Der Medicus
Durchschnitts-Wertung
3,7
368 Wertungen

37 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 20. Januar 2014
Leider entsprechen nur der Titel und die grobe Grundstory dem Buch.
Lange habe ich auf die Verfilmung gewartet, und war herbe enttäuscht, als ich ich im Kino
gesehen habe.

Zur Handlung: Hier geht viel am Buch vorbei. Der Weg vom Weisen zum jungen Bader
ist sehr kurz abgehandelt. Auch der Weg nach Isfahan – der lange Zeit mit der Karawane durch die Wüste läuft. Hier fehlen wichtige Details, wie zum Beispiel das Erlernen der Sprache für Isfahan. Die rothaarige Mary Cullen, die eigentliche Liebe von Rob aus der Karawane und letztlich auch seine Begleitung nach Isfahan und meiner Meinung nach auch wichtige Rolle - ist hier völlig

Dafür wurde eine Lovestory angedichtet und künstlich ausgedehnt, die es im Buch ion der Art überhaupt nicht gibt. Eine spanische kindliche Hollywood-Schönheit, die mit einem Kaufmann vermählt wird – und letztlich am Ende indirekt durch die Freundschaft zwischen Rob und dem Scheich – wie absurd – gerettet wird. Wirklich platt.

Der Weg in Ibn Sinas Schule wird völlig falsch dargestellt. Ohne große Hürde schafft es Rob in der Filmdarstellung, einen Platz in der Schule zu bekommen. Wie durch ein Wunder findet ihn Ibn Sina auf der Straße – haha!
Im Buch ist der Weg viel beschwerlicher und endet erst einmal im Kerker.

Merkwürdig ist auch, dass in Isfahan scheinbar die Menschen Robs Sprache sprechen.
Denn hier ist in keinster Weise dargestellt, dass es sich hier um zwei komplett unterschiedliche Kulturen handelt.

Fazit: Den Film kann man im Abendprogramm auf den privaten Sendern ausstrahlen – ein Kinobesuch ist meiner Meinung nach raus geschmissenes Geld! Ein viel zu lang gezogener Film mit endloser Lovestory. Schade!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 19. Januar 2014
Durchschnittsfilm

Ich habe den Roman vorher nicht gelesen und daher bewerte ich es nur aufgrund des Films.
Der Film ist eigentlich gute Durschschnittskost. Er tut nicht weh und unterhält über die lange Zeit.
Wo wir bei Zeit sind. Der Film ist zu lange geraten. Da ich schon einige lange Filme gesehn habe( Herr der Ringe, Apocalypse Now Redux und Co.) habe ich einige Längen entdeckt und habe mich gelangweilt.

Die Stärken des Film sind die wunderschönen Landschaften und sehr realistischen Settings. Er hat gute Darsteller. Vorallem Kingsley ist einmalig gut.
Die Schwächen halten den Film aber in der Waage. Die oben genannten Schwächen der Längen und die oberflächliche Behandlung der vielen Charaktere machen den Film zum Mittelmaß.
Enttäuschend für die Leser des Buches aber Nichtleser können durchaus Spass haben.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 23. Januar 2014
Erstens muss ich sagen das ich das Buch nicht gelesen habe, und deshalb unbelastet und ohne irgendeine Vorstellung in den Film gegangen bin. Ich habe mir den Film zusammen mit meiner Frau und meiner Mutter (großer Noah Gordon Fan) angesehen. Für mich ist der Medicus einer der besten deutschen Verfilmungen der letzten Jahre. Die Karakteren sind meiner Meinung nach sehr gut besetzt. Die Sachen die am Computer animiert wurden, wurden gut gemacht. Wenn man z.B. Lone Ranger ansieht, wo man am Anfang bei der Zugfahrt, und den Büffeln ansieht das sie am Computer entstanden sind, und dann die Filme vom Budget vergleicht, dann kann man nur sagen "Daumen hoch". Mir war auch zu keinem Zeitpunkt des Filmes langweilig oder das ich gedacht hätte hoffentlich ist der bald rum. Nach dem Film fragte ich meine Mutter ob sie enttäuscht wär vom Film. Sie sagte, das zwar einiges fehlen würde aber das für sie das wichtigste vorkäme, und sie denn Film einfach nur Klasse findet.

PS. Klar hätte man locker einen zwei oder drei Teiler machen können, aber dann gäbe es bestimmt wieder welche die Sagen würden, das ist doch nur wieder Geldmacherei.
mabronisch
mabronisch

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4,5
Veröffentlicht am 1. April 2014
Philipp Stölzl hat einen großartigen Film nicht in Hollywood sondern in Deutschland gemacht.
Bilder von hervorragenden Landschaften in Europa und Asien waren wunderbar zu sehen. Interessant war auch der religiöse Zusammenhang zwischen Judentum, Islam (islām / إسلام) und Christentum. Schon vor 1000 Jahren konnte man sehen, dass es fanatische Islamisten gab.

Sehr interessant war auch zu sehen, wie damals Europa und die arabischen Staaten organisiert waren. Es gab keine medizinische Unterstützung in Europa und in den arabischen Staaten wurden nach medizinischer Hilfe geforscht und unterrichtet.

Sir Ben Kingsley spielte Ibn Sina. Er gehört schon seit vielen Jahren zu meinen Lieblingsschauspielern, auch hier hat er wieder großartig gespielt. Tom Payne war der Medicus Rob Cole und Emma Rigby war die sehr hübsche Rebecca.
Die Landschaften, die Schauspieler und das Thema hat mir sehr gefallen.
Ziemlich beste Filmkritiken
Ziemlich beste Filmkritiken

21 Follower 78 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 10. Januar 2014
Der Medicus ist mit Sicherheit ein schöner Film zur Weihnachtszeit. Um aber vom Kinobesuch nicht enttäuscht zu werden, muss man ein gewisses Interesse am Thema und Sitzfleisch mitbringen. Auch wenn mir die 155 Minuten relativ kurz vorkamen, gehe ich davon aus, dass es den ein oder anderen geben wird, dem dies schlicht und ergreifend zu lang sein könnte. Ausserdem sollten es vielleicht all die Buchkenner überlegen, ob sie sich die Bilder, die sie in ihrer Phantasie ausgemalt haben, durch den Film zerstören lassen wollen. Ich empfehle zumindest denen, die das Buch nicht kennen, den Film zu schauen, denn selten kam ein Film mit solch einer zum Teil bewegenden Geschichte passender in die Kinos, als Der Medicus zur Weihnachtszeit.
Jesspaces
Jesspaces

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3,5
Veröffentlicht am 7. Januar 2014
Überraschender Film. Wirkt erst nostalgisch entpuppt sich jedoch dann als ein Abenteuer dass über seine Grenzen herausschlägt!
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 7. Januar 2014
Absolute Enttäuschung! Ganz abgesehen vom Namen hat der Film nicht wirklich viel mit dem Buch von Noah Gordon gemein. Mir ist natürlich klar, dass wenn man im Vorfeld ein Buch gelesen hat, über das nun ein Film gedreht wird, man mit ganz anderen Erwartungen ins Kino geht. Erwartungen ,dass die Story und die Bilder die eigenen Vorstellungen noch ergänzen oder zumindest die Geschichte in einer neuen Weise darstellen. Natürlich ist jede filmische Buchadaption auch immer eine freie Interpretation des Regisseurs, doch sollte sie sich meiner Meinung nach, gerade bei einem Historischen Roman an dem groben Verlauf der Handlung orientieren.
Selbst wenn man das Buch als Vorlage einmal völlig außer Acht lässt enttäuscht der Film auf ganzer Linie. Wie so oft stinkt der Fisch auch hier vom Kopf her. Was man sich beim Cast gedacht hat kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Abgesehen von Stellan Skarsgard und Ben Kingsley die ihre Rollen relativ überzeugend verkörpern enttäuschen mich Tom Payne, Emma Rigby und Elyas M’Barek völlig. Die letzten beiden wirkten für mich den ganzen Film über völlig fehl am Platz, wie aus einer anderen Zeit. (ob die Medici von damals schon Lippen aufspritzten konnten ;

Von der schlechten Synchronisation bei Emma Rigby mal ganz abgesehen.
Das man so viele filmreife Szenen aus dem Buch einfach weggelassen hat ist da nicht unbedingt förderlich. spoiler: Was ist mit der Beziehung zwischen Robert und dem Schah? Das Spiel des Schah? Die Elefanten? Die echte Liebesgeschichte? Das Messer und das Schwert das sich der Bader und Robert anfertigen lassen und auf das er sehr lange spart? Roberts Geburt? Sein Versuch als Medicus nach seiner Rückkehr in London Fuß zu fassen ? Die Treffen mit seinem Bruder? Die Qual das Jonglieren zu erlernen?
Ich könnte noch ewig so weitermachen. Mir ist klar das die Zeit nicht ausreicht um alles in einem Film zu erzählen. Nur warum hat man dann versucht soviel Zeit mit "falschen Tatsachen" zu füllen, statt Szenen besser auszuschmücken, mit wirklich wichtigen Handlungssträngen, die Noah Gordon garantiert nicht umsonst geschrieben hat und ohne die sein Buch nicht das geworden wäre, was es ist, ein historische Meisterwerk. Der Film wird dem nicht ansatzweise gerecht. Ich hoffe doch, dass sehr bald jemand so schlau ist und eine vernünftige Umsetzung wagt. Und wenn es nur eine mehrteilige Low - Budget Produktion ist. Besser als diese Adaption kann es nur werden.
LuciusSeverus
LuciusSeverus

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2,0
Veröffentlicht am 7. Januar 2014
Ich möchte diese Kritik unter Vorbehalt schreiben, da ich eine der offenbar ganz wenigen Personen bin, die das Buch nicht gelesen haben. Ich hörte schon, dass der Film äußerst vom Buch abweicht. Nun, ich kann es nicht beurteilen, ich kann nur sagen: Nach dem Film habe ich nicht unbedingt Lust aufs Buch.

Ich fand den Handlungsstrang, während die Geschichte sich noch in England zutrug, wirklich gut gemacht. Ich war durchaus hineingezogen, unterhalten und die Kulissen haben mir sehr gefallen. Tom Payne - mir bis dahin unbekannt - ist mir sehr positiv aufgefallen, ein sehr bemerkenswerter und besonderer Schauspieler, der die Figur liebenswert macht und gleich mitfiebern lässt.

Dann kommt die große Reise, auf die wir uns durchaus freuten und die für uns die fast 3 Stunden rechtfertigte. Bloß... die große Reise... war dann ganz klein bzw. gar nicht da. Ich war so gespannt auf die vielen landschaftlichen Eindrücke und Dinge, die der Hauptfigur wiederfahren würden, da man hierauf richtig "heiß" gemacht wurde. Außer Spesen nix gewesen. Es geht fast direkt an den Schauplatz Isfahan, und ab da nimmt die Geschichte für mich deutlich ab und hätte um mindestens die Hälfte gekürzt werden können. Viele sehr lang gezogene Sequenzen, unnötige Wiederholungen von Dingen, die man auch schon nach dem ersten Mal verstanden hat.
Ich gebe es zu, teilweise hat es sicher mit meiner persönlichen Abneigung gegen die Landschaft am Schauplatz zu tun und kann dem Filmemacher sicher nicht angelastet werden, da das nun mal der Schauplatz ist. Doch ich tausche eine trockene Wüste und permanent lautes Gemenge nur ungern gegen die saftigen grünen Wiesen und herrlichen Burgen Englands ein. Umso wichtiger ist für mich dann, dass die Geschichte einen weiter mitreißt.
Wie gesagt, dass hat bei mir und meiner Kinobegleitung leider nicht geklappt. Scheinbar innerhalb von Augenblicken hat Rob es gelernt, wie ein Jude zu leben (hmmm... ein wenig komplexer ist das aber dann doch oder?), anderes, in meinen Augen Unwichtigeres wurde zu breit getreten. Was mich sehr gestört hat, war ein fehlender Fokus. Worum ging es denn nun wirklich? Um Robs Entwicklung zum brillianten Medicus, würde ich meinen. Nach dem Film weiß ich nicht so genau, ob nicht vielleicht die Politik im Mittelpunkt stand. Oder doch die Religion?

Dass das alles sehr eng miteinander verwoben ist und vor allem zur damaligen Zeit noch stärker war, ist mir bewusst. Ich nehme an, das Buch bleibt den Verflechtungen nichts schuldig, zumindest nach allgemeiner Meinung nicht. Der Film sollte sich hier - finde ich - etwas klarer fokussieren. Ich habe irgendwann das Interesse verloren und fand ca. 1 Stunde vorm Ende des Films, dass es sich nun wirklich dem Ende neigen sollte. Häufig war ich gelangweilt und verlor die Bindung an Rob, den ich in der ersten Hälfte noch so beeindruckend fand.

Alles in allem kann ich den Hype nicht teilen. Aber wie gesagt, sicher spielen hier persönliche Vorlieben und Abneigungen eine Rolle, ebenso dass ich das Buch nicht kenne.
Meine Kinobegleitung empfand es ebenso. Ich finde, man kann ihn sich mal anschauen, im Nachhinein lieber im TV, als im Kino. Allerdings hätte ich im TV vermutlich nach etwa der Hälfte des Filmes abgeschaltet.

Es scheint sich der Trend durchzusetzen, Filme auf 3 Stunden zu ziehen, vermutlich Geldmacherei. 3 Stunden wären hier nicht nötig gewesen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 5. Januar 2014
Ich finde den Film umwerfend! Schon der Trailer hat mich fasziniert und neugierig wie selten auf einen Film gemacht. Ich hatte fast den ganzen Film über Gänsehaut und bin heute, einen Tag danach immer noch völlig geflasht. Es ist der beste Film, den ich je von einem deutschen Produzenten gesehen habe, einer der besten überhaupt (neben Herr der Ringe und Hobbit, wobei diese beiden Kategorien auch schwer zu vergleichen sind)! Die Schauspieler sind meiner Meinung nach perfekt gewählt und auch die Geschichte fesselt ungemein. Zwar habe ich das Buch nicht gelesen, aber auch wenn es dem Buch nicht ähneln sollte, ist es immer noch ein Meisterwerk. Die Filmmusik alleine ist schon ein sehr guter Grund sich den Film anzusehen. Schirin Partowis Stimme ist einfach umwerfend. Doch der Film ist noch viel sehenswerter. Ich bin mit hohen Erwartungen in diesen Film gegangen und diese wurden weit übertroffen. Er war auf keinen Fall eine Enttäuschung, wie ich es auch schon in zwei Kritiken hier gelesen habe. Ebenfalls spielt Tom Payne hervorragend, was in den beiden schon genannten Kritiken wieder völlig zunichte gemacht wird. Er habe ein versteinertes Gesicht und spiele nicht überzeugend. Was ich nur verneinen und abstreiten kann. Alle Schauspieler haben eine beachtliche Leistung gezeigt, die mich sehr gut in den Film hat eintauchen lassen. Ich habe vor ihn mir noch einmal im Kino anzusehen, wozu mich davor noch kein Film gebracht hat. Dieser Film hat wirklich einen, wenn nicht sogar mehrere Oscars verdient.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 26. Januar 2014
nicht dem original entsprechend! Gut gemachter Film jedoch fast alles abgeändert... Obwohl dies eig nicht nötig ist
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