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IamBangsy
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3,0
Veröffentlicht am 7. Dezember 2014
Auch der zweite Teil der Reihe kommt nicht annähernd an die Reise der Gefährten aus HdR an. Leider geht Peter Jackson mit "Der Hobbit" einen etwas anderen, wilderen, actionreicheren Weg als bei der mehrfach ausgezeichneten Herr der Ringe Triologie. Und leider hat sich Peter Jackson dazu entschlossen Kate (hier: die Elbin Tauriel, die auf Zwerge steht), die vor einiger Zeit auf einer abgelegenen Insel verloren gegangen zu sein schien (die Serie Lost) ins Boot zu holen um mit ihr eine völlig überflüssige Liebesgeschichte zu starten, auf dessen Ende ich mal gespannt bin. Schafft es Peter Jackson den Film vollkommen ad absurdum zu führen indem er sie und den Zwerg zusammen kommen lässt? Oder wird er den ebenfalls überflüssig und vor allem übermächtigen Legolas ihr Herz erobern lassen - wobei sie keinerlei Gefühle ihm gegenüber zu haben scheint, da sie ihn einfach im Stich lässt, um ihren geliebten Zwerg, den sie eine Stunde vorher kennengelernt hat, zu helfen.
-----Wie auch immer diese unnötig eingebaute Nebengeschichte ausgehen mag, "Der Hobbit" ist bislang keine süchtig machende Droge wie "Herr der Ringe" es war/ist. Das liegt an den überchoreografierten Kampfszenen, die an hit and run spiele wie Mario erinnern und an dem fehlenden Zauber. Es kommt keine Spannung auf, weil die Gefährten unverwundbar scheinen. Ein feuerspuckender Drache, eine Horde Orks und Menschen scheinen den Zwergen nichts anhaben zu können. Wo bleibt der Nervenkitzel bei der Sache? Und wo bleibt die Charakterentwicklung bzw. wo bleiben die Charakter der Figuren? Bis auf die vielen Kampfszenen bleiben viele Dinge flach... und die Ausleuchtung der verschiedenen Völker und ihre Geschichten war das, was "Herr der Ringe" zu einem tollen Abenteuer gemacht hat. Lange Sequenzen wurden für Erzählungen über Hobbits, Menschen und Elben aufgebraucht. Und das tat dem Film gut! Man wurde in diese fremde Welt gezogen und war mit dabei als Frodo, Legolas und Co. Mittelerde vor Sauron gerettet haben.
-----Was hier fehlt, ist Tiefgang, Spannung und eine nachvollziehbare Story. Und überdosiert sind Lacher und übertrieben wirkende Kampfszenen.
Optisch war der Film durch das HDR und 3D wieder einmal eine Wucht. Das Ambiente, die Stimmung - dafür geht man ins Kino. Sagenhaft. Man wird förmlich in den Film hinein gezogen. Die Handlung hat die üblichen Schwächen. Zu brutal für Kinder, zu viel Klamauk für Erwachsene. (ich sage nur, Zwerg in Fass tötet 10 Oks im Flug) Kampfszenen wirken durch die "lustigen" Elemente zu keinem Zeitpunkt spannend. Daher den Stern Abzug.
Ich fand ja EINE UNERWARTETE REISE schon Super, aber meiner Meinung nach ist SMAUGS EINÖDE noch besser. Das liegt vor allem am flüssigen Erzählton, da man keine Einleitung braucht. Der Film startet dort, wo der Vorgänger aufhörte. Wieder fängt Peter Jackson die wunderschönen Landschaften Neuseelands ein und präsentiert sie uns als Mittelerde - von der ersten Sekunde taucht man wieder total in diese Welt ab. Der Ton des Films wechselt von Spannend über Dramatisch zu Lustig; jeder Ton sitzt und dies sorgt für eine schöne Abwechselung. Zudem werden viele Brücken zu der HERR DER RINGE-Trilogie geschlagen, welche ich natürlich nicht Spoilern möchte, da es einen freut, diese selbst zu entdecken. Das Legolas (entgegen des Buches) auftaucht, dürfte aber jedem bekannt sein. Dessen Auftritte werden regelrecht abgefeiert, seine Kampfeinlagen sehen super stylisch aus und auch Evangeline Lilly darf als Tauriel ordentlich austeilen. Ihr neu erdachter Charakter sorgt für eine schöne weibliche Abwechselung. Das Ian McKellen generell als Darsteller aber eben vor allem als Gandalf über jeden Zweifel erhaben ist, muss man ja nicht mehr benennen. Und auch Richard Armitage (Thorin) und Martin Freeman haben ja schon im ersten Teil in ihren Rollen geglänzt. Vor allem letzterer schafft es, die Entwicklung Bilbos glaubhaft rüber zu bringen. Der im Vorgänger bereits benannte Nekromant hat hier einen größeren Auftritt, der für Nicht-Kenner des Buches sicherlich sehr überraschend sein dürfte. Höhepunkt des Films war für mich dann aber der Auftritt von Smaug, einfach Super. Muss mir hier den Film noch einmal im Original-Ton ansehen, da dieser ja von Benedict Cumberbatch gemimt aber eben auch gesprochen wird. Es ist schon witzig, ihn zusammen mit Martin Freeman zu sehen, da beide ja als Sherlock und Watson ihren großen Durchbruch hatten. Alles weitere ist wie gewohnt: Der Score wird weiterhin toll untermalend eingesetzt und die Effekte des Films sind (bis auf das flüssige Gold) State of the Art. Ich werde demnächst noch einmal ins Kino gehen, einfach, weil ich den Film so klasse fand.
Fazit: Mit SMAUGS EINÖDE ist Jackson noch nicht ganz auf dem Niveau der HERR DER RINGE-Trilogie, aber eben auch nur knapp drunter. Für mich das Kino-Highlight 2013.
Mit "Smaugs Einöde" laufen Jackson und sein Team zu alter ‚Herr der Ringe‘-Form auf. Auch ist der Streifen ist um einiges besser und auch düsterer als sein Vorgänger "Eine unerwartete Reise". Ein Meisterwerk ist der Film indes immer noch nicht. Dazu fehlt noch einiges um an HdR heranzukommen. Es gibt aber natürlich auch jede Menge zu sehen. Da ist die viel beeindruckender Action welche gut rüber kommt, eindrucksvolle Kampfsszenen , tolle Specialeffekts etc etc. Wiedermal tolle Familienunterhaltung und nun warten alle gespannt auf Teil 3 und den Abschluss der Trilogie.
Okay ich weiß nicht was Peter Jackson beim Hobbit falsch macht, aber mit jedem weiteren Teil frag ich mich was da los war.
Schauspielerisch keine Frage, alles perfekt, aber warum Charaktere einführen, die im Buch nicht vorhanden waren? Warum so viel CGI, wo es gar nicht nötig gewesen wäre und es oft aussieht wie aus einem Computerspiel? Ich konnte mich einfach nie wirklich in die Welt reinfühlen, was bei Herr der Ringe wirklich super war!
Naja, es ist schon klagen auf hohem Niveau, aber ich fand den Film, dafür das er von Peter kommt, ganz gut, immerhin besser als den ersten Teil. 7/10
Der Film ist ein Fantasy Epos der zwar nicht an HDR ran kommt aber welcher Film tut das schon. Smaugs Einöde ist wieder einmal ein Fantastisches Bild Feuerwerk mit dem wohl besten Filmdrachen den es in naher Zukunft geben wird. Der O-Ton von Benedict ist Gänsehaut pur. Alleine die Szenen mit Smaug sind jeden Cent wert.
"Der Hobbit: Smaugs Einöde" ist wirklich ein sehr guter sowohl optisch als auch die story sind gut, allerdings vergleicht man diese filme natürlich automatisch mit den herr der ringe filmen und da zieht diese reihe meiner meinung nach den kürzeren! es gibt 2 gründe dafür: 1.die charaktere bleiben einen nicht so im kopf wie in den herr der ringe teilen. 2.die story ist in diese reihe meiner meinung nach sehr langgezogen!
Smaugs Einöde: Gesehen im IMAX 3D, OV, Sonycenter Berlin
+) Visuell: Ohne Frage, die Schauwerte sind enorm. Da gab es wirklich episches Fantasy, wunderbare Details und fulminante Szenarien. Auf der gewaltig grossen Imax Leinwand kommt all das umso mehr zur Geltung. Besondere Highlights - Die Spinnen im Wald, das "Riverrafting" und die Begegnung Bilbo/Drache. Das war ganz grosse Kinomagie.
-) Figuren: Zuviele! Ich hatte wirklich Schwierigkeiten mich auf einen Charakter wirklich einzustellen. Da ist die Zwergengruppe, Bilbo, der Elfenkönig, Legolas, der Bärenmann, die Elfin, die Bewohner der Seestadt etc. etc., einfach zuviele Nebenschauplätze, Geschichten. Leider entsteht so eine gewisse Beliebigkeit, was sehr schade ist, da eigentlich jede der Figuren eine eigene, ausführliche Geschichte wert ist. Dies hatte leider auch zur Folge, dass ich zu keinen Zeitpunkt emotional berührt wurde. Hätte gern mehr Zeit gehabt, die Charaktere kennenzulernen.
+/-) Dialoge: hier bin ich gegenteiliger Meinung als Filmstarts - mir gefiel der Hobbit Teil 1 eigentlich besonders gut, da er viel Augenzwinkern besass, und weitgehend auf die allzu epischen Aussagen, welche bei HdR unentwegt fielen, verzichtete. Wenn fast jeder Satz von grösster Bedeutsamkeit und Schwere geprägt ist, verlieren die Dialoge in ihrer Gesamtheit an Bedeutung. Ja, ich weiss, die Dunkelheit kommt, Ja, ich weiss, man muss grosses vollbringen. Hobbit 2 ist da wieder auf ganz theatralisches aus - mir einfach zu viel. Auch in Anbetracht der (zu) vielen Protagonisten. Wenn Yoda bei Star Wars am Ende einen starken Satz sagt, der die Gesamtsituation dramatisch erkennt, dann ist die Wirkung einfach viel stärker, als wenn unentwegt jeder Protagonist des Films grosstrabende Worte von sich gibt wie bei Hobbit 2.
+) evangeline lilly: ich habe mich wahrlich gefreut die "Lost"-Heldin in dieser Rolle zu sehen. Welch ein Lichtblick ;
+/-) Allgemein: Ohne Frage ganz grosses Kino, auch deutlich besser als die vielen, herzlosen Effekt-Blockbuster (Percy Jackson und Co). Leider für mich in Sachen Figurenaufstellung und Dialogen einfach zu überfrachtet, daher fehlte die Identifikationsfigur und die klare Linie. Dennoch, sehenswert! Aber zwingend auf grosser Leinwand. Im Heim-TV funktioniert ein solcher Film nicht.
Der Hobbit : Smaugs Einöde ist, um erstmal klarzumachen , um längen besser als der erste Teil! Die Geschichte wird sehr gut weitergeführt und es gibt diese Überlängen nicht, die so im ersen Teil ein wenig gestört haben. Trotz der vielen Action, die einfach nur absolut genial ist, top 3D Effekte , behält der Film seinen erzählerischen Ton , sodass es keine einzige unnötige Szene gibt , bzw. einen unnötigen Handlungsstrang der im Film vorkommt. Es ist mal ein abwechslungsreicher Film bei dem nicht nur die Reise zum Erebor und die Zurückeroberung des Schatzes erzählt wird sondern sich diese Geschichte in mehrere Handlungsstränge aufteilt und somit mehrer Sichtweisen ermöglicht. Zu den Bildern und Effekten dieses Mammutfilms brauch ich nichts zu sagen. Das was Hobbit 2 an Schauwerten liefert hält locker mit Herr der Ringe mit, und ist einfach pures Spektakrl und Bobastkino, insbesondere die Szenen in den Hallen von Erebor mit Smaug der einfach so unglaublich aussieht dass man am liebsten gar nicht mehr von ihm wegschauen will!! Insgesamt verdient der Hobbit 2 seine Punktzahl von 4. 5/ 5 gerechtfertigt. Hier setzt uns Jackson nicht nur spektakuläre Schauwerte vor sondern auch eine spannungsgeladene Geschiche die den Zuschauer nach dem 3. Teil der Trilogie einfach nur lechzen lässt!