweife das, was sie soll und das ist Unterhalten von der ersten bis zu letzten Minute. Aus dieser verhältnismäßig einfachen Story, wird alles rausgeholt was geht. Neben etlichen guten Kampfsequenzen, wird natürlich auch auf lustige Weise mit dem "Täglich grüßt das Murmeltier" Effekt gespielt. Das Verhältnis zwischen Ernst und Humor finde ich hier perfekt und abwechslungsreich getaktet. Weiter sind die Effekte, dem heutigen Stand entsprechend, absolut in Ordnung. Ich habe die 2D Version im Kino gesehen, bei der es allerdings im Hintergrund zu Beginn unscharf wurde. Das hat zwar etwas gestört, jedoch hat sich das Problem mit voranschreitender Laufzeit in Luft aufgelöst. Das Setting ist einfach Genial. Die Landschaften sind super beeindruckend. Wenn dann die Soldaten in ihren riesigen Kampfanzügen, auf die Bazillen-Aliens treffen, sieht das einfach wunderbar aus. Tom Cruise und Emely Blunt machen das beide super. Der Wandel vom kompletten Kriegsanfänger, hin zur Killermaschine verkörpert Cruise wie gewohnt extra klasse. Im krassen Gegenteil ist Emily Blunt als Killerbraut genauso beeindruckend.
Fazit: Vorwerfen kann man dem Streifen eigentlich nichts. Man hat sich darauf konzentriert einen ansehnlichen Action/Sci-Fi-Bockbuster auf die Leinwand zu bringen, bei dem man einfach das Gehirn ausschaltet und sich nur das Geschehen auf der Leinwand ansieht. Hier wird kein Genre neu erfunden, aber mit dem was es schon gibt super gearbeitet. Hat man nach dem Trailer bock, kann man sich den Streifen getrost im Kino ansehen.
Sehr sehenswert! Habe mich von der ersten bis zur letzten Minute gut unterhalten gefühlt. Schönes, apokalyptisches Setting. Ernster Ton. Trotzdem humorvolle Einlagen. Nette Ideen. Und natürlich: Ordentlich Schauwerte und ganz viel Action.
Mit „Edge of Tomorrow“ gelingt „Bourne – Identität“ - Regisseur Doug Liman die Rückkehr zum gut aufgelegten und kurzweilig inszenierten Blockbuster – Kino. Mit Zugpferd Tom Cruise, auf den auch diesmal 100% Verlass ist, bekommt der Film ohnehin genug Bedeutung, um an den Kinokassen nicht unterzugehen. In diesem Fall wäre ein Flop auch ungerechtfertigt, denn „Edge of Tomorrow“ gelingt es als in diesem erneut Blockbuster - verseuchten Frühling eine ansprechende sowie seltene Mischung aus Komödie und Dramatik zu entwickeln, die trotz oft erwähnter „Murmeltier“ - Prämisse höchst spannend bleibt, eine kleine, aber nicht zu unterschätzende Leistung. Nicht die einzig lobenswerte, denn Doug Liman inszeniert hier nichts völlig Neues oder gar Weltbewegendes, es gilt einmal mehr, der Ära der CGI – Effekte sei Dank, eine Alienrasse, die, so scheint es doch, der Menschheit mal wieder in vielen Punkten sowohl zahlenmäßig als auch taktisch überlegen ist, zurückzuschlagen. Hier schweben viele großkotzige Apokalypsenvorbilder in der Luft und auch die Essenz von Paul Verhoeven ist zu weiten Teilen sprübar. Wo ein „World Invasion: Battle Los Angeles“ allerdings schnell baden gegangen ist, dreht „Edge of Tomorrow“ erst richtig auf. Nach schneller aber genaustens auf den Punkt gebrachter Exposition stößt man Tom Cruise's Cage sofort ins Getümmel inklusive andauernder Zeitschleifen. Das lässt es auf dem Schlachtfeld nicht nur mächtig krachen, erstaunlicherweise bietet der Film eine ganze Palette unteschiedlichster humoristischer Einlagen. Manchmal zerfetzt es den einen mit schwarzhumorigen Pointen, die für einen Blockbuster dieser Güteklasse fast schon ein wenig zu extrem wirken, ein anderes Mal wird Tom Cruise fortdauernde Tötung zum absoluten und sehenswerten Running – Gag und seinem belustigenden Mimikspiel hat man wohl selten derart gerne zugeschaut. Und doch wird, auch wenn das Wechselspiel schon einmal merkwürdig wirkt, der dramatische Endzeit – Charakter glaubhaft genug vermittelt, dass Liman's Film niemals überzogen parodistisch wirkt. Zudem tut es mal wieder gut, dem außerirdischen Besucher keine aufdringlichen sowie aufgezwungenen Sinn - Schemata anzuheften. Es gilt, was schon bei Starship Troopers funktionierte: „Die Bugs, ähhhm die Mimics, müssen weg!“ Gelungen installiert Liman mit der vor allem zu Beginn amazonenartigen Rita Vrataski (Emily Blunt) ein zwar genretypisches Love – Interest, nutzt Blunt's interessantes Spiel allerdings für ein gut aufgelegtes Team mit Aufhänger Tom Cruise. Fazit: Abzüglich davon, dass man womöglich den gleichen gleichen Film herausbekommt, würde man „Und täglich grüßt das Murmeltier“ und „Starship Troopers“ geschickt zusammenschneiden, lässt sich Doug Liman's „Edge of Tomorrow“ nicht viel vorwerfen. Sein Film ist clever ausbalanciert, was Spannung und Humor betrifft, entwickelt eine durchaus mitreißende Handlung und funktioniert dank der starken Chemie von Cruise und Blunt auch auf eine charmante Art und Weise. Und der Beweis gelingt. So eine Alien – Invasion darf ruhig auch mal Spaß machen.
Ich empfehle wirklich jedem der Science-Fiction mag und eine Affinität für Zeitreisen hat sich diesen Film anzusehen. Lasst euch bloß nicht von diesem äußerst merkwürdigem Trailer abhalten! Dieser Film ist für Fans von "Und täglich grüßt das Murmeltier" und "Source Code" ein absolutes Muss! In 3D ansehen!!!
[...]Wer „Edge of Tomorrow“ bisher aus welchen Gründen auch immer neben den ganzen mega-umhypten Blockbustern und Comickrachern nicht auf dem Zettel hatte: unbedingt rauf damit! Unterm Strich ist das ausgezeichnetes SciFi-Actionkino, das an die Stimmungsstärke seiner Vorbilder wie „Starship Troopers“, „Aliens“ und so weiter anschließt und nicht bloß deren prägnanteste Momente nachstellt. Der Zeitreisekniff ist formidabler Stuss, der einem als nichts anderes angedreht wird und dem Film ein hervorragendes Mittel aus Komik und Action ermöglicht, das sich nicht den Ballast auflädt, den drohenden Weltuntergang und städteweite Zerstörungen als gritty-grimmiges Todernstkino verkaufen zu müssen. Mit einer entsättigten und auf Braun- und Grautöne reduzierten Farbpalette ist „Edge of Tomorrow“ zwar nicht der Regenbogenwaschbär unter den Invasionsstreifen, Liman misst aber auf den Millimeter genau ab, wo er in der visuellen Trostlosigkeit von flachen Landstrichen, Militärbasen und Schlachtfeldern den lustigen Bruch und den optischen Reiz setzt und wo er’s besser lässt. Darin erreicht „Edge of Tomorrow“ eine Qualität, die schon lange kein Blockbuster mehr so sehr zu seinem uneingeschränkten Vorteil ausspielen und damit über partielle Schwächen hinweg trösten konnte.[...]
Ein Film der sich definitiv gelohnt hat ins kino zu gehen. Am anfang vom film denkt man sich hoffentlich wird er gut und nicht langweilig weil sich die szenen ja oft wiederholen, aber er wird nicht langweilig! jede szene hat etwas besonderes, etwas anderes. gute idee, super umsetzung, klasse schauspieler und grafik (drehstil) auch sehenswert. Er bekommt von mir 4 von 5 sternen
"Edge Of Tomorrow" ist ein guter film mit einer guten story keine frage, aber es gab auch viele sachen die mich gestört haben! der film hatte ein paar logikfehler und er wollte künstlich ein bisschen lustig wirken und das hat mich schon etwas gestört. ansonsten alles gut und auch sehr spannend bis zum ende hin!