Captain America 2: The Return Of The First Avenger
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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4,0
Veröffentlicht am 23. Januar 2026
Captain America bekommt eine filmische Identität und überzeugt mit toller Action!

Als ich das erste Mal „Captain America“ (2011) sah, war ich nicht gerade begeistert von ihm. Der Film war in meinen Augen nicht mehr als ok. Doch über die Zeit hat der erste Teil mich mehr und mehr überzeugt. Kein großartiger Film, aber unterhaltsam und ich mag das Setting. Zudem ist der Film bis heute einer der blutigsten MCU-Filme. Doch nach „Avengers“ tauschte Marvel die Regisseure ihrer großen Solofilm-Reihen aus. „Iron Man 3“ und „Thor 2“ wurden von frischen Gesichtern inszeniert, der erste besser, der andere deutlich schlechter. Doch es war „Captain America 2“, der das MCU wieder auf den richtigen Kurs bringen sollte. Dieses Mal gab es ein Regie-Duo: Anthony und Joe Russo oder auch die Russo Brothers. Wie Joss Whedon („The Avengers“) kamen die beiden vor allem aus dem Fernsehen, bekamen nun aber die Chance für ihr erstes, großes Projekt. Und 2014 war es soweit und „Captain America – The Winter Soldier“ kam in die Kinos. Und ja, der deutsche Titel („Return of the First Avenger“) ist absolut dämlich und so viel uncooler!
Der zweite Teil von Cap interessierte mich damals überhaupt nicht, war aber letztendlich der Grund, warum mir Marvels Filme wieder richtig Spaß machten. Ein schicker Espionage-Thriller mit toller Action und guten Figuren. Der bis dato düsterste Marvel-Film, der ohne Zweifel an Christopher Nolans Arbeit bei den „Dark Knight“-Filmen erinnerte. Doch mittlerweile ist „Winter Soldier“ über zehn Jahre alt und der Hype ist heute deutlich abgeschwächter. Dennoch gilt er unter vielen Fans als einer der besten Filme im MCU. Ist das so?

Auch nach den Events in New York, hat Captain America alias Steve Rogers seinen Platz in der Welt noch nicht gefunden. Und ., unter der Führung von Nick Fury und dem Politiker Alexander Pierce, scheint dubiose Geheimnisse zu haben. Steve und Natascha (alias Black Widow) kommen diesen Geheimnissen schließlich auf die Spur und eine gefährliche Jagd auf die beiden beginnt. Und zwischen all dem Chaos steht ein mysteriöser, vermummter Soldat…

Selten wirkten die Figuren im Marvel-Universum so echt und menschlich. Und ohne Hulk oder Thor ist nur noch Captain America als übernatürlicher Avenger ein Indiz für die fantastische Welt der Superhelden. Der Rest des Films ist überraschend geerdet in seiner Atmosphäre und wirkt eher wie ein schicker Thriller mit ebenso schicker Action. Die Kämpfe wirken brutaler, echter, die Story ist dabei wirklich spannend inszeniert und dennoch verliert der Film nie wirklich den Charme eines Captain America-Films. Doch es war die absolut richtige Entscheidung Steve und Co in diese Richtung zu bringen, mit mehr Tiefe, mehr Spannung und mehr Anspruch. Denn inmitten des Ganzen steht ein wirklich guter Konflikt, der zwar am Ende des Tages in einem klassischen „Gut gegen Böse“-Szenario endet, doch die ersten, wichtigen Schritte hin in Richtung „Civil War“ macht. Zudem ist dieser Teil für Steve Rogers ein wirklich wichtiges Kapitel in seiner Story. Während Tony Stark und Thor in ihren Fortsetzungen in Phase 2 fast schon pure Filler-Filme bekamen, ist „Winter Soldier“ wirklich essentiell für die späteren MCU-Sequels.

Was mir jedoch nicht ganz so zusagt, sind einige Dialoge, denn manchmal scheint es so, als ob der Film zwanghaft wieder zur alten, augenzwinkernden Marvel-Formel zurück will. Einige der Witze wirken etwas zu aufgesetzt, besonders die Szene im Apple Store ist extrem unangenehm und nicht nur, weil es offensichtliche Werbung für den Konzern ist. Auch der Wechsel zu den dramatischen Momenten ist nicht immer perfekt gelungen. Besonders das Finale hat ein paar Momente, die deutlich emotionaler hätten sein können, aber die teils kitschigen Dialoge nehmen großen Szenen ihre Kraft. Hier sieht man sehr gut, dass die Russo Brothers im Laufe der Jahre deutlich besser wurden mit ihren Dialogen bzw. die Dialogautoren Christopher Markus und Stephen McFeely.
„Winter Soldier“ leidet zudem unter demselben Problem, wie „Iron Man 3“ oder „Thor 2“: Wo sind die anderen Avengers? Müssen wir davon ausgehen, dass all diese Filme zur selben Zeit passiert sind und deswegen alle verhindert waren? Entweder das oder die Autoren waren zu faul, um die restlichen Avengers mit in die Story einzubinden. Auch dieses Problem wurde zum Glück in den späteren Filmen besser gelöst.

Der Cast ist durchweg gut, Chris Evans und Scarlett Johansson sind die Stars hier und tragen den Großteil des Films. Aber auch Anthony Mackie (The Falcon) als neues Mitglied bringt frischen Wind in den Film.

Besonders stark ist die Action! Sicherlich der beste Actionfilm im MCU bis dato mit eindrucksvollen Kampfchoreografien und vielen, echten Special Effects. Und trotz einiger sehr verwackelten Action-Szenen, ist „Winter Soldier“ sehr schick gefilmt (Kamera: Trent Opaloch).

Der Score wurde von Henry Jackman komponiert, der bis dato einige tolle Filmmusiken abgeliefert hatte (beide „Kick-Ass“-Teile und „X-Men – Erste Entscheidung“). Trotz einiger guter Motiv-Ideen, bleibt seine Musik jedoch erstaunlich blass. Schade, denn Alan Silvestri hatte dem ersten Film und Cap selbst eine wirklich gute Musik verpasst…

Fazit: „Captain America – The Winter Soldier“ war mit „Iron Man“ und „The Avengers“ der bis dato beste Marvel-Film! Perfekt? Nein, aber wirklich unterhaltsam. Vor allem bekam Cap hierdurch eine eigene, filmische Identität, die ihn zu einem der besten Avengers in der Reihe machte. Eine tolle Fortsetzung, die den Weg für eine glorreiche MCU-Zukunft ebnete.
Maddin
Maddin

228 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 10. August 2025
„The Return of the First Avenger“ (Originaltitel: Captain America: The Winter Soldier) ist der zweite Solo-Film um Steve Rogers und zugleich einer der spannendsten Beiträge im Marvel Cinematic Universe. Statt reiner Superhelden-Action servieren die Regisseure Anthony und Joe Russo einen packenden Politthriller, der Verschwörungen, Spionage und moralische Grauzonen geschickt miteinander verwebt.

Die Handlung setzt nach den Ereignissen von The Avengers an: Captain America (Chris Evans) arbeitet für ., muss jedoch schnell feststellen, dass nicht alles so sauber ist, wie es scheint. Als eine gefährliche Verschwörung ans Licht kommt, wird er selbst zum Gejagten. Unterstützt wird er von Natasha Romanoff alias Black Widow (Scarlett Johansson) und Neuzugang Sam Wilson/Falcon (Anthony Mackie).

Der titelgebende „Winter Soldier“ (Sebastian Stan) bringt nicht nur physische Gefahr, sondern auch eine emotionale Komponente mit – seine Verbindung zu Steve sorgt für eine packende persönliche Ebene. Die Action ist realistisch, hart und hervorragend choreografiert, besonders die Nahkämpfe wirken intensiv und glaubwürdig.

Die Mischung aus nervenaufreibender Spannung, politischen Intrigen und emotionalem Drama macht den Film zu einem Highlight der MCU-Phase 2. Kleinere Längen im Mittelteil verhindern die Höchstwertung, doch das Finale zieht das Tempo wieder an und setzt starke Akzente.

Fazit:
„The Return of the First Avenger“ ist ein erwachsener, intelligenter Superheldenfilm, der das MCU in eine neue Richtung lenkt. Spannung, Action und Charakterentwicklung greifen perfekt ineinander – fast schon Pflichtprogramm, auch für Nicht-Marvel-Fans.
Conquerer
Conquerer

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5,0
Veröffentlicht am 26. Februar 2025
Dieser film ist kein riesen planeten schlacht epos
Nein, er ist ein kleinerer film
Was nicht unbedingt schlecht ist
Es gibt in diesem Film Kampfszenen wie man sie selten von Marvel sieht und sie sind nicht vergleichbar mit dem neuesten cap teil.
Cap stellt sich gegen die Regierung und macht eine charakterentwicklung durch. Dazu gibt es noch den winter soldier mit einem beeindruckenden score und viiiiieeeell Action. Sehr sehenswert, einer der sehr starken Marvel Filme ich würde ihn über endgame stellen
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

24 Follower 334 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 22. April 2023
Ein wenig besser als der erste Teil. Solide weiterentwickelt. Spannend, sehenswert. Aber nicht der beste Marvel Film.
Balticderu
Balticderu

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4,5
Veröffentlicht am 27. Januar 2022
Viel besser als Teil 1. Richtig gut gemacht und diesmal Aktion von Anfang an.
Kann man definitiv weiterempfehlen.
Jan F
Jan F

7 Follower 34 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 24. Mai 2019
Die Fortsetzung zu the First Avenger ist einfach klasse. Steve Rogers zusammenarbeit mit Black Widow passt, Samuel L. Jackson als Nick Fury ist dabei, Falcon wird ins MCU integriert und der Winter Soldier ist einfach großartig. Die Handlung ist gut gezogen, es gibt tolle Actionszenen, Verfolgungsjagden und Kämpfe. Besonders gelungen ist der Plötzliche Schock als realisiert wird, dass Hydra Shield unterwandert hat und sich wie ein Parasit eingenistert. Das macht die Situation der Helden umso dramatischer. Die Auflösung, dass Caps bester Freund Bucky der Wintersoldier ist verpasst vor allen denjenigen die keine Comics lesen einen Schock. Ein durch und durch sehr guter Film, der die fünf Sterne nur knapp verfehlte, da es noch Filme gibt, die diesen übertreffen, allerdings nur sehr wenige.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 19. März 2018
Einer meiner absoluten lieblings Marvel-filme! Einfach ein "must-have-seen"! Beinhaltet alles was man sich von einem guten Helden-Film erhofft!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 14. Oktober 2017
Bester Teil der Reihe! Gute Action-szenen mit tollen Effekten wie immer! Auch die Schauspieler(innen) können sich sehen lassen!
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,0
Veröffentlicht am 3. August 2017
Die Saga geht weiter: für mich sind die Marvelserie eine einzige, große Serie die halt nur unterschiedliche Betonungen setzt und eigenständige Filme zu einem großen Zusammenhang vereint. Dieser Film hier würde auch keinem was nützen wenn er nicht vorher zumindest noch „Avengers“ geschaut hast … aber gut. So lückenlos sich dieser Teil ins „Marvel-Univerum“ einreiht, so sehr läuft er nach dem spektakulärem Intro in eine eigenständige Story weiter: als Vorlage dienten Polit und Paranoia-Thriller der 70er Jahre und um diesen zu huldigen wurde dann auch Robert Redford in eine tragende Rolle übernommen. Somit erzählt der Film eine spannende, mitunter sogar ziemlich realitätsnahe Story mit eben nur den vertrauten Helden aus den anderen Parts: Chris Evans und Scarlett Johannson haben ihre Parts eh verinnerlicht, auch Samuel L. Jakcson tritt mit eleganter Coolnes auf und beim Rest stimmt auch eigentlich alles: spannend, geradlinig und durchdacht ist die Handlung, gigantisch aber doch nicht überzogen die Action und überraschende Wendungen hats auch ein paar. Marvel-Kino vom allerfeinsten, um Endresultat nur eben etwas humorfreier als die meisten anderen.

Fazit: Marvel setzt seine Erfolgsserie bombastisch fort – spaßig und doch mit Hintersinn!
niman7
niman7

931 Follower 616 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 8. November 2016
In The Return of the First Avenger" verpassen die Russo Brüder Captain America seinen zweiten Solo Auftritt. Washington DC: Nach den Ereignissen in New York (Avengers 1), versucht Steve Rogers aka Captain America (Chris Evans) einiges nachzuholen- was er in den letzten 70 Jahren verpasst hat. Nachdem auf seinen Chef Nick Fury (Samual L. Jackson) ein Anschlag verübt wird, steht er selbst plötzlich unter Verdacht und wird von den Agenten Shields gejagt...
Wer die Superheldenfilme von Marvel/Disney sieht, bekommt meist ein ähnliches Bild zu Gesicht: Kunterbunter Action, sehr viel Humor und nicht böse genug Bösewichte. Dieser Film hier jedoch hebt sich völlig vom gewohnten Bild. Die Russo Brüder haben einen sehr ernsten Film gedreht. Sogar das Wort "töten" findet immer wieder Verwendung. Wie ernst der Film ist, zeigen uns die Russos gleich zu Beginn in dem sie ihren Superhelden auf einen Passagierschiff schicken. Cap soll dort Geiseln befreuen. Unterstützung erhält er dabei von der schönen Black Widow (Scarlett Johannson). Dem rauen und dunklen Ton bleiben sie treue und entfesseln urplötzlich eine fantastische Actionszene mit Verfolgungsjagd und Schießereien auf offener Straße. Da ich nach Iron Man 3 wahnsinnig enttäuscht war, wollte ich eigentlich keinen weiteren Film des MCU sehen. The Return of the first Avenger packte mich jedoch schnell und ich war die ersten 30 Minuten hellauf begeistert. Die Actionszenen werden danach dezenter und die eigentliche Handlung rückt immer mehr in den Vordergrund. Dabei konzentriert sich der Film auf die Vergangenheit von Captain America. Wir bekommen sozusagen eine schnelle Zusammenfassung des ersten Teils. Die Rückblenden (2. Weltkrieg) sehen sehr echt aus und man möchte gerne mehr über diesen "Steve Rogers" erfahren. Black Widow ist den ganzen Film über gleichberechtigt. Sie darf austeilen, Kommandos geben und steht eigentlich immer im Zentrum. Die Hauptfigur ist und bleibt jedoch stehts Captain America. Was sehr gut ist, denn die letzten Filme des MCU waren zu vollgepackt. Eigentlich müsste hier an dieser Stellen so etwas wie "sie finden die perfekte Balance zwischen den Charakteren" stehen. Tut es aber nicht. Denn der Bösewicht der Winter Soldier (und sein Komplize), bekommen dadurch recht wenig Zeit. Am Ende wissen wir zwar so ungefähr wer nun der Wintersoldier ist, aber was seine Beweggründe waren bzw. sind, wissen nicht.
Beweggründe ist das nächste Stichwort. Die Russos packen viele politische Themen mit ein. Beispielweise ein Sicherheitskonzept für die Menschen, ohne dabei ihre Freiheit einzuschränken (Kontrolle). Auch wenn bei vielen Dialogen der berühmte Groschen fällt, wusste ich nach dem Ende nicht wirklich worum es in dem Film nun geht! Oder welche Rolle/Position nun Robert Redford inne hat.
Ansonsten ist der Film sehr gut gespielt. Chris Evans spielt den neutralen Helden mit viel Herz (und anscheinend sehr robusten Körper!) gewohnt sehr sympathisch. Und wie schon beim dritten Captain America "Civil War" (auch wenn ich diesen nicht gesehen habe), schließe ich mich seiner Seite an. Stan spielt den Winter Soldier mit Maske und eisernen Arm. Interessant gezeichnet und gespielt- hätte zu gerne mehr davon gesehen. Robert Redford ist ein weiterer Altstar im MCU. Er hatte sichtlich Spaß bei seiner Rolle. Auch wenn dieser ein wenig zu dünn gezeichnet war. Samuel L. Jackson darf als Direktor Nick Fury gewohnt viele Sprüche klopfen (denkst du er ist geleast?") und ist immer wieder eine große Freude. Der geheime Star zwischen den tatsächlichen Stars ist Anthony Meckie als Falcon. Coole Sprüche drauf, ein gutes Herz. Leider sind auch seine Beweggründe (zB. warum er sich Cap anschließt) nicht wirklich nachvollziehbar.
Technisch sieht der Streifen hervorragend aus. Dass die Russos größtmöglich auf CGI verzichtet haben, sieht man sehr oft. Ihr Film sieht sehr real aus und man fragt sich immer wieder wie das gedreht wurde. Sehr aufwendig. Was mich störte war die häufige Anwendung von technischen Apparaten.
FAZIT: Die Russos haben ein anderes "Marvel" gezeigt. Captain America 2 überrascht mit seinen brutalen, ernsten und realistischen Bildern. Auch wenn mir die Rückblenden von Caps Vergangenheit sehr gut gefallen haben, bleibt die Haupthandlung auf der Strecke liegen. Vielen wird der gewohnte Humor fehlen. Mir war sogar zu viel davon dabei.
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