Neueste Kritiken: Beyond the Front Line - Kampf um Karelien
Beyond the Front Line - Kampf um Karelien
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Veröffentlicht am 5. Oktober 2025
Die Story selbst ist ja eigentlich ganz spannend, und die finnische Armee hab ich glaub ich bisher noch nie in einem Film gesehen... Und dieser heroischen Geschichte ein filmisches Denkmal zu setzen, ist sicherlich auch ein ehrenwertes Unterfangen.. Aber so ist das echt nicht gut gelungen.
Die Gefechte sind sehr lieblos, sehr unspektakulär und total lauwarm inszeniert. Die Soundkulisse (viel Krachen und Maschinengeewehgeballer) passt nicht zu den Bilden (es kracht . gar nicht oder es wird nicht geschossen). Dazu sind die Geräusche echt platt und klingen irgendwie blechern, jedenfalls nicht sehr realistisch. Und der Film begeht auch wie alle billigen Kriegsfilme den fatalen Blank Cartridge-Fehler: Es gibt keine leeren Patronenhülsen. Bei dem wilden Geballer (vor allem bei denen mit etwas größerem Kaliber) müsste man ständig die leeren Patronenhülsen sehen, die ausgeworfen werden. Sieht man aber nicht, das Mündungsfeuer ist dann auch CGI. Dadurch wirken die ganzen Gefechte total unterkühlt und unrealistisch.
Und dann sind es halt auch die schauspielerischen Leistungen, die hier wirklich auffällig schlecht sind. Gerade wenn man versucht, die Dramatik an der Front, das Leiden, die Angst und die Hilflosigkeit der Soldaten darzustellen, braucht man halt auch halbwegs talentierte Schauspieler, die dem Publikum all das vermitteln können. Haben wir hier aber nicht. Außerdem wird grundsätzlich zu viel gelabert, da kann sich der Film nicht so richtig entscheiden, was er sein will: Kriegsfilm oder Drama oder Kriegsdrama?
FAZIT: Belangloses kleines Filmchen, das weder schauspielerisch noch inszenatorisch irgendetwas Besonderes zu bieten hat. Kein Totalausfall, aber sicher auch kein wirklich guter Film im engeren Sinne. An dieser Stelle gibt's von mir keine Empfehlung - außer vielleicht für Hardcore-Kriegsfilm-Liebhaber, denen die Story wichtiger ist als der Realismus.