A Serbian Film
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1,9
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Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 5. Oktober 2015
Die Kritik geht völlig am Gezeigten vorbei: Nicht in jedem geistigen Dünnschiss verbirgt sich eine Botschaft, die erst durch Interpretation erkennbar wird, mancher geistiger Dünnschiss ist einfach geistiger Dünnschiss. "A Serbian Film" gehört dazu: Es geht nur um das Darstellen widerlicher Gewaltexzesse, die nichts damit zu tun haben, beim Seher ein mulmiges Gefühl hervorzurufen, sondern schlicht abstoßend primitiv und gestört pervers sind (die Vergewaltigung eines fünf Sekunden zuvor geborenen Babys ist Vieles, aber sicher nicht Kunst oder Abbild serbischer Geschichte oder ähnlicher, an den haaren herbeigezogenen Vergleiche). Mit dem Verweis auf die serbische Geschichte und darauf, dass im Krieg auch solche Dinge passieren, rechtfertigen sich die Bilder dieses FIlmes noch lange nicht. Ein kranker Film von einem kranken Menschen für andere kranke Menschen, deren abstoßender Gewalt-Hardcore-Gore-Voyeurismus keine Zeichen eines besonderes Intellektes (den sich ohnehin meist die dümmsten Menschen einzureden versuchen) ist, sondern dringend therapiert gehört, denn solchen Menschen ist es zuzutrauen, dass sie sich echte Snuff-Movies auch der "Erfahrung wegen" ansehen. 0 Sterne für dieses scheußliche Machwerk, absolute Nicht-Empfehlung und der Film sollte zurecht überall auf dem Index stehen.
Xollee
Xollee

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0,5
Veröffentlicht am 10. Oktober 2017
Ich frage mich wirklich was dieser Film eigentlich soll? Ich bin ja recht offen und schau gerne Filme an die entweder sehr unbekannt sind, oder auf eine Art und Weise Tabus brechen. "A Serbian Film" ist so ein Film aber er bricht diese auf eine so billige und perverse Art, das einem wirklich nur schlecht werden kann. Ein normaler Mensch bekommt ja durch Medien mit was in der Welt passiert. In vielen Büchern werden sehr oft sehr detailiert Dinge beschrieben die Menschen anderen Menschen angetan haben. Aber muss man das jetzt auch noch "fiktiv" auf die Leinwand bringen und damit Geld machen? Mit den aller schlimmsten, abgrundtiefsten Eigenschaften eines total kranken menschlichen Hirns (muss jener haben der sowas macht, bzw. auf die Idee kommt einen Film über sowas zu machen).

Herr Boll hat ja letztens auch sowas in der Art gedreht...Wozu frage ich mich?...weil sich sowas automatisch kostenlos eine Werbung spendiert? Mundpropaganda-Dominoeffekt lässt grüßen, ausgelöst durch die perverse Neugier und der immerwährenden Suche einen noch schlimmeren Film zu finden als der des Bekannten/Freundes/Kollegen...

Und vorallem... wo wird das enden? Nimmt man dann 20,100,1000 Babys? kommt dann einer auf die Idee Saw im Kindergarten zu drehen?... oder werden gar echte Snuff-Streifen in den Kinos laufen in 20-30 Jahren?

Kunst kennt keine Grenzen. Mein Menschenverstand sagt mir aber das man so eine "Kunst" mit den Füßen treten sollte, nicht verbieten, aber aufs schärfste kritisieren und in Grund und Boden stampfen.

Wir haben noch so vieles was wir brauchen, aber nicht so ein Kino, das braucht wirklich niemand.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 14. März 2016
Hallo :

Dieser Text enthält keine Spoiler zu dem Film und jetzt erstmal zu mir:

Ich habe schon wirklich viele Filme aus fast allen Genres gesehen und insbesondere liebe ich Horrorfilme, Dramen, "Psychofilme" und Thriller. Ich stieß auf den Film "A Serbian Film", guckte ihn mir an, kann ihn jedoch irgendwie nicht verarbeiten (dazu später mehr). Bei mir ist einfach der Wille aufgetreten meine Gefühle runterzuschreiben, da niemand aus meinem Umfeld diesen Film gesehen hat und ich auch niemanden dazu animieren möchte diesen Film zu sehen. Ich möchte lediglich meine Gefühle und Gedanken mit anderen die diesen Film gesehen haben teilen.
Es hat auf You Tube angefangen wo mir ein Video angezeigt wurde mit "Verbotene Filme". Da ich, wie gesagt, solche Filme normalerweise liebe, schaute ich mir dieses Video natürlich an, bis "A Serbian Film" genannt wurde. Dieser Titel war mir nicht bekannt, während ich die anderen Filme schon gesehen hatte, und darauf ist meine Neugier gestiegen. Nach dem Anschauen des Videos folgte der Trailer auf You Tube und anschließend die deutsche "Uncut Version" im Internet.
Der Anfang war ziemlich normal, bis erstmals das große "Projekt" erwähnt wurde. Nach Anfang des Dreh's wurde der menschenverachtende und gewaltverherrlichstende "Horror" immer weiter gesteigert. Diese krank gestörte Perversion mit Bildern von Nekrophilie, Pädophilie und unteranderem "Newborn Porn" ist bei mir auch einfach nicht mehr aus dem Kopf zu kriegen.
Ich kann nicht nachvollziehen, wie ein Mensch auf so eine Idee kommen kann, diese Idee umsetzen kann und wie andere Menschen bei so etwas auch noch mitspielen können! Die Schauspieler waren sehr gut in ihrer Rolle drinnen und auch die Kameraführung und Bildqualität war gut auch der Film an sich ist nicht schlecht. Jedoch haben alle die, die an diesem "Film" mitgewirkt haben, meine größte Verachtung verdient. Ich bin mir nichtmal sicher, ob ich für den Regisseur in dem Film, oder für den Regisseur von dem Film "A Serbian Film" mehr Verachtung empfinde.

Manch einer schreibt, er hätte sich den Film härter vorgestellt. Dazu denke ich, dass er entweder die cutted Version gesehen hat oder einfach nur ignorant ist, denn dieser Film hat meiner Meinung nach wirklich jegliche Grenzen überschritten.
Ich denke, dass manche sagen werden, dass diese "Rezension" total übertrieben ist oder ich überreagiere und einigen wird sie denke ich auch nicht gefallen. Falls es so ist, nehme ich es hin, jedoch denke ich wirklich so, wie ich es geschrieben habe.
Und Falls nach all den Kritiken sich jemand diesen Film immer noch angucken möchte, soll er dies tun. Falls er dies tun möchte, sollte er jedoch die Uncut Version angucken, da die Cutted Version nicht im Ansatz so schlimm. Dieser Film ist definitiv nichts für schwache Nerven und man sollte ihn auch nur mit der nötigen Reife ansehen. Zumal der Film eh ab 18 ist.
Grüße :)
fabionno
fabionno

12 Follower 34 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 17. Mai 2013
Die Maxime der kontroversen Kunst!!!Er ist verstörend, gesellschaftskritisch. Es fällt zwar erst das Fehlen von künstlerischen Raffinessen à la Gaspard Noé auf, welcher in Bearbeitung ähnlicher Themen mehr auf bizarre Kameraführung und Elemente wie grelles flackerndes Licht und gefühlvollen Soundtrack zur emotionalen Beeinflussung des Zuschauers zurückgreift, doch im Endeffekt würde dies nicht dem Gesamtkonzept Spasojevics gerecht werden. Er verzichtet auf abstrakte Mittel und führt geradlinig und vergleichsweise einfach durch die Story, indem er auf die Effekte der einzelnen Szenen auf den Zuschauer vertraut. Die Rechnung geht auf. Gerade diese Linie vermittelt am Ende die absolute Authentizität der Geschehnisse und lässt die Versuchung zu, die Grenze zwischen Fiktion und Realität ins schwanken zu bringen.
Philm
Philm

36 Follower 314 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 4. Juni 2019
Der Film ist nicht schlecht umgesetzt besteht aber zumindest scheinbar nur aus einer absurden Gewaltorgie. Am Ende blieb mir dann auch zu wenig übrig. Kann man sich sparen.
Adrian E.
Adrian E.

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3,5
Veröffentlicht am 3. Januar 2013
Habe gerade die Uncut Version gesehen... Das ist krank. Richtig krank. Einige Szenen gehen dermassen unter die Haut, dass man sich fragen muss, wer auf solche Ideen kommt.

Die Story ist eigentlich ganz solide, die schauspielerische Leistung sehr überzeugend. Splatter und Gore-Effekte sind einige vorhanden. Wobei man sagen muss, dass die Cut-Version schon den Film ein wenig kaputt macht. Denn auch wenn die bestialischen Szenen nicht schön anzuschauen sind, so gehören sie doch irgendwie zum Film dazu. Das klingt verrückt... und das ist der Film definitiv. Aber sicherlich eine hervorragende Arbeit. Dennoch ist der Streifen nichts für schwache Mägen. Besonders die eine Szene, spoiler: in der das frischgeborene Kind auf unaussprechliche Weise penetriert wird
ist wohl eine der grausamsten Szenen der Filmgeschichte. Grausames Spektakel. Sollte man aber als Gore- Splatterfan sicher nicht verpassen.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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2,5
Veröffentlicht am 2. September 2017
Na gut, dieser Film ist auch schon seit Jahren bekannt und präsent, ich konnte ihn bislang erfolgreich vermeiden, nun ist er auch mir vorgekommen. Der größte Schock ist allerdings daß der kranke Film mich kaum berührt, entsetzt oder mitnimmt: ich habe schlimmeres gesehen was den reinen Gewaltfaktor angeht. Das krasse ist wohl der psychologische Aspekt, vielleicht auch die Vorstellung was man selber in bestimmten Momenten in echt tun würde. Am Resultat daß man den Film eigentlich nur mächtig krank nennen kann änderts aber rein garnichts. Ein widerlicehr Film, voller Gewalt und abstoßenden Momenten und ohne jedes Herz oder irgendeine Hoffnung. Das ist es war mir am meisten fehlt, auch wenn die Hauptfigur im Rahmen der Dinge schlimmes tut ist er nicht die schlechteste Person, aber trotzdem kann ich zu keinem Zeitpunkt an der gezeigten und geschehenen Sauerei wirklich und echt Anteil nehmen. Als Splatterporno für denjenigen der seine Härtegrenzen austesten will mags ganz gut funktionieren, als Film mit gewissem „Vergnügungsfaktor“ taugts kein Stück.

Fazit: Der Versuch in einfach jeder Hinsicht noch härter, noch krasser und noch widerlicher zu sein … schockt brutal am Ende, der Rest ist Ansichtssache
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 17. März 2021
Ganz ehrlich.. Fiktiv hin oder her, der Film ist einfach nur ekelhaft!!
Der Film gehört gesperrt und aus den filmischen Geschichtsbüchern gestrichen.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 22. September 2016
Dieser Film ist wirklich etwas verstörend. dabei habe ich eine ziemlich harte Seele. ziemlich extrem und gut gemacht, aber ich muss noch heute daran denken, obwohl das schon eine weile her ist.
Wer es ekelig und irgendwie krank mag, ist hier gut dran. Zarte Seelen sollten lieber die Finger davon lassen
Dark Forest
Dark Forest

13 Follower 71 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 22. März 2017
Als ich den Film zum ersten Mal sah, war ich durchaus angetan. Dies war 2010 beim allerersten /slash Filmfestival. Als ohne Vorwissen meine Partnerin und ich dann im Festivalkino saßen, hatte ich bei der berühmt-berüchtigten Szene auch das erste Mal in meinem Leben das Bedürfnis ein Kino zu verlassen (aus Langeweile mal abgesehen). Die Szene traf mich hart und unvermittelt. Im Gegensatz zu vielen anderen blieb ich jedoch sitzen. Hier erlebte ich es auch zum ersten und einzigen Mal, dass ein Teil des abgebrühten Horrorfestival-Publikums den Saal verließ. Nach dem Film gab es für alle Überlebenden ein Schnapsglas mit Wodka um das Gesehene hinunterzuspülen und/oder sich selbst zu desinfizieren. Ich hatte gerade einen Film erlebt, der mich schwer mitgenommen hatte, wie dies schon lange keinen Film mehr gelungen war.
[...]
Durch den (Porno-)Film im Film ist es Spasojevic möglich selbst über Gewalt in Filmen zu sinnieren. Wie schon bei Cannibal Holocaust halte ich es auch hier für die richtige Entscheidung die Gewalt im vollen Ausmaß zu zeigen, denn nur so können die Zuschauer und Zuschauerinnen voll emotional in den Diskurs eingebunden werden. Und genau dies hat der Film erreicht. Einen Diskurs darüber was ein Film zeigen darf. Darüber wie weit Kunst gehen darf. Auch wenn dies möglicherweise nichts mit der Intention der Macher zu tun hat, so ist es für mich doch die sympathischste Lesart.

Aus diesem Grund halte ich A Serbian Film, abgesehen von seiner starken, zum Teil surreal-überspitzten Inszenierung, für einen sehenswerten Film – sofern man die Nerven dafür habt.
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