Sabotage
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Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 607 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 20. April 2014
David Ayer, bekannt als Regisseur und Drehbuchautor für Filme, die im Umfeld Los Angeles und der Polizeiarbeit spielen, hat „Sabotage“ verwirklicht (Regie und anteilig Drehbuch sowie Produktion) und hierfür namhafte Schauspieler engagiert.

John Wharton (Arnold Schwarzenegger) ist Leader eines eingeschworenen Teams der DEA (US-Bundesbehörde zur Drogenbekämpfung). Bei Einsätzen mit Geldfund greifen die Polizisten gern zur Gehaltsaufbesserung selbst zu. Als 10 Mio. $ aus einem gemeinsamen Versteck verschwinden, kommt die Sache ans Licht. Alle werden suspendiert, bekommen jedoch nach einem halben Jahr erfolgloser Ermittlungen ihre Polizeimarken zurück. Ein Mitglied des Teams findet den Tod. War es Mord und wenn ja durch wen? Wer hat das Geld und wer weiß alles davon? Gibt es einen Maulwurf in den eigenen Reihen? Schon bald gibt es weitere Tote und Nervosität.

Der Plot ist durchdacht und hat den Weg der Enthüllung zum Ziel. Die Helden haben nicht über Gebühr Glück und Coolness zugeteilt bekommen. Gut gemeinte Nahaufnahmen von ausstrahlungsstarken Mimen, die aber meist zu wackelig ausfallen, buhlen mit geschickt gesetzten, aber gewöhnungsbedürftigen Rückblenden. Der Film, den der US-amerikanische Regisseur mit einer ordentlichen Menge Gewaltszenerie gespickt hat, hält somit einen beträchtlichen Abstand von B-Movies. „Sabotage“ ist kurzweilig und bleibt bis zum Ende spannend.

Doch was bleibt übrig, ließe man das Verhüllte gegenüber dem Zuschauer weg? Nicht viel, denn den Charakteren fehlt außer dem riesigen Potenzial zur Gewaltausübung fast alles. Der Beobachter darf sich einen Haufen durchgeknallter Typen anschauen, die egal auf welcher Seite des Gesetzes stehen. Darum kann „Sabotage“ ein Niveau wie „Departed – Unter Feinden“ (von Martin Scorsese, 2006) nie erreichen. Obwohl die Schauspieler sich anstrengen, können sie ihren Rollen kaum Leben einhauchen. Vielseitigkeit zeigt Mireille Enos, die als drogengezeichnete Drogenbekämpferin Lizzy genauso beeindruckt wie als Polizistenehefrau in „Gangster Squad“. Olivia Williams durfte in „The Ghostwriter“ ihre Qualitäten zeigen und Sam Worthington hat mit seiner Rolle „Monster“ keine Probleme. Dann bleibt noch „Er“, Arnold Schwarzenegger. Ausgerechnet seiner Rolle hat Ayer Tiefe verordnet, die aber weder durch die Inszenierung noch durch den Österreicher ausreichend vermittelt werden kann und zwangsweise den Nicht-Schwarzenegger-Film mit Schwarzenegger aus dem Rhythmus bringt. Dass der Familie von John „Breacher“ Wharton durch das Drogenkartell zugesetzt wird, geht nur bedingt ans Herz und trotz Wiederholungssequenzen im Gewaltspektakel unter. Der österreichische Aufräumer ist doch lieber gesehen, wenn er den Predator erledigt, bei den Expendables (Teil 2) aus einem Kleinwagen auf irgendetwas schießt, willenlos terminiert und – wenn schon als Polizist – in Komödien den Kindergarten-Cop markiert. Viele Filme davon (besonders „True Lies“ von James Cameron, der offensichtlich weiß, wie man den Mann aus der Steiermark in Szene setzt) haben Spaß gemacht. Das ist eine Schublade, die Schwarzenegger nicht zum Nachteil geworden ist. Ayer hätte nicht versuchen sollen, ihr den Griff abzureißen. Und auf dem Gipfel der Selbstsabotage ist der unbegreifliche „Breacher“ wieder cool.

Schon vor dem Abspann vergeht ein kurzweiliges Kinoerlebnis mit Figuren, die keiner mag.
DrDane
DrDane

8 Follower 36 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 19. April 2014
Also was kann man zu Sabotage sagen? Erstmal möchte ich ein Lob an meinen Kinheitshelden Arnie aussprechen,je älter der Typ wird desto cooler und gefährlicher sieht er aus,er machte seinen Job .Ohne Arnie hätte der Film nur 2 Sterne bekommen. Der Rest vom Cast insbesondere Sam Worthington hat mich enttäuscht.

Ansonsten sehr viel Blut,witzige Sprüche eine coole Verfolgungsjagt..!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 9. April 2014
Ich muss meinen Vorredner unrecht geben, Arnie ist alles andere als Kassengift, Escape Plan spielt bei einem Budget von 50 $ weltweit über 130 € wieder ein...! Sabotage ist kein Typischer Arnie Film was überhaupt nicht schlecht ist im Gegenteil, der Film ist von der Art her genau wie Training Day. In den USA ist der Film gefloppt, bleibt abzuwarten wie er im Rest der Welt abschneidet, Escape Plan spielte in den USA ja auch nur 25 $ wieder ein aber im Rest der Welt 115 € was im nachträglich noch zum Hit machte
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