Pacific Rim
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mercedesjan
mercedesjan

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2,5
Veröffentlicht am 25. Juli 2013
Der letzte Film des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro liegt inzwischen fünf Jahre zurück. 2008 war er mit „Hellboy 2: Die goldene Armee“ zuletzt für ein Leinwandspektakel verantwortlich. Danach herrschte Ebbe und das trotz der zahlreichen Filme die er noch inszenieren möchte. Del Toro war er es auch, der das Erbe von Peter Jackson als Regisseur der Hobbit-Trilogie angehen wollte. Doch die zahlreichen Finanzierungsprobleme durch die Pleite von MGM und die dadurch verursachten Verzögerungen, bewegten Del Toro dazu, aus dem Projekt auszusteigen. Daraufhin widmete er sich einem lange gehegten Traum: Ein Monster vs. Maschinen-Film. Ein Film der das klassische japanische Kaiju-Kino und das moderne Action-Kino verbinden sollte. Der stark an „Neon Genesis Evangelion“ erinnernde Ansatz geht jedoch nicht auf. Del Toros 130-minütiges Transformers vs. Godzilla-Actionspektakel, ist eintönig, langweilig und bietet eine, selbst für Sommerblockbuster, unterdurchschnittliche Story. Von Del Toros Fantasy-Geniestreichen wie „Hellboy“ oder dem grandiosen „Pans Labyrinth“ scheint nichts mehr übrig zu sein. Sein „Pacific Rim“ versumpft stattdessen im Actioneinheitsbrei der letzten Monate. Die Zeit der Sommerblockbuster neigt sich somit, mit einer der größten Enttäuschungen des Jahres dem Ende entgegen.

Die Zuschauer scheinen zum Ende dieser seit Anfang Mai andauernden Blockbuster-Zeit, langsam satt zu sein. Sowohl „Pacific Rim“ als auch „The Lone Ranger“ entwickeln sich für die Studios zu großen Flops. Während „The Lone Ranger immerhin noch das Zugpferd Johnny Depp in Petto hat, beinhaltet „Pacific Rim“ hingegen, ein buntes Kabinett aus Serienschauspielern. Für mich, der mit Serien nichts am Hut hat, waren die Namen im Cast daher weitestgehend unbekannt. Lediglich Prometheus-Star Idris Elba und Hellboy-Hauptdarsteller Ron Perlman kamen mir bekannt vor. Bei „Pacific Rim“ war die Marketingstrategie also voll auf den Regisseur und das bombastische Actioninferno ausgelegt. Mit mäßigem Erfolg wie man sieht, denn den Film wird wohl nur der asiatische Markt vor einem Mega-Flop bewahren können und das trotz überraschend guter Kritiken. Überraschend vor allem deshalb, da der Film in meinen Augen eine einzige Enttäuschung war.
Das man von „Pacific Rim“ keine Story erwarten konnte, durfte jedem Kinogänger klar gewesen sein. Aber das was man hier vorgesetzt bekommt ist einfach nur schlecht. Vom eigensinnigen und gefeuerten Jaeger-Piloten der zum Helden wird, seinem extrovertierten Erzfeind innerhalb des Jaeger-Programms, den beiden verrückten Wissenschaftler-Nerds bis hin zum schillernden Untergrundboss, das Drehbuch bedient sämtliche Klischees. Garniert wird das Ganze mit einer Standard-Liebesgeschichte, teils wirklich dämlichen Dialogen und einer Militär-rettet-die-Welt Geschichte. Wahrlich kein Fünf-Gänge-Menü beim Nobelrestaurant um die Ecke, sondern eher eine Fast-Food-Story aus der Mülltonne, die del Toro dem Publikum serviert. Warum die Jaeger dabei von zwei Personen gesteuert werden müssen ist auch klar: Durch die gedankliche Verbindung zweier Charaktere konnte Del Toro das Spektakel noch auf eine emotionale Ebene, durch die für den Kampf wichtige Beziehung der beiden Piloten, hieven. Doch durch die ebenfalls einfallslosen und vorhersehbaren Hintergrundgeschichten, verläuft auch dieser Strang ins belanglose nichts. Und wo wir gerade schon bei den Serienschauspieler waren: Diese konnten mich durch die Bank weg nicht überzeugen, wobei man zu ihrer Verteidigung sagen muss, das sie aus den Charakteren auch nicht viel herausholen konnten. Am nervigsten ist dabei das unlustige Wissenschaftler-Duo geraten. Ein Grund dafür könnten auch die Synchronstimmen sein, die gerade bei der Ansprache vor der finalen Schlacht durch Idris Elba negativ auffallen. Auf Englisch eine der coolsten Ansprachen seit langem, auf Deutsch klingt diese derweil nicht ansatzweiße so gut wie im Original. Von schauspielerischer Seite aus, wissen nur Idris Elba und vor allem Ron Perlman zu überzeugen. Nach einer Story oder ausgefeilten Charakteren darf man hier also wahrlich nicht suchen. Der eigentlich interessante Teil, wie die Kaijus zum ersten Mal gesehen wurden, die ersten Attacken und die Einberufung des Jaeger-Programms, wird alles schon in den ersten zehn Minuten gezeigt. Schade, denn hier hätte die Story echt noch Potenzial gehabt.
Doch was halte ich mich eigentliche so lange mit der Story auf? Wer sich „Pacific Rim“ anschaut weiß was er zu erwarten hat: Bombastische Action und grandiose Effekte. Und in diesen Punkten überzeugt der Film. Dort liefert Del Toro, was man von einem 180 Millionen Dollar teuren Film erwarten kann. Die Kämpfe, meist in der Nacht und bei Regen sehen sehr cool aus. Dafür sorgen zahlreiche Lichteffekte und die gigantischen Effektschlachten. Wer jedoch Non-Stop-Action erwartet wird bitter enttäuscht. Denn nach den ersten zehn Minuten kommt lange nichts mehr. Gerade im Mittelteil zieht sich der Film wie ein Kaugummi. Del Toro legt den Wert dort lieber auf die Story. Kein so guter Einfall, wenn man sieht was ich darüber bereits geschrieben habe. Doch nach gefühlten Stunden gibt es dann endlich den Lichtblick: Gerade wenn man vor lauter Langeweile schon beginnt den Terminplan für den nächsten Tag nochmal durchzugehen, gibt es endlich wieder Action! In der Nacht, bei Regen, im Wasser. Wie die vorherige Actionsequenz auch, nur dieses Mal mit mehreren Kaijus und Jaegern. Der daraufhin folgende Kampf in Hongkong ist dann klasse und auch die einzig wirklich denkwürdige Actionszene, denn die vierte und letzte große Actionsequenz spielt dann wieder: In der Nacht, bei Regen, im Wasser. Echt jetzt? Ist das alles was Del Toro einfällt? Und auch wenn diese Szene zu Großteilen unter Wasser spielt, eine eintönigere Action habe ich noch nicht gesehen. Wem bei „Man of Steel“ schon das ewige in die Hochhäuser schlagen auf die Nerven ging, der wird hier einen Nervenzusammenbruch erleiden. Lediglich die starke Hongkong-Szene und eine dramatische Erinnerungs-Szene, bringen für kurze Zeit Abwechslung, am Rest sieht man sich schnell satt. Der Soundtrack geht derweil im brachialen Soundgewitter, das sehr gelungen daher kommt, völlig unter und in den Momenten in denn man die Musik hört, wirkt sie meist unpassend. Glücklicherweise sind trotz der Dunkelheit die Actionszenen nie unübersichtlich, und das trotz des Einsatzes der 3D-Technologie. Das liegt vor allem an der hervorragenden Kameraarbeit im Dokumentationsstil, durch die man immer den Überblick über das Geschehen behält. Das 3D grenzt jedoch eine Frechheit. Die 2D-Version wird kaum eine geringere Tiefenwirkung aufweisen als diese nachträglich konvertierte Version. Keinerlei Pop-Outs oder sonstige Effekte. Das 3D in „Pacific Rim“ ist völlig austauschbar und selbst für konvertiertes 3D noch unterdurchschnittlich. Immerhin kann man hier del Toro keinen Vorwurf machen, der den Film eigentlich nur in 2D ausstrahlen wollte.

Fazit: „Pacific Rim“ wird seine Abnehmer finden, keine Frage. Wer jedoch mit dem Trailer und der Grundidee des Films von vorneherein nichts anfangen kann, sollte den Film meiden. Ich musste mich jedenfalls sehr anstrengen um auf Grund der dämlichen Dialoge, der schlechten Story, der einfallslosen Action und der gähnenden Langeweile nicht laut loszulachen. Oder eher loszuweinen. Denn durch den 3D-Zuschlag war das alles kein preiswerter „Spaß“. Selbst meine niedrigen Erwartungen untertrifft „Pacific Rim“ noch, der durchaus seine Momente besitzt, er hat die 5 Sterne ja auch nicht geschenkt bekommen, aber unter dem Strich zu viel Potenzial verschenkt. Für mich, die bisher größte Enttäuschung des Jahres.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 24. Juli 2013
Ganz klar ein Film wo Action im Vordergrund steht. Viele Effekte, viel Zerstörung. Der Funke ist bei mir einfach nicht über gesprungen und das liegt daran, das die Story einfach nur flach ist! Die Dialoge sind miserabel und einige Darsteller überzeugen gar nicht. Selten so ein schlechten Film gesehen, der so viele Spezial Effekte in sich hatte. Es lebe das 3D Zeitalter! Nur noch Effekte und alles andere ist Spannung, keinerlei Überraschungen, absolut Vorhersehbar und dadurch selten so viel geschmunzelt! Transformers fand ich persönlich gut,aber diesen, da hätte ich mir das Geld sparen können!
Ein Film für die Null Hirn Fraktion … Ich sag nur Dinosaurier :D Aber eben ein Film, wo die Geschmäcker auseinander gehen und das sieht man ja an den Bewertungen! Ein Stern für die Effekte und einen gibt es dafür, das die Dialoge schon so lächerlich und Vorhersehbar waren, das ich darüber lachen konnte.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12. Juli 2014
Bietet genau die Fights, die ich von Transformers erwartet hatte.. Super Action Film, gehirn ausschalten und einfach genießen. Spannung von Anfang bis Ende. Die Charaktere passen auch gut rein, und sogar etwas romantische Stimmung kommt auf. Übertriebener (fast kindischer) Humor wie bei Transformers sucht man vergebens, was ich ebenfalls begrüßen konnte.

TOP!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 23. Juli 2013
Also ersten ich fand den film gut, hat mich unterhalten. Zweitens verstehe ich diese ganzen Nörgeleien nicht,zu viel Action, zu viel BOOM BOOM, bei ner Komödie sagt ja auch keiner der Film ist zu lustig oder bei nem Drama, der Film sei zu traurig ! Mein Gott das ist ein Actionfilm !! Also her mit der Action !! Und davon hatte er einiges zu bieten !!
Max H.
Max H.

97 Follower 153 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 23. Juli 2013
Guillermo del Toro – der Regisseur mit der "Fu** you" – Einstellung. Immer wieder generiert er Filme aus seiner eigenen Welt mit verschrobenen Figuren und exzentrischer Fantasie, vergisst dabei aber oft, dass Publikum und Kritiker teils gar keinen Zugang dazu finden. So wird er also von den einen verehrt und von den anderen, mh, vielleicht einfach nur missverstanden? Nach dem schon seine Hellboy – Filme kommerziell floppten, was sehr bedauerlich war, schien auch sein neues Projekt "Pacific Rim" im Vorhinein zu scheitern. Ein abgewandeltes Godzilla – Transformers Mashup, konnte man sich das nicht denken? Del Toro zieht seine Linie allerdings konsequent durch und schafft mit "Pacific Rim" einen völlig überdrehten Adrenalinrausch mit seiner unnachahmlich eigenen Note, kann jedoch auch nicht verbergen, dass dies ein typisches Mainstreamwerk ist.

"Wie der Vater, so der .... Film." Wer bei del Toro bereits zu Beginn nicht mitkommt, darf gerne aussteigen, denn danach gibt es keine Gelegenheit mehr. "Pacific Rim" hält sich nicht mit langen Einleitungen auf, gekonnt effizient mit Off – Voice Kommentar eingebettet schildet der Film seine monstermäßige Situation kurz und prägnant. Schon zu Beginn spielt del Toro mit seinen atemberaubenden Schauwerten, die jedoch oft einen comichaften Überzug besitzen und so die Magie des ganzen noch besser bündeln. Actionsequenzen müssen krachen und den richtigen Schliff in der Zeichnung haben, somit werden sie nachts im Regen positioniert. Ruhigere, emotionale Szenen dagegen tut ein aquarell anmutender Horizont gut, also durchbrechen die riesigen Jäger gewisse Szenen in strahlend gelbem Abendlicht oder Idris Elba berichtet vor einem beruhigenden Sonnenuntergang im Hintergrund von seiner Vergangenheit.
Trotzdem vertraut del Toro auch auf klassisches Storytelling inmitten der apokalyptischen Bedrohung und da ist dann ein ums andere Mal auch der Wurm drin.
Die Protagonisten Charlie Hunnam und Rinko Kikuchi, die gegen die übermächtig scheinenden Kaiju in den Kampf ziehen, sind mit Neuronenbrücken miteinander verbunden und teilen dadurch die Erfahrungen und Erinnerungen des jeweils anderen. Das birgt nicht nur Klischees, das empfängt sie quasi mit offenen Armen. Die wirre Beziehung der beiden lässt zudem Fragen offen, auch wenn es absolut erfreulich ist, das del Toro eher unbekanntere Schauspieler gewählt hat. Die Plotteilung, die mit den beiden Wissenschaftlern Dr. Geiszler (Charile Day) und Gottlieb (Burn Gorman) gezogen wurde, um beim Hauptaugenmerk des Jägerkonflikts für Entlastung und Humor zu sorgen, ist ebenfalls kritisch, da ihre derbe, fast alberne Art auch nicht jedermans Sache ist. Dagegen kann sich der Film auf den militanten Eisberg Idris Elba und del Toro Stammgast Ron Perlman, der einfach schon von der Optik her zynisch und irre wirkt, völlig verlassen.
Und natürlich auch auf die alles vernichtende Action von nie dagewesener Zerstörungskraft. Dabei wirken die Szenen zwar bis zum Overkill getrimmt, doch sind sie immer wieder interessant, augenzwinkernd und flüssig inszeniert. Hier stocken Herz und Atem ein ums andere Mal, das ist Blockbusterkino wie wir es erwarten. Die Kaiju, schon für Laien quasi wie aus dem Duden zu Filmbeginn erklärt, sind eine klassische Hommage an die "Godzilla" Fangeneration, wirken aber trotzdem nicht in ihren Elementen erklaut.
Garniert werden die Actionsequenzen, die oft bis zum maximalen Anschlag der Coolness getrimmt sind, mit einem hämmernden Score, dieser Soundtrack wirkt trotz seines sehr eingängigen Schemas und der vielen Wiederholungen nicht langweilig, sondern wird in jeder Szene des Films aufs Neue ersehnt.
Das Finale fällt dementsprechend nochmal over – the – top aus, was hier durchaus positiv vermerkt ist und ist zwar genretypisch, aber optisch ein Genuss.

Fazit: "Pacific Rim" ist del Toro's Beitrag für den Mainstream und krachendes Blockbusterkino in kristalliner Reinform. Optisch und akustisch ein sensationeller Beitrag, der aufgrund seiner durchaus interessanten Geschichte Lust auf mehr macht.
7,5/10
Zach Braff
Zach Braff

339 Follower 358 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 23. Juli 2013
"Pacific Rim" ist der beste Actionfilm, den ich seit langem gesehen habe und noch dazu der beste 3D-Film seit Avatar. Die Story ist bis ins kleinste Detail durchdacht, die Kaiju sind extrem gut animiert und die 3D-Effekte sind bombastisch. Was manche hier bemängeln, nämlich die schlecht ausgearbeiteten Charaktere, sehe ich ganz anders. Ich finde gerade die Story von Mako sehr gut und in sich stimmig. Gespickt mit einer Prise Humor und spannend bis zum Ende, hat "Pacific Rim" einfach Spaß gemacht zu schauen.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 21. Juli 2013
Wer Pans Labyrinth gesehen hat, weiß was Guillermo del Toro kann. Wer wie ich die Hoffnung damit verband, er würde dem Thema des Films PACIFIC RIM einige ungewöhnliche Facetten hinzufügen, sollte diesen Filöm weiträumig umgehen.
Wen es nicht stört, dass er über die gesamte Länge des Filmes nur mit einer Aneinanderreihung von Kampfhandlungen zwischen Ungeheuern aus dem Meer und Transformer-ähnlichen Robotern zu tun hat, der ist bei diesem Film richtig. Mir würden allerdings 20 Minuten derartiger Action hinlänglich genug sein. Aber es scheint so, dass der neue Trend im Action-Kino darin besteht massenweise Häuser zum Einsturz zu bringen (siehe MAN OF STEEL - der soll sogar ne Fortsetzung kriegen. Warum um Gottes Willen?).
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 21. Juli 2013
Bin gestern im Kino gewesen und habe eigentlich nichts grosses vom Film erwartet, aber ich muss sagen das ich sehr positiv Überrascht wurde! Die Geschichte hat Ähnlichkeit mit dem Anime und Manga Neon Genesis Evangelion wo Menschen von riesen Mechs vor Aliens beschützt werden mehr möchte ich eigentlich nicht dazu sagen!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 20. Juli 2013
Habe mir Pacific Rim erst gestern angeschaut. 

-/ Vergleich mit anderen aktuellen Filmen:

Im diesen Jahr kommen, so scheint es mir, ziemlich viele coole Blockbuster und Scify Filme auf den Markt. Und sie werden immer spektakulärer. Erst unlängst habe ich mich noch von Superman - Man of Steel begeistern lassen. 
Ich benutze eigendlich immer ein 10 Punkte Ranking System ( mit Kommastellen ) und vergebe meist zwischen 5 und maximal 9 Sterne. 
Was mich aber heuer verblüfft, ist dass in letzter Zeit unter den Filmen die ich mir ansah soviele recht hohe Rankings von mir bekommen haben : 
Oblivion = 9,3
Startrek - Into Darkness = 9,4
Iron Man 3 = 9,6
Superman - Man of Steel = 10
Pacific Rim = 10
Wobei ich mir nun mit mir selbst nicht einig bin, ob nun Superman, oder Pacific Rim für mich DER beste Film des Jahres 2013 ist. 

Leider wird das heute wohl keine wirklich objektive Wertung, weil all diese Filme den Scify/Action oder Superhelden Genre zuzuordnen sind. 
Und da dies meine persöhnlichen lieblings Genres sind, sehe ich sie durch die rosarote Brille des Zielpublikums. .. 
Denn wenn ich ehrlich bin würde ich andere Genres wohl zwangsläufig etwas niedriger werten. 
Oder gar, bei einem erstklassigen Exemplar von einer ( von mir übelst verhassten ) Liebesschnulze. Da ist gewiss, dass selbst ein gelungener Film dieses Genres von mir niemals mehr als eine undankbare 5 von 10 bekommen würde. 
Und das nur wenn ich betrunken oder auf Coffein bin. 

-/ Mein persöhnlicher Eindruck:

Kommen wir nun zu Pacific Rim. 
Der Film scheint auf den ersten Blick mal was originelleres zu sein. Es ist ein Mix aus Asiatischen Monsterfilm VS Riesen Roboter. 
Der Regisseur hat erstklassige Detailarbeit geleistet um mit den Film etwas völlig neues zu erschaffen. Er stützt nicht direkt auf irgendwelche Prequels, lässt sich aber dennoch von Vorläufern inspirieren. Und als wir da so im Kino saßen glaube ich hier und da offensichtlich, bewusst oder unterbewusst, geklaute Elemente entdeckt zu haben, die mich stark an andere Filme erinnerten. 

Beispiele:
- Recht am Anfang des Filmes wird der Bruder des Hauptcharakters im Kampf gegen eine außerirdische Bedrohung getötet --> Paralelle zu "Battleship"
- Die Piloten heißen "Ranger", irgendwie ist Pacific Rim nichts anderes als ein hochqualitatives Power Rangers für Erwachsene ( eben ohne Studioatrappen die man in Power Rangers immer offensichtlich zu sehen bekommt ). Wieder eine Paralelle : Powerrangers steigen in ihre Megazords um mit Deltaschwertern, Voyagerraketen und diversen anderen Waffen die Welt vor gewaltigen, fiesen Monstern zu schützen.  
- Die coolen Suits der Ranger könnten doch glatt die aus Startrek Into Darkness sein.
- Auch das mechanische Design erinnert irgendwie an Transformers und Battleship, was sehr positiv ist. 
- Flug mit den Gegner bis ins Weltall --> Iron Man I
( musste bei der Szene kurz schmunzeln, woher will so ein Drachenmonster den Auftrieb für seine Flügel hernehmen, um in solch einer Höhe bis ins Weltall zu kommen ... ) 
- Die riesigen Roboter erinnern irgendwie an Gundams : Brauchen Piloten, Ersatzteile
- Beim "Drift" verbinden sich 2 Piloten zu einer Kampfeinheit. Dabei schwingt manchmal eine gewisse Verbundenheit dieser Piloten immer mit, vieles braucht nicht mehr gesagt zu werden.  Die Charaktere kennen einander besser als sich selbst. Diese Verbundenheit erinnert mich an das "verbunden sein mit allem" von Avatar, oder an den mechanischen Synchronisations-Process von Marcus in Terminator Solvation. 
- Und jetzt mein Spitzenbeispiel : Der PLOT
Der ganze Plot könnte eigendlich genau 1:1 von Neon Genesis Evangelion übernommen sein. 
Da stimmen soviele Details in der ( eigendlich zweitrangigen ) Story und bei den Charaktern mit den bekannten Manga überein, dass man den Film auch genausogut Neon Genesis hätte nennen können:
• Die Erde wird von riesigen Monstern bedroht, die in zeitlichen Intervallen auftauchen und Städte angreifen. In Neon Genesis Evangelion sind das Engel, in Pacific Rim heißen die Kaijus. 
• Die Monster werden im Manga von riesigen Humanoiden Robotern, den Evangelions bekämpft, welche mit den Piloten "Synchronisiert" werden müssen. 
In Pacific Rim ist es praktisch das gleiche, nur das hier 2 Piloten gebraucht werden ist eine tolle Idee.

Guillermo del Toro hat aber all diese Details und vieles vieles mehr zu einem erstklassigen Blockbuster zusammengemixt, der nur so vor CGI Bildgewalt strotzt. 
Der Film ist ein richtiger Augenschmauß, und übertrifft unerwarteterweise selbst Transformers. 

Verglichen mit Transformers fand ich es sehr angenehm, das hier NICHT dieses dämliche Famieliengesöltze ala Steven Spielberg vorkommt. 
Die Story von Transformers ist ansich gut, aber diese typisch kindischen Dialoge von den Eltern des Protagonisten aus Transformers sind einfach nur nerfig. Könnte mich echt 3 mal hintereinander übergeben wenn ich mir das anseh ! 

Zwar handelt es sich bei Pacific Rim um 3D Popcornkino, aber das ist so erstklassig gemacht das ich den Film als echtes Meisterwerk preisen muss. 

Ok leute, versteht mich nicht falsch. 
Es gibt viele arten von Meisterwerken. Ich halte Pacific Rim für ein Optisches Meisterwerk das seinesgleichen ( wohl vergeblich ) sucht, und es ist in den Monsterkämpfen immer eine gewisse Spannung da, selbst für einen so rutinierten Kinobesucher wie mich, den fast nichts mehr umhauen kann. 
Story ist auf das mindeste reduziert, was bei diesen Film meiner Meinung nach sehr positiv wirkt. Gestern wollte ich im Kino nicht mit geistreichen Dialog zugeschüttet werden, sondern einfach mal atemberaunend aussehende Action genießen. 
Einige Teile der Story konnte ich gleich vorraussehen, weil nämlich alle filme so aufgebaut sind. 
Ich wusste gleich, in welcher Reihenfolge die Roboter kaputt gehen werden, und dass der Schluss so endet, wie auch in jeden anderen Film dieser Art. Trotzdem gab es ab und dann etwas was ich nicht erwartet hätte. ( das Newton Pendel

Die Charaktere waren glaubhaft, mehr jedoch nicht. Aber durch die durchgehende Action braucht es keine hervorstechenden Charaktere. Bin zufrieden solange Monsterblut in Strömen fließt, und Metall geschrottet wird Baby, herrlich. 

Die beiden Wissenschaftler/Nerds fand ich etwas komisch. 
Den Typen aus Big Bang Theory halte ich für ne fehlbesetzung, weil er irgendwie unglaubwürdig und künstlich wirkt. Wahrscheinlich weil er soviele Ticks und Macken in seine kurtze Dialogzeit gepresst hat. Irgendwie fand ich diesen Soapdarsteller in Pacific Rim genauso fehlamplatz wie den Komiker Scotty in Startrek- Into Darkness. 
Und den zweiten Wissenschaftler fehlte meiner Meinung nach ebenfalls ein wissenschaftlicherer Toutch.

-/ Faszit:
Für Kerle unter 30 die darauf stehen wenn es in Action/Scify Filmen richtig mal kracht, ist es ein MUSS. 
Diesen Effekte Kracher dürft ihr nicht verpassen. 
Wenn ihr aber tiefgründige Charaktere und eine ausgeklügelte Story nicht missen wollt, sucht ihr vielleicht besser woanders ..
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 20. Juli 2013
Diesen Film habe ich erst am Montag entdeckt und bin gleich am Donnerstag, seit langer Zeit mal wieder, ins Kino gegangen. Das hat sich echt gelohnt, vielleicht nicht Jedemann´s Geschmack, aber meinen hat es voll getroffen! Diesen Film muss man im Kino (und in 3D) gesehen haben, da gehört er definitiv hin!
Auf DVD bestimmt nicht so gut. Ich muss und kann einfach nur sagen: "GIGANTISCH"!
Ein tolles Kinovergnügen! Es lohnt sich auf alle Fälle für Liebhaber dieses Gengre`s.
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