Django Unchained
Durchschnitts-Wertung
4,5
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PaddyBear
PaddyBear

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4,0
Veröffentlicht am 27. Januar 2013
Es gibt nicht viel zu meckern aber gibt es Grund zur Freude? Jein. „Django Unchained“ ist sicherlich ein gelungener Film geworden. Wer was anders sagt muss Tarantino entweder wirklich hassen oder einfach nicht viel vom Film verstehen. Musik und Optik sind tadellos und die Action und die Szenerie sind sehr gut inszeniert. Auch schauspielerisch gibt es mit Waltz, Fox, Jackson und DiCaprio wirklich erste Sahne zu begutachten. Das Drehbuch ist natürlich für jemanden wie Waltz absolut geeignet und so geht es sehr schnell, dass er sich die komplette Sympathie des Publikums schnappt. Waltz spielt seine Figur gekonnt aus und erntet einige Lacher. Aber auch Fox spielt seinen Django cool und trotzdem im inneren sehr emotional. Jackson und DiCaprio als Bösewichte sind sehr gut anzuschauen. Beide haben ihre sehr, sehr starken Szenen. Und trotzdem bleibt am Ende ein Film, der mich nicht restlos überzeugt hat. Wie schon in „Inglourious Basterds“ fehlt mir das gewisse extra. Das wir uns nicht falsch verstehen: der Film ist gut aber er ist für mich kein Meisterwerk. Dafür fehlt mir einfach die Tiefe des Plots. Der typische episodenhafte Erzählstil Tarantinos geht hier nur bedingt aus und hat seine Schwächen. Der Film schafft es nicht, durchgängig die Spannung zu halten. Die kurzen slow downs stören nicht weiter aber sie sind mir aufgefallen. Wer Tarantino mag sollte sich „Django Unchained“ auf jeden Fall angucken und auch Leute die einfach einen netten Film sehen wollen könnten durchaus gefallen dran finden. Alles in allem ein guter Film der aber nicht so gut ist wie Tarantinos früheren Filme.
haldol
haldol

12 Follower 34 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 10. Februar 2013
Komm grad aus dem Film. Ich muss sagen das dieser Film der bester der letzten anderthalb Jahre is. Ein typischer Tarantino Film. Keine Mega Blockbuster Millionen den Fenster rausgeschmeisse. Ein einfach guter unterhalb sammer Film. Die Figuren sind alle ein bisschen verrückt. Aber überzeugend. Mag die Erzählweise von Tarantino Filmen. Einfach toll und freu mich wenn die blu Ray vorgestellt wird mit hoffentlich den fehlenden 20 min. :)
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 21. Januar 2013
das ist der erste tarantino-film, bei dem ich eingeschlafen bin. ich war von anfang an hin- und hergerissen, ob das nun ernst gemeint sein soll, oder ob es einfach eine schlecht gemachte parodie ist.

schon wie die schwarzen am anfang durchs bild humpeln und die unglaubwürdige darstellung des kopfgeldjägers!!!!! waltz.

dümmlichste dialoge: z.b. django franco nero frägt django jamie foxx: wie buchstabiert man denn django. letzterer buchstabiert munter drauf los um noch hinzuzufügen, dass man das d nicht betont!

vielleicht sollte ich mir das ganze mal mit englischer sprache anschauen. auf deutsch ist der film einfach nur lächerlich und grottenschlecht.

dieser schrott steht m.e. auf augenhöhe mit death proof.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 21. Januar 2013
Bevor ich meine zurückhaltende Bewertung begründe, zunächst ein Lob an den Kameramann (tolle Arbeit) und die Musikauswahl (meistens sehr gut in Tarantino Filmen).
Das wars dann aber auch schon in einem Film, der so unerträglich gehypt wird, daß der früher einmal frische, eben etwas andere Tarantino Stil, der sich inzwischen zu oft selbst kopiert hat, zur banalen Normalokost verkommen ist, die jeder, der etwas auf sich hält, "geil" zu finden hat.
'Django Unchained' hat mich wirklich gelangweilt. Die flachen, pseudo-intellektuellen Dialoge sind langatmig und nervtötend. Die Story ist banal und leider auch nicht spannend erzählt. Der Film hat mich weder zum lachen noch zum weinen bringen können und die vermeintliche Aussage zur U.S. Geschichte hätte man sich doch lieber gespart. Die Filmzitate passen nicht und verstärken eigentlich nur das stilistisch Unentschlossene/Episodenhafte. Warum soll es Kult (oder cool, oder lustig) sein, überbezahlte Darsteller 500mal 'Nigger' sagen zu lassen? Die einzigen traurigen Lacher fand ich bei den, in Tarantino Filmen schon immer unvermeidlichen, operettenhaften Gewaltszenen (gähn), wenn nach jedem Schuss ein halber blutiger Ochse durchs Bild fliegt, oder Mr Tarantino uns an seinem platten Sadismus teilhaben läßt, indem er einen am Boden liegenden Mann noch 200mal anschießen und jaulen läßt. Bin gespannt welches Genre er als nächstes verwursten wird?
Zach Braff
Zach Braff

339 Follower 358 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 21. Januar 2013
Geiler Film! Tarantino in Hochform! Christoph Waltz ist einfach mal wieder überragend. Mindestens so gut wie in "Inglorious Basterds". Dazu ein extrem cooler Jamie Foxx, jede Menge Humor und ne geballte Ladung Action. Was will man mehr?!
Einziger Kritikpunkt für mich ist der etwas langwierige Mittelteil (den Teil mit der Sage von Siegfried hätte man sich auch schenken können...). Das tut dem ganzen aber in keinster Weise einen Abbruch, von daher 4,5/5 Sterne.
007Asma
007Asma

22 Follower 86 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 6. Februar 2013
Einfach der absolute Hammer, besser gehts fast garnicht!
Quentin Terrentino hat sich selbst übertroffen, sowie jeder einzelne Schauspieler in dem Film. 5Sterne
Janos V.
Janos V.

56 Follower 128 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 20. Januar 2013
"Django delivers": Peter Bradshaw trifft in seiner Kritik den Nagel auf den Kopf. "Django Unchained" liefert alle Stärken von Quentin Tarantinos bisherigen sieben Filmen in 165 brillianten Minuten, zeigt Tarantino auf dem Höhepunkt seines inszenatorischen Könnens und fügt zudem noch einige neue Elemente hinzu. Tatsächlich gebe ich äußerst selten die Höchstwertung von 5 Sternen (noch seltener als Filmstarts), aber diesmal gibt es keine Diskussion: "Django Unchained" ist ein Meisterwerk, Punkt.

In der ersten Filmhälfte liegt das Augenmerk noch eindeutig auf Tarantinos Spezialgebiet Nr 1, den Dialogen. Und die bewegen sich, so unglaublich das klingen mag, locker auf dem Niveau von "Pulp Fiction". So viel Intelligenz, Charisma und hintergründigen Witz in wenige Textzeilen zu packen, ist mehr als nur außergewöhnlich, es ist schlicht und einfach genial.

Tarantinos Spezialgebiet Nr 2 kommt dann vor allem in der zweiten Hälfte zum Tragen: perfekt inszenierte Massenmetzelei. Die Bar-Schießerei aus "Inglorious Basterds" wurde vielfach als bestes Shootout der Kinogeschichte gerühmt. Vielleicht war sie es bis jetzt, doch von heute an gehört dieser Titel "Django", und die Plätze zwei und drei gleich noch dazu.

Aber Tarantinos neuestes Werk vereint in sich nicht nur die Stärken aus "Reservoir Dogs", "Pulp Fiction" und "Kill Bill", es zeigt zudem auch noch völlig Neues. Am Auffälligsten: "Django" erzählt eine lineare Geschichte, ohne Kapitel oder Zeitsprünge. Das ist zwar für Fans zunächst ungewohnt, macht aber bald richtig Laune und beweist zudem, dass Tarantinos Inszenierungsstil auch bei einem eher konventionellen Aufbau hervorragend funktioniert.

Dazu muss gesagt werden: Ja, teilweise wirkt "Django" leicht unrund und ja, manche Szenen fügen sich nur schwer ein. Doch eben das macht auch den Reiz des Films aus und grenzt ihn wohltuend deutlich vom glattgebügelten Mainstream ab. Die vieldiskutierte Ku-Klux-Clan-Sequenz beispielsweise ist eigentlich zu lang, hält die Handlung eindeutig auf und hätte bei einem weniger begabten Regisseur auch zur Katastrophe werden können. In den Händen von Quentin Tarantino wird sie stattdessen schlicht und einfach zur lustigsten Szene seit ziemlich, ziemlich langer Zeit. So what?

Was die Schauspieler angeht, so dürfte es wohl kaum überraschen, dass der gesamte Cast ohne Ausnahme voll überzeugen kann. Jamie Foxx benutzt zwar im ganzen Film kaum mehr als drei verschiedene Gesichtsausdrücke, doch seine Präsenz und sein Charisma reichen völlig aus, um seinem Django genügend Tiefe zu verleihen. Christoph Waltz ist sogar noch besser und spielt sich erstmals völlig von seinem Hans-Landa-Image frei. Leonardo DiCaprio lässt sich - im Gegensatz zu Brad Pitt in "Inglorious Basterds" - nicht von Waltz an die Wand spielen, sondern hält tapfer dagegen und hätte aus einem etwas längeren Auftritt sicher sogar noch mehr herausgeholt. Ein Sonderlob geht an den herrlich zwischen Bedrohlichkeit und Slapstick hin- und herwechselnden Samuel L. Jackson.

Fazit: "Django Unchained" ist spannende, blutige, ultracoole, höllisch gute Unterhaltung, genau so, wie ihn sich die Fans gewünscht haben - und noch ein bisschen besser. Ist er vielleicht sogar auf einem Level mit Tarantinos Über-Meisterwerk "Pulp Fiction"? Ich lehne mich weit aus dem Fenster, doch nach dem ersten Ansehen lautet meine Antwort: JA!
Max H.
Max H.

97 Follower 153 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 24. März 2014
Kaum ein Filmemacher der Neuzeit hält seine Filme auf solch konstant hohem Niveau wie Quentin Tarantino. Was er bereits 1991 mit "Reservoir Dogs" sehr eigen und stilbetont begonnen hatte, führte er über die Jahre in vielen Facetten fort. Dabei bleibt er sich genauso treu wie seinem eigenen polarisierenden Charakter, nichtsdestotrotz etabliert er sich als größter Inszenierer und Künstler der jüngeren Kinogeschichte, seine Filme sind Kulturgut und seine Werke werden stets verehrt und honoriert, wie immer gut besucht. Sein neuster Film "Django Unchained" bildet da keine Ausnahme, schon in den ersten Wochen bildet er die unangefochtene Spitze und auch qualitativ weiß er bereits mit Golden Globes und Oscarnominierungen zu überzeugen.

"Django Unchained" ist diesbezüglich aber ein etwas gewandelter Tarantino, als dass er sich hier an einem Western – Epos versucht, der sowohl Tarantino's berühmten Fingerübungen wie Finesse und Dialogkunst als auch eine Abenteuererzählung beinhaltet. Und da liegt auch leider das, zugegeben eigentlich einzige, Problem des Films. Tarantino will seine Elemente mit dem Western kreuzen und das gestaltet sich als nicht so einfach. Während seine Dialoge wieder messerscharf gefeilt sind und die Momente meist in einem typischen blutigen Klimax enden, versucht er seine Erzählung in den Zwischensequenzen dann und wann zu gemächlich vorwärts zu treiben. Das dass Tarantino selbst bewusst geworden ist, erklärt die extrem lange Spielzeit von fast drei Stunden. Trotzdem liegt dem Vorwurf auch direkt die Entschuldigung bei: Um seinen Western nach seinem Stilbewusstsein umzusetzen und gleichzeitig die Geschichte des aufstrebenden Django zu erzählen, lässt sich nur auf diese Weise der Kompromiss finden.
Tatsächlich bietet der Film in seinen Zwischensequenzen neue Chancen für Tarantino. Während sich in der ersten Hälfte oft auch schonmal eine kleine Länge einschleicht, sind Szenen wie die Sage von Brunhilde oder der Maskenstreit erfrischend. Vor allem die Maskenszene wäre in jedem anderen Tarantino als Fremdkörper zur Kenntnis genommen worden, dennoch offenbart das Drehbuch dort eine wahre humoristische Kaskade, während die Sage von Siegfried und Brunhilde nochmal den Anreiz gibt, den es später braucht, um Django zum Held zu stilisieren.

Denn eigentlich ist es diesmal die Geschichte des Sklaven Django, der gegen die Weißen in einem blutigen Rachefeldzug zu Felde schreitet, die von tragender Bedeutung ist. Gerade in seinem explosiven Charakter liegt das Potential der Spannung. So kann Tarantino neben den Wortgefechten von Dr. King Schultz und Calvin Candie die emotionale und geladene Atmosphäre der Sklaverei aus den Charakteren von Django, Brunhilde und Candie's Haussklaven Steven ziehen. Folglich ist es auch in sich schlüssig, dass sich im Showdown Steven und Django begegnen, Tarantino erzählt vor allem gegen Ende eben auch die Geschichte des aufopfernd kämpfenden Sklaven gegen Unterdrückung, der zum Symbol, ja sogar schon zu einer Legende innerhalb des Films wird, womit Tarantino sehr wohl zeigt, dass er den Geist des Westerns verinnerlicht hat.

"Und allen Schwarzen im Raum, rate ich jetzt, sich weit genug von den Weißen abzusetzen. Nein, nicht du Steven, du bist genau da, wo du hingehörst."

So bekommt der Film ein überragend inszeniertes Ende, kompromisslos wird mit dem weißen Mann abgerechnet und der Schwarze zum Helden idealisiert, der jedoch in seiner Brutalität nie die Qualen der Sklaverei vergessen lässt.

Doch wären Tarantinos Werke nie ganz so omnipräsent ohne seine schauspielerische Resonanz. Jamie Foxx spielt zunächst bedächtig und anschließend explosiv. Sein Django ist weder wortgewandt noch geht es ihm überhaupt um Redeanteile, er unterscheidet sich durch seine rustikale Mimik schauspielerisch sehr gut von seinen weißen Mitstreitern. Und so ist es vor allem Christoph Waltz, der die erste Hälfte mit seiner galanten und überspitzt, sprachlichen Gewandheit dominiert. Trotz voriger Sorge, Waltz würde seine Rolle als Landa kopieren, spielt der Österreicher meisterlich. Seine ruhige, ironische Betonung ist schließlich Waltz' Stil und macht ihn immer wieder zu einem solch interessanten Part. Zudem ist sein Motiv im Film sehr fortschrittlich und man hat das Gefühl, dass die Deutschen in einem Film zum ersten Mal nicht die Arschlöcher sind. Erwähnenswert sind auf jeden Fall noch der natürlich exzellent spielende Di Caprio und der undurchsichtige Samuel L. Jackson.

Fazit: "Django Unchained" ist mal wieder ein stilechtes Stück Tarantino. Er vermischt seine bekannten Zutaten mit dem Western – Genre und bringt ein Stück Zellulid auf die Leindwände, das zwingend wieder Kult wird.

Folglich ist es völlig egal, welche Wertung Quentin Tarantino's neustes Werk tatsächlich erhält. Er begegnet dem Zuschauer auf stets so hohem künstlerischen Niveau, dass jedes neue Werk von sowohl Kritikern als auch Cineasten mit Freude aufgesaugt wird. Ob Logikfehler oder Handlungsüberbrückung, dieser Film ist mal wieder ein Popkulturfestival und kommender Kultfilm, der in jede Sammlung gehört und diesmal sogar ein kleines Heldenepos versteckt. Der Nächste, bitte!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 19. Januar 2013
Der Film ist das Eintrittsgeld wert. Mal wieder ein schon vorher mega gehypter Tarantino Film der aber wie immer die Erwartungen erfüllt. Der Film ist zwar insgesamt etwas schwächer wie die Meisterwerke "Pulp Fiction" "Kill Bill 1" oder "Zombieland" aber dennoch auch aufgrund des extrem stark besetzten Castings ein voller Erfolg.

Das Christoph Waltz zum wiederholten Mal den Golden Globe für seine Rolle in dem Film (Bester Nebendarsteller) gewonnen hat und wohl auch den Oscar einstreichen wird ist vollkommen gerechtfertigt. Er trägt mit seiner herausragenden Leistung diesen Film. Die Leistung von Di Caprio ist auch gewohnt stark. Etwas enttäuscht war ich von Jamie Foxx als Django. Er spielt solide aber er vermittelt für mich nicht den harten Kerl den er darstellen sollte. Ansonsten ein typischer Tarantino mit den extrem unterhaltsamen Dialogen und einer Crew die sich gewaschen hat. Must See!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 19. Januar 2013
Der Film ist stark. Punkt. Er hat ein sehr starken Anfang und ein noch stärkeres Ende. In der Mitte gibt es gaaanz dezente Längen, doch das schmälert das Filmerlebnis nur leicht. Die Musik ist hervorragend in den Film eingebaut und sogar die moderneren HipHop-Töne passen zur Western(Southern)-Kulisse wie die Faust aufs Auge. Tarantino versteht einfach das Handwerk des Filmemachens, man sieht in jeder Minute, dass dieser Mann für das Kino lebt(und auch vom Kino lebt).
Nun zu den eher schwächeren Teil der Geschichte: Waltz ist mal wieder der Sympathieträger Nr.1 und da kann auch ein sehr guter Foxx(eigentlich der Hauptdarsteller - eigentlich) nur blöd aus der (blauen :D)Wäsche gucken. Leonardo DiCaprio ist auch herrlich. In solchen Rollen möchte man ihn fast öfters sehen. Seine gelangweilte Bosheit ist oscarverdächtig. Zusammen haben Waltz und DiCaprio eine Leinwandpräsenz die schon fast zu viel des Guten ist.
Außerdem kann ich den gesamten Umgang mit dem Thema "Sklaverei" nicht in der Art und Form gutheißen. Tarantino mag ein Zynker sein und seine Filme/Figuren leben von der Karikatur und der Groteske. Doch die Geschichte der Sklaven in Amerika ist nun wahrlich kein fruchtbarer Boden für komödiantische Einlagen.
Im Nachhinein betrachtet: es ist schon fast bizarr in welchen Szenen manche Zuschauer(ich auch) gelacht haben. Und die Aussage, dass sich nur 1 Schwarzer unter 10.000 als "fähig" erweisen kann/wird, kann ich erst recht nicht so richtig einordnen. Man könnte das als höchst(!!) rassistisch ansehen. Genauso wie das (im Monolog von DiCaprio) angesprochene Thema, warum sich denn die Schwarzen nicht erheben und ihre Unterdrücker erschlagen!?! Das ist latent rassistisches und den Opfern gegenüber respektloses Gedankengut... da hört bei mir der Spaß auf! Vielleicht habe ich auch zu viel interpretiert, das kann sein. Lässt man die angesprochenen Sachen weg, so bleibt ein wirklich unterhaltsamer Film übrig, bei dem der Gang ins Kino sich vollstens auszahlt.
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