Thor 2 ist der schwächste Teil der Trilogie und einer der schwächeren des MCU. Trotzdem ist er noch besser als Iron Man 3 oder Captain America. Das liegt an der Welt Asgard, am unglaublichen Soundtrack, Hemsworth als Thor, Hopkins als Odin und besonders Hiddlestones erneut klasse Performance als Loki. Lokis Auftritt diesmal ist besonder klasse, da er durch seine List und duech seinen Humor schwer einzuschätzen ist auf welcher Seite er nun steht. Die Einführung des nächsten Infinity Steines ist ebenfalls höchst Interessant, aber die Handlung hat einige Schwächen und das liegt an Malekith, ein total furchtbarer Schurke, komplett misslungen. Er ist nicht besonders stark, sagt im Film kaum was, er wird einfach sehr komisch dargestellt, er ist immer sehr kurz angebunden und zeigt sich nie zu 100% gewillt . Malekith enttäuscht auf ganzer Linie und ist der wohl langweiligste Antagonist des MCU. Ein weiterer misslungener Fehler ist wie schon im ersten Teil Jane Foster, die erneut wenig überzeugend agiert.
Ich knüpfe meistens zu den Redaktion-Kritikern an und teile zu 80 % ihre Meinung zu Marvel Verfilmungen. Jedoch muss ich zu "Thor 2- The Dark Kingdom" eine andere Sichtweise kundgeben.
Alan Taylor ist nicht unbedingt für Action Filme und noch weniger für Superheldenverfilmungen bekannt, aber mit Thor 2 hat er einen perfekten Einstieg in diese Szene geschafft. Natürlich - dieser Film ist kein The Dark Knight und noch weniger Avengers, jedoch steht er für sich selbst nahezu perfekt da.
Wo fängt man an? Das atemberaubendes Szenenbild, welches an diverse Star Wars Verfilmungen erinnert, fesselt den Zuschauer von Anfang an. Es sind die kleinen Szenen welche in Erinnerung bleiben. Die tollen Kostüme, der fantastische Palast, das glänzende Buch über die Dunkelelfen, welchen Bilder glänzen und sich bewegen und nicht zuletzt der mächtige Thron. Die Dunkelelfen sind auch sehr gut gelungen und wirken düster und furchteinflößend. Vor allem Christopher Eccleston in der Rolle des "Malekith". Jedoch hat er während des ganzen Filmes keine Zeit zu glänzen, denn ein anderer "Bösewicht" stiehlt ihm die Show- und zwar Loki.
Es ist kein Wunder dass so ein Hype um Tom Hiddeson gemacht wird. Er hat es wahrhaftig verdient. Er wirkte zwar in Thor und The Avengers schon sehr sympathisch und optimal, aber mit Thor 2 hat er sich selbst übertroffen. Der Witz, die Gesichtsausdrücke, das Schwanken zwischen Gut und Böse, nahezu alles wurde perfekt von Hiddeson umgesetzt. Man weiß nie so recht auf welcher Seite er sich befindet und es bleibt einem das Herz stehen, als er Thor vermeintlich die Hand abschneidet. Ich gehe schon so weit zu sagen, dass er allein die Spannung vom Film aufrecht erhält. Ich bin richtig froh, dass es endlich wieder zu gelingen scheint, einen Bösewicht aufleben zu lassen, der die Sympathie des Publikums an sich zieht. Neben dem Joker, gespielt von Heath Ledger in "The Dark Night", ist das bis jetzt noch keinem Bösewicht gelungen! Das Augenmerk liegt nach wie vor immer auf dem Superhelden. Aber Hiddeson beschert uns eine neue Ära, die hoffentlich noch lange zu genießen sein wird!
Natalie Portman und Chris Hemsworth spielen ihre Charaktere zwar auch mit bravour, kommen aber leider kaum an Hiddeson heran. Bei Natalie Portman ist es fast schade, da man aus anderen Filmen (zb. Black Swan) weiß, dass sie zu sehr viel mehr fähig ist. Sie wird als Schauspielerin, meiner Meinung nach, sowieso immer in die falschen Rollen gesteckt. Sie ist eine starke Schauspielerin, die eine noch stärkere Frau spielen sollte, muss jedoch immer das obligatorische Mädchen spielen, welches gerettet werden muss. Zwar in Thor 2 weniger als in zB Star Wars, aber trotzdem - schade!
Zu Chris Hemsworth ist nicht viel zu sagen, er schafft das, was man von ihm erwartet. Er spielt den verantwortungsbewussten Thor, der alles dafür ten würde Askad zu beschützen, auch wenn er dafür einen Hochverrat begehen muss. Hemsworth ist für mich die perfekte Besetzung für Thor, ich könnte mir keinen anderen an seiner Stelle vorstellen. Ich liebe dieses Bewusstsein zu seiner Pflicht und seinem Konflikt dieses zu brechen. Er schafft es diesen starken Donnergott, als auch den liebenden, zarten Thor zu spielen, der für einen Menschen viel mehr geben würde als jeder andere Gott.
Die Story ist in den Augen vieler zu plump und es geht wieder darum die Erde vor dem Untergang zu bewahren, jedoch sollte man sich im Klaren sein, dass diese Art von Story nicht besser ausgebaut werden kann. Sie ist von Haus aus "plump". Immerhin sind es Comic- Verfilmungen und keine Romane! Und jeder der in so einen Film geht, müsste wissen auf was er sich einlässt. Ich für meine Verhältnisse bin zufrieden. Mir gefällt die dunkle Welt und die wahrscheinlich unlöschbare Kraft der Elfen- bzw. Malekith. Der Einfallsreichtum von einfachen "Menschen" ihre Welt zu bewahren und der Kampfgeist von Thor, nie aufzugeben. Natürlich hat er hier und da seine offenen Fragen, die nie beantwortet werden, aber welcher gelungene Film hat das nicht? Bis auf 2-3 Filme, jeder!
Alles in allem ist Thor 2 ein sehr gelungener Film an dem sich viele Marvel Verfilmungen ein Beispiel nehmen können. Er ist in meinen Augen sogar sehr viel gelungener als Iron Man 3 oder Wolverine - Weg des Kriegers und kann sich nahezu mit Man of Steel messen. Zählen wir ihn also zu den sehenswertesten Filmen 2013.
Wieder einmal göttliche Action Der neue „Thor – The Dark Kingdom“ bietet neben atemberaubenden Actionszenen vor allem auch interessante Charakterbeziehungen
Mit dieser neuen Comicverfilmung führt Disney am 31. Oktober 2013 die Geschichte des Marvel-Helden Thor fort. spoiler: Nachdem Loki nach „The Avengers“ im Kerker von Asgard gefangen sitzt, wird er in diesem Film von Thor befreit, da Loki der einzige ist, der ihm und seiner Geliebten, Jane Foster, helfen kann, die Dunkelelfen zu besiegen. Diese versuchen nämlich, angeführt von Malekith, mit Hilfe des Äthers, alle neun Welten in die Dunkelheit zu stürzen. Daraus entsteht eine interessante Geschichte darüber, ob Thor Loki trauen kann oder nicht, ob Loki auf seiner Seite steht oder auf der der Dunkelelfen.
Und da liegt auch gleich eine der Stärken des Films. Er schafft es durch viele zwischenmenschliche Konflikte ein wenig Abwechslung in die Superheldenfilme zu bringen, in denen es ja meistens eher um innere Konflikte des Helden geht. Doch der Film hat auch seine Schwächen. Regisseur Alan Taylor schafft durch die vielen Schauplatz-, Stimmungs- und Geschehenswechsel nur wenig Ruhe, wodurch der Film ein wenig durcheinander und hektisch wirkt. Die Action entfaltet leider auch erst im Endkampf ihren vollen Glanz und kommt vorher immer eher kurz zu tragen. Doch dafür kann sich diese am Ende umso mehr sehen lassen und auch die CGI-Effekte brauchen sich nicht zu verstecken. Was auch positiv auffällt, ist die dunkle Atmosphäre, die der Film aufbaut. Diese kann sich zwar mit einem „The Dark Knight Rises“ oder „Man of Steel“ nicht messen, allerdings übermittelt sie trotzdem starke Gefühle und schafft es, den Zuschauer in den Bann des Films zu ziehen. Der Film endet natürlich in Marvel-Tradition mit einem kleinen Ausschnitt nach dem Abspann, der Vorfreude auf den nächsten Film machen soll. Dieser fällt hier allerdings eher enttäuschend aus.
Alles in allem für alle Comic- und Actionfans ein lohnender Kinobesuch, der so kurzweilig ist, dass man nach den 112 Minuten Spielzeit mit einem „Was, das war‘s schon?“-Gefühl aus dem Kino geht.
Ich verstehe nicht ganz wo die Szene sein soll wo thor in New York ist?? Weil jane ist ja sauer auf thor da sie ihn in New York gesehen hat... Bitte um eine Antwort! :))
Tolle Fortsetzung und wieder reichlich Action. Film spielt nicht nur überwiegend auf der Erde sowie beim ersten und somit noch nen plus Punkt von mir :)
Ich habe mir wesentlich mehr von dem Film versprochen, Loki kommt viel zu kurz. Der Film ist in der Mitte ziemlich langatmig. Action ist gut, kann aber durchaus verbessert werden. Zuviel geschnulze!!
Der erste Teil von Thor war eigentlich ganz gut auch wenn er nicht mit Iron Man mithalten konnte, deshalb habe ich mich auch auf den zweiten Film gefreut. Der zweite Teil ist aber leider deutlich schwächer von der Inzenierung als auch von der Atmosphäre. Während der erste Teil noch alles toll inziert hat und es auch eine Love-Story mit Jane Foster (Natalie Portman) gab, hat der zweite Teil den Fokus mehr auf andere Dinge gelegt ( Diese Dinge werde ich nicht erwähnen, weil ich sonst spoilern würde). Alledings gab es auch wieder ein paar gute Sachen wie z.B. Idris Alba als Heimdall, Anthony Hopkins als Odin oder Chris Hemsworth als Thor Odinssohn. Das Setting von Asgard hat mir ebenfalls wieder sehr gefallen. Der Bösewicht des Films hat mich im Gegensatz zu den letzten Bösewichten des MCUs enttäuscht und gelangweilt ( nicht im Vergleich zu Loki).
Fazit: Der Film ist nicht so gut wie der erste Thor, aber er hat trotzdem wenige Momente die einen sehr unterhalten können. Ausserdem sind die schauspiel Leistungen wieder sehr gut.
„Thor: The Dark Kingdom“ (Originaltitel: Thor: The Dark World) ist der zweite Solo-Auftritt des nordischen Donnergottes im Marvel Cinematic Universe. Trotz opulenter Schauplätze, kosmischer Bedrohung und gewohnt charismatischer Helden, bleibt der Film hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Im Zentrum steht ein uralter Feind: die Dunkelelfen unter der Führung von Malekith (Christopher Eccleston), der das mysteriöse Äther-Artefakt nutzen will, um das Universum in ewige Dunkelheit zu stürzen. Was dramatisch klingt, wirkt jedoch seltsam leblos – der Antagonist bleibt blass und motivationsarm.
Chris Hemsworth überzeugt erneut als Thor, ebenso Tom Hiddleston als fanliebling Loki, der mit seinem schelmischen Spiel viele Szenen stiehlt und dem Film dringend benötigte Dynamik verleiht. Die Beziehung zwischen Thor und Jane Foster (Natalie Portman) bleibt dagegen eher oberflächlich, obwohl sie eigentlich emotionaler Ankerpunkt der Handlung sein sollte.
Stärken hat der Film in der opulenten Optik und den spektakulären Actionszenen, vor allem im Showdown, der zwischen verschiedenen Dimensionen hin und her springt – ein kreativer Höhepunkt. Humor und Drama sind zwar vorhanden, greifen aber nicht immer harmonisch ineinander.
Fazit: „Thor: The Dark Kingdom“ bietet solide Unterhaltung mit einigen Highlights, vor allem dank Loki und den visuellen Effekten. Dennoch fehlt es an einem überzeugenden Bösewicht und erzählerischer Tiefe. Für Fans des MCU Pflichtprogramm – aber kein Glanzstück.