Prisoners of War
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KritischUnabhängig
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110 Follower 216 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 13. Januar 2013
Einmal mehr ein starker Beitrag aus Asien, der leider auf dem internationalen (westlichen) Markt untergegangen ist. Der Film erzählt eine sehenswerte Geschichte, die, meist typisch für koreanische Produktionen, sehr emotional ausgerichtet ist. Die musikalische Untermalung unterstreicht dieses Gefühl zusätzlich. Hier und da trägt der Film in dieser Hinsicht etwas zu dick auf, allerdings schmälert das nicht den überaus guten Gesamteindruck. Es werden viele optische Schauwerte geboten, die einer amerikanischen Produktion in Nichts nachstehen. Der Film kommt nicht ganz an das ebenfalls koreanische Kriegsdrama "Brotherhood" ran, gehört aber dennoch zu den sehenswertesten Filmen aus 2012.
Mike R.
Mike R.

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4,5
Veröffentlicht am 14. März 2024
Hat mir sehr gut gefallen. Kaum zu glauben, dass das wirklich so passiert sein soll. Das ist für mich wie ein Märchen. Es lohnt sich diesen Kriegsfilm zu gucken.
No Use For A Name
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14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 26. November 2025
Aufregendes Kriegsdrama, das sich mithilfe einer emotionalen Freundschaftsgeschichte durch verschiedene Stationen des 2. Weltkriegs hangelt. Interessant ist auf jeden Fall die uneuropäische Sichtweise auf den Krieg, was ich sehr erfrischend fand. Die Kampfszenen sind sehr eindringlich und intensiv gefilmt, die Action kann sich durchaus mit den großen Hollywood-Produktionen messen. Besonders stark fand ich die Landung in der Normandie am Ende des Films, von den Bildern her vielleicht sogar immersiver als “Der Soldat James Ryan”, da muss ich aber nochmal eine Nacht drüber schlafen...

Die emotionalen Szenen zwischendrin sind für meinen Geschmack jedoch oft zu lang und zu pathetisch geraten, besonders nervig ist der fürchterlich schwermütig elegische Score, mit dem diese Szenen unterlegt sind. Insofern hätte dem über 2 Stunden langen Epos auch eine konsequente Straffung um 30 Minuten sehr gut getan, zumal viele der Zwischensequenzen die Handlung nicht wesentlich voranbringen, sondern nur Altbekanntes wiederholen und den Plot eher ausbremsen. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte um die Männerfreundschaft durchaus berührend und gut erzählt.

FAZIT: Unfassbar stark inszenierte Kriegsszenen wechseln sich mit (überwiegend) lahmarschigen Zwischenszenen ab. Die Geschichte um die beiden Männer und ihre Odyssee quer durch Asien und Europa ist berührend und toll erzählt. Insgesamt ist der Film zwar deutlich zu lang geraten, ist aber dennoch auf jeden Fall sehenswert. Vorausgesetzt, man kann das asiatische Kitsch-Pathos aushalten.
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