Die Tribute von Panem 2 - Catching Fire
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Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 24. März 2014
[...]Und dann kommt da diese Katniss Everdeen, hält drei Finger in die Luft, gibt ein Pfeifkonzert mit Spotttölpeln und whooow, it’s revolution, baby! Warum ERST JETZT, im 75. Jahr der Hungerspiele? Warum durch IHRE Taten, worin liegt deren Besonderheit? Ist sie der erste Tribut in einem Dreivierteljahrhundert, der sich während der Spiele für einen anderen eingesetzt hat? Der erste, der widerständlerisches Verhalten dem Kapitol gegenüber gezeigt hat? Und warum gibt irgendwer in den Distrikten einen Dreck auf ihre Fake-Liebe zu Peeta? Dort, wo Eltern ihre Kinder entrissen werden?[...]Viel zu viele Fragen, um der Illusion des Films zu folgen. Es bleibt permanent präsent, dass das alles keinen Sinn zu haben scheint, weil die „Panem“-Filme keinerlei Relationen innerhalb ihrer dargestellten Welt setzen, keine organische Umgebung jenseits des akut Gezeigten spür- und erfühlbar machen, eine größere Stimmung, die sich von außen in das Geschehen transferiert, ihm Gewicht und Bedeutung verleiht.[...]Am Ende schneidet das Sequel dennoch leich verbessert im Vergleich zum Vorgänger ab, „Catching Fire“ macht mehr Druck, wirkt nicht nur dank der erträglichereren Kameraarbeit cinematischer, auf Kosten der Logik und konsistenter Charaktere steigert sich zumindest das Drama und gewährt einen Anschlag von „Mitfiebern“.[...]Jennifer Lawrence überzeugt weiterhin im geforderten Spektrum der Rolle, die an sich ist allerdings ein gewaltiges Trugbild: Katniss ist nur die Beilage eines Gerichtes, das von ganz anderen gekocht wird, die im Hintergrund einen umständlichen Plan mit ihr durchziehen. Eine starke Frauenfigur? Mitnichten. Im Gegenteil: zig Mal bekommt sie während beider Filme gesagt, bloß nicht sie selbst zu sein! Und dieses „sie selbst“, was fällt den Panem-Filmen da an starker Persönlichkeitsausprägung ein? Widerspenstigkeit. Zwei Filme lang von männlichen Wunschbildern fremdbestimmt und umgeformt. Und wie oft tut Katniss gerade in „Catching Fire“ denn etwas, dass NICHTS mit dem Beschützen ihrer Loverboys zu tun hat? Wie oft leidet und weint und kreischt sie verzweifelt ob des schwindenden Wohls der Männer in ihrem Leben? Aber hey, yippieyeah: was für ’ne starke Frauenfigur… May the box office numbers be in her favor.[...]
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. März 2014
Sehr gelungener Nachfolger von Teil 1, der vor allem in der ersten Hälfte überzeugt.
Durch die für einen Blockbuster übliche Kameraführung wirkt der Film größer, wodurch jedoch auch ein bisschen der Bezug zur - von der faszinierenden Jennifer Lawrence darsgestellten - Hauptfigur Katniss fehlt.
Gato
Gato

10 Follower 49 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 2. März 2014
Der ganze Film ist doch im Prinzip ein Abklatsch vom ersten Teil. Wenn ich nicht wüsste, das es sich um die Verfilmung einer Trilogie handelt, würde ich fast sagen der erste, wirklich spannende Film steht für sich allein und benötigt keine Fortsetzung. Nun, ich glaube sehr wohl, das der zweite Teil technisch gelungen ist und auch die Hauptdarsteller soweit überzeugen, aber da es im zweiten Teil quasi fast um das gleiche Thema wie im ersten geht, habe ich den Film als sehr langatmig empfunden. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mir die Fortsetzungen anschaue, vielleicht aus Neugier...
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 9. Februar 2014
Stärker als der erste Teil, welcher schon wirklich gut war. Viel mehr Hintergrund-Information zu der Vorgeschichte und bessere Charakterzeichnung der Nebenfiguren, wie z.B. Kanzler Snow. Erst in diesem Teil versteht man wie unmenschlich und brutal das Capitol-Regmine wirklich ist. Dadurch entsteht eine noch düstere und beklemmendere Atmosphäre als im ersten Teil. Die 3,5er-Wertung der FS-Redaktion ist hier meiner Meinung nach etwas zu tief gegriffen.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 2. Februar 2014
Ein sehr schöner Film
ist an manchen Stellen etwas unklar wen man das Buch nicht kennt aber sonst en sehr sehr schöner Film
 torben V.
torben V.

33 Follower 148 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 4. April 2014
Nach Teil eins hatte ich mir als eigentlich "Nicht-Leser" tatsächlich mal die Bücher angeschafft, weil ich durch den Film neugierig auf das gemacht wurde wie es weitergeht (Teil 1 auch komplett gelesen, um zu sehen, was evtl. weggelassen wurde). Auch wenn dieser Film hier gerne hätte länger sein können, sind doch alle wichtigen Wendungen der Geschichte sehr gut inszeniert worden. Man sieht viele "alte Bekannte" aus dem ersten Teil wieder.
Die Brutalität, mit der das Kapitol die anderen 12 Distrikte unterdrückt, ist hier allgegenwärtig. Jeder Versuch aufständisch zu werden wird niedergeschlagen. Es wird hier mehr Wert auf das gelegt, was außerhalb der Arena stattfindet, wie intrigiert wird, der Präsident gezielt herausgefordert wird, ohne dass die Kapitol Bewohner dies als Provokation wahrnehmen. Auch ist immer unklar, wer auf welcher Seite steht. Findet es heraus! Ich freu mich schon auf den nächsten Teil. Und diejenigen, die den ersten Teil nicht gesehen haben sollten ihn sich vorher ansehen, um der Story hier leichter folgen zu können (auch wenn es immer wieder mal kurze Rückblenden gibt).
Tinyghost
Tinyghost

16 Follower 72 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 21. Januar 2014
Ich war sehr positiv überrascht und freue mich darauf, alle Panem Episoden einmal hintereinander anzusehen. Ein grossartiges Franchise: ich kenne die Bücher zwar nicht, aber das muss ich auch nicht, da ein Film für sich allein stehen muss. Und das tut Panem 2 absolut. Ohne Frage getragen von seiner Hauptdarstellerin, aber auch von der klaren Message, welche transportiert wird. Dazu ist das ganze sehr unterhaltsam und packend inszeniert. Neben Ender's Game für mich die grösste positive Überraschung im SciFi/Fantasy-Sektor. In beiden Fällen kann ich die Fortsetzungen kaum erwarten!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 19. Januar 2014
Ich habe lange auf den Film gewartet und hatte sehr hohe Erwartungen an ihn. In der Tat fand ich, dass er sogar Teil 1 übertrifft. Diesmal gibt es eine vielfältigere Location, mehr Specialeffects und ein höheres Budget. Er befasst sich genauer mit den Spielen, und ich war ein zweites Mal ernorm beeindruckt. Dem Film fehlt auch die nervige Wackelkamera aus dem ersten Teil, die ich kein bisschen vermisse. Das einzige was mir an ihm fehlt sind die Kämpfe zwischen den Tributen. Der Film hat viele verschiedene Stimmungen die vor allem im Kino sehr gut rüberkommen. Die Story hat sich auch gut fortgesetzt. Insgesamt finde ich Teil 2 besser als Teil 1. "Die Tribute von Panem 2 - Catching Fire" gehört zu den besten Filmen aus 2013.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 16. Januar 2014
Dieser Film ist einfach fantastisch und atemberaubend. Er hat nicht nur meine bereits hohen Erwartungen übertroffen, sondern auch richtig Sehnsucht auf den dritten Teil gegeben. Ich kannte diese Trilogie nicht, bevor der erste Teil in die Kinos kam. Zu dieser Zeit dachte ich mir, dass es ein weiterer Teenie-Film ist, der sich an Twilight anschließt, jedoch hab ich mich getäuscht. Während mich „Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ nicht ganz von der Story überzeugt hat, war der zweite Teil fesselnd, mitreißend, spannend – einfach rundum perfekt. Die reizende oscargekrönte Jennifer Lawrence reißt in der Rolle „Katniss Everdeen“ als paranoide, zerbrochene Gewinnerin der Hungerspiele dabei die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Generell war der Cast einfach perfekt und brachte jeden Charakter wirklich zur Geltung, sodass man bei jeder Szene mitfiebert. Der Film ist in jedem Bereich eine enorme Steigerung gegenüber dem ersten Teil. Sei es die Action, die Düsterheit oder die Emotionen, triumphiert „Tribute von Panem – Catching Fire“ über seinen Vorgänger. Mich hat es enttäuscht, dass sich die Produzenten wieder für einen FSK 12-Film entschieden haben, da man die Brutalität der Trilogie nicht zur Gänze zeigen kann. Das hat man leider auch in diesem zweiten Teil gesehen. spoiler: Zwar gibt es genug Gewaltszenen mit brutalen Affen oder giftigen Nebel, jedoch werden Kämpfe zwischen Tributen schnell unterbunden.
Trotzdem fehlt es in diesem Streifen keineswegs an Spannung. Ich empfehle diesen Film nicht nur für Fans, sondern auch für diejenigen die den ersten Film möglicherweise nicht so mochten. Dieser Film ist nicht mit seinem Vorgänger vergleichbar und ist in meinen Augen der größte und beste Blockbuster 2013.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 5. Januar 2014
Ich will gleich einmal vorwegnehmen, dass ich alle drei Bücher gelesen habe und sie außergewöhnlich gut fand. Alle die meinen, dass Tribute von Panem eine Kopie von Battle Royale oder ähnlichem ist, haben wahrscheinlich keine Ahnung was sie von sich geben. Ab dem zweiten Film wird der Unterschiede glasklar: Die Geschichte erzählt von Katniss, die schwere Schäden von den Hungerspielen mit sich trägt und eine ungewollte Hoffnungsträgerin für alle Unterdrückten des Kapitols (d.h. alle in den Distrikten) wurde. Ich will jetzt auch gar keine Zusammenfassung schreiben, da ich denke, dass die Story bereits etwas bekannt ist, deswegen gehe ich gleich zu meiner Meinung.
Ich muss sagen, dass ich von der Verfilmung des ersten Teiles etwas enttäuscht wurde, auch wenn ich ein großer Fan dieser Trilogie bin, da die im Buch enthaltene Gewalt durch die wackelige Kamera nicht zu sehen war. Ich finde es wieder schade, dass sie aus dem zweiten Teil Catching Fire einen FSK 12-Film gemacht haben. Trotz alledem war sie eine enorme Steigerung und hat meine hochlegende Erwartung sogar noch übertroffen – er war nahezu perfekt. Ebenso sah man die enorme Budgetsteigerung. spoiler: Das Verbrennen von dem Hochzeitskleid zum Spotdrossel sah diesmal sehr realistisch und prachtvoll aus und die Paradekostüme waren einfach meisterhaft und ominös. Der Blick, den Katniss Präsident Snow beim Vorbeifahren mit der Kutsche zuwirft, sagt alles von Verachtung bis Vergeltung aus.
Catching Fire war dem Buch im Gegensatz zum ersten Teil sehr treu und ich bin über den Regisseurenwechsel überglücklich, denn dies hat meines Erachtens die Trilogie „gerettet“. Neben den genialen und atemberaubenden Schauplätzen, prunkt dieser Film mit exzellenter schauspielerischer Leistung von unter anderem: Jennifer Lawrence (Katniss), Jena Malone (Johanna), Sam Claflin (Finnick), Woody Harrelson (Haymitch), …
Die Specialeffects waren grandios und man konnte einfach nicht wegschauen. spoiler: Beispiele für diese Spezialeffects wären die drehende Insel und die furchterregenden Affen in der Arena und alle Ansichten des Kapitols. Dennoch muss ich sagen, dass ich trotz der perfekten Arena, der dramatischen Musik und allen Hindernissen, die im Buch vorkommen, im Kinosaal nicht das Gefühl hatte, als wären die Tribute in einer Arena, um sich gegenseitig abzuschlachten. Das Gefühl des gegenwärtigen Todes füllte nicht die Luft.
Der Film ist sonst makellos und baut sehr viel Vorfreude auf die letzten zwei Teile auf. Catching Fire ist mein Highlight 2013, ein Meisterwerk von Francis Lawrence und bekommt somit von mir die mehr als verdienten 5/5 Sterne.
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