Django Unchained
Durchschnitts-Wertung
4,5
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Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 14. August 2013
Lange habe ich diesen neuen Streifen von Quentin Tarantino erwartet und meine Erwartungen waren so hoch, dass ich fast schon Angst hatte diesen Film zu sehen. Doch zu Unrecht: Der Film ist ganz sicher einer der besten in diesem Jahr.

Von Beginn an merkt man, dass Tarantino die Rolle des Dr. King Schultz für Christoph Waltz geschrieben hat. Waltz füllt diese Rolle so gut aus, dass man kaum glauben mag, dass er bloß schauspielert. Ein bisschen merkwürdig, mit einem ansteckenden Humor, einem Sinn für Gerechtigkeit und doch keiner Scheu vor Mord – das ist der einmalige King Schultz. Ein Charakter, wie es ihn wahrscheinlich nur bei Tarantino und nur dank Christoph Waltz gibt.
Doch auch die anderen Darsteller sollen nicht unter den Teppich fallen. Jamie Foxx als Django –die eigentliche Hauptperson- überzeugt ebenfalls auf ganzer Strecke. Seine Ausstrahlung ist umwerfend und wann immer er eine Szene betritt, hat er die Aufmerksamkeit für sich. Zwar ist seine Rolle etwas überzeichnet, aber doch nicht lächerlich.
Und natürlich ergreife ich auch hier wieder Partei für Leonardo DiCaprio, der als Calvin Candie wirklich einen scheußlichen Charakter spielen musste/durfte. Obschon DiCaprio seiner Rolle unterschwellig etwas lächerliches verlieh, wirkte er doch immer bedrohlich und durchtrieben. Alles in allem glänzt der Film mit einer hochkarätigen Besetzung!

Die Story, in der Tat, ist relativ vorhersehbar, aber deswegen nicht langweilig. Hin und wieder gibt es überraschende Wendungen, an anderer Stelle scheint mir Tarantino doch zu sehr aufs Klischee zu setzen. Getragen wird die Story von Schultz’ und Djangos Partnerschaft und Djangos Ziel, seine Frau zu befreien. Keine schwer zu verstehender Plot, weswegen meiner Meinung nach auch ein Teil des etwas langatmigen Mittelteils hätte gekürzt werden können.
Ein Film für seichte Gemüter ist „Django Unchained“ sicherlich nicht. Schießerein, Prügelein und Blut gibt es in Massen zu sehen und zu hören. Das ist mit unter wirklich brutal, aber effektvoll dargestellt. Nur zum Ende hin haben die Filmmacher etwas zu sehr in die Kunstblutkiste gegriffen. Insgesamt schmälert dies aber nicht meinen Gesamteindruck vom Film.
Besonders angenehm fand ich auch den Humor, der den Film durchzog, obwohl er doch ein ernstes Thema behandelt. Dr. Schultz hat, wie oben erwähnt, einen fantastischen Humor, der genau meinem Geschmack entspricht, und auch beinahe komödiantische Szenen (Ku-Klux-Klan-Szene) fand ich grandios!

Unterlegt ist der Film zudem mit einem hörenswerten Soundtrack, der jede Szene gut unterstreicht. Die Atmosphäre des Films wird spürbar, greifbar. Und weil all diese Komponenten so gut zusammenspielen, hatte ich ein wirklich tolles Kino-Erlebnis, das alle meine Erwartungen erfüllt hat.
RobStar
RobStar

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4,5
Veröffentlicht am 21. Juli 2013
Guter Film, coole Szenen aber auch brutale Stellen sind dabei. Etwas übertrieben sind die Personen die bei einem Schuss sonst wo hinfliegen und andere wieder nicht. Aber das macht den Film halt mit aus.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 7. Juli 2013
Toller Film. Das Thema Sklaverei mit neuen Aspekten aufbereitet. Allerdings nichts für schwache Nerven. Auch wenn es schon amüsant ist, wie das Blut spritzt, ist der Film doch überaus brutal. Da die heftigsten Szenen meist ganz plötzlich eingeblendet werden (Rückblenden), kann man auch schlecht wegschauen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 19. Juli 2013
Django Unchained ist meiner Meinung
nach einer der besten Filme, die jemals gedreht wurden.

Sagen wir es so...

Handlung: 10/10
Nebenhandlung: 9/10
Dialoge: 10/10
Schauspieler: 10/10
Atmosphäre: 10/10
Kostüme: 10/10
Kamera: 8/10
Filmmusik: 9/10
Anspielungen: 8/10
angebrachte Gewalt: 9/10
Tarantino-Manier: 10/10
Stuntman Mike
Stuntman Mike

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3,5
Veröffentlicht am 1. Juli 2013
Ein Film der einige gute Szenen liefert doch als Gesamtwerk hinter den Erwartungen zurückbleibt. Alles in allem annehmbarer Film aber kein echter Tarantino.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 12. Juni 2013
Der Film war Top bis Waltz und Leonardo Di Caprio getötet wurden. Danach typischer amerikanischer Actionfilm. Leider! Hätte ein Klassiker werden können!
Ralph_RJ
Ralph_RJ

7 Follower 42 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 7. Juni 2013
YEAAHHH, ENDLICH mal wieder ein WESTERN für richtige Cowboys and Girls. Endlose Weiten, rauchende Colts und harte Sprüche. Witzige Dialoge und hervorragende Kameraführung. Wann kommt die Fortsetzung ?????
Hopstock Marcus
Hopstock Marcus

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5,0
Veröffentlicht am 2. Juni 2013
Wie man es von Quentin Tarantino gewohnt ist liefert er hier wieder ein Meisterwerk ab.
Ein klasse Western Film mit super Darstellern , allen voran Christoph Waltz. Der Oscar ist wirklich verdient.

Trotz der langen Laufzeit von 3 Stunden wird der Film nicht langweilig und bleibt die ganze Zeit über spannend.
Der Gewaltgrad ist vor allem zum Schluss sehr hoch , passt aber gut in den Film rein.
Auch erwähnt sei der Soundtrack. Dafür hat Tarantino ja auch ein Händchen.

Einer der besten Filme des Jahres.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 28. Mai 2013
Schwache Leistung von Tarantino. Wo bleiben seine Originalität und der Charme seiner alten Filme?
Ein Remake von Django original umrahmt von einer Story um Apartheit, Sklaverei und Rache. Mit mächtig viel Blut und Gemetzel, ohne Sinn und Verstand, versucht Tarantino den schwachen Film und die schwache Story aufzuwerten. Er bewirkt dabei das Gegenteil und macht den Film noch schlechter.
Es will mir dabei nicht in den Kopf, dass Tarantino für so ein schwaches Drehbuch einen Oscar bekommen hat. Verdient hätte dieses Drehbuch eine goldene Himbeere für klischeehaften Film. Nach dem Motto: Wie nehme ich Rache an Apartheit und Sklaverei? Er ergießt und delektiert sich förmlich darin. Genauso funktionierte auch sein Film Inglourious Basterds. Wahrscheinlich mit der Absicht endlich einen Oscar als Regisseur zu bekommen. Ich hoffe, dass war sein letzter Versuch um einen Oscar. Und für die Oscar Jury war anscheinend das Thema Sklaverei und Apartheit wichtiger als die Qualität des Drehbuchs. Sonst lässt sich das nicht erklären. An die Oscar Jury und Tarantino kann ich nur sagen: So verarbeitet man seine sündige Vergangenheit nicht.

Was komm denn als nächstes von Tarantino? Ein Indianer als Revolverheld? Ich hab da eine böse Vorahnung. Denn neulich soll sich Tarantino die Winnetou-Filme reingezogen haben und es soll ihm sehr gut gefallen haben. Mach Filme Tarantino.

Genauso hat Christoph Waltz einen Oscar verdient. Er liefert hier ein routiniertes Schauspiel ab. Nichts von Bedeutung oder Großartiges. Das ist nicht Oscar reif, dass ist Durchschnitt. 08/15 von Waltz, was er in jedem anderen Film auch bringt. Hier hat die Oscar Jury nicht Waltz, sondern die Figur Schultz ausgezeichnet. Und warum wird die inhumane, brutale und selbstgerechte Figur Schultz ausgezeichnet? Genauso gut hätte man auch die inhumane Figur Calvin Candie auszeichnen können. Die Beiden stehen sich in nichts nach. Wogegen die Darstellung von Leonardo DiCaprio fantastisch und großartig war. Er hätte den Oscar verdient. Er wurde aber nicht mal nominiert. Weil er das Pech hatte eine böse Figur zu spielen. Hätte er Schultz gespielt, hätte er jetzt den Oscar vielleicht.

Fazit: Die Oscar Jury sollte die Qualität auszeichnen und nicht Figuren oder Thema. Und bei Tarantino läuft derzeit gewaltig was schief. Er ist halt wie ein ehemaliger Top-Fußballer, der niemals wieder in seine alte Form findet.
Michael K.
Michael K.

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4,5
Veröffentlicht am 28. Mai 2013
Natürlich erwarte ich von Tarantino-Fimen keinerlei Subtilität, auch psychologisch stringente Darstellung der Feinheiten von Charakteren verlange ich selbstverständlich nicht bei diesem Regisseur. Hier allerdings spielt das keine Rolle. Tarantino hat hier meines Erachtens thematisch einen Volltreffer gelandet, denn die Handlung und die Figuren, besonders die Hauptfiguren, sind bereits per se so grell, dass sie wohl kaum besser inszeniert werden können als durch einen echten Tarantino-Film. Christoph Waltz hat nicht umsonst den Oscar für diese Rolle bekommen, obwohl sie sicher nicht schwer zu spielen war. Ganz nebenbei ist 'Django Unchained' wirklich spannend. Ein packendes Filmabenteuer. Wermutstropfen ist höchstens die meines Erachtens teilweise (nur iin einzelnen Szenen) völlig überzogene Splatter-Brutalität, aber irgendwie gehört wohl auch das bei Tarantino einfach dazu. Einen halben Punkt Abzug gebe ich aber dafür!
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