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Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 18. November 2013
Insgesamt solider Darsteller und spannende fand das Ende allerdings recht "enttäuschend".Dramaturgisch läuft alles auf ein spektakuläres Finale hin und irgendwie hätte der Film auch so etwas wie ein finales Feuerwerk verdient - aber leider lässt der Regisseur es nicht dazu kommen.
Der Film beginnt verheißungsvoll. Es macht Spaß, Dr. Matheson (Sigourney Weaver) und Buckley (Cillian Murphy) beim Aufdecken von allerlei Scharlatanereien zuzusehen, und die Aussicht auf das Duell mit dem vor langer Zeit in der Versenkung verschwundenen, nun wieder aufgetauchten Simon Silver (R. de Niro), der es möglicherweise besonders clever anstellt, seine Tricks zu tarnen, steigert die Vorfreude. Wäre Red Lights bei diesem interessanten Thema - gibt es paranormale Fähigkeiten? - geblieben, hätte dies ein rundum überzeugender Film werden können. Leider gehen Regisseur und Drehbuchautor Rodrigo Cortés die Pferde durch. Er glaubt, die Grundidee von Red Lights mit so vielen überflüssigen Ideen anreichern zu müssen, dass etwa ab der Mitte des Films jede Linie verloren geht. Das ist schade, da der Anfang so vielversprechend war und alle Schauspieler eine super Arbeit machen. Besonders de Niro habe ich lange nicht mehr so spielfreudig gesehen.
Red Lights ist ein spannender wenn auch über weite Strecken nicht gruseliger Film. Die Schauspieler spielen Íhren Part gekonnt. Auch die Idee hinter Red Lights ist interessant! Gegen Ende des Filmes spitzt sich die Spannung immer weiter zu, dem Zuschauer wird jedoch ein enttäuschendes Ende geboten.
Das Drehbuch scheint wie jeder einzelne Aufsatz, den ich bisher in meiner Schülerlaufbahn schreiben musste, entstanden zu sein. Anfangs hoch motiviert und konzentriert geschrieben wirkt der Plot in der ersten Hälfte des Filmes gekonnt stringent ablaufend und mit guten Ideen gespickt. Dann steckt man in der Mitte fest, die Kreativität 'fließt langsamer', die Motivation sinkt - aber irgendwie muss das Werk ja vollendet werden. Also wird schnell und lieblos ein Ende zusammengezimmert, der Film muss ja schließlich auch kommerziell vermarktet werden. Dabei wird dann eine Menge Potenzial verschenkt und ein sehr guter Thriller verkommt zum Mittelklassestreifen. Meiner Meinung nach trotzdem - dank Hottie Murphy - empfehlens- und sehenswert.
Der Film ist von Anfang bis Ende klar, gut Verständlich und leider nur Teilweise spannend. Zudem ist er sehr gut Besetzt und bietet ein ordentliches Ende. Die Story ist gut, aber nicht ganz so gut, wie erwartet. Eher ein Film für den gemütlichen Fernsehabend, als großes Kino.
Trotz Starbesetzung schafft es der Film leider nicht sich vom üblichen Mainstream abzuheben, was zum grössten Teil auch am Drehbuch liegt. Es wird zwar ein wenig Spannung aufgebaut, welche aber nicht wirklich überzeugen kann und so hofft man einfach nur, dass der Film bald zu Ende ist und die ersehnte Auflösung endlich kommt. Ein wenig mehr Tempo und Background Infos in Paranormalen Sachen hätten dem Film sicher gut getan, der leider nur ein wenig an der Oberfläche kratzt.
In Cortés Film Red Lights geht es um einen Physiker (Murphy) und einer Psychologin (Weaver) die ihren Alltag damit verbringen den Menschen zu beweisen das es keine übernatürliche Kräfte gibt. Die beiden sind schon lange im Geschäft und kennen auch jeden erdenklichen Trick der "Magier". Eines Tages taucht der Magier Simon Silver nach 30 Jahren Abstinenz wieder auf. Er ist der einzige Zauberer den man nie nachweisen konnte das er bei seinen Vorstellungen betrügt. Seine Rückkehr wird in der Stadt groß gefeiert und all seine Vorstellungen sind in Rekordzeit ausverkauft. Murphy will ihn unbedingt prüfen aber Weaver ist strickt dagegen. Doch warum? Ich muss zugeben das ich ausschließlich wegen De Niro mir anschauen wollte auch wenn der Trailer ganz gut ausgesehen hat. Der Film hat mich aber sehr überrascht. Red Lights ist ein sehr spannender Film geworden. Er ist intelligent und bringt den Zuschauer sowas von zum Nachdenken. Red Lights bringt den Zuschauer dazu sich eine eigene Meinung zu bilden und zum Nachdenken ob man nun an übernatürliche Kräfte glaubt oder nicht. Dazu wird der Film von einer tollen Musik begleitet. Es gibt tolle Einfälle wie das Video über De Niro´s Prüfung das verdammt realistisch aussieht und man kurz vergisst das man sich gerade einen Film anschaut. Die Schauspieler sind alle toll. Allen Voran der Hauptdarsteller Murphy. Seine Leistung war wirklich unheimlich gut. Weaver war gewohnt stark aber ich persönlich habe eher Hass für ihre Figur empfunden als Begeisterung. De Niro war endlich mal wieder gut. In den letzten Film hat er eher müde und gelangweilt gewirkt. Was man sicher seinen Alter und seiner riesigen Liste von Filmen zuschreiben kann. Hier wirkt er jedoch frisch, aktiv, böse und er hat sicher bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Bis zum Ende, erzeugt der Film eine unheimliche Atmosphäre und Spannung. Doch am Ende hatte ich das Gefühl, dass dem Regisseur die Ideen einfach ausgegangen sind. Die Figur von Weaver segnet völlig überraschend und plötzlich das Zeitliche. Bis dahin hatte sie eine wichtige Rolle im Film gespielt und plötzlich ist sie weg. Gegen Ende wird Silvas Prüfung analysiert und man wird fündig doch das ganze wirkt so als hätte der Regisseur keine Zeit mehr gehabt und versucht dann alles schnell über die Bühne zu bringen. Leider ist es so das diese Analyse ausschlaggebend für die Story ist aber aus irgend einen Grund unter dem Teppich gekehrt wird. Am Ende kommt es zum Duell zwischen Murphy und De Niro. Das ganze endet mit einer komischen Erkenntnis. Bis zum besagten Ende ist der Film sehr spannend und wirklich interessant. Man kann es kaum erwarten bis man nun erfährt ob Silva (De Niro) nun ein Betrüger ist oder nicht. Und dann kommt das enttäuschende Ende.