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Zach Braff
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4,0
Veröffentlicht am 8. Juni 2013
Ich fand "Hangover 3" lustig. Und das ist bei einer Komödie nun mal die Hauptsache. Natürlich längst nicht so gut wie der erste Teil und auch ganz anders als seine beiden Vorgänger, aber vom ursprünglichen Cast sind glücklicherweise alle dabei geblieben und dadurch kann man sich auch den dritten Teil der Reihe sehr gut anschauen!
Manche nennen diesen Humor geschmacklos, andere halten ihn für das Nonplusultra. Oft kritisiert, allein schon wegen den Szenen, in denen Tiere (zumindest auf der Leinwand) zu schaden kommen. War der erste Film noch ein absoluter Kracher, dank der innovativen Idee, verlaufen die zwei Nachfolge-Filme nach ähnlichem Schema, auch wenn Hangover 3 hier einen Bruch macht. Etwas anderer Aufbau, aber die gleichen Chaoten, die ziellos durch Vergnügungscentren irren, um eine scheinbar unlösbare Aufgabe zu bewältigen. Der Film war in Ordnung. Lustige Szenen kamen und es wurde gelacht, vor allem wohl wegen "Alan" aka Zack Galifianakis, der seine Rolle gewohnt schrullig rüber bringt. Man muss ihn nicht mögen und die meisten finden ihn wohl auch abstoßend, aber genau das ist einer der Gründe, warum Hangover so gut bei den Zuschauern ankommt. Als Alan-Fan ist man hier also richtig, für die übrigen: Es wird trotzdem gelacht, ob aus Fassungslosigkeit, Überraschung, Ekel oder weil es doch trotzdem irgendwie lustig ist! :D Die Veränderung in der Erzählstruktur verhindert, dass sich die Zuschauer langweilen und vermeidet Vorhersehbarkeit, das war gelungen! Sogar eine spannende Stelle, die sehr fesselnd war, war vorhanden - Respekt, ich saß wirklich gespannt vor der Leinwand und habe mitgefiebert! :D und das hätte ich in diesem Film nicht erwartet^^ Merkwürdige Figuren, grenzwertiger Humor und der typische Hangover-Charakter machen aus dem dritten Teil einen angemessenen Abschluss der Trilogie, ohne dass es nervig oder öde wird. Abschließendes Fazit: Kann man anschauen, muss man aber nicht ;)
Also im Gegensatz zu den meisten Kritiken bin ich von Hangover 3 positiv überrascht. Zwar bleibt das Niveau von Teil 1 natürlich unerreicht (was aber als Messlatte einfach nicht zu übertreffen ist), aber trotzdem hat der Film wirklich gut unterhalten. Alan wird hier natürlich die meiste Aufmerksamkeit geschenkt und Gott sei Dank besticht er nicht nur durch extrem peinliche Szenen wie beispielsweise im Trailer sondern auch wieder durch herrliche One Liner Sprüche welche einfach Spaß machen. Ähnlich wie im ersten Teil eilen die Charaktere von einem zum nächsten Schauplatz und die Zeit scheint ihnen davon zu laufen. Auf ihrem Weg passiert natürlich wieder das ein oder andere Missgeschick, aber alles in Allem fiebert man mit dem Wolfpack mit und hat dabei permanenent Spaß. Meiner Meinung nach eine definitive Empfehlung, weit besser als andere Komödien die man im Kino zu sehen bekommt. Ach ja, und auf jeden Fall auf englisch kucken, Alan's und Chow's Sprüche kommen im Deutschen nicht ansatzweise so cool und trocken rüber wie im Original.
Gab leider kaum Situationen wo man lachen musste. Wenn der Film nicht Hangover 3 sondern xyz heist, geht er unter in all den mittelmäßigen Kinoproduktionen. Eine völlige Umkehr zu Teil 1 und 2 war leider der falsche Weg
Einfach nur unlustig. Story hat nichts mehr mit Teil 1 und 2 zu tun. War aber auch klar das man das Gleiche nicht noch ein drittes mal machen kann. Film ist ein kompletter Flop meiner Meinung nach.
Ich muss zugeben, ich war vor meinem Kinobesuch ziemlich kritisch was den dritten Teil über das Mopsrudel, äh Wolfsrudel angeht. Es ist ja häufig so, dass die Filmemacher von einer erfolgreichen Kinoreihe einen Streifen zu viel machen. Meine ersten Eindrücke vom Trailer zu Hangover 3 verstärkten diese Befürchtungen weiter und ich dachte, Todd Phillips bitte versau es nicht. Ich hab mich also mit gemischten Gefühlen ins Kino begeben. Auf der einen Seite war die Neugier und auf der anderen Seite diese Negativ-Befürchtungen. Der Film begann mit dem wohl skurrilsten Asiaten der Filmgeschichte, Mr. Chow. Jeder der die beiden Vorgänger kennt, weiß auch über die Moralvorstellungen von Mr. Chow Bescheid und so verwundert es nicht, dass der gute Mann im Gefängnis sitzt. Eine weitere skurrile Erscheinung ist der mit einer engelsgleichen Stimme ausgestattete Alan, der sich im dritten Teil etwas besonderes gönnen wollte. Die anderen Mitglieder des Wolfsrudels sind selbstverständlich auch wieder mit von der Partie und ich war daher gespannt darauf, wer dieses Mal heiraten würde und wie der Junggasellenabschied ablaufen würde. Die Ernüchterung folgte daher prompt. Keine Hochzeit, kein Junggasellenabschied und erst recht keine Party. Wie? Was dat denn? Dachte ich mir und ich fühlte mich in meinen Vermutungen bestätigt. Es gibt zwar ein böses Erwachen aber keine Katerstimmung. Und da sind wir schon beim Punkt. Hangover 3 ist anders und unterscheidet sich daher erheblich von den ersten beiden Teilen. Todd Phillips hat das bekannte Konzept über Bord geworfen und aus dem Trilogiefinale eine Art Actionfilm gemacht. Es gibt zwar immer noch den Hangover-Humor und die flachen Witze, aber irgendwie springt der Funke nicht so richtig über. Der Film ist nicht schlecht, fällt aber im Vergleich zu Teil 1 und 2 hinten runter. Die Story ist einfach gestrickt und reiht sich daher perfekt in die Actionfilmriege ein. Das Problem dabei ist allerdings die fehlende actionfilmtypische Zündschnur. Teil 3 bleibt also doch in der Komödienecke und kann da aber nicht wirklich überzeugen. Meine anfänglichen Befürchtungen haben sich zum Teil bestätigt und ich war daher, mit dem Beginn des Abspanns, gewillt, dem Film 3 von 5 Pfoten zu geben. Aber... dann hat der Abspann ausgesetzt und es kam das, was zwar nicht übermäßig kreativ, aber Hangover ist. Diese gefühlten 90 Sekunden haben meinem faltigen Gesicht dann doch ein Lächeln auf die Schnauze gezeichnet und so bekommt Hangover 3 keine 3, sondern 3.5 von 5 Pfoten.