Django Unchained
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4,5
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Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 24. Februar 2013
Sicher ein guter Film, ohne Frage. Aber doch irgendwie auch fader als ich erwartet habe. Für mich jedenfalls n i c h t das beste oder zweitbeste Tarantino-Werk, wie überall zu hören ist. Pulp Fiction und Inglourious Basterds fand ich deutlich besser, schräger, krasser, tarantinesker einfach.

Natürlich handwerklich brilliant gemacht, mit Western-typischen Szenen und Kameraeinstellungen. Und auch mal eine etwas andere Komik als man sie kennt. Am besten fand ich da 2 Szenen: spoiler: als Franco Nero (der originale Django und auch Zwiebeljack :-D) von Django den Namen buchstabiert bekommt: "Das D ist stumm." - "Ich weiß."
Und dass am Ende des Films die Titelmusik von "Die rechte und die linke Hand des Teufels" kommt, dem ersten Spencer/Hill-Klamauk-Italo-Western. Damit ist klar was Tarantino neu interpretieren wollte. Und es ist ihm gelungen, Referenzen an das Original mit eigener Interpretation zu mischen.
Nur fehlte mir eben einfach der vom Hype suggerierte zündende Funke. Der Film kann mich nie so richtig fesseln, mir fehlt einfach etwas an Ausstrahlung oder Effet, sowohl für einen Western als auch einen Sklaverei-Film.

Warum der Film so dermaßen mit positiven Kritiken gehypt wird, liegt vielleicht genau daran, dass er am Ende doch zu wenig Western und zu wenig Tarantino ist. Er ist wohl einfach etwas massentauglicher als ein Pulp Fiction oder Reservoir Dogs, oder auch Inglourious Basterds. Und das auch trotz der wie erwartet splatterigen Gewaltszenen.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 21. Februar 2013
Zu diesem Film gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Für mich einer der besten Filme seit langem.
Interessante Charaktere, eine gute Story und tolle Schauspieler. Das Jamie Foxx mit Christoph Waltz und Leonardo DiCaprio kaum mithalten kann, wie es in der Presse so gern geschrieben wird, kann ich allerdings nicht bestätigen! Auch er zeigt eine grandiose schauspielerische Leistung!
MovieWatcher
MovieWatcher

10 Follower 55 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 20. Februar 2013
Ich muss sagen, dass ich mir von dem Film eigentlich mehr versprochen habe, da ich zuvor auch schon die Meisterwerke Inglourious Basterds und Pulp Fiction. Django Unchained dagegen ist meiner Meinung nach kein Meisterwerk aber dennoch ein sehr guter Film.
Zur Story: Diese war diesmal nicht so raffiniert wie in Tarantinos anderen Filmen aber trotzdem gut. Allerdings ist der Film auch fast 3 Stunden lang, da kann sich auch mal eine etwas einfachere Story sehr in die länge ziehen.
Die Schauspieler waren alle gut, wobei ich Christoph Waltz genial fand und Jamie Foxx auch sehr gut in seiner Rolle. Es ist klar, dass Leo DiCaprio ein ganz großer Schauspieler ist, doch fand ich ihn irgendwie in einem Western nicht so passend. Samuel L. Jackson und Kerry Washington passten aber auch sehr gut in ihre Rolle.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 3. März 2013
Django Unchained, der neuste Film von Quentin Tarentino hat bereits jetzt einen Kultstatus erlangt. Alleine das brilliante Intro, zur Musik von Luis Bacalov lässt den Zuschauern Gänsehaut spüren. Der Film braucht jedoch eine gute halbe Stunde, bis er so richtig in Fahrt kommt, doch wenn zum ersten Mal DiCaprio auftaucht ist der Film einfach nur noch perfekt. Christoph Waltz und Leonardp DiCaprio liefern hier eine ihren besten Leistungen ab. Für mich hätten beide den Oscar verdient. Nicht vergessen darf man natürlich Jamie Foxx der auch super spielt, doch er wird von DiCaprio und Waltz in den Schatten gestellt. Diesem Film kann man nur die Höchstbewertung geben, auch wenn er mit seinen 165 Minuten einige kleinen Längen hat. Tarentino erfüllt sich seinen ersehnten Wunsch einen Western zu machen und macht dies brilliant. Django Unchained ist zwar nicht sein bester Film, aber mit einer genialen Hintergrundmusik und einem noch genialeren Soundtrack verdient Django Unchained schon jetzt einen Kultstauts und gehört schon jetzt zu den besten Filme des Jahres. Klasse !
IamBangsy
IamBangsy

29 Follower 130 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 18. Februar 2013
Sehr cooler Film. Tolle Dialoge, großartige Bilder und eine Story, die wie schon Inglourious Basterds oder Kill Bill (beides Tarantino Filme) die Geschichte eines Menschen zeigt, der sich bei seinem Peiniger/ Unterdrücker rechen will.
Leonardo Dicaprio glänzt - wie immer - in der Rolle des Plantagenbesitzers Calvin Candie, während Christoph Waltz Charakter (Dr. King Schultz) zu stark an seine vorherigen erinnert:
Waltz ist genauso locker, lustig und "verrückt" wie in Green Lantern oder Inglourious Basterds - zumindest bis er auf Calvin Candie trifft. Dort blüht Django (Famie Foxx) auf, der vorher eher unsicher und halbherzig wirkte.
Wie schon Chrisoph Waltz ist auch die Rolle des Hausdieners Stephen (Samuel L. Jackson) eine für ihn typische. Es fällt mir schwer mich an einen Samuel L. Jackson Film zu erinnern, indem er nicht ständig flucht und rumnörgelt.
Der Film ist spannend, lustig und verstörend zugleich. Einzig das in die Länge gezogene Ende spoiler: , wo Django gefangen genommen wird und dann einfach ohne gefoltert oder irgendwie bestraft zu werden weiterverkauft wird
gefällt mir nicht. spoiler: Zuvor hatte er die halbe Plantage inklusive Calvin Candie getötet und dennoch lässt Candies Frau ihn verkaufen ohne dass ihm ein Haar gekrümmt wird!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 15. Februar 2013
Amerikanische Geschichte auf Tarantino-Art aufgearbeitet. Direkt, klar und blutig! Sehr stark!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 26. Februar 2013
Tarantino's neuester Streich!!! Perfekter, moderner Western-klamauk vom Allerfeinsten!! Sehr sehenswert, viele gelungen Gags, tolle Sprüche und viel Coolness. Einer der besten Kombinationen aus Old-Western und Modern-Elementen die ich bisher gesehen hab.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 12. Februar 2013
Django ist ein Mythos. Als absoluter Fan des Spaghetti Western war der Besuch des neuen Tarantino also ein Muss. Doch lässt der Film einen zwiespältigen Eindruck zurück.
Der Film ist blutig und über lange Stellen doch auch eintönig. Waltz spielt wieder Waltz, als wäre Dr. Schulz ein entfernter Vorfahre des Landa aus Inglorious Bastards.
Trotz allem war ich doch über weite Strecken durchaus amüsiert und zwar nur kurz vor dem Ende. Denn wenn der Showdown beginnt, verliert der Film. Wenn bloße Gegnermassen niedergemäht werden, dann mag das dem einen gefallen, ich finde es nur "overacted". Da bleibe ich lieber bei den guten Shootouts eines Trintignants oder Eastwood.
Schauspielerisch ist natürlich Waltz eine Bank und De Caprio ist bitterböse, aber verdammt gut. Jamie Fox bemüht sich, aber man mag ihm den Revolverhelden nicht wirklich abnehmen.
Alles in allen ein guter Tarantino und hierbei weiß man ja üblicherweise auf was man sich einlässt, nämlich gutes Popcorn Kino
Örnywood
Örnywood

20 Follower 80 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 8. September 2013
Eine Naturgewalt......eine Welle an schier nicht enden wollenden geilen, bis zur Extase ausgefeilten Dialoge.....ein Soundtack der einen wie ein Sturm umreißt.......Darsteller in absoluter Oscarform.......so könnte ich ewig weiter machen.....aber eine wenig seriös soll meine Kritik schon sein....Ok... ich versuchs....

Also.. Quentin "Mastermind" Tarantino, der Filmmeisterwerke wie "Pulp Fiction" oder "Inglourious Basterds" schuf, haut uns also seine neuste Filmfantasy um die Ohren, und der ehemalige Videothekar beweist mal wieder, er versteht es wie kein anderer Regisseur krasse Bilder, geniale Dialoge und elektrisierte Schauspieler in den Mixer zu schmeißen und uns ein Püree der Extraklasse zu servieren. Gut, Püree sieht nicht immer gut aus... aber schmecken tut es meistens!

So lässt sich auch über die Story sicher streiten. Vereinfacht ausgedrückt sucht ein schwarzer Sklave ja „nur“ seine Frau und bringt deren Peiniger zur Strecke. Auch bei „Kill Bill“ ging es um eine „Braut“ auf Rachefeldzug. Doch dieses räudige Texaner, der absolute Gegenentwurf zu studierten und seriösen Filmemachern wie ein „Steven Spielberg“ oder „Martin Scorsese“ es sind, zieht die Dialoge immer wieder in eine endlose Breite, doch langweilig werden sie nie. Im Gegenteil. Wenn unser „ Herr Waltz“ über die Niebelungen Sage sinniert, oder Leo DiCaprio an Hand eines Totenkopfes die Ethnologie der schwarzen Rasse erklärt schlägt mein Filmherz absolut hoch. Doch so ist das bei einem „echten“ Tarantino, Story ist gut und einfach, aber der Film hat Tiefe und absoluten Verstand. Passt nicht zusammen? Passt doch, denn genau hier liegt das „ Herz“ des Texaners und seiner Filme.

Kommen wir zu den Darstellern. Jamie Foxx spielt sicher sehr routiniert, doch seine Rolle gibt bei weiten nicht so viel her wie die des Dr. King Schultz, gespielt von Christoph Waltz. Er ist der absolute Kaninchenbau des Films und trägt ihn mit seinem arroganten, aalglatten und sarkastischen Wortwitz. Leo diCaprio überrascht mich als Bösewicht, ihm gefällt scheinbar der Imagewechsel. Doch bei aller Liebe für „unseren“ Christoph, die Oscar Nomminierung hätte sicher auch Samuel L. Jackson verdient gehabt. Seine Performance zwischen Affenpapagei und Brandy schwingenden „Paten“ ist absolut genial und ein Meisterstück des Films. Das Blut spritzt natürlich wieder aus allen Lagen, auch vor Hunden die einen „schwarzen Sklaven“ zerreißen wird nicht zurückgeschreckt. Die Bildersprache ist auch ohne 3D, 48B/s oder anderer „Effekthascherei“ wie ein Sog der einen in den Film zieht. Noch ein Wort zum Soundtrack. Einfach nur Saugeil!!! Ohne diese Arie der verschiedensten Musikstile wäre der Film sicher gut... aber nicht so brillant wie man es hatte erwarten können!

So, ich könnte ewig so weiter schreiben, doch das würde den Rahmen sprengen.....Warum also bei all meinen Lobeshymnen auf den Film „nur“ 4, 5 Sterne? Also, seit Pulp Fiction vergebe ich bei einem Tarantino keine 5 Sterne mehr, den sein zweiter Kinofilm war eine Offenbarung und da gibt es kaum noch Luft nach oben. Jedoch ist das „meckern“ auf einen Niveau der etwas anderen Art. Der Mittelteil des Films ist sicher ein paar Minuten zu lange geraten, und am Ende kann man sich nicht so richtig entscheiden, wann und wie denn nun Schluss sein soll.

Fazit: Django Unchainend ist Bild und Dialog Kino vom feinsten, die Darsteller sind nahezu perfekt, die Landschaftsaufnahmen und die Kameraführung brilliant, und zwischendurch haut uns der Film zum Teil das Zwerchfell aus dem Bauch.........

PS: Die Szene mit dem Ku-Klux-Klan ist einfach nur saukomisch.......
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 11. Februar 2013
Ich mag Tarantino einfach, denn er hat es drauf, jedem Genre seinen ganz eigenen Stempel aufzudrücken.
Auch wenn der Film zwischendrin etwas langatmig ist und ich auf die eine oder andere Szene verzichtet hätte, ist es im großen und ganzen doch gelungen, das Heikle zu thematisieren, ohne den Zeigefinger zu heben und im Pathos zu ertrinken, wie man es oft aus dem US Kino kennt.
Die Schauspieler sind grandios, vor allem Di Caprio und auch Foxx spielt sehr ordentlich. Der wahre Star, einmal mehr, Christoph Waltz. Der Mann ist ein Gott!!
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