Sinister
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3,8
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NicCage
NicCage

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2,5
Veröffentlicht am 6. Dezember 2012
Ohne genauer auf die Handlung einzugehen, um spoilern zu vermeiden fange ich direkt mal mit meinen Erwartungen an.
Sich diesen Film anzuschauen war eine absolut spontane Sache. Ein in den USA super erfolgreicher Film, der auch in Deutschland ein paar Kinozeiten bekam. Der Trailer sah ordentlich aus und das genau das Richtige für eine 23 Uhr Horrorvorstellung zu sein. Dass im Trailer jedoch mit den Produzenten von Paranormal Acivity geworben wurde, machte mich etwas skeptisch (s. Kritik). Meine Skepsis wurde leider voll und ganz bestätigt, denn am Ende kam ein Film ohne Besonderheiten und Wiedererkennungswert bei raus. Die gesamte Machart des Films reiht sich einfach nur in die Trendwelle des derzeit umgehenden Psyscho-Horrors ein. Da wäre einmal die 86te Paranormal Activity Version und Insidious. Ersterer Film wurde bisher immer von Jason Blum produziert, der auch in Sinister seine ganz eigene Marke hineinbringt. Zweiter Film und dessen Durchführung wurde von Brian Kavanaugh-Jones überwacht, der auch hier den Line Producer macht. Und wer Insidious kennt, wird in Sinister nichts Neues finden. Die Handlung ist einfach gestrickt und läuft auf eine ominöse und übersinnliche Gottheit hinaus. Die Figur bleibt bis zum Ende im Verborgenen und lediglich das Gesicht wird zum Teil gezeigt. Das verleiht dem Film unheimliche Spannung und hält diesen Abstand zur „Andernwelt“. Worauf es am Ende hinauslaufen wird, weiß der Zuschauer schon nach wenigen Minuten, doch ob es ein Happy End gibt, bleibt offen und dafür einen Daumen hoch.

Bei der Besetzung ist von allem etwas dabei und man weiß nicht so recht, was man davon halten soll. Ethan Hawk, der noch nie eine solche Rolle gespielt hat, macht seine Sache echt solide, obwohl er in manchen Szenen sehr gefühlslos und steif agiert. Juliet Rylance spielt die jammernde Ehefrau und hat mit Sinister ihre erste große aber nicht besonders schwere Rolle. Das war es auch schon mehr oder weniger, denn der Vorteil von solchen Schockern, ist immer der kleine und billige Cast.

Zu den Effekten: Was wäre solch ein Trendfilm ohne seine Effekte? Nichts, daher hat sich die Ton-Designerin Dana A. Davis etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Bei Einblendung der brutalen Vergehen der Mörder, werden die Szenen mit solch Grellen und teilweise grotesken Stücken unterlegt, dass alles noch brutaler wirkt. Die musikalische Untermalung ist einfach grandios.
Die visuellen Effekte sind okay, aber nichts Besonderes. Wenn man keine gewöhnlichen Schockmomente einfließen kann, macht man es eben mit der kurz eingeblendeten, hässlichen Fratze und packt noch etwas „Krawumms“ dazu. Ob die Fratze in Wirklichkeit da ist oder nicht, spielt keine Rolle, Hauptsache sie wird kurz eingeblendet und erschreckt den Zuschauer. Hat auch funktioniert, doch ist eindeutig zu billig.

Fazit: Ein durchwachsener Schinken, der nichts Neues bringt, das Alte aber auch nicht schlechter macht.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 5. Dezember 2012
Zum Jahresende doch noch ein gelungener Horror-Thriller, welcher gute Schockmomente zu bieten hat bei dem sich der Zuschauer garantiert am Sitznachbarn festhält :)
Die schauspielerische Leistung von Ethan Hawke und den anderen Darstellern, muss man auch Loben.
Für diesen Film gibt es verdiente 4 von 5 Sternen!!!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 5. Dezember 2012
*SPOILERGEFAHR*

Mental noch immer in den Fängen des Films, möchte ich ein paar Worte los werden...Eins vorne Weg: Bin ein großer Fan des Horror-Genre jedoch zähle ich Filme wie "Saw" oder "Hostel" nicht dazu...Vor etwa einem Monat sah ich zum ersten mal den Trailer zu "Sinister" welcher mich auf anhieb ansprach, entsprechend hoch war meine Erwartung an den Film. Muss gestehen dass, wie leider üblich, der Trailer mal wieder unangemessen viel preis gibt bzw. viele Ereignisse zeigt dennoch wusste mich der Film zu überraschen. Es ging los wie es zu ende ging, mit einem kalten Schauer im Nacken und einem beklemmenden Gefühl...Der Regiseur schaffte es dieses Gefühl über den ganzen Streifen aufrecht zu erhalten. Sehr spannend forderte der Film meine volle Aufmerksamkeit und lies diese nicht los bis zum Schluss. Ich sehnte mir das Ende herbei und zugleich genoss ich es wie meine Psyche dem Ansatz einer Folter unterlag. Zu gegeben, man kann "Sinister" nicht als "noch nie da gewesen" bezeichnen, da der Stil und die Inszenierung ein Spiegelbild des heutigen Horror-genres ist, dennoch zu fesselnd und gut inszeniert ist die Geschichte um sie als "Abklatsch" oder "Kopie" abzutun.

Der Film ist sehenswert und ein würdiger Vertreter seines Genres, ich hoffe auf mehr dieser Art.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 5. Dezember 2012
Erstaunlich guter Horrorschocker. Ich habe mich fast zu Tode erschrocken. Immer wieder diese unglaublichen Homevideos und dann ist da noch der grausliche Mann, der den Film auf ein beachtliches Maß an Horror und Grusel treibt! Ein paar Fehler haben sich eingeschlichen, aber Respekt an Ethan Hawke. Er spielt weltklasse. Muss man als Horrorfan auf jeden Fall gesehen haben. Ich bin schlichtweg begeistert von so einer klasse Story!
Lg
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 29. November 2012
Der letze Film im Horrorsegment, der mir mehr geboten hat als ich erwartet habe, war "Die Dame in Schwarz". Sinister hat das gleiche positive Gefühl in mir verursacht und ich kann zu Beginn dieser Rezension nur sehr deutlich erwähnen: starke Leistung!

Die Hintergrundgeschichte ist keine Innovation, überzeugt jedoch durch die erstklassige und gradlinige Darstellung. Die Familie eines Schriftstellers zieht in ein ehemaliges Tatorthaus, damit das Familienoberhaupt die Inspiration und Quellen für sein neues Buch findet. Natürlich liegt etwas in diesem Haus, dass an den Seelen der Familie nargt. Schnell wird klar, hier stimmt etwas nicht.

Die Horror- / Shockszenen sind überwiegend durch die Super 8 Filme hervorgehoben, dies sorgt in meinen Augen auf lange Sicht gesehen für Langeweile. Mir persönlich war am Ende des Filmes immer Gedanke vorhanden: "Ehrlich? Schon wieder die Super 8 Filme? Langsam wird es langweilig" ...

Hätte man diese Szenen nicht zu sehr ausgeschöpft, wäre der Film meiner Meinung nach noch besser angekommen. Der Rest des Filmes wurde grandios inszeniert und bietet dem Zuschauer das was er verlagt: Shock, Horror, Grusel.

Übrigens, Ethan Hawke spielt eine fabelhafte Rolle.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 27. November 2012
„Wenn Du ihn siehst, bist du schon verloren“ heißt es im Beititel des Presseheftes. Was sicherlich als Anreiz gedacht ist, sich den düsteren Streifen mit Ethan Hawke als unter starkem Erfolgsdruck stehenden Buchautor anzuschauen, könnte für Kinofans ohne ausgesprochene Affinität für das Übersinnliche zur herben Enttäuschung werden. Denn ein Horrorfilm erster Güte ist „Sinister“ keinesfalls. Zu häufig bemüht das Thema (Familie zieht in ein Haus, in dem es „spukt“), zu oberflächlich die Zeichnung der Charaktere (z. B. fungieren Ehefrau und Kinder, so meint man, nur als Statisten), zu offensichtlich die Verwendung der spannungerzeugenden Instrumente. So spielt ein Großteil des Filmes von Regisseur und Drehbuchautor Scott Derrickson („Insidious“, „Paranormal Activity“) auch tagsüber penetrant im Halbdunkel, und jeder kleinste Hauch von Grusel wird mit den handelsüblichen hochfrequent-verzerrten Klangcollagen derart auffällig eingeleitet, dass auch wirklich der allerletzte Zuschauer merkt: Jetzt wird es spannend! Subtilität geht anders. Dennoch: „Sinister“ hat in den USA bereits am Startwochenende mehr als das Sechsfache seines Budgets eingespielt, und auch in Deutschland wird der Film sein Publikum finden, da er trotz seiner vielen Schwächen immerhin einen Ethan Hawke präsentiert, dessen intensives Mienenspiel allein ausreichen würde, den Plot zu erzählen.
HarveyWhite
HarveyWhite

26 Follower 98 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 26. November 2012
Tolle Atmosphäre, gute Story, netter Gruselfaktor und Ethan Hawke spielt gewohnt gut. Der Film hat zwar ein paar Logiklücken (Hawke hat wohl eine Lichtphobie) aber das kann man verzeihen um die Atmosphäre aufrecht zu erhalten. Gestört hat mich jedoch das unspektakuläre und vorhersehbare Ende - da hatte ich mehr erwartet bzw eine andere Richtung.
Kurz und knapp zusammengefasst, aber damit ist für diesen Film wohl alles gesagt - anschauen lohnt sich auf jeden Fall falls ihr auf der Suche seid nach endlich wieder einen gelungen Horrorthriller mit schlichter Kulisse aber dafür toller Atmosphäre und perfekten Grusel bzw Schockmomente. Diese Videos bzw Aufnahmen lassen den Zuschauer mitfiebern und machen den Film auch ''furchtbarer''.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 15. November 2012
Habe den Film in der Sneak gesehen und kann ihn nur empfehlen! Das ist mal wieder ein Psyco-Thriller der nicht nur angst machen kann sondern auch noch eine super Geschichte erzählt! Leider ist die deutsche Version ein bisschen geschnitten, aber dennoch ein super Grusel-Meisterwerk!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 16. Dezember 2012
Anschauen, Bin absoluter Horror Fan! Habe schon lange keinen Film mehr gesehen der mir richtig Angst bereitet! Sinister TUT ES!
Max H.
Max H.

97 Follower 153 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 30. Oktober 2012
Scott Derrickson's "Sinister" ist ein Horrorfilm der originelleren Sorte. Mit Hilfe der Super 8 - Filme und einer gut aufgelegten Leistung Ethan Hawke's schafft "Sinister" eine atemberaubend, unheimliche Grundstimmung, die vieles bisher Gezeigte in diesem Genre in den Schatten stellt. Auch wenn sich der Film zumeist einfacher Schockmomente bedient, nutzt er sie konsequent und schockierend, vor allem die Morde sind grandios in Szene gesetzt und durch einen neuen und impulsiven Soundtrack untermalt. Beachtenswert ist zudem, dass "Sinister" vollkommen auf CGI - Effekte verzichtet, Horror durch Handarbeit also, und das Böse trotzdem so gut zur Geltung kommt. Regisseur Scott Derrickson versteift sich zudem nicht in dem Okkulten, sondern nutzt ihn gewinnbringend, ebenso streut er auch eine gewisse Ironie ein, die in einer Abschlussszene, schon fast nach Horroklischee - Art, noch einen amüsanten Schlusspunkt findet.
Fazit: Ein wirklich unheimlicher Schocker, bei dem Horrorfans voll auf die Kosten kommen und endlich auch mal wieder Neues sehen.
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