Der Hobbit: Smaugs Einöde
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Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 26. Dezember 2013
Ich denke den wichtigsten Eindruck bei einem Film hat man, nach dem der Film fertig ist, das Licht wieder an geht und man den Saal verlässt. Normalerweise hab ich dann ein sehr positives oder ein sehr negatives Bild. Hier muss ich sagen, war es erst mal sehr gemischt. Der Film fängt eine wunderbar düstere Stimmung ein, die für den Zuschauer sehr eindrucksvoll ist. Unterstützt werden soll dies durch die krassen Computereffekte, bei denen man sich fragt, wie die gedreht wurden. Beeindruckend ist das zum Beispiel, wenn die gigantischen Spinnen die Zwergenkolonne angreifen oder wenn Smaug sich durch die engen Hallen windet. Da wurde sehr detailliert gearbeitet und das merkt man. Aber dann so viele weitere Effekte dazu, dass alles nur noch übertrieben wirkt und man das Gefühl hat, dass in jeder Szene unbedingt noch ein Effekt reingedrückt wurde. Bei den Massen an Effekten, kann man natürlich nicht alle so fein gestallten. Dann kommt es auch mal vor, dass das flüssige Gold oder die Festung der Orks unglaublich unecht und unprofessionell wirken, dass man das überhaupt nicht mehr ernst nimmt. Selbst wenn man versucht, das zu übersehen, schafft man das kaum, weil diese teilweise richtig schlechten Effekte, einfach zu sehr herausstehen. Dazu kommt der 3D Effekt, der alles wirr und unübersichtlich scheinen lässt. Grade in den schnellen Szenen sieht das gar nicht gut aus und man hat den Eindruck, dass es sehr ruckelt.
Zur Handlung, die sich eigentlich auf wenige Sätze beschränken lässt. Es passiert eigentlich nicht wirklich spannendes, außer dass die Zwerge den Berg erreichen und den Drachen wecken. So viel sieht man auch schon im Trailer. Insgesamt wirkt der Film wahnsinnig langatmig.
Viele Zusammenhänge wirken sehr unrealistisch und gekünstelt, aber auch wieder so vorausschaubar. Die komplette Geschichte wirkt wahnsinnig unnatürlich und wirr, von Logiklöchern möchte ich gar nicht erst anfangen. Auf Realismus wurde leider gar kein Wert gelegt. Wenn ein Ork ein Messerstich bekommt, ist er augenblicklich tot und fällt um. Auch wenn es ein Fantasy Film ist, der in einer anderen Welt spielt, sollte man ein wenig aus unserer Welt übernehmen, schließlich dient sie als Vorbild.
Zur Schauspielerischen Leistung muss ich mich leider über Martin Freeman beklagen. Er versucht gezwungen lustig und komisch zu sein, was dazu führt, dass man ihn als Protagonisten kaum ernst nimmt. Auch wenn er vor dem Drachen steht und vor Nervosität stottert, wirkt es einfach unglaublich gespielt und auswendig gelernt, und das nicht mal gut.
Was soll ich abschließend sagen? Es waren drei Stunden im Kino für knapp 15€, die mich absolut kalt gelassen haben. Man wird nicht in die Welt hinnein gerissen sondern außen vorgelassen und fragt sich, wo das Gefühl bleibt. Die Liebe zum Film und zum Detail scheint hier nicht vorhanden zu sein. Man versucht aus der minimalen Handlung, ewige Geschichte zu machen, was nur schlecht gelingt. Die Effekte beeindrucken weniger, als dass sie fehl am Platz und überladen wirken.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 13. Dezember 2013
Ich bin enttäuscht!!

Als HdR-Fan habe ich mich natürlich gefreut endlich Teil 2 vom Hobbit sehen zu können.
Klar, die Erwartung war hoch – warum auch nicht. Den ersten Teil vom Hobbit fand ich sehr gut und hatte echte Mittelerde–Atmosphäre.
Die kam beim zweiten Teil viel zu kurz! Der Film wirkte nicht wie aus einem Guss. Die liebe zum Detail fehlte und wurde durch Schnickschnack ersetzt. Völlig sinnfreie 3D-Effekte, wie z.B. eine Biene, die ins Publikum fliegt. Wie vor 20 Jahren in einer 3D-Demo – boooaaah – ist das toll!
Hat der Film es nötig uns mit lächerlichen 3D-Effelkten zu beindrucken? Und mehr wert auf Technik, als auf Atmosphäre legt? - anscheinend ja!

Mir ist auch öfter aufgefallen, dass ständig versucht wird, Dinge in Szene zu setzen, welches sehr erzwungen wirkte. Und zum Schluss bleibt noch Legolas, der scheinbar zum Über-Elf mutiert ist. Warum muss so maßlos übertrieben werden? Spielt die Glaubwürdigkeit denn keine Rolle mehr? An seinen letzten Kampf mit dem Ober-Ork mag ich gar nicht erst denken - ganz schlecht gemacht!

Mir wäre es am liebsten, Peter Jackson würde den Film noch mal neu machen und uns einen würdigeren 2. Teil präsentieren ...
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 13. Dezember 2013
Im Großen und Ganzen bin ich begeistert. Kleine, aus meiner Sicht, handwerkliche Mängel trüben die Begeisterung ein wenig. Vor allem weil ich denke das sie nicht nötig gewesen wären. Das flüssige Gold zum Ende hin finde ich schlicht schwach und unglaubwürdig. Etwas weniger aufgesetzte Effekte wären mehr gewesen. Das Tempo des Films finde ich super. Die Darstellung der Figuren klasse. Tauriel fügt sich fanastisch ein (Den Vergleich mit Arwen in einer anderen Kritik sehe ich so nicht). Legolas finde ich viel besser als in HdR. An einigen Stellen kommt es mir so vor als ob Jackson Szenen bezüglich der Laufzeit rausgenommen hat. Diese sehen wir vermutlich in der n. An diesen Stellen empfinde ich den Film sehr sprunghaft. Z.B. wenn Thorin Bilbo wegen des Arkensteins befragt, sich eine sehr bedrohliche Atmosphäre aufbaut und plötzlich vorbei ist. Da fehlt für mich einfach was. Ansonsten bin ich sehr zufrieden und freue mich schon auf Teil 3.
Jimmy v
Jimmy v

519 Follower 506 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 20. Dezember 2013
Leider kann ich mich dem eher positiven Tenor der Filmkritikerschaft nicht anschließen. Grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass man aus dem Hobbit eine Trilogie gemacht hat, um so mehr Zeit für die Dinge zu haben. Finanzieller Gewinn hin oder her, ich sehe das einfach im Vergleich zu den alleinstehenden Fantasy-Abenteuerfilmen wie z.B. "Kampf der Titanen", die mit ihrem Durchhetzen überhaupt keine Stimmung aufkommen ließen. Zweitens finde ich es auch gut, dass man Brücken zu HdR schlägt und sich manch künstlerische Freiheiten herausnimmt, umdeutet usw.
Allein nun, die Umsetzung: Dass das Ganze nach dem selben Schema abläuft (reisen, vor Orks flüchten statt sie zu plätten, bei Elben chillen/sich mit denen rumstressen, weiterreisen), ist erst einmal geschenkt. Aber z.B. bereits der Einbau von Legolas, oder die Einführung von Tauriel für ein weibliches Publikum, obwohl sie dann doch nur Männersachen macht, geraten unglücklich. Gerade in der zweiten Hälfte, mit den getrennten Zwergen, der Giftsache, dieser angedeuteten Romanze, und Bard, mit seinem Ballistenpfeil: irgendwie kennt man das alles schon, irgendwie ist es nicht gut eingebunden. Gandalfs Ausflug war halbwegs interessant, aber eben auch nur das übliche Gandalfzeugs. Am meisten hat mich freilich die comichafte Action gestört. Die Szene am Wasserfall war an sich cool, aber in ihren Ausschweifungen einfach zu übertrieben. Letztlich hätte man die zusätzliche Zeit - und die künstlerische Freiheit! - mehr für die Charakteristika dieser Gruppe, weniger Seestadt und besser eingebundene Elben nutzen sollen, egal wieviel das Buch hergibt, und auch gerade um es auszubessern.
Natürlich hat es der Mittelteil einer Trilogie immer schwer. Am Stück gesehen wirkt's vielleicht alles anders. Und Stärken hat der Film ja auch, besonders optische, finde ich. (Der Soundtrack ist leider nicht so gut geraten wie im ersten Teil.) Smaug fand ich sehr toll, genauso wie mir Bilbo auch besser gefiel. Aber ein fader Nachgeschmack bleibt zurück.
Fazit: Comic-actionlastiger, auf "gutem" Niveau enttäuschender Mittelteil, der seine zusätzliche Zeit besser und geschickter invenstiert hätte. Teil 1 ist besser, hat aber auch seinen Auftakt-Bonus.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 30. Dezember 2013
Vorab: Man kann es nicht oft genug sagen - Filme sind und bleiben Geschmacksache. Und was für den einen ein Meisterwerk sein kann, ist für den anderen der vielleicht letzte Dreck.

Umso bemerkenswerter ist es zu sehen, dass es bei "der Hobbit" offenbar zwei klare Lager gibt: diejenigen, die den Film feiern und diejenigen, die den Film hassen. Ich bewege mich irgendwo dazwischen.
Man kann von den Plänen, aus der Buchvorlage des Hobbits einen Dreiteiler zu machen, halten was man will - aber der Vergleich zum "Herr der Ringe-Epos" verliert das sogenannte Prequel.

Ganz allein schon deshalb weil die Vorlage zum "Herr der Ringe" ganz anders gelagert ist als "der Hobbit.
Tolkien hat mit "Herr der Ringe" nicht einfach ein Buch geschrieben - er hat ein Universum geschaffen: mit Historie, Mythen, Legenden und reichlich Verstrickungen. Er erfindet Sprachen und kulturelle Hintergründe.
Das alles fehlt in "der kleine Hobbit" komplett - wohl gemerkt: im Buch.

Daher ist es folgerichtig, dass sich Peter Jackson in einer Dreiteiler-Adaption auch anderer Quellen bedient - etwa dem "Silmarillion" oder "The History of Middle-earth".

Gerade was den Aufstieg des Nekromanten alias Sauron betrifft ist das ein bereicherndes Element der Filme.

Woran es im "Hobbit" vor allem krankt ist die dramaturgische und die visuelle Umsetzung.
Dass man einen Fantasyfilm im 21. Jahrhundert nicht ohne CGI angehen kann ist Konsens - dass es aber hin und wieder "hingeklatscht" aussieht, enttäuscht wirklich. Es ist sicher günstiger eine Stadt am PC entstehen zu lassen als wirklich zu bauen - aber genau darin lag ja das wunderbare bei "Herr der Ringe": als ich das erste mal Edoras in Rohan in "die zwei Türme" sah dachte ich nur: das haben die nicht wirklich gebaut ... aber das hatten sie.

Wie auch immer: "der Hobbit" hält nicht, was "Der Herr der Ringe" bieten kann - weder als Buch noch als Film. Es ist dennoch ein starker Film - für meinen Geschmack aber von einem cineastischen Meilenstein genaus weit entfernt wie von einem Meisterwerk.

Zuletzt ein Wort zu Smaug: technisch gesehen gibt es nichts auszusetzen - und er bekommt auch ordentlich Leinwandzeit. NUR: schwach finde ich, dass sein zunächst starker Charakter mit Auftauchen der Zwerge plötzlich einbricht ... denn als die Zwerge ihn durch sein eigenes Zuhause jagen, ist nichts mehr von seiner Verschlagenheit zu spüren ... schade.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 20. Dezember 2013
Ich fand den Film wieder mal wie bei Hobbit und HDR genial. EInfach nur pures KINO. Gefühle, Action, Tiefe, 3D... die Liebe zum Detail....alles stimmt. Ok ein paar Szene etwas langgezogen und ein paar zu kurz geraten. Aber ich erwischte mich oft am denken: WOW was heute Kino geworden ist, unfassbar.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 13. Dezember 2013
Ich bin absolut fassungslos...
Nicht über diesen Film, sondern über manche Kritiken hier! Sagt mal wart ihr im selben Film wie ich ?! Für mich ist dieser Film ein absolutes Meisterwerk (ja ich kenne und liebe die HDR Saga)
An Actiongeladenen, traurigen, lustigen, atemberaubenden Szenen kaum zu überbieten. Ich fand den schon den ersten Teil richtig gut, erwartete allerdings von Teil 2 nicht sehr viel- weil es typisch für 3teiler ist, dass der zweite etwas langweilig ist, aber hier war das gar nicht so. Der Film hat mich total umgeworfen!
spoiler: Sei es mit seiner Fantasie- den sprechenden rießen Spinnen, der teils sehr lustigen und richtig actionlastigen Flussfahrt der umwerfenden Gestalt des angsteinflössenden Smaugs, oder der wunderschönen Liebesgeschichte zwischen Kili und Tauriel nichts hat diesem wunderbaren Film gefehlt und für jeden war was dabei.


Da muss ich als ganz großer Fan leider sogar sagen, habe ich mich beim HDR 2 Teil in einigen Szenen fast schon gelangweilt, die zwei Türme empfand ich hier oftmals als sehr langatmig, im gegensat zu Smaugs Einöde. Er fing an und war für mein Empfinden sofort fertig, von mir aus hätte er noch länger sein können.

Die Geschichte von Bard, finde ich übrigens total spannend und freu mich rießig auf den 3 Teil.
Was ich übrigens schon fast als Qual empfinde, 1 ganzes Jahr warten auf dieses Meisterwerk, wie kann man das überstehen, vorallem bei so einer sehr vielversprechenden Endszene von Teil 2.

Da bleibt mir nur zu sagen, Alle Jackson Fans, sofort ab ins Kino und bitte bitte lasst das Jahr sehr schnell umgehen
ach-herr-je
ach-herr-je

22 Follower 91 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 12. Dezember 2013
nachdem mich der erste teil bodenlos enttäuscht hat, war ich trotz des vielversprechenden trailers sehr skeptisch, was teil zwei der hobbit trilogie angeht.
furchtbar störend sind immer noch 13 zwerge. ein haufen idioten, die ohne bilbo nichts auf die reihe bekommen. lediglich balin konnte bei mir ein bisschen sympathie wecken, mit dem emotionalsten moment des filmes - die ersten schritte in den erebor.
martin freeman ist weiterhin einfach nur sympathisch und die perfekte wahl für den jungen bilbo. ian mckellen und die bekannten nebenrollen sind über jeden zweifel erhaben.
highlights setzen vor allem lee pace als durchtriebener könig thranduil und luke evans als bard, der nur vor charisma strotzt. auch evangeline lillys rolle bringt ordentlich dynamik in film.
radagast ist immer noch auf drogen und mir viel zu nervig - während der auftritt von beorn, nach den extrem peinlichen bildern, überrraschend positiv daher kommt.
ebenfalls bombe die effekte von smaug - was man vor allem in der fass-fluss-szene nicht sagen, die der art misslungen ist. die flussstadt mit seinen bewohnern - mit der ausnahme von bard - sind ähnlich kitschiger schrott, wie die zwerge.
während teil eins viel leerlauf hatte, zeigen sich mit 'smaugs einöde' die vorteile der dreiteilung,
so ist der zweite teil der hobbit trilogie in meinen augen eine angenehme überraschung, der trotz der mängel, durchaus lust auf mehr macht
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 17. Dezember 2013
Ich komm gerade aus dem Kino und wurde ziemlich enttäuscht. Wie kann man diesem Film 5 Sterne geben? Das würde ja bedeuten, es hätte die selbe Qualität eines "Rückkehr des Königs"?! Der Hobbit 2 hat für mich jeden Epische flair verloren. Endlose Dialoge wechseln sich mit völlig übertriebene Action ab und an den Soundtrack erinnere ich mich jetzt schon nicht mehr. Nein, dass war leider nichts. Im vergleich mit anderen Filmen aus dem Genre ist er gut aber im Vergleich zum HDR Epos der bis dato schlechteste Teil. Das Highlight im ganzen Film war für mich der Drache
mwinkler91
mwinkler91

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5,0
Veröffentlicht am 6. Januar 2014
Der Film war von seinen Bildern wieder weltklassig. Die Detailtreue und diese Kameraführung überragend. Mich hat der Film wieder fasziniert und auch wenn es nicht mehr dem Buch entspricht, empfehle ich jedem diesen Film. Peter Jackson am Anfang mit der Möhre XD
Nur das Ende ist wie schon im ersten Teil offen....
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