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thomas2167
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4,0
Veröffentlicht am 11. Februar 2013
Der Film ist vielleicht nicht "der" Meilenstein und wird auch kein Kultfilm , aber es ist ein großartiger , grandioser Western voll epischen Ausmaßes. Auf den Zuschauer prallen eindrucksvolle , wuchtige Panoramen ein und es wurden hervorragende Locations verwendet. Stellenweise bestimmen geschliffene Dialoge den Streifen. Dazu kommt noch ein passender , cooler Soundtrack wo total zu überzeugen weiß. Der Film hat tolle Figuren bzw Darsteller , allen voran J.Foxx , Ch.Waltz und L.DiCaprio , aber auch sämtliche Nebendarsteller wissen zu überzeugen. Ein paar Stellen im Film sind dann vielleicht etwas langatmig und schwerfällig , das wird aber wettgemacht durch jede Menge brutale , bleihaltige Shootouts , besonders der vorgezogene Showdown ist einfach nur genial brutal in Szene gesetzt. Fazit: Cooler Italo Western Verschnitt mit Comedy Einschüben wo einfach nur Spass macht.
Ein Italo-Western, der grandios beginnt, etwas schwächelt und dann ebenso grandios einbricht. Dank dem Darsteller Christoph Waltz erfährt der Film eine ungeheure Professionalität, als der kultivierte und eiskalte Deutsche, der hier diesmal auf der Seite der Guten, der Kopfgeldjäger, der gerechten Amerikaner steht und der tödliche Jagd auf die bösen Buben, auch ehemalige bösen Buben macht.. Die Verhältnismäßigkeit der Mittel spielt bei den echten Cowboys nun einmal bis heute keine Rolle. Da passt der Deutsche, und Waltz ist Österreicher, tadellos hin. Und politisch korrekt können wirklich gute Jungs natürlich auch irgendwie doch mit den Schwarzen. Und als Sklavenhalter-Gegenpart, Leonardo DiCaprio, die zweite herausragende Figur des Films, auch grandios überzeugend gespielt, auch wenn er wieder einmal irgendwie etwas zu jung für seine Rolle wirkt. Einziger Wermutstropfen sind bis dahin einige flache Witzszenen, wo mehr zum Publikum hin inszeniert wird, als für die Geschichte. Genannt sei die Szene mit den Kapuzenträgern, witzig zwar, aber der Filmdramaturgie widersinnig. Bis zum Tod dieser beiden Helden hat der Film wirklich Format. Doch dann folgt ein wehmütiger Absturz. Der befreite Sklave wird zum schwarzen Rächer, der alles abknallt, was ihm verdächtig vor die Knarre läuft. Mit Zeitlupen und Blutspritzer spart Tarantino nicht. Und am Schluss wird alles in die Luft gejagt und alles wird gut. So werden Schwarze zu US-Amerikanern, vor allem aber zu zahlendem Kinopublikum.
Hervorragend! Christoph Waltz in seiner besten Rolle, minimaler Punktabzug wegen ein bis zwei unnötig langgezogenen Szenen. Aber ansonsten für mich jetzt schon der Film des Jahres 2013!
Django ist der schwarze Siegfried. Seit Jahren versucht er sich und seine Geliebte und Ehefrau Broomhilda aus den Fängen der Sklaverei zu befreien und sich den Grausamkeiten seiner Besitzer zu entziehen. Unverhoffte Hilfe erhält er durch den Kopfgeldjäger Schultz. Django soll ihm helfen die Verbrecher Big John, Ellis und Roger Brittle aufzuspüren, da nur er in der Lage ist diese zu indentifizieren. Schultz fühlt sich gegenüber Django verpflichtet und beginnt mit ihm die Suche nach seiner verschollenen Frau. Die Spur führt zur Farm des Plantagenbesitzers Calvin Candie, der ein Fan von Sklavenkämpfen ist. Hier wittert das ungleiche Duo eine Chance Broomhilda zu befreien.
Die schauspielerische Leistung Leonardo DiCaprios würde ich über die der beiden Hauptdarsteller Waltz und Foxx anordnen, wobei mir Waltz noch besser gefiel als der relativ einseitige Foxx. Django und auch Schultz fehlt es an charakterlicher Tiefe. Der Film beginnt in der ersten Stunde spannend flacht aber zum Ende hin deutlich ab, das liegt nicht zuletzt daran, dass er eine gute Stunde zu lang ist. Die teils blutige Darstellung und auch die Stilistik des Films wirken durchaus interessant und die zahlreichen Gags wissen zu überzeugen. Das Gesamtpaket hinterlässt jedoch einen gemischten Eindruck. So ist Tarantinos Werk ein nerdiges aber durchaus liebevolles Abenteuer mit unspektakulären geschichtlichem Verlauf. Wer Tarantino nicht mag wird erneut mit seinen typisch kitschigen Ideen konfrontiert, dennoch ist Django ein unterhaltsamer aber auch langwieriger Zeitvertreib.
Bis jetzt hat mich noch kein Tarantino - Film enttäuscht. Die einzige Krititk zu diesem Film : Die "Geschichte" mit Leonardo di Cabrio fand ich etwas langatmig. Ansonsten stark !!!
Die mit pointierter Präzision vorgetragenen Dialogen von Christoph Waltz sowie die absurde Situationskomik, machen Django Unchained zu einem Highlight des noch jungen Kinojahres.
"Django Unchained" entfesselt meine Tarantino-Liebe aufs Neue. Ich möchte nun westernmäßig vor Freude in die Luft schießen - so muss ein Western sein! Bis auf 2-3 unlogische Szenen, ist der Film von Anfang bis Ende Unterhaltung pur. Vielen Dank für dieses Meisterwerk. Jamie Foxx und Christoph Waltz ein tolles Gespann.
Tarantino hat es wieder mal geschafft! Bissige Dialoge, überhöhte Gewaltdarstellungen und natürlich Samuel L. "Motherfuckin'" Jackson: Der Film hat alles was ein guter Tarantino-Film braucht. Die Figurenzeichnung ist komplett gelungen und besonders die glaubwürdige Charakterentwicklung von Jamie Foxx und Christoph Waltz und ihre wachsende Freundschaft zueinander überzeugen auf ganzer Linie. Der eine entwickelt sich vom Sklaven zu einem Kopfgeldjäger und Retter seiner Prinzessin, der andere legt seine Skrupellosigkeit ab und wird zur einsamen Flamme der Gerechtigkeit im rassistischen Süden der USA. Der Soundtrack ist perfekt und die Landschaften wunderschön - kurzum einer der besten Tarantino-Streifen und der vielleicht beste Western seit "Spiel mir das Lied vom Tod". 5 Sterne!
Der Film hat wie viele Tarantino Filme einen überzeugenden Soundtrack, und abgemessene Kameraführung.
Der Rest ist leider
vorhersehbares, zum Teil sehr langatmiges Irgendwaskino, mal versucht der Film in Bully Manier komisch zu sein ( Kaputzenszene), mal ist er unverhältnismässig splattermässig Filmblutkonserven verschwendend, um in der nächsten Szene in belanglosen daily soap Dialogen zu dümpeln. Sporadisch tritt dann wieder die amerikanische Geschichte auf, jeglicher Anspruch auf Niveau wird durch permanente Verwendung der doch sehr pubertären und störenden Vokabel "Nigger" sofort im Keim erstickt.
Die Story ist insgesamt sehr dünn bis kaum vorhanden, Spannung , Humor oder Action bleiben im Keller, selbst die völlig überzeichnete Figur des Doktor King Schultzes endet viel zu früh in einem halbstarken Protagonisten ohne jeglichen Coolnessfaktor.
Fazit
Wer noch keinen Tarantino Film gesehen hat, kann eventuell damit einsteigen, es gibt aber wesentlich coolere und überzeugende Streifen, für alle anderen Im Klartext -Der Trailer reicht!
Zum einer war der Film richtig gut. Ich habe noch nie so einen geilen Western gesehen. Nun kommt der Grund warum ich 2 Sterne abziehen muss. Den ganzen Film ist doch eine derart unpassende Musik gekommen die überhaupt nicht zu einem Western gepasst hat. Was ich ebenfalls nicht gut fand ist, dass man die Musik von anderen Filmen genommen hat, anstatt was Neues zu machen. Ich habe zwei Beispiele: Gleich die Eröffnungsmusik war es doch die gleiche wie damals beim Orginaldjango. Auch die Musik die am Ende des Filmes gekommen ist war die Musik von die Rechte und Linke Hand des Teuffels mit Bud Spencer und Terence Hill. Da hätte man etwas kreativ sein können und was Neues machen sollen.