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    Headhunters
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    3,9
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    26 User-Kritiken

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    Zach Braff
    Zach Braff

    User folgen 215 Follower Lies die 358 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 13. November 2013
    Nahezu perfekter Skandinavien-Thriller! Kaum zu übertreffen an Spannung, gewitzten Handlungs-Twists und packenden Verfolgungen. Für eine "kleine" norwegische Produktion echt super! Kaum vom heutigen Hollywood-Kino zu unterscheiden, was in diesem Sinne mal positiv gemeint ist.
    Max H.
    Max H.

    User folgen 65 Follower Lies die 153 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 19. März 2012
    Eine wirklich überzeugende Adaption des Buches! Auch wenn die rhetorische und geniale Dichte des Buches nicht erreicht wird, deutet er sie doch weitgehend an, die atemberaubenden Dialoge des Buches wären in ihrer Vielzahl sicherlich auch störend und eintönig, zudem wird Roger Browns Sonderstellung als wirklich bester Headhunter überhaupt, nicht immer ganz herausgestellt. Trotz allem überzeugt Headhunters durch seinen besonderen Thrill und der von Anfang an packenden Spannung. Wichtigste Szenen des Buches wurden detailgenau übernommen, einige Actionsequenzen aber auch gekonnt neu erfunden. Die grotesken Szenen tuen sich somit auch wohltuend vom Einerlei der Hollywood Thriller - Fluten hervor. Blut spritzt eimerweise, aber Roman - treu, somit ist Jo Nesbo's erste Adaption ein Teilerfolg, dennoch hoffe ich auf steigende Klasse, die aufgrund Nesbos atemberaubender Krimis, wie den Harry Hole Romanen, garantiert ist. Denn es steht mit Scorsese's "Schneemann" der erste dieser Romane schon in den Startlöchern.....
    KritischUnabhängig
    KritischUnabhängig

    User folgen 59 Follower Lies die 216 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 1. Mai 2012
    Insgesamt ist der Film ok und bietet in jedem Fall ein gutes Finale. Allerdings muss ich sagen, dass mich die Inszenierung nicht wirklich gefesselt hat. Die Story ist eigentlich ziemlich konventionell. Durch einige skurrile und teils auch alberne Momente hebt sich der Film sicher von anderen Thrillern ab, manche mögen das als originell bezeichnen, doch ich empfand das oft als unpassend und habe mich manchmal gefragt, was das jetzt soll. Zwischendrin wurde mir zwar etwas langweilig, unterhalten kann der Film dennoch.
    ToKn
    ToKn

    User folgen 630 Follower Lies die 775 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 31. August 2016
    Bei so viel Lob der Filmgemeinde traut man sich ja fast gar nicht, etwas Gegenteiliges zu schreiben. Aber wer sich den Film ein zweites oder drittes Mal anschaut, der wird feststellen, dass der Film eine ganze Menge (ziemlich unrealistische) Ecken und Kanten hat. Ich bin kein Fan der "Filmstart-Kritiken", aber so ganz Unrecht haben sie diesmal nicht. Allein das Ersetzen der Original-Gemälde durch eine Kopie aus dem Drucker(!) erscheint mir doch ziemlich Hanebüchen. Gleiches gilt für die fulminante Flugeinlage eines mit 5 Mann besetzten Polizeiwagens, der, nach dem ein 20t Truck auf Konfrontationskurs ging, doch ein ganzes Stück weit eine Schlucht hinunterpoltert. Physikalisch sehr fraglich, ob da noch einer überlebt hätte. Aber was wäre der Film schließlich ohne den Hauptprotagonisten? Ich will aber gar nicht weiter meckern, auch wenn man das eine oder andere durchaus noch erwähnen könnte, mir hat der Film nämlich auch gefallen. Die Skandinavier, in dem Fall die Norweger, brauchen sich in Sachen Krimi nicht verstecken, schon mal weil sie in Sachen Effekte nicht gerade zimperlich sind. 30,3 Mio. NKR (ca.3,3 Mio. €) sind ein überschaubares Budget. Schauspielerisch ist das Grundsolide. Wie gesagt, ich finde den Film hier vom Zuschauer ein wenig überbewertet, aber so sind halt die Geschmäcker. Nichts desto trotz sollte man sich den Film auf alle Fälle anschauen. Tendiert bei mir zwischen "Solide" und "Gut", also 3,25 Sterne.
    papa
    papa

    User folgen 94 Follower Lies die 319 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 24. Oktober 2015
    Am Anfang irgendwie öde und langweilig, man weiß worum es geht, was der Hauptprotagonist macht und was er will, doch dann kommt die Wendung im Film. Hatte nichts erwartet und war positiv überrascht. Toller Thriller von Morten Tyldum (The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben) aus Norwegen. Großartiges Katz und Maus Spiel zweier intelligenter Männer. Spannend geschrieben, toll inszeniert. Schauspielerisch eines der besten Zusammenspiele die ich von einem nordischen Film kenne. Nette Unterhaltung für den Abend. Auf jeden Fall empfehlenswert!
    Nightmare-Horrormovies
    Nightmare-Horrormovies

    User folgen 3 Follower Lies die 16 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 23. April 2012
    Wer das Poster von Headhunters sieht erwartet ein Action-Krimi. Ich frag mich ehrlich wer sich diese Vermarktungsstrategie und 16er Freigabe hier ausgedacht hat. Jemand der hier so was wie die Bourne Reihe erwartet, wird wahrscheinlich einen großen Bourner in die Hose machen und verstört das Kino verlassen.

    Im Gegensatz zu Dänemarks Ex-Underground Regisseur Nicolas Winding Refn zuletzt im Kino, der mit Drive zwar eine dem US Mainstream nicht übliche Action Geschichte erzählte, die somit mal nicht mit Geknalle, Gesuche oder ewigen Ermittlungen den Dämmerschlaf ausrief, aber dafür ein visuelles Delirium mit vollkommen befremdend wirkenden Gewaltszenen in einer melancholischen Erzählwiese mich einfach nur noch widerlich abstieß. So lässt plötzlich ein Herr Namens Morten Tyldum von sich zum ersten Mal wirklich aufhören. Derweil hatte ich den Artikel in der Deadline aufgrund des Posters noch gleich weiter geblättert und bin dann kurz vor dem Kinowochenende noch beim Durchblättern auf einen interessanten Ansatz gestoßen, weswegen ich mich doch für den Film entschieden habe.

    Headhunters beginnt ruhig, sogar recht glatt wie man es im aktuellen Hollywood auch nicht anders kennt. Die ersten Minuten benötigt man noch um richtig rein zu kommen, wenn man aber hinter die scheinbar schmierig gestylten, reichen Charaktere nun das wahre Ich zügig kennen lernt, ab diesen Zeitpunkt nach so 15 Minuten beginnt der Film plötzlich Spaß zu machen. Gutmenschen wie im großen Hollywoodkino, der für die Masse abgestimmt ist, gibt es hier nämlich nicht. Alle Charaktere haben ihre sehr finstere Seiten, selbst unser vermeintlicher Dieb in der Sympathierolle, präsentiert noch meuchelnde Rücksichtslosigkeit gegenüber einem Freund. Das Geschehen wird unterhaltsam mit Tempo vorgetragen. Es tun sich nicht nur schnell fiese Machenschaften auf, der Film hat zudem so einige humorvolle, versteckte Einlagen parat und er liefert erschreckende Wendungen, die diese an sich durchschnittliche Grundgeschichte deutlich von üblicher Genrewahre abhebt. Allgemein ist der Film eigentlich schon ein echter Horror-Thriller, denn der Härtegrad geht hier richtig nach oben und die Schiesserei steht hier nicht etwa im Vordergrund, sondern die direkte Gewalt an sich, die auf die Psyche schlagen wird.

    So gibt es das Bekotzen nach dem Absaufen. Das abtauchen in Scheißhaufen, wo nur eine benutze Klorolle zur Atmung dient. Derbe Sexverfolgungsspiele mit der Pistole. Bei einer Kampfhundattacke auf das Gesicht wo sich das Tier darin verbeißt, wird es so hart dargestellt, dass einem sein eigenes Gesicht weh tut. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass man dem Film durch die vielen Gewaltszenen und Verknüpfungen der Charaktere und deren mörderischen Absichten nicht mehr so ganz ernst nehmen kann, insbesondere eine Messerattacke einer vermeidlichen Freundin ist gemeint, dass wird allerdings wiederum schockieren. Die Übertreibung schmälert den Gesamteindruck somit nicht.

    Ein mittaten und mitzittern in diesen spannenden Film, wer nun noch losschnetzeln gedenkt, ist durchweg gegeben. Wer Filme wie Eden Lake, Martyrs oder Inside mag, wird hier sicher auf seine Kosten kommen, denn damit kann man Headhunters noch eher vergleichen als wie mit Nicolas Winding Refn sein Pusher, besonders die langen Versteck und Jagdszenen, mit lauter verschmierten Blut sind gemeint und der Überlebenswille des Hauptcharakters bei aller Härte, der von Aksel Hennie erstklassig geschauspielert wird.

    Vorsicht, es ist hier definitiv nichts für den Mainstream, es geht wesendlich realistischer und härter zu als bei Drive zuletzt, dafür sind hier zu viele verstörende, harte Gewaltszenen drin, auch gegen Frauen, was einige zu sehr auf den Magen schlagen wird. Wer sich stark genug fühlt, ab ins Kino!

    Headhunters ist jetzt schon ein verstörender New Hard Europe Underground Hit und das US Remake wird sicher schnell folgen.
    DerPjoern
    DerPjoern

    User folgen 8 Follower Lies die 53 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 13. März 2012
    Der Film lässt erahnen wie gut die Buchvorlage sein muss. Der Film bietet bietet skurrile Thrillerkost mit wirklich spannende Momenten. Ein Pluspunkt ist der Hauptdarsteller, der eine wahnsinnige Ausstrahlung besitzt und den Film mühelos tragen kann. Leider handeln die Hauptfiguren nicht immer völlig nachvollziehbar. Auch die Geschichte ist manchmal zu komplex. So werden manche Perspektiven und Figuren nicht genügend vertieft und einige Wendungen manchmal zu kurz erklärt. Von letzterem gibt es glücklicherweise eine ganze Menge, die den Film immer spannend halten und dem Zuschauer Konzentration abverlangt. Gewürzt ist alles mit gehörigen Portion schwarzem Humor, der gängige Thrillerklischees ständig hinterfragt. Daneben gibt es ein paar kleinere Splatterszenen, die aber weder positiv noch negativ ins Gewicht fallen.
    Insgesamt ist dies der richtige Film für alle die Thriller mögen, aber auch bereit sind die eigenen Sehgewohnheiten auf Achterbahnfahrt zu schicken.
    blutgesicht
    blutgesicht

    User folgen 96 Follower Lies die 292 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 17. März 2012
    Die Bewertung von Filmstarts mit 2 Punkten ist ein Witz. Der Film ist echt gut gewesen und baut zum Ende hin immer mehr Spannung auf. Die Handlung ist nicht vorhersehbar und überrascht immer wieder mit neuen Wendungen und Ereignissen. Toller spannender Thriller, den ich nur jedem empfehlen kann.
    Cursha
    Cursha

    User folgen 3.650 Follower Lies die 999 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 27. Juni 2015
    Wieder großes Thriller Kino aus Skandinavien ! Die Norweger schicken ihre Version von Verblendung ins Kino und das sehr gekonnt. Morten Tyldrum ist ein grandioser Filmemacher und beweist echtes Talent mit der Umsetzung dieses doch sehr schonungslosen Film. Dazu gute Darsteller und heraus kommt ein echtes Spektakel aus dem Norden.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 5.642 Follower Lies die 4 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 7. September 2017
    Wer hat wann zum letzten Mal einen Dänischen Film gesehen? Mal abgesehen von „Nightwatch“ von 1994 fällt mir zumindest kein entsprechendes Beispiel ein. Was schade ist, denn die Jungs können es. Zumindest ist ihnen hier ein erstklassiger Film gelungen der eben aufgrund seiner Herkunft nicht allzu viele Zuschauer abgreifen dürfte – leider. Denn an sich hat man hier einen Lupenreinen Thriller der zwar das Genre nicht neu erfindet, aber von allem was man so kennt das absolut Beste zusammenkratzt. Es fällt vielleicht etwas schwer sich zu Beginn mit der Hauptfigur anzufreunden, da dieser ein moralisch absolut fragwürdiger Mensch ist, aber wenn man dan sieht und erlebt wie dem Kerl an die Kehle gegangen werden soll bekommt man doch geradezu Mitleid und hofft dass er da irgendwie wieder raus findet. Der Weg aus der Misere hinaus ist dann allerdings gespickt mit heftigen und Teils sehr überraschenden Wendungen und so einigen ausladenden Gewaltmomenten. Trotzdem hat der Film hier und da auch mal was zu schmunzeln parat und wird zum Ende glatt etwas versöhnlicher – zumindest mehr als mans erwarten dürfte. Daher bleibt am Ende ein eben nicht spektakulärer, aber pfiffiger und attraktiver Thriller übrig von dem es sicherlich in naher Zukunft ein Ami-Remake geben wird.

    Fazit: Clever konstruierte Hochspannung mit Pfiff und krassen Wendungen!
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