Der Hobbit: Smaugs Einöde
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4,2
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112 User-Kritiken

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Gina Dieu Armstark
Gina Dieu Armstark

21 Follower 69 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 27. Januar 2015
"The Hobbit 2: The Desolation of Smaug", langatmige Wanderung durch Berg und Tal.

Mit "The Hobbit 2: The Desolation of Smaug" schickt Peter Jackson, Bilbo Beutlin in die zweite Runde und erntet dabei mehr faules Obst, statt Beifall.
So schleppt sich "The Desolation of Smaug" so dahin, erlebt ein paar Höhen mit stattlichen Kämpfen, traumhaften Kulissen, ausgezeichneten Kostümen und beendet seine Reise mit einem fantastischen Drachen, der die Erwartungen mehr als übertrifft.
Doch Jackson lässt sich Zeit für seine Geschichte, zu viel Zeit. Der Film kommt schwer in die Gänge und dümpelt die meiste Zeit auch so dahin. Auch manche Kampfszenen sind so gedehnt, dass der Zuschauer sich hin und wieder das Gähnen nicht verkneifen kann. Hinzu kommt, dass der Film mit zu vielen unnötigen Dingen gespickt ist, wie Legolas und Tauriel, deren Geschmalze und das Geschmalze mit Kili. Wem das schon zu viel des Guten ist, der wird nicht glücklich über die tausend Momente sein, in deren die Darsteller einfach nur dastehen und staunen und das ein halbes Jahrhundert lang.

"The Hobbit 2: The Desolation of Smaug" kann natürlich auch unterhalten und zwar mit dem ausgeprägten Sinn für Humor der Zwerge. Außerdem spielt Lee Pace (Pushing Daisies) seine Rolle brillant, Ian McKellen bietet dem Bösen die mit einem magischem Kampf die Stirn und die Zwerge liefern sich zusammen mit Bilbo eine Wasserrutschfahrt der Extravagante.

Alles in Allem eine nette Fortsetzung, wenn sie nicht so lang wäre.
Frank B.
Frank B.

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1,0
Veröffentlicht am 27. Januar 2014
Fantasy ja - Her der Ringe nein.

Schöne Fantasy, aber wenn mir etwas als HdR verkauft wird, dann will ich auch HdR haben. Ganz einfach und das sagt eigentlich schon alles aus!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 4. Dezember 2020
Der Herr der Silberquellen, der König edlen Steins! Der König unter dem Berge nimmt an sich was ist sein. Froh hallt der Glocken Kunde, ob des Königs Wiederkehr, doch alles geht zugrunde, und der See wird ein Flammenmeer.

Willkommen zurück in Mittelerde! Nachdem der erste Teil sich vor allem auf die Charakterentwicklung von Bilbo Beutlin und die Einführung der verschiedenen Zwerge konzentriert hat, geht es nun rund mit Action und Abenteuer. Ein Necromancer muss gebändigt werden, die Zwerge müssen aus der Gefangenschaft der Elfen entkommen und ganz nebenbei steht noch der Kampf gegen den bösen Drachen Smaug an, der einst die Zwerge aus ihrem unterirdischen Reich vertrieben hat. Und, mein Gott, was ist das alles doch für ein Spaß!
Jan F
Jan F

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4,5
Veröffentlicht am 24. Mai 2019
Für mich mit Abstand der beste Teil der Hobbit Saga und eventuell generell der beste Film. Zwar weicht der Teil auch klar vom Buch ab, doch die Spannung des Films ist ununterbrochen. Die Einführung von Beorn war stark und das plötzliche Auftauchen von Sauron hat viele überrascht. Doch das auftreten vom Smaug im letzten Drittel ist das große Highlight des Films. Der Drache wurde einfach Atemberaubend dargestellt und ist extrem riesig und gerissen. Die Unterhaltung mit dem Drachen und Bilbo war ein Meisterwerk und der Film hat ein offenes Ende.
Heavy-User
Heavy-User

7 Follower 21 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 18. Dezember 2014
Auch hier, wie Teil 1 vom Hobbit, ein toller Film. Besonders im Kino kam dieser sehr gut rüber. Doch auch hier, wirkt die Story ein wenig in die Länge gezogen. Die Qualität ist hoch, reicht aber nicht an die eines HdR ran.
IamYourFather
IamYourFather

6 Follower 35 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 24. Januar 2014
Klar besser als der erste Hobbit.

Langweilte ich mich im ersten Teil noch zu Tode, so waren in diesem Film einige sehr nette Szenen, toll choreographierte Action-Sequenzen und endlich auch mal ein bißchen Zug in der Geschichte. Neue Charaktere wurden vorgestellt (ok, einige stammten nicht aus dem Buch, ich weiß) und fügten sich nahtlos ein. Und natürlich, natürlich ist Smaug der heimliche und offensichtliche König dieses Films. Was für Szenen wurden uns da geboten und sein Dialog mit Bilbo ist extraklasse.

Auch wenn der HdR-Hype für mich bereits vorbei ist, so macht dieser Hobbit-Film definitiv Lust auf mehr.
Remstal Filmkritiker
Remstal Filmkritiker

6 Follower 24 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 7. Januar 2016
Ein guter Nachfolger vom Meisterwerk des Regisseur Peter Jackson. Action und Kämpfe sind nicht Mangelware im Film. Und dieser gigantische Smaug, die reinste Killermaschine.
Man erfährt viel neue dinge über Mittelerde (neue Völker, Orte, Lebewesen) ein spannender und sehenswerter Film. Er ist dem Vorgänger würdig.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12. Mai 2015
Ein Film den man als Mittelerde Fan, wie ich einer bin, gesehen haben muss. Aber auch Menschen die mit dem Universum nicht vertraut sind, kann er begeistern.
Es ist einfach schön zusehen, wie Mittlerde in Szene gesetzt wird, die Landschaften mit allem drum und dran, noch dazu macht Smaug eine sehr gute Figur auf der Leinwand und auch zuhause auf Bluray ist der Film sehr gut zu genießen.
Deshalb gibt es von mir für "Hobbit: Smaugs Einöde", 5 von 5 Sternen.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 31. Dezember 2013
Was habe ich nach der Enttäuschung der "Unerwarteten Reise" auf diesen zweiten Teil gehofft. Doch kurz gesagt: Auch das war nix. Das Gute vorweg: Der Film ist visuell eindrucksvoll, HFR und 3D funktionieren diesmal deutlich besser, die Bilder sind toll und Peter Jackson bemüht sich streckenweise redlich, logische Löcher der Vorlage zu stopfen. Doch das reicht nicht. Nie wird man so in den Film hineingesogen wie in die Ringe-Trilogie, immer bleibt man als Zuschauer an der Oberfläche. Kurz gesagt: Auch wenn der zweite Teil des Hobbits besser ist als der erste, ist er immer noch nicht gut. Nur: Warum war "Der Herr der Ringe" so toll und warum ist "Der Hobbit" so viel schlechter?

Kern des Unterschiedes: Der Herr der Ringe war realistisch. Der Hobbit ist es nicht. Wie bitte, Realismus? Ringgeister, Orks und Trolle, Zauberer und Elben sollen realistisch sein? Ja, zumindest in den ersten beiden Teilen der Ringe-Trilogie wirkten sie so. Man hatte das Gefühl, es mit einer realen Welt zu tun zu haben, in der sich phantastische, aber "echte" Kreaturen tummeln, die Überbleibsel einer mystischen Urgeschichte darstellen. Erreicht wurde das durch einen unglaublichen Sinn für die Stimmigkeit von Details und einen geschickten Umgang nicht nur mit dem zugrunde liegenden Roman, sondern dem literarischen Gesamtwerk Tolkiens, das die Drehbuchautoren kreativ und zielgerichtet plündern durften. Peter Jackson selbst äußerte sich damals während des Drehs so, dass er an das ganze Projekt nicht wie an einen Fantasy-Film, sondern wie an einen Historienfilm herangehen wolle, und genau so sah das Ergebnis aus.
Davon sind wir jetzt meilenweit entfernt. Man hat nicht mehr das Gefühl, es mit realen, glaubhaften Figuren zu tun zu haben, die etwas nachvollziehbares machen, dabei nachvollziehbare Probleme lösen und nachvollziehbaren Gefahren trotzen müssen. Im "Hobbit" fühlt sich einfach nichts echt und glaubhaft an, der Film wirkt nicht "geerdet", sondern wie ein überkandidelter Comic. Deshalb kann man auch nicht richtig mitfiebern, wenn zwei Elben gefühlt dreihundert Fallobst-Orks den Garaus machen. Was in "Die zwei Türme" noch sehr dosiert vorkam und in "Rückkehr des Königs" schon störte, dort aber wenigstens noch ironisch gebrochen wurde ("Der zählt trotzdem nur als einer!"), wird nun zum Dauerzustand: Heldenfiguren überwinden alle Grenzen der Logik, des gesunden Menschenverstandes und der Physik und führen schwerelose CGI-Stunts vor, die an einen Animationsfilm erinnern. Die omnipräsenten Orks sind keine üblen, grobschlächtigen, gefährlichen Typen oder insektenhaften, durch Überzahl bedrohlichen Schwarmwesen mehr, sondern zeigen sich als parodiehaft überzeichnete Comicfiguren mit CGI-Gummihaut, denen Metall aus dem Körper wächst und die bei einem kurzen Knuff tot umfallen. Die wuchtige Körperlichkeit der Nahkämpfe aus "Die Gefährten" geht völlig verloren, der Zuschauer wird davon distanziert. Nie scheint einer der "Guten" wirklich in Gefahr zu schweben oder echte Schmerzen zu leiden, Tod und Verstümmelung werden zu einem ästhetisierten Scherz, zu einem Ballet für vier Messer und zwei Bögen.

Waren vor allem in "Die Gefährten" Jacksons Eingriffe in Plot, Tempo und Figuren noch geradezu genial, versagt er in beiden Hobbit-Filmen auf diesem Gebiet kläglich. Passagen mit großem, erzählerischem Potential werden massiv gekürzt und verstümmelt, fremdes Material wird ohne Not, mit massiven Brüchen und kaum nachvollziehbar eingefügt. Wo ist der Düsterwald-Fluss hin? Was ist mit der im Buch wunderbaren Einführungsszene Beorns passiert? Warum sehen wir die spukhaften Festivitäten der Elben im Düsterwald nicht? Warum darf Bilbo nicht ein wenig im Verborgenen deren unterirdische Stadt erkunden?Figuren verhalten sich teilweise bizarr und gegen ihre innere Logik. Sämtliche Regeln Mittelerdes scheinen außer Kraft gesetzt. Die Krönung dieser Entgleisungen ist eine lächerliche und unglaubhafte Liebes- und Eifersuchtsgeschichte - und hier möchte ich übrigens anmerken, dass ich die Notwendigkeit einer Liebesgeschichte für einen Hollywood-Film irgendwie ja einsehe und Jacksons kreative Einbeziehung der Arwen-Figur in der Ringe-Trilogie großartig fand!
Im Finale glaubt der immer noch auf ein versöhnliches Ende hoffende Zuschauer dann mal kurz, dass Jackson die Kurve doch noch kriegt. Smaug ist wirklich eindrucksvoll, visuell sicherlich der grandioseste Drache der Filmgeschichte. Leider verhält sich der im Buch hochintelligente, charmante Bösewicht, der auf mich immer wie eine zu groß geratene, grausame Katze gewirkt hat, deren einzige Schwäche die Eitelkeit war, schlicht und ergreifend wie ein Trottel. Diesem Drachen-Deppen treten die Zwerge dann, die Vorlage völlig missachtend, mutig gegenüber, und tun Aberwitziges. An dieser Stelle erreicht das Realismus-Defizit, ja, der galoppierende Wahnwitz in Jacksons neuer Mittelerde einen traurigen, unfreiwillig komischen Höhepunkt. Was dem fassungslosen Zuschauer da für ein Unfug geboten wird, spottet wirklich jeder Beschreibung.

Insgesamt bleibt alles Oberfläche, nichts geht in die Tiefe. Die Dialoge: Arm, pathetisch und uninspiriert bis peinlich. Die Charakterzeichnung: Eindimensional und blass (eventuell einzige Ausnahme ist Thranduil). Gelang es Jackson in der Ringe-Trilogie noch, seine Schauspieler zu teilweise eindrucksvollen Leistungen anzuspornen, kann er hier selbst mit Vollblut-Profis wie Martin Freeman und Ian McKellen offenbar nichts mehr anfangen. Orlando Bloom scheint, wenn er gerade niemanden umbringen muss, verblüfft über seine eigene Langweiligkeit in immer gleicher Weise starr und CGI-blau an der Kamera vorbeizublicken, als wähne er sich, buchstäblich, im falschen Film. So wirkt er wie ein Roboter - spoiler: kein Wunder, dass die holde Elbenmaid ihn uncool findet und Zuflucht bei einem bartlosen und minderwüchsigen Mondscheinromantiker sucht.


Sicher werden manche zur Verteidigung des Regisseurs dieses einwenden: Der Hobbit sei ein Kinderbuch, das tatsächlich reich an logischen Lücken ist und dessen Stil und Inhalt sich nicht bruchlos mit dem Herrn der Ringe zur Deckung bringen lasse. Und tatsächlich: Nicht nur bei den Filmen, sondern auch in den Büchern verhält es sich so, dass der Herr der Ringe "realistisch" ist und der Hobbit nicht unbedingt - wie das in Kinderbüchern halt so ist. Ich persönlich werfe Peter Jackson aber vor, dass er diesen bekannten Konflikt extrem inkonsequent aufgelöst hat. Er hat Filme im visuellen Stil seines Herrn der Ringe geschaffen, ohne den Mut zu besitzen, die Geschichte und die Erzähltechnik diesem Stil tatsächlich anzupassen. So sitzt er für mich am Ende zwischen allen Stühlen mit seinem Kinderfilm im Kleid eines Schlachtengemäldes. Seine einzige wirklich gute, eigene Idee ist die Nummer mit spoiler: dem Arkenstein als eigentlichem Ziel der ganzen Unternehmung aufgrund seiner Eigenschaft als "Kronjuwel", das die sieben Zwergenvölker vereinen kann.
Das ist grundsätzlich ein guter Einfall, bleibt im Buch doch lange völlig unklar, was eigentlich der Plan und was genau die Aufgabe des "Meisterdiebes" ist, spoiler: dem im Erebor stehend aufgeht, dass er ja schlecht den ganzen Schatz am schlafenden Smaug vorbeitragen kann.
Verglichen mit dem Feuerwerk guter eigener Ideen aus Jacksons früheren/späteren Werken ist das aber viel zu wenig. Schade.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Dezember 2013
Ein Film, der die Bezeichnung visuelles Kunstwerk verdient , aber auch noch auf weiteren Ebenen überzeugen kann ;)
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