Neueste Kritiken: The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Electro - Seite 7
The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Electro
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Veröffentlicht am 17. April 2014
Im zweiten Abenteuer mit Peter Parker/ Spider-Man ( Andrew Garfield ) sieht dieser sich gleich mehreren Problemen gegenüber. Einerseits hat er große Probleme mit der Beziehung zu Gwen ( Emma Stone ), da er ihrem toten Vater eigentlich versprochen hatte, sich von ihr fern zuhalten. Ein weiteres Problem ist die Sehnsucht mehr über sich und seine Eltern zu erfahren und als ob das nicht alles wäre taucht der durch einen Unfall hervorgehende Bösewicht Electro auf. Wie löst er sein Beziehungsproblem? Was ist die Wahrheit über seine Eltern? Kann er Electro besiegen? Diese Fragen bekommt man beantwortet, wenn man sich "The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Electro" anschaut.
Im Nachhinein finde ich, dass man sich den Zusatz "the untold story" hätte für den zweiten Teil aufsparen sollen. Hat man im ersten Teil recht wenig "anderes" über die Geschichte von Peter erfahren, erfährt man hier ziemlich viel neuinterpretiertes. Das mal vorweg. Jetzt haben mich die teilweise gespalten Meinungen über den Streifen etwas irritiert, aber ich muss sagen, der Streifen hat mich absolut überzeugt und stellt seinen Vorgänger etwas in den Schatten.
Wie auch schon im Vorgänger wird hier großer Wert auf den romantischen Teil zwischen Peter und Gwen gelegt. Marc Webb der mit "(500) Days Of Summer" einen der besten Romantikfilme der letzte Jahre gemacht hat, zeigt sein können im Romantikbereich wieder auf beeindruckende Art und Weise. Nun muss man aber auf keinen Fall Angst haben das hier die Action rund um Spider-Man in den Hintergrund gerät. Die Action die hier geboten wird ist schlichtweg bombastisch. Es gibt etliche unfassbar gut choreographierte Action/Kampfsequenzen. Speziell wenn mitten im Geschehen plötzlich alles erstarrt und man quasi gezeigt bekommt wie der Spinnensinn funktioniert, sieht das irrsinnig gut aus und ich als absoluter 3D-Hasser sagen muss, dass es sich gelohnt hat. Ganz großes Kino! Hinzu kommt immer wieder ein unglaublich guter Humor, der sich durch den ganzen Film zieht und super viel Spaß macht. Im Kontrast dazu gibt es auch einige wahnsinnig ernste Momente.
Die Story rund um Electro ist mehr oder weniger 0815, erfüllt aber absolut seinen Zweck. Trotzdem ist Electro wie ich finde ein gelungener Antagonist, wenn auch seine labile Psyche mir manchmal etwas schleierhaft blieb. Jamie Foxx spielt das speziell am Anfang ziemlich überzeugend, sobald er blau war wirkte das etwas gewöhnungsbedürftig und zu sehr CGI belastet. Was nervte war die dumme "elektronische" Stimm von Electro. Mit Dane DeHaan gibt es einen weiteren Gegenspieler der ein unfassbares Charisma versprüht, bei dem ich hoffe ihn in den kommenden Teilen zu sehen, Wahnsinn! Wer jetzt Angst hat das es hier eine Übersättigung an Bösewichten gibt, brauch sich absolut keine Sorgen zu machen. Beide werden super in die Story intigriert und es wirkt zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd zu viel.
Schauspielerisch ist das vom Trio DeHaan, Garfield und Stone einfach absolute Klasse. DeHaan wie schon gesagt unglaublich charismatisch. Stone holt aus ihrer Rolle alles raus was geht und hat einen tollen Blick wenn sie verliebt schaut. Trotz der starken Kollegen ragt Garfield für mich raus. Er geht zu 100% in seiner Rolle auf, dass ich mehr und mehr dazu verleitet bin zu behaupten, dass er ein besseren Spider-Man wie sein Vorgänger ist.
Leider, leider gibt es etwas, was mich massiv gestört hat. Die Marketingstrategie von Sony. Ich finde es eine Frechheit, derart viele Schlüsselszenen in die Trailer reinzupacken. Das es sich bei Paul Giamatti um Rhino handelt, oder bei DeHaan um den Green Goblin, hätte man sich ohne weiter sparen können und somit wenigstens etwas Spannung und Überraschung in der Figurenentwicklung geschaffen. Das man die komplette Anfangs- und Schlusssequenz schon im Trailer gesehen hat ist ein weiteres Unding. Darüber hab ich mich wirklich maßlos geärgert. Der Sinn hinter den zig Trailern die man veröffentlicht hat, ist mir genauso schleierhaft. Es reicht doch vollkommen zwei, drei Trailer zu veröffentlichen, aber doch nicht im diesem Ausmaß. Ein aktueller Trend, der sich auch bei anderen kommenden Filmen zeigt, der mir ganz und gar nicht gefällt.
Fazit: Eine wunderbar gelungene Fortsetzung die von Anfang bis Ende unglaublich viel Spaß macht und Lust auf den dritten Teil schafft. Romantik, Action, Humor, Tiefe, Schauspieler, alles stimmt. Einer 4,5 Sterne Wertung steht nur der wahnsinnige Ärger über das Marketing, den damit gezeigten Schlüsselszenen und das Preisgeben, eigentlich kann man schon spoilern sagen, von Rhino und dem Green Goblin. Natürlich kann das einem auch überhaupt nichts ausmachen, mir hat es das leider. Dennoch ein sensationeller Film.
Ein Spektakel wurde erwartet und ein solches wurde "The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Electro" auch. Dabei können nicht nur die "special effects", sondern überraschenderweise auch die Handlung überzeuge! Wenn ihr mehr erfahren wollt, dann schaut doch einfach auf unserer Seite vorbei, dort findet ihr die komplette Kritik zum neuen Film mit Andrew Garfield, Emma Stone, Jamie Foxx und Dane Dehaan:
Ein weiterer MARVEL Film dieses Jahr und auch dieser hat mich nicht enttäuscht. ''The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Electro'' ist, wie auch schon sein Vorgänger, ein sehr starker Film. Andrew Garfield ist in meinen Augen ein besserer Peter Parker als Tobey Maguire. Er kommt viel menschlicher und lockerer rüber und heult auch nicht ganz so viel. Emma Stone überzeugt ebenfalls genau wie Dane DeHaan und Jamie Foxx. ''The Amazing Spider-Man'' hielt sich mit der Action ziemlich zurück, das ist nun nicht mehr der Fall. Wir haben unglaublich viel und unglaublich gute Action, mit tollen Effekten und einem herausragendem 3D. Dieser Film ist ein echtes Kinoerlebnis! Trotz der vielen Action bleibt die Story immernoch im Mittelpunkt. Andrew Garfield und Emma Stone haben zusammen die emotionalsten Szenen und die besten Dialoge. Die Story bleibt spannend und die Charaktere sind weiterhin gut gezeichnet. Perfekt ist der Film aber auch nicht. An einigen Stellen ist mir der Film einfach zu ''comichaft''. Hier werden sehr viele Klischees eines alten Comicfilmes erfüllt und auch das Main Theme des Filmes ist etwas zu heroisch. Ansonsten ist der Soundtrack von Hans Zimmer richtig cool. Gerade Electros Theme ist grandios. Das Ende dürfte Kenner der Comics wenig überraschen, traurig werden sie aber trotzdem sein.
Fazit: Action geladener, emotionaler Superheldenfilm mit kleinen Schwächen.
Besser als der erste Teil. Mehr Spezialeffekte, eine packendere Story. Es fällt kaum auf, dass der Film über zwei Stunden ist. Es passieren viele Ereignisses auf einmal was auch gut ist. Hervorragende Leistungen der Schauspieler!
Puh. Ich komme gerade frisch aus dem Kino und bin überwältigt. Was Marc Webb da fabriziert hat, haut einen aus dem Sessel. Die massive Story, teilweise überzogen, aber zum Großteil sehr überzeugend (bester Freund, fanatischer Feind, zerstörte Familie, tragische Romanze,...), die Coolness und Lässigkeit des Andrew Garfield, die - den einen mehr, den anderen weniger - zum Schmunzeln anregt und vor allem die Effekte, die einem den Atem rauben, ziehen einen mit. Man ist mittendrin, vor allem in den Action-Sequenzen, denn das 3D ist überragend auch wenn es 'nur' nachkonvertiert ist. Die Kritiker des Postproduction-3Ds lagen mit ihrer Vorahnung daneben. Fazit: Für Fans der Comicverfilmung ein Muss, genauso wie für die, die auf tolles 3D, gute Unterhaltung und ein bisschen Schnulz stehen. Hinweis: Nehmt einen Schein mehr mit für das 3D, es lohnt sich!
Nachdem der erste Teil der Amazing-Spiderman-Reihe mit Andrew Garfield die Messlatte bereits sehr hoch gelegt hatte, war ich nun auf den zweiten Teil besonders gespannt. Ich wurde nicht enttäuscht. Peter Parker/Spiderman schien für mich der erste Superheld zu sein, der zunächst versucht, gefährliche Situationen auf der menschlichen Ebene zu deeskalieren. Leider hat das meistens nicht geklappt (aber sonst wäre der Film ja auch langweilig gewesen :)). Jamie Foxx war großartig, auch wenn er teilweise wirklich nur als Nebenfigur und nicht als "Hauptgegner" wirkte. Stattdessen hat Dane deHaan alle anderen ziemlich an die Wand gespielt. Insgesamt sehr emotional sowie actiongeladen. 3D ist allerdings unvermeidbar.
"The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Electro" ist absolut der hammer. action von anfang bis ende. spannung von anfang bis ende. eine brise humor und tragik. wirklich alles dabei. die bösewichte sind der absolute hammer! also ich kann beide teile sehr empfehlen. diese reihe ist bis jetzt viel besser als die alte spiderman reihe!
Man erinnert sich an das halb missglückte Reboot aus dem Jahre 2012, das gegen Sam Raimis Original nur verlieren konnte. Die schon bekannten Elemente lösten nur ein müdes Gähnen beim Zuschauer aus und auch sonst hatte der Film keinen rechten Flow. Überhaupt fragte man sich die ganze Zeit, wo die groß angekündigte "Untold Story" bleibt. 2 Jahre später sieht das Ganze schon anders aus und plötzlich ist so gut wie jeder froh, dass Spider-Man nochmal ins Kino geholt wurde. Die ersten zehn Minuten Prolog gewähren tatsächlich einen ausführlichen Blick auf die Vergangenheit von Peter Parker und zeigen, was mit seinen Eltern geschah. Nach dem Titellogo fliegt Spider-Man schon durch die Häuserschluchten Manhattans und es macht wahnsinnig viel Spaß. Das exzellente 3D macht daraus fast schon eine Vergnügungspark-Attraktion. Einzig allein die beweglichen Sitze fehlen. Aber auch so ist der wilde Flug durch verschiedene Kamera-Perspektiven schwindelerregend genug. Dass Marc Webb diesem sehr beliebten Element der Filme mehr Platz gewährt als sein Vorgänger, ist nur folgerichtig. Dem Regisseur gelingt die Jonglage mit den ruhigeren Szenen (besonders den Liebesszenen von Peter und Gwen) und den Actionsequenzen erstaunlich gut und er führt beide Schienen konsequent zum Finale. Die neuen Darsteller machen ihren Job toll. Jamie Foxx beweist wieder einmal seine Wandlungsfähigkeit, indem er glaubwürdig den stereotypischen Verlierer Max und nach der Verwandlung den gefährlichen Superschurken Electro gibt. Bei der eher unfreiwilligen Zerstörung des Times Squares bringt er die Zuschauer eher auf seine Seite als auf die von Spider-Man, weil er anfangs nicht der Böse sein will. Erst der Hass auf den Superhelden macht ihn zum ernsthaften Problem New Yorks. Dane DeHann als Harry Osborn kommt nur schwer aus dem Schatten von James Franco, verleiht dem Charakter aber seine eigene Note. Die Action ist sehr nervenaufreibend und gigantisch, natürlich gepaart mit dem typischen Lausbuben-Humor von Spider-Man, der ihn gerade so sympathisch macht. Übrigens ist die Sorge über den Bösewicht-Overkill unbegründet, denn jeder hat seine bestimmte Screen-Time. Hauptsächlich steht Electro im Vordergrund, denn der Green Goblin folgt erst in einer Schlüsselszene beim Showdown und Rhino ist nur die letzten fünf Minuten zu sehen. Die Zusammenkunft der "Sinister Six" ist dennoch klar erkennbar. Witzigerweise wird trotz brachialer Action die Liebesgeschichte von Peter Parker und Gwen Stacy nicht außer Acht gelassen und sie bildet sogar eher den roten Faden, der immer im Raum steht und für ungeahnte Emotionen sorgt. So kommt es, dass trotz den stolzen 140 Minuten Laufzeit sich keine Längen einschleichen und nach kurzweiliger Unterhaltung bereits das Finale ansteht. Dieses ist vielleicht etwas zu effektüberladen, punktet aber trotzdem besonders mit dem Score, der in Zusammenarbeit von Pharrell Williams und Hans Zimmer entstand. Moderner Dubstep-Sound vermischt sich mit orchestraler Gänsehaut-Filmmusik. Die vorher angesprochene Schlüsselszene dürfte vor allem den Comic-Fans ein Begriff sein, denn spoiler: Gwen Stacys tragischer Tod lässt alle spüren, wie nah die neue Reihe an der Vorlage ist. Herzklopfen garantiert! Nach dem stimmungsvollen Titelsong von Alicia Keys im Abspann folgt ein extrem deplatzierter Ausschnitt aus dem kommenden X-Men-Abenteuer. Fazit: Der Name des Regisseurs Marc Webb war damals schon ein genialer Zufall. Doch mit seinem zweiten Spidey-Film hat er sein Können atemberaubend zur Schau gestellt und überholt mit dem besten Film der Comic-Saga sogar den großen Sam Raimi. Der dritte Teil kann kommen!
Mir hat der Film sehr gut gefallen. Die Spezialeffekte sind Spitzenklasse, die Handlung ist nicht ganz so meisterlich. Aber alles in allem ist The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Elektro sicherlich sehenswert. Für meinen Geschmack ist er ein bisschen zu schmalzig, etwas weniger Herzschmerz hätte es auch getan. Wirklich positiv hingegen ist Jamie Foxx als Elektro.