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Isabelle D.
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2,0
Veröffentlicht am 11. September 2019
"Es 2" von Andy Muschietti war nicht sehr gut. Was mich an Teil 1 bereits gestört hatte - die nicht wirklich gruseligen Schockmomente, die unglaubwürdigen Special-Effects, die viel zu plumpen, grotesken Horrorfiguren, die völlig unsubtil ins Bild poltern - haben mich in Teil 2 genauso genervt. Man sieht einfach zu viel. Nach dem ersten kurzen Aufzucken aufgrund des Jumpscares weiß man Bescheid und dann ist es einfach nicht mehr gruselig.
Das Unheimliche, das im Buch die gesamte Atmosphäre durchzieht und umwabert, das im ersten Teil wenigstens ansatzweise zu spüren war, fehlt hier leider. Es gibt zwar starke Momente, die erahnen lassen, was aus dem Film hätte werden können, wären die Schockmomente subtiler ausgefallen und hätte man der Atmosphäre und den Figuren mehr Raum gelassen.
Die Schauspieler sind allerdings toll - leider ist die Charakterzeichnung der Figuren teils etwas dünn geraten, sodass nicht alle gleichermaßen glänzen können. Jessica Chastain und James McAvoy haben normalerweise sehr viel mehr drauf. Auch den erwachsenen Ben-Darsteller fand ich etwas blass. Die erwachsenen Eddie und Richie waren aber richtig klasse.
Fazit: Vielleicht kann das Buch einfach nicht adäquat filmisch umgesetzt werden (wobei ich noch Tim Curry als Pennywise in Erinnerung habe, als ich als Kind mal aus Versehen ein Stück aus der alten Verfilmung gesehen hatte - das finde ich heute noch gruselig und ich trau mich bis heute nicht, die alten Filme noch mal zu sehen). Jedenfalls war ich sowohl vom ersten als auch vom zweiten Teil ziemlich enttäuscht.
ES Chapter 2 ist wirklich der Horror! Erwachsenen-Unterhaltung mit gesteigerter Brutalität. Bei der Kritik zum ersten Teil beklagte ich mich über die wenigen Horror-Parts.. der Zweite Teil hingegen bietet fast schon zu viel "HORROR". Hier werden viele auf ihre Kosten kommen! Trotzdem habe ich einiges zu bemängeln und mitten im Film dachte ich sogar.. man ist der Film schlecht aber das Ende hat mich dann doch überzeugt.
spoiler: Ich kenne das Buch nicht aber das aus allen Jungs reiche, erfolgreiche Männer geworden sind, aus dem Mädchen jedoch - nichts, ist unrealistisch. Auch das Mike von allen nach 27 Jahren die Handy-Nr hatte - ist unmöglich. Die Meisten konnten sich kaum erinnern, doch Mike hatte voll den Durchblick. Mike kam dann mit Schamanen-Zauber und Co um die Ecke, was sicher Teil des Buches ist aber im Film fast lächerlich wirkte. So als tauchen bei Godzilla plötzlich die Power Rangers auf. Auch das die Mitte des Films eine Aneinanderreihung vom Schock-Clips ist, kann als "to much" gesehen werden.
Ansonsten, jeder einzelne Pennywise-Moment ist schockierend und gruselig. Beim ersten Teil fand ich Penny fast schon süß.. aber nach Teil 2 habe ich wieder Angst vor Clowns!
Im Gegensatz zu dem Original 1990 ist diese Verfilmung deutlich horror- und actionlastiger. Ich fand den alten Film irgendwie besser mit seiner etwas subtileren Art. Der neue Film ist allerdings nicht schlecht, nur eben ein anderer Stil.
Was ich Es 2 etwas vorwerfe ist Effekthascherei durch viele CGI-Effekte und dass der Film sehr in die Länge gezogen ist.
Ich ging mit hohen Erwartungen ins Kino und wurde bitter enttäuscht: Dieser Film war ein Totalausfall. Der halbe Stern gebührt lediglich der tollen Bilder, der Rest war ein Abfall vom allerfeinsten. Während der erste Teil ein Feuerwerk entfachte und fast schon meisterlich aufbereitet war, war dieser Film für eine Fortsetzung dieses Horrorfilms wie gesagt nur ein Abfall: Die Schockmomente waren vorhersehbar auch wenn ich 1-2 mal erschrocken bin, die Handlung war ebenso vorhersehbar und auch die angegebene Spannung war keineswegs da und er war von CGI Effekten stark überlagert.. Also nach so einem Auftakt hätte man hier weit mehr herausholen können, stattdessen wurde hier nur Rotz gezeigt. Sry aber ich denke, ein Laie kann ein besseres Drehbuch zu diesem Film verfassen.
Zusammengefasst war der Film CGI überlastet flach, vorhrsehbar, und es wurde nur Müll gezeigt. Einzig die Bilder waren gut, daher wie gesagt der halbe Stern
Total enttäuscht, Szenen sind immer vorhersehbar und die Abfolge ist fast immer identisch. Kino war zwar Rammel voll ( erstes WE nach Filmstart ) aber es wurde sich deutlich mehr amüsiert bei manchen Szenen als Erschrocken. Horrorfilm? Niemals!
Ich habe mich riesig auf den Film gefreut und wurde nicht enttäusch. Es ist nicht nur ein Horrorfilm, sondern ein Horrorerlebnis. Ich habe mich durchwegs gegruselt und unterhalten gefühlt und habe die drei Stunden auch nicht als zu lang empfunden. Wer sagt, dass dieser Film schlecht oder langweilig ist, hat in meinen Augen keine Ahnung.
ES geht in die zweite Runde! – 27 Jahre sind mittlerweile vergangen als sich die sieben, einst unzertrennbaren Freunde in der Kleinstadt Derry zuletzt gesehen haben. Zwischenzeitlich hunderte Meilen voneinander getrennt, verbindet sie jedoch ein gemeinsam geleisteter Schwur, der sie daran ermahnt, das Monster aus längst vergessener Zeit, sollte es jemals zurückkehren, ein für allemal zu besiegen. – Pennywise, der Horrorclown ist wieder da!
Der Aufbau und die Struktur des Films wurde vom Drehbuchautor Gary Dauberman (Annabelle 3) in einzelne Schichten unterteilt, welche mit einem Kernpunkt bis hin zum Show-down miteinander verbunden wurden. Dies ist logischerweise auf die Anzahl der Hauptprotagonisten zurückzuführen. Diese Einheiten hat Regisseur Andy Muschietti (Mama), wie in Teil Eins, in Form eines roten Luftballons gekonnt zusammengefügt.
Auf die Frage wer oder was ES nun eigentlich wirklich ist, kann Ihnen vermutlich nur der Händler in dem Laden die einzig richtige Antwort geben. …
Fazit: ES Chapter 2 kann mit der breit gefüllten Handlung im Verhältnis zur Filmlänge gut an Teil Eins anknüpfen. Die teils ausbleibenden Schockmomente standen hier offenbar nicht so sehr im Fokus, was dem Genre des Horrors, aus diesem Blickwinkel betrachtet, nicht zufriedenstellend gerecht werden konnte.
Andy Muschietti schiebt zwei Jahre nach „Es“ die Fortsetzung hinterher und komplettiert seine Version der von Stephen King verfassten Geschichte.
27 Jahre nach den Vorfällen in Derry taucht Clown Pennywise (Bill Skarsgård) wieder auf. Die damals Jugendlichen treffen sich gemäß ihrem Schwur, um dem Schrecken ein Ende zu setzen.
Ein gigantisches Feuerwerk lässt der argentinische Regisseur auf der Leinwand ablaufen. Und er nimmt sich 2 Stunden und 49 Minuten für einen großen Kampf, den Bill (James McAvoy), Beverly (Jessica Chastain) und ihre Freunde gegen Es absolvieren müssen. Die Schauwerte sind vom Feinsten, die Szenarien einfallsreich mit verschiedenstem Horror durchsetzt, sodass eine ständig schaurige Atmosphäre entsteht. Das muss auch so sein, denn (fast) jeder der Clique der Verlierer wird nacheinander intensiv an seine Jugend erinnert. Damit die Unterhaltung nicht langweilig und vorhersehbar wird - und sie wird es nie - tauchen also die Monster der Vergangenheit mit ordentlichen Mengen verschiedener Körperflüssigkeiten, Grusel und einigen Jump Scares auf, perfekt untermalt mit entsprechenden Sounds. Auch Stephen King durfte eine kleine Rolle übernehmen.
Das Publikum wird durch die Vielfalt der zahlreichen Situationen gefesselt, die umhergetriebenen Figuren allerdings auch. Trotz der üppigen Spieldauer können sich daher die nun erwachsenen Charaktere weniger entfalten als im kürzeren ersten Teil. Zusammenhalt und Freundschaft ist eher mittels Drehbuch erzwungen. Da nützen auch ausstrahlungsstarke Superstars wie James McAvoy und Jessica Chastain nicht viel. Durch viele Rückblenden macht Muschietti jedoch einiges wieder wett und bietet dem Zuschauer eine akzeptable Alternative gegenüber der stärker zeitverschachtelten Romanvorlage.
Darf’s auch ein bisschen Humor sein? Mit der Brechstange eingebaut, ist der hier und da eingebaute verbale Witz oft unpassend, wirkt beliebig und könnte jedem in den Mund gelegt werden. Besonders viel Zeit nimmt sich Muschietti für den Showdown, der dann aber überraschend schnell endet. Na ja.
„Es Kapitel 2“ ist ein überwiegend mitreißend gestaltetes Spektakel.