Neueste Kritiken: Captain America 2: The Return Of The First Avenger - Seite 3
Captain America 2: The Return Of The First Avenger
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Veröffentlicht am 18. Dezember 2014
Ein besserer zweiter Teil, der düsterer wirkt, als die restlichen Filme. Mir gefällt diese Art richtig gut und passt auch zum Cap bzw. Evans. Ich freue mich auf Teil III.
Die Marvel-Comicverfilmungen sind launig, kurzweilig und ambitioniert - aber eben auch ziemlich konsequenz- und harmlos. Umso mehr überrascht es da, dass im zweiten Auftritt von Captain America der 70er-Jahre-Paranoiathriller einen großen Einfluss geübt hat. Das kann jeder soweit nachlesen. Ich finde, dass die verschiedenen Aspekte, inklusive selbstgerechter Superhelden, sehr gut zur Geltung kommen - doch eben nur für das, was Marvel an seichter Popcornunterhaltung bieten will. Man darf da nicht zu viel erwarten. Vor allem, dass wieder die Noch-böser-als-die-Nazis-Organisation HYDRA jetzt plötzlich wieder die Finger im Spiel hat und Figuren dieser pathetisch zuheiligen, ist schon ziemlich platt. Sozusagen ist diese Verfilmung dann eine launige Actionsause mit Politthrillerelementen. Optik und Sound, vor allem die handgemachte Action, überzeugen ziemlich gut. Bei den Schauspielern gibt es auch nichts zu meckern, abgesehen vielleicht von Sebastian Sten, der einen eher undankbaren Auftritt hat. Für den titelgebenden Winter Solider ist das alles viel zu wenig. Die Figur wirkt nicht mehr als ein besserer Handlanger. Fazit: Der zweite Solofilm mit Captain America probiert etwas mehr Tiefe, ist im Grunde dann aber doch nur die typische Marvel-Unterhaltung: Kurzweilig, aber völlig konsequenzlos. Zu letzterem: spoiler: Der fingierte Tod von Nick Fury sowie die "Aber wir sind immer da!"-Post-Creditszene sind typische Beispiele dafür.
ich hab ziemlich lange mit caps zweitem abenteuer gewartet, der erste teil enttäuschte auf ganzer linie. steve rogers war der langweiligste avenger, hydra und red scull mehr lächerlich denn bedrohlich. doch nun - captain america ist in der gegenwart angelangt und kann die nazis endlich hinter sich lassen. stattdessen stürzt sich der film in eine verschwörungsstory. denn so ganz so fertig sind die tentakelfaschisten noch nicht mit cap. die geschichte ist nicht nur höchst unrealistisch sondern auch voller klischees. der zuschauer merkt bereits in den ersten minuten, dass mit robert redfords figur etwas nicht stimmt. dafür holt er aus der begrenzten figur mit der schwachsinnigen motivation viel raus. der restliche cast besteht neben den shield mitarbeitern aus avengers - hawkeye fehlt ohne ersichtlichen grund komplett - der falke ist der schwarze sidekick dabei zum glück nie lächerlich. sebastian stans charakter der winter soldier könnte mit der hintergrundstory interessant sein allerdings bekommt er viel zu wenig raum um seine figur zu entfalten. kleines highlight ist frank grillo und ich freu mich tierisch auf ein wiedersehen! die action ist cool inszeniert und passt zum ernsten tonfall des films vor allem das ende wirkt fast wie eine klassische schiffsschlacht der zweite captain america hat nicht die enttäuschung des ersten wiederholt und ich bin gespannt, wie die story mit avengers weiter gesponnen wird allerdings geht mir hydra auf die nerven und der film ist weit von highlights wie 'iron man 2' oder 'guardians of the galaxy' entfernt.
Überraschend gut. Ich dachte nicht das dieser Captain Amerika Film der selbst schon nur okay war, so eine gute Fortsetzung hat. War interessant und spannend. Kann man sich Abends angucken, vorallem wenn man Superhelden mag.
Definitiv besser als der erste Teil - mehr Action, mehr Spanung und eine gute Story der auf dem ersten Teil aufbaut. Auch der Cast passt wie die Faust aufs Auge. Für Marvel Fans definitv ein muss!
[…]Marvel wagt, Marvel gewinnt: klassischen Action-Streifen und zudem Polit-Thrillern aus den 1970ern ist „The Winter Soldier“ deutlich näher, als dem Effektebombast typischer 2000er-Produktionen. Schon „The First Avenger“ versuchte sich mit seinem 1940er Setting das Gewand vergangener Strömungen überzustreifen, während sich der moderne „The Winter Soldier“ als Washingtoner Verschwörungs-Thriller kleidet und damit eine passige Konfektionsgröße für die Gegenwart einer Figur findet, deren Wurzeln im Zweiten Weltkrieg liegen.[…]Als Stimme eines guten Gewissens mit ausgeprägtem Rechts/Unrechtsempfinden haut der Cap ein paar stellvertretende Kernsätze raus (»This isn’t freedom. This is fear.«), um ihn wegzubewegen vom reinen Befehlskonsumenten mit »Hooray, USA«-Attitüde, Steve Rogers als aufrechten und guten Menschen, nicht guten Amerikaner zu verorten. Die Regierungskritik und verteilte Spitzen gegen Präventivpatriotismus und einen Big Brother-Staat mit NSA-Allegorie überträgt „The Winter Soldier“ in ein „wenige gegen alle“-Drohszenario, das vor allem dem Cap als Figur hilft, ihn schärfer und weniger als pfadfindermäßigen Dauerstrammsteher vor Stars’n’Stripes zeichnet.[…] „The Winter Soldier“ müht sich aber nicht bloß schwerfällig an Symbolen und Metaphern ab: der Marvel-Kosmos etabliert sich mit diesem Film endgültig als organisch genug, um solchen Themen aus sich selbst heraus Nachdruck verleihen zu können, einen Realitätsabgleich zwar zu bestehen, aber sich nicht mit einer ständigen »ich mein’s voll ernte«-Schwernis wichtig zu tun.[…]Das ist Verschwörungs-Thrill in der Parallelwelt des MCU, nicht in unserer Welt. Neben den ökonomisch-industriellen und fantastisch-außerweltlich-mythologischen Aspekten der „Iron Man“- und „Thor“-Filme baut „The Winter Soldier“ das MCU folgerichtig auf politstukturell-staatsorganisatorischer Ebene aus. Das ist richtig und wichtig und betont Marvels Ambitionen, nicht einfach bloß das Fließband anzuschmeißen und eine immer gleiche Comickonserve nach der anderen zu produzieren. Die nehmen ihr Material ernst, aber nicht auf Kosten des Unterhaltungswerts. Den besorgt in „The Winter Soldier“ zudem mit die beste Action, die überhaupt irgendeine Comicverfilmung bisher geboten hat. Auch hier sind Vorbilder klar erkennbar und von den Machern direkt benannt, der Film setzt auf harten Mano-a-mano-Combat, der Cap hat sich ein paar beeindruckende Moves draufgeschafft und ein Fight zwischen ihm und UFC-Recke Georges St-Pierre ziemlich zu Anfang wird fast wie die Stage eines 2D-Prüglers inszeniert. Dazu gibt es Verfolgungsjagden und harte Schusswechsel, bei denen die Macher nichts Geringeres als eine der besten Actionsequenzen der Filmgeschichte als Referenz nennen: den über zehnminütigen Shootout aus Michael Manns Crime-Meisterwerk „Heat“. Statt sterilem CG-Geklotze gibt’s bodenständig hart auf die Mütze und teilweise wird richtig rabiat um die Ecke gebracht, erst recht wenn der titelgebende Attentäter ins Geschehen eingreift: wie beim Cap hat SuperKRAFT bei dem Winter Soldier nichts mit Fliegen, Repulsorstößen oder Blitze herbeirufen zu tun, sondern mit Agilität, ausgereizten körperlichen Limits und eben KRAFT, der eine unterstützt durch sein Vibraniumschild, der andere durch einen bionischen Arm.[…]
Der film besser als der erste teil find ich ich beim ersten teil wurde auf Action nicht so viel wert gelegt beim 2 teil sind die effektiv wiel besser. auf jeden fall sehenswert und der dritte teil ist offen ich hoff das wird auch geil. der zweite teil erklärt weiter nach dem er der advanger reihe vorbei war das capian america sein geschichte weiter macht wo er aufgehört hat mit paar überraschingen .
Marvel's Erfolgsreihe in der Umsetzung ihrer Comics als "Cinematic Universe" geht mit Captain America 2 nahtlos weiter. Dadurch, dass der Film von bereits etablierten Charakteren bevölkert wird, bleibt sehr viel Zeit für deren persönliche Weiterentwicklung und die Handlung selbst, die einiges, was man über die Welt der Marvel-Filme zu wissen glaubt auf den Kopf stellt, dank einiger sehr gut ausgearbeiteter überraschender Wendungen.
An diesem Film gibt es nicht viel zu mosern. Die Action ist grandios, die Geschichte ist stimmig und überhaupt nicht vom Reißbrett wie so mancher behauptet, die Darstellerische Leistung stimmt für einen Comicfilm, was man daran sieht, dass meiner Meinung nach alle Gags zünden. Der Film hatte mich aber zum anderen auch total überrascht, da ich ehrlich gesagt den Film The Avengers gar nicht mochte, doch diesen Schönheitsfehler macht dieser Film meiner Meinung nach locker wett. Den einzigen Kritikpunkt, den ich im Ärmel habe ist dieses für mich leicht übertriebene Ende, was für mich etwas zu dick aufgetragen ist ,sonst ist der Film klasse.
»The Return of the First Avenger - Winter Soldier« oder besser »Captain America 2« ist feinstes Marvel-Comic-Kino, in 3D. Ums gleich vorweg zu sagen: Der Film ist schön in 3D zu sehen. Dezent, aber wirkungsvoll.
S.H.I.E.L.D. wird bedroht, Fury wird verfolgt, beschossen, erschossen? Captain America und Black Widow werden gejagt und beschossen. Von einem neuen Fiesling mit Terminator-Light Arm aus Metall. Und er ist extra stark und extra finster: Winter Soldier. Und ja, es wird ordentlich was abgeräumt, die Autos von Chevrolet müssen hier anständig was einstecken können. Mit Robert Redford in der Rolle des schwer einzuschätzenden Alexander Pierce. S.H.I.E.L.D. scheint kompromittiert zu sein, von Verrätern infiltriert. Wem können die Helden noch trauen??? Und natürlich müssen die S.H.I.E.L.D. Helden einmal mehr die Welt vor dem Untergang retten…
Coolster Spruch des Film von Scarlett Johansson in einem alten Bunker aus den 1940er Jahren spoiler: mit einer riesigen IBM Rechner Anlage (»Antiquariat«). Und sie sagt zu der Animation auf den grünen Monochrome-Monitor: »Wollen wir ein Spiel spielen…?« Und zu Captain America gewandt: »Ist ein Zitat aus einem Film…«
Coolste Location/Szene des Films: Ein Apple Store. spoiler: Hier versuchen Black Widow und Captain America eine Art USB-Stick-Deluxe zu untersuchen. Und -zack- haben sie den netten Apple Store Mitarbeiter an der Backe, werden sehr überzeugend geduzt, während Scarlett Johansson eben auf dem USB-Stick rumwerkelt. Schwer zu beschreiben, aber wer schon mal in einem Apple Store mit einem der freundlichen Mitarbeiter ins Gespräch gekommen ist, weiß wie gut die Situationskomik in »The Return of the First Avenger - Winter Soldier« gemacht ist.
PopCorn-Kino erwartet, PopCorn-Kino bekommen. Durchschnittliches erwartet, etwas weniger bekommen: Der Film hat mit 136 Min. Spielzeit Überlänge. Und die merkt man ihm immer mal wieder an. Wenigstens die Überlänge hätte herausgeschnitten werden müssen, wäre dem Film gut Euch auf teilweise sehr hektische Schnitte und zumindest punktuell hässlich wackelnde Kameraeinstellungen gefaßt. Ein Film für Fans der Marvel Comic Verfilmungen.