The Call - Leg nicht auf!
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Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 3. Dezember 2013
[...]Der Aufhänger mit der wackeren Telefonistin ist vom Start weg Quatsch, da kommen mehr »weil es im Drehbuch steht«-Momente als Notfallanrufe an einem Freitag abend in L.A. zusammen, bis die traumageschüttelte Jordan ihren zweiten Entführungsfall am Headset hat. Und um ihr ihren ganz persönlichen Redemption Song zu spendieren ist’s natürlich auch noch der selbe Entführer. Zu(viel)fälle, die der Logik zwar das Kreuz brechen und viel zu deutlich arrangierten Aufbaus daherkommen, immerhin aber tauglich und effektiv umgesetzt als spannendes Thriller-Konstrukt. „The Call“ ist nicht der erste und nicht der letzte Genrebeitrag, dessen Nahbetrachtung winddurchlässige Poren offenbart, doch Andersons Umsetzung der unüberzeugenden Prämisse brütet ein paar hartgekochte Eier aus, die wie Halle Berrys und Abigail Breslins leidgetränktes Spiel ihr bestes tun, um die Federn am schrumpeligen Leib des Plothuhns zu halten.[...]Bis. Die letzte. Halbe. Stunde anbricht. Die Cops sind ratlos, der Akku ist leer, das Emergency Callgirl wird in den Feierabend gezwungen und [wer SPOILER fürchtet bitte jetzt auflegen] spoiler: Miss Berry missinterpretiert ihren Leading Lady-Anspruch zu einem Showdown grenzsprengender Beklopptheit. Natürlich zieht sie auf eigene Faust los, um ihr Trauma zu überwinden und alles doch noch zum Guten zu wenden, natürlich generiert aus der interessanten passiven Helferposition die aktive Alltagsheldin. Der Entführer bekommt ein ordentliches »sick bastard«-Motiv rund um seine verstorbene Schwester aufgedrückt, inklusive fotografisch dokumentiertem Krebstoddaumenkino.[...]Und dann erlaubt sich „The Call“ auch noch eine Schlusspointe, die das indirekte Verschulden eines Todes mit einer aktiven Beteiligung abzubüßen glaubt und sich ganz stinkiger und überhaupt nicht zum Rest des Films passender Exploitation-Muster und –Bilder (Stichwort rape’n’revenge, hier eben abduction’n’revenge) bedient, wenn die erniedrigten und gequälten Frauen zur Rache ansetzen und die nun reichhaltigen boob shots von Tanktop-Berry und BH-Breslin ans niederste der durch (Horror)Filmphantasterei ausgelebten Instinkte appellieren.[...]Da hätten die co-produzierenden WWE Studios lieber eines ihrer Wrestling-Zugpferde für einen echten Folterhorrorfilm oder einen ultrareaktionären C-Actioner hernehmen sollen, „Glenn Thomas Jacobs in Cell Phone Ripper“ oder „John Cena as The Handyrine“…
[...]
Michael K.
Michael K.

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4,5
Veröffentlicht am 3. Dezember 2017
The Call ist ein spannender, temporeicher und athmosphärischer Thriller, der meine Erwartungen weit übertroffen hat - insbesondere sind die hervorragenden Schauspielerleistungen der drei Hauptfiguren hervorzuheben. Halle Berry spielt durchaus großartig die naiv-engagierte Callagentin, Abigail Breslin geht voll in ihrer Haupt- und Opfer-Rolle auf und Michael Eklunds Darstellung des Bösewichts ist in einer geradezu verblüffenden Weise authentisch - er empfiehlt sich damit ganz eindeutig für noch größere Rollen der düsteren Art.
Die Handlung ist meiner Meinung nach durchaus realistisch und eben gerade nicht -wie allzuoft in neueren hochgejazzten Thillern- überzogen oder mit mystischem Krimskrams oder Pseudo-Schockeffekten überfrachtet.
Insgesamt eine ganz klare Empfehlung.
Smarty Music
Smarty Music

25 Follower 95 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 18. August 2013
Was hat mich gestört? Halle Berry Frisur! Sie erinnerte mich an: Sideshow Bob von den Simpsons. Die ersten 30 Minuten musste ich ständig auf Halles Haare schauen. The Call ist 1 Stunde und 20 Minuten ununterbrochen spannend und Michael Eklund hat hier wirklich eine Glanzleistung abgeliefert. Er ist der perfekte Psycho! Die letzten 15 Minuten haben dann doch für Kopfschütteln und Ernüchterung gesorgt. Das Ende ist nicht schlecht aber anders als die ersten 1 Stunde und 20 Minuten. Hier fehlt die Logik, dort wird übertrieben, das habe ich alles schon einige Male gesehen und ist hervorsehbar.. leider! Sonst hätte es 5 Sterne gegeben. Ich bin der Meinung, Halles Rolle hätte von wirklich jeder Person gespielt werden können. Das war nun wirklich nichts Besonderes. Auf Grund er Frisur musste ich eher schmunzeln als mitfühlen. Trotzdem bekommt: The Call - Leg nicht auf! ein Empfehlung von mir.
KritischUnabhängig
KritischUnabhängig

110 Follower 216 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 17. August 2013
Der Film hat Licht und Schatten: Die enorme Spannung, die er in den ersten zwei Filmdritteln erzeugen kann, ist sehenswert. Man fiebert mit und ist ganz nah am Geschehen. Die Inszenierung ist klasse und über die eine oder andere Schwäche im Drehbuch bzw. der Logik kann man getrost hinwegsehen. Das letzte Filmdrittel zerstört dann aber vieles. Es reihen sich insgesamt drei nicht nachvollziehbare oder unglaubwürdige Begebenheiten aneinander, sodass man eigentlich nur von einem 08/15-Showdown reden kann. Das gleiche gilt auch für die Schauspielleistungen, die bis dahin sehr gut sind. Deshalb kann man in der Summe nur von einem guten Film sprechen, der trotz der Schwächen am Ende sehenswert ist!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 8. August 2013
Es ist sehr lange her, dass ein Film mich innerhalb von 10 Minuten so gefesselt hat, wie The Call !

Wenn das Thema der Entführung auch nicht neu ist, so wurde es erfrischend anders und Vorallem wahnsinnig spannend Berry tut da natürlich ihr Übriges mit rein, da sie immer grandios spielt.

Den Film aus der Sicht der notrufzentrale zu zeigen war meiner Meinung nach die beste Entscheidung die man treffen los bekommt man das Gefühl dicht an dicht die Situation mitzuerleben und am Ende auf ein Happy End zu hoffen.

Aus dem Genre des Thrillers ist The Call für mich einer der besten der letzten Jahre. Spannende Unterhaltung von vorn bis hinten.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 6. August 2013
Hallo zusammen!

Ich habe diesen Film vor einer Woche gesehen und mir davor natürlich auch Filmkritik durchgelesen. Viele sagten spoiler: das Ende wäre 'beschissen'
und der Film wäre inhaltlich nicht gut gelungen. Da muss ich eindeutig widersprechen!
Mich hat der Film fasziniert und ich war wie gebannt. Für mich fühlte es sich an als wäre ich mittendrin in der Geschichte und es gab viel (und gute) Wendungen oder Aktionen (ich musste mich peinlicherweise echt manchmal zusammenreißen, um nicht zu schreien ;) ).
Und um das klar zu stellen: das Ende finde ich sehr gut gelungen, da spoiler: es nicht wie ein 08/15 Ami-Film endet, in dem sich die Hauptperson wie ein Held feiern lässt.
Aber jeder wie er's mag.
Kurz zu den Schauspielern: Halle Berry spielter meiner Meinung nach grandios und auch Abigail Breslin legte eine Glanzleistung hin.

FAZIT :Mir hat der Film super gut gefallen und deswegen: 5 Sterne!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 30. Juli 2013
Alles was in den anderen Kommentaren positiv über den Film geschrieben wurde sehe ich auch so. Nur zur Bewertung des Endes möchte ich eine andere Einschätzung einwerfen:
spoiler: Klar ist Jordans Verhalten, wenn sie die Telefonzentrale verlässt, ein wenig befremdlich und mit Klappe öffnen und Telefon verlieren und dem was danach kommt schon fast bescheuert. Aber nahezu jeder Genre-Film behauptet mehr, als es der Authentizitätsanspruch eines normalen Zuschauers erlaubt. Und da bleibt "The Call - Leg nicht auf" durchaus im Rahmen. Wenn der Film eine Minute früher enden würde, wäre das letzte Drittel des Films belanglos; Die letzte Minute gibt aber nach dem Verlassen des Kinos noch einen guten Grund, sich über den Film kontrovers zu unterhalten, was weit über ein "war doch spannend" oder "war doch blöd" hinausgehen kann. Weil dieses Ende nicht, wie in anderen Filmen, eine angebliche Zwangsläufigkeit beschreibt, sondern es zeigt eine klare Entscheidung, die moralisch nicht einfach zu bewerten ist. Und das ist auch ne Qualität!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 24. Juli 2013
Sehr guter Thriller. Meiner Meinung nach top Schauspieler mit einer Super Leistung. Der Film packt einen richtig mit
fighty
fighty

27 Follower 108 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 22. Juli 2013
Ende gut alles gut. Aber das Ende war leider nicht gut. Total überzogen. Vielleicht wollte man sich n zweiten Teil offen lassen. Naja, daher nur 3 Sternchen.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 21. Juli 2013
Dieser Film geht von Anfang an in die vollen. Das rasante Tempo lässt einen beim ansehen kaum Zeit zum Luft holen und das alles mit sehr guten schauspielerischen Leistungen, insbesondere von Halle Berry, die einen von MInute eins an mitnimmt.
Einzig das Ende hinterlässt einen faden Beigeschmack und man fragt sich durchaus im dritten Drittel: "Ist das euer Ernst?"
Wäre das Drehbuch konsequent zuendegeschrieben worden, wäre er mir durch seine gute Spanungskurve durchaus 4,5 Sterne wert gewesen, aber so konterkariert ein schlechtes Ende einen sonst sehr sehenswerten Film.
Schade eigentlich!
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