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Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 16. Dezember 2020
Es gab in den letzten Jahren kaum einen Film, der so einen Kult ausgelöst hat wie Matrix. Jeder hat ihn entweder schon gesehen oder schon mal was von ihm gehört. Und ich muss auch sagen, obwohl ich ihn nicht so toll finde wie die meisten, kann ich teilweise verstehen, warum er einen so hohen Kultstatus besitzt. Durch die Effekte und die sehr einfallsreiche Story ist Matrix wirklich mal was Neues im Actiongenre. Aber leider fällt man gegen Ende des Films wieder ins alte Actionfilmgenre zurück. Der Held befreit einem ihm nahe stehenden Menschen aus einer hoffnungslosen Situation, besiegt die "Bösen" und eine Frau vergöttert ihn zum Schluss. Da hätte man sich durchaus was Überraschenderes ausdenken kennen. Auch wie die Hauptdarsteller rumrennen (schwarzer Ledermantel, Sonnenbrille) kommt mir irgendwie aus "Blade" bekannt vor. Trotzdem begeistert der Film halt durch die tollen Kämpfe und seine komplexe Story.
Eines der Besten Filme die ich je gesehen habe sowie bei der Besetzung sowie auch bei der Story die leider über die Zeit ein wenig nachgelassen hat . Wie auch immer ich freue mich auf Matrix 4
Hat mir leider absolut gar nicht gefallen. Sehr unrealistischer Science-Fiction-Film, bei dem man nach und nach das Interesse verliert. Sehr langatmig und zu viel sinnloses Rumgeballer.
Dass so ein Hype um den Film gemacht wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Eigentlich bin ich ein großer Science-Fiction-Fan, doch Matrix hat mich nicht überzeugt. Auch wenn ich die Idee des Filmes ganz gut finde, wirken die einzelnen Kulissen eher bedrückend auf mich und der Film sehr langatmig. Sie sind durchweg duster, heruntergekommen und wirken „schmutzig“. Die Schauspieler „projizieren“ sich von einer Barracke in die nächste. Die Geschichte(n) sind verwirrend. Keanu Reeves wirkt deutlich jünger als alle anderen und sein „Aussehen“/„Typ“ passt irgendwie gar nicht zu den anderen Hauptdarstellern. Der Grund für die düstere Kulisse, nämlich der von den Menschen absichtlich verdunkelte Himmel, um den solarbetriebenen Maschinen den Saft abzudrehen erinnert mich an den Film I, Robot - den ich Klasse finde - in dem die Roboter im Begriff sind über die Menschen zu herrschen und gerade noch rechtzeitig gestoppt werden können, doch hier ist es leider schon zu spät und Menschen werden gezüchtet um als Energiequelle für die Maschinen zu fungieren und ihnen wird von den Maschinen ein normales Leben simuliert, obwohl sie regungslos in einer Flüssigkeit liegen und irgendwann von ihnen „geerntet“ werden. Der Gedanke ist interessant, aber mir gefällt die Umsetzung nicht. Das ist kein Film, den ich mir nochmal angucken würde.
Immer wieder habe ich mal versucht, Matrix und Reloaded zu sehen: Das Geballer, Geprügel und Herumgehetze, garniert mit Pseudophilosophie, Alien-Geschlamme und etwas Horrorgetue, halte ich nicht durch. Auf jeden Fall ist das nicht das, was ich unter Science Fiction verstehe. Die Idee der Welt in der Maschine, die Viele hier für so revolutionär halten, stammt meines Wissens aus "Welt am Draht" von Daniel F. Galouye aus den 1960ern, den Rainer Maria Fassbinder 1973 auch ohne Effekthascherei und Hochglanz eindrucksvoll verfilmt hat. Selbst die verflachte, neuere Version "The Thirteenth Floor" mit George Clooney gefällt mir besser als das künstliche Matrix-Zeugs.
Ein Film, der in vieler Hinsicht Maßstäbe und Trends gesetzt hat: die Zeitlupen und Bullet-Time Effekte wurden hier zum ersten Mal in derartiger Perfektion vorgeführt – was leider zu unzähligen Nachahmern führte. Die Story ist verrätselt und läßt mit Absicht viele Fragen offen, der seltsame grünliche Hochglanzlook erzeugt eine ganz eigenartige Atmosphäre, die Helden sind ultracool und im Gegenzug ist der fiese Agent Smith schön satanisch. Das gigantische Action-Feuerwerk, dass der Film verspricht, wird allerdings erst in der letzten halben Stunde abgefackelt – dafür gibt es dann in Punkto Action, Tempo und Spezialeffekte eine wahre Wucht. Aber wer hat das Ding noch nicht gesehen?Fazit: Intelligenter und technisch perfekter ScienceFiction-Film, bei dem Action, Effekte, Story und Darsteller stimmen – zurecht ein Kultfilm, den man für sich sehen sollte, da die Fortsetzungen (insbesondere der dritte) ihn regelrecht runter ziehen.
Ein absolutes Sci-Fi-Meisterwerk. Die Effekte sind noch heute atemberaubend und die Story ist schlichtweg grandios. Die Atmosphäre ist düster und der Film ist von Anfang an spannend und interessant. Ein absolutes Must-See!
1999 glich "Matrix" einem Paukenschlag. Nie gesehene Special-Effects in einer Action-Eruption, ein aufsehenerregend stylischer Look und eine intelligente Story mit philisophischem Unterbau machten den Streifen der Wachowskis zu einem extrem coolen und innovativen Kassenschlager. Die vier Oscars wurden ausschließlich in den technischen Kategorien Schnitt, Tonschnitt, Ton und visuelle Effekte errungen. In allen anderen Kategorien, also insbesondere den Königsdisziplinen Bester Film, Regie, Haupt- und Nebendarsteller reichte es dem Gremium nicht einmal für eine Nominierung. Nicht ganz ohne Grund: Die Figuren in "Matrix" sind derart auf Coolness angelegt, dass schauspielerisch kein Blumentopf zu gewinnen war. Allenfalls Laurence Fishburne und Hugo Weaving setzten in puncto Acting gewisse Akzente, Identifikationspotential suchte man aber auch hier vergebens. So intelligent die Story auch konstruiert ist, lässt sie trotz der philosophisch-gesellschaftskritischen Ebene psychologische Tiefe vermissen, was insbesondere in einer merkwürdig inkohärenten Zweiteilung der Gesamtkonzeption deutlich wird. Passt im ersten Teil sehr viel zusammen mündet dieser leider in ein rein technisch brillantes Action-Gewitter. Nichts desto trotz war "Matrix" stilbildend und brachte enorme Schauwerte auf die Leinwand, was in den Sequels "Reloaded" und "Revolutions" gnadenlos übertrieben ausgeschlachtet wurde.
Revolutionär und Spektakulär. Auch nach der gefühlt tausendsten Sichtung erweist sich The Matrix noch immer als filmische Offenbarung. Philosophisch, utopisch, gesellschaftskritisch, künstlerisch - im Gewand eines Blockbusters, der visuelle Maßstäbe gesetzt hat. Die Mischung aus Cyber-Thriller, Science-Fiction, Action und Martial Arts sucht bis heute ihresgleichen. Die deutlich spürbaren asiatischen Einflüsse lassen das Filmerlebnis immer noch frisch wirken - den Spirit von japanischen Anime atmend und mit Choreografien von Yuen Woo-Ping aufwartend, ist der Film das pure Vergnügen für Fans dieser Genres. Auch inhaltlich fasziniert der Stoff bis heute - da ihm grundlegende ethische Fragen der menschlichen und technischen Entwicklung zu Grunde liegen. Das Drehbuch schafft es, diese Fragen in fantastischen, auf den realen Alltag bezogenen Ideen und bedeutungsschwangeren Dialogen zu präsentieren, die sich seither ins kollektive Gedächtnis gebrannt haben. Auch wenn der erste Matrix-Teil der filmisch Beste der Reihe ist - erschließt sich das geniale Gesamtkunstwerk der Wachowskis erst gänzlich bei mehrmaligem Sichten der kompletten Trilogie, samt der animierten Kurzfilme aus Animatrix. Ein moderner Kultfilm - und womöglich prophetischer als viele auf den ersten Blick glauben!