The Purge - Die Säuberung
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486 Wertungen

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Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 7. Januar 2014
Ich fande die Grundidee ganz gut, mal was neues. Habe trotzdem nicht viel erwartet und wurde dennoch enttäuscht. Viel zu viele Logiklöcher.
Es gibt ja viele Filme, da benutze man gerne den Satz: "Stellt das Hirn auf StandBy".
Doch was sich "Purge - Die Säuberung" in Sachen Logik leistet, das kann so schnell kein Film übertreffen. Bei diesem Schmonsens kann ich nur sagen: Geht raus in den Garten, buddelt ein 10 Meter tiefes Loch, schmeißt das Gehirn dort rein und gießt diese Loch am besten mit Beton zu. Und dann seid ihr bereit für diesen Film.

spoiler: Der Film torpediert sich immer wieder selber: Z.B wenn man sich mal die Figuren der Kinder anschaut: Die werden zwar als extrem schlau eingeführt (man beachte die ganzen Auszeichnungen in den Zimmern und Charlies Technikkenntnisse), verhalten sich dann aber über die Maßen dämlich, wenn sie sich in einem kurz vor der Erstürmung stehenden Haus von den Eltern trennen oder sich in einem dunklen Keller mit angemachter Taschenlampe "verstecken". Und das Sicherheitssystem ist zu 99% sicher. Außer wenn jemand ein Seil daran befestigt und es mit einem Auto einfach heraus reißt -.-. Was die Säuberungstruppe angeht: es gibt doch sicherlich noch tausend andere Leute, die man gerne abschlachten könnte. Nein, die zwölf Stunden gehen für einen Typen drauf. Auch wird im Haus andauernd geschossen, es scheint aber niemand die Schüsse zu hören, denn alle gehen ganz 'normal' weiter ihrer aktuellen Tätigkeit nach. Man sollte meine, das fünf Schüsse aus einem Schrotgewehr, ständige Schreie und allerhand zerstörtes Mobiliar Aufmerksamkeit erregen, so groß ist das Haus denn nun auch wieder nicht Apropos das Haus: Diese Verfolgungsjagd durch das Haus war einfach absurd. Da läuft Mary minutenlang mit Taschenlampe durch das Anwesen und begegnet keiner Menschenseele. Wie kann das denn sein? Da sind dann plötzlich mehr als 10 Leute im Haus unterwegs und man fragt sich, wo die alle abgeblieben sind. Man sieht und hört nichts von ihnen, wodurch immer mehr Ungereimtheiten auftreten, wenn plötzlich einer mit einer Machete ausholt um im nächsten Moment von einem anderen abgeknallt zu werden, bei dem man sich auch die ganze Zeit fragte, wo er überhaupt rumstreunert. In dem Haus verläuft sich alles dermaßen. Ah ja, den Vater hat es übrigens das Leben gekostet, aber so recht will das einfach keinen jucken. Wozu auch? Also ich wäre ziemlich sauer und auch am Boden zerstört wenn jemand mein Familienmitglied tötet. Aber die Familie bleibt smooth. Außerdem überstrapaziert "The Purge" das Konzept der Last Minute Rescue gegen Ende sehr, wenn alle paar Minuten jemand kurz vorm Tode steht, der potentielle Mörder im letzten Augenblick dann aber doch noch abgeknallt wird - stets von einer Person, die man zuerst nicht im Bildkader sieht. Und damit bin ich noch nicht mal bei den offensichtlichen Logikfehlern: Nach 12 Stunden ist wieder Friede, Freude, Eierkuchen? Punkt 7.00 sind wieder alle friedlich? Und wenn jemand 5 minuten später zurückkommt um die Familie zu massakrieren bekommt das bestimmt jemand mit und es wird Ihnen der Prozess gemacht?


Natürlich ist das alles sehr atmosphärisch umgesetzt worden, auch Spannung ist teilweise vorhanden. Aber was bringt mir das alles, wenn ich schon zehn Tabletten Kofschmerztabletten gefressen habe, weil es immer unlogischer und schlimmer wird?
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 28. Oktober 2013
Der Film hat sehr gute Ansätze mit einer wirklich originellen Idee und setzt es auch am Anfang gut um; aber wenn dann "das Geballer" losgeht wird der film ganz ganz ganz schwach. Es ist extrem vorhersehbar ("Uuund jetzt kommt wieder ein jumpscare") und außerdem wird derselbe trick bestimmt 5 mal eingesetzt nämlich dass
spoiler: einer von den "bösen" seine waffe hochhält oder auf sie zielt und dann im moment wo der bösewicht zuschlagen will wird er von hinten zerschossen... das ist beim ersten mal schon nicht originell aber später ist es einfach nur noch lahm
. Schade, hätte man bei der wirklich absolut genial szenerie besser machen können :/
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. Oktober 2013
Meisterwerk insofern , dass es mir verdeutlicht wie extrem Charaktere und Einstellungen in Bezug gesellschaftliche Normen sein können. Natürlich ist es nur eine Fiktion aber ich konnte mir sehr gut vorstellen dass es real sein könnte. Der vermeintlich hohe Nutzen für die gesamte Gesellschaft , frei nach dem Motto : "Jeder, der beim morden mitmacht , um den ist es auch nicht schade wenn er selbst ermordet wird. " Soweit kann man noch mitgehen. Schwierig wird es natürlich , wenn, durch die garantierte Straffreiheit, reiner Spass daraus wird. Aber jede Medaille hat zwei Seiten. Der Film hat mich erschreckt , extrem gespannt und aufgewühlt in Hinsicht auf eine Gesellschaft die sich solcher "Purge Days" bedient um sich von allem was nicht "nutzt" zu "befreien" . Natürlich insgesamt ein Horror Film aber mit realistischer Zukunftsvision & Kritik. Jederzeit die Augen offen zu halten was mit uns in unserem Land und unserer Gesellschaft und unserer Zukunft passiert.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 17. Oktober 2013
[...]Der zum Auftakt durch Nachrichten- und Überwachungskamerabilder kontinentalisierte Horror der Purge-Nacht mit mordenden Wutbürgern wird komplett in die vielräumige Villa der Sandins verlegt, maßstabsmäßig bietet „The Purge“ also nur den Kickertisch statt das Fußballstadion. Im Schwanken zwischen so beißender wie plakativer Hypersatire und dem aufschwellenden Moraldrama der Familie gelingt es DeMonaco nicht, seiner Dystopie eine Substanz zu verleihen. So radikal die Idee zunächst klingt, straffreie 12 Stunden und komplette Narrenfreiheit für die Massen auszurufen, so wenig fällt dem Film letztlich dazu ein. Und das der größte Creep des Films Sohn Charlie mit seiner entstellten motorisierten Babypuppe ist, wohingegen die Irren von draußen einfach nur wie auf ‘nem ganz schlechten Trip drauf wirken, wie sie da machetenschwingend über die Wiesen tollen – das kann’s ja irgendwie auch nicht sein…[...]
Stizz
Stizz

9 Follower 47 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 22. September 2013
Ich muss für the purge eine Lanze brechen - dem Film ist es hoch anzurechnen, in dem Genre eine moralisch ambivalente Grundidee konsequent durchzuziehen.

Bis zum Ende spielt der Film dank der Großteils glaubwürdigen Schauspielleistung gekonnt mit den menschlichen Abgründen. Über einige logische Hänger und die repititiven Tötungsszenen kann ich hinwegsehen, denn the purge punktet bei Atmosphäre und Identifikation mit ausnahmsweise einmal nicht aalglatten Protagonisten. Die Schlussszene ist grandios und bietet Stoff zum Nachdenken, wenn man sich auf den Film eingelassen hat. Dass die Eindringlinge in diesem home invasion Streifen stark überzeichnet sind, ist tatsächlich schade.

Am Ende ist es nicht der Anspruch von the purge, ein realistischer Thriller zu sein und so wurde er auch nicht vermarktet. Der Film liefert ausgewogene Spannung unter einem interessanten neuartigen Storyansatz und hat mich damit ausgezeichnet unterhalten.
Movie-Dude
Movie-Dude

7 Follower 33 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 5. September 2013
Düstere Zukunftsvisionen gepaart mit offensichtlicher Gesellschaftskritik waren ja schon öfters der Stoff, aus dem gute Storys sind. Wer von The Purge etwas Ähnliches erwartet - wie etwa 1984, Fahrenheit 451 oder Brazil .... der kann das leider knicken. Was von der interessanten (wenn auch reichlich überzogenen) Prämisse bleibt, ist im Verlauf des Films nicht viel. Das letzte Drittel ist mehr Actionfilm als sonst was. Völlig deplatziert. Es fängt als angedeuteter Thriller mit Polit-Zündstoff an, scheint dann eher in Richtung Home Invasion zu gehen und wird schlussendlich zu lieblos versatzstückmäßiger Action mit tausendmal gesehenen Motiven, die sich sogar im Film selbst wiederholen. Dazu noch miese Schockeffekte sowie himmelschreiend dumm agierende Figuren. Bspw. Vollidioten, die mit Machten und Äxten bewaffnet über den Flur tänzeln, obwohl ihre Gegner Schusswaffen benutzen. Und als man die Hilfe des Penner/Armee-Veteranen gebrauchen könnte, kommt man nicht etwa auf die originelle Idee, ihn loszubinden. Das kann er stattdessen schön selber lösen. Was dem Film ebenfalls sehr weh tut, ist, dass sich sich zwei Plotpunkte, die eigentlich überraschend wirken sollen, schon vorher mit wehenden Fahnen ankündigen.

Ein auf ganzer Linie uninspirierender Film, was bei der im Kern gar nicht mal so doofen Grundidee echt schade ist.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 2. August 2013
Die Kritik zu diesem Film findet Ihr auf meinem Blog, wo ich fast täglich Beiträge veröffentlichen werde :)
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 14. Juli 2013
Dieser Film hält bei weitem nicht was er verspricht. Die Story konnte doch nur von einem Amerikaner geschrieben werden. Ich bin sehr enttäuscht von diesem Film.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 8. Juli 2013
Nee Leute, nee....
Mal davon abgesehen, dass diese 'Säuberung' totaler Blödsinn ist und gar keinen Sinn ergibt, haben mich die Charaktere während des ganzen Filmes nur aufgeregt. Konnte den Film nicht durchgehend ansehen. Die Kameraführung war nicht schlecht, aber der Inhalt war ... schrecklich. Dann habe ich mich auch noch die ganze Zeit gefragt, wie man sich so dumm verhalten kann wie die Hauptfiguren. spoiler: Hauptsache der Vater verkauft die Sicherheitssysteme und weiß noch nicht einmal selbst wie sicher das System in einem Notfall ist, natürlich.
Mir fehlen schon fast die Worte. Am nervigsten fand ich immer noch die Kinder...Hab noch nie bei einem Film so oft den Kopf schütteln müssen. spoiler: Außerdem kommt es einem so vor, als ob jeder in der Nachbarschaft einen Knall hat...Jeder, außer der Familie hat einen Knall, komplett irre. Die mutieren in dieser Nacht da alle zu Psychos. Und warum? Weil die Familie Geld hat? Oh come on, da hätte man sich schon einen etwas besseren Grund einfallen lassen.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 5. Juli 2013
Selten einen Film gesehen bei dem sich die Charaktere dermaßen dumm verhalten und die Handlung einfach nur vollkommener Bullshit ist...
Noch nie bei einen Film zuvor habe ich meine Hand so oft gegen meine Stirn geklatscht und mir einfach nur gedacht "Wie unglaublich dumm kann ein Film eigentlich noch sein?"
Das einzig gute was man den Film abgewinnen kann ist die Optik und Kameraführung, die wirklich sehr angenehm anzusehen ist. Aber ansonsten war es das auch schon mit dem positiven. wo wir dann auch schon bei den negativen Aspekten sind. Allem voran die unglaublich dämliche Handlung mit ihren unglaublich dämlichen und oberflächlichen Charakteren. So z.B der Vater, spoiler: der die Sicherheitssysteme für diese "Purge" Nacht verkauft und dem dann plötzlich einfällt, dass das total sichere Sicherheitssystem für den Notfall (Also wenn jemand Einbricht) gar nicht geeignet ist. Ach so ein Mist aber auch
. Das war nur ein kleines Beispiel vom Anfang. Ich könnte mit Sicherheit eine lange List der Dummheiten und Logikfehler machen. Denn dieser Film strotzt ja nur so davon. Ich will erst gar nicht vom Ende reden...
Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Film Bullshit und keiner Kinokarte würdig ist.
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