Neueste Kritiken: Edge Of Tomorrow - Live. Die. Repeat
Edge Of Tomorrow - Live. Die. Repeat
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Oliver Boos
5 Kritiken
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4,5
Veröffentlicht am 7. Mai 2026
Setze ich auf meine Liste für "Wow" sehr stark umgesetzt bleibt in Erinnerung entweder emotional, spannend oder besonders originell
Originaltitel "Edge of Tomorrow" finde ich VIEL passender als Live, Die, Repeat.
Edge of Tomorrow kombiniert Science‑Fiction, Action und eine clevere Zeitreise‑Idee zu einem überraschend unterhaltsamen Blockbuster. Die Prämisse einer immer wieder neu erlebten Kampfsituation verleiht der Geschichte von Beginn an einen besonderen Reiz und hebt den Film wohltuend von klassischen Alien‑Invasionsfilmen ab.
Tom Cruise spielt Major Bill Cage zunächst bewusst unsympathisch und völlig überfordert – einen Offizier ohne Kampferfahrung, der in einen aussichtslosen Krieg geworfen wird. Gerade dieser Kontrast macht seine Entwicklung im Laufe der Zeitschleifen glaubwürdig: Vom hilflosen PR‑Soldaten zum taktisch denkenden Kämpfer. Jede Wiederholung bringt nicht nur Fortschritte, sondern auch neue Verluste, was der Mechanik der Zeitschleife trotz Actionfokus eine emotionale Ebene verleiht.
Emily Blunt überzeugt als Rita Vrataski, die sogenannte „Full Metal Bitch“, mit Präsenz und Härte. Sie fungiert nicht nur als Mentorin, sondern auch als moralischer Anker der Geschichte. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren wirkt angenehm nüchtern und verzichtet weitgehend auf erzwungene Romantik.
Visuell und inszenatorisch ist der Film souverän umgesetzt. Die Actionszenen sind klar choreografiert, die Mimics wirken bedrohlich und eigenständig, ohne sich auf bloße Effektorgien zu verlassen. Besonders gelungen ist der rhythmische Wechsel zwischen wiederkehrenden Elementen und kleinen Abweichungen, die die Schleifen frisch halten und Spannung erzeugen.
Kritisch anzumerken ist, dass der Film im letzten Akt etwas konventioneller wird und einige Regeln der Zeitschleife zugunsten des Erzähltempos vereinfacht. Dennoch bleibt das Gesamtbild stimmig und konsequent unterhaltsam.
Mein Fazit: Edge of Tomorrow ist ein intelligenter Action‑Sci‑Fi‑Film mit innovativer Struktur, starken Hauptdarstellern und hohem Unterhaltungswert. Trotz kleiner erzählerischer Schwächen überzeugt der Film durch Originalität, Tempo und klare Figurenentwicklung. Über logische Schwächen hatte ich mir überhaupt keine Gedanken gemacht.
"Edge of Tomorrow" ist wie "Und täglich grüßt das Murmeltier" nur mit Aliens. Tom Cruise ist super und durch den Humor wird der Film noch besser. Visuelll ist der Film genial und auch Emily Blunt ist gut. Der Film ist nie langweilig, sehr unterhaltsam, zeigt tolle Action mit einer sehr guten Kameraführung und bietet auch starke Effekte. Die Handlung ist simpel und hier und da gibt es auch ein paar Logiklöcher. Das Ende ist typisch Hollywood aber sonst ist das ein toller Film von Doug Liman und für mich ist nur "Die Bourne Identität" besser. Für Sci-Fi Fans ist der Film perfekt.
Insgesamt ist es ein sehr guter Film der spannend, unterhaltsam und visuell genial ist.
Wirklich selten schaue ich Filme mehr als einmal an. "Edge of tomorrow" habe ich bestimmt schon 5-mal angeschaut.. Bin jetzt auch kein ausgesprochener "Tom Cruise" Fan, eher das Gegenteil ABER der Film funktioniert mit ihm und Emily Blunt ganz prima. Einer meiner Lieblingsfilme.
*Edge Of Tomorrow* gehört zu den besten Vertretern des *Murmeltiertag-Genres*, die Story zieht einen sofort in ihren Bann. Das angedachte Sequel ist seit Jahren in Planung, daraus scheint aber nichts zu werden.
Ein gut gemachter Film mit einer guten Story. Tom Cruise stirbt extrem oft und muss jedes mal eine Lösung suchen. Die Action ist ebenfalls gut gelungen. Kann man sich definitiv anschauen.
Das Mumeltier auf den Schlachtfeldern von Verdun Die historischen Dokumentationen am Anfang sollen Authentizität schaffen mit Gesichtern von Polit-Promis. Aber was dann kommt, ist ein Sci.Fi. Märchen der chaotischen Art, mit Anleihen beim ‘täglich grüßenden Murmeltier‘. Major Cage (Tom Cruise) soll den befehlshabenden General Brigham (Brendan Gleeson) unterstützen, da die Erde unter der Leitung eines Omega Mimic angegriffen worden ist. Wir sehen später oktopusähnliche Gebilde, gegen die die Menschen in gepanzerten Kampfanzügen kämpfen werden. Cage und eine frühere Heldin von Verdun Sergeant Vrataski (die zierliche Emily Blunt!) kämpfen erfolgreich gegen das Omega Mimic, weil sie jedes Mal, wenn sie sterben, in einer Zeitschleife eine zweite Chance bekommen. (Hier grüßt das Murmeltier!) Das alles lässt keine Spannung zu und dass sich zu achtzig Prozent der Zeit seelenlose Kampfmaschinen über den Bildschirm tummeln, gibt dem Plot den Rest. Da ist die Info Übertragung mittels Blutstropfen genauso unglaublich wie der finale Kuss mit dem sich Sergeant Vrataski auf Major Cage stürzt.?! Die Handlung samt allen Akteuren steuert haarscharf am Unfug vorbei direkt ins Chaos der Unglaubwürdigkeiten. Wo sich übrigens auch der Titel herumtreibt: ‘die Kante von Morgen‘. Wer’s nicht mag, kann sich auch gleich die Kante geben. Viel Remi Demi um ein Nullum. K.V.
Viele Kritiken von Usern ist anscheinend voreingenommen, weil Tom Cruise zu einer Sekte gehört die von unseren toleranten Usern doch nicht so tolerant ist. Das Mittelalter lässt grüßen.
Visuell absolut Top, die Aktion stimmt und auch die Handlung, ist mit ein paar Abstrichen wirklich interessant und mitreisend. Gespickt mit viel Humor wird "...und täglich grüßt das Murmeltier" neu aufgelegt und hat mit Tom Cruise einen hervorragenden Hauptdarsteller, der viel Komik in das ganze bringt, sehr oft stirbt um dadurch in seine Rolle des Helden zu wachsen. Ebenso großartig bleibt dabei Emily Blunt, die eine wahrhaft starke Frau in der Moderne spielt und Cruise sogar mehrfach das Rampenlicht stiehlt. Eine echte kleine Überraschung, die ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte.
Unterhaltsames Sci-Fi-Action-Spektakel im Murmeltier-Zeitschleifenmodus mit Anleihen bei "Starship Troopers" und der Grafik von "Matrix". Hintergründige Ironie und schwarzer Humor stehen Computerspiel-Optik und einem uninspirierten Finale gegenüber. Kann man durchaus sehen, muss man aber nicht.