Neueste Kritiken: Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere - Seite 2
Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere
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Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 20. September 2019
Zum eigentlichen Film will ich wenig sagen,weil das haben genügend andere schon getan.Mich stört am meisten,die Szene mit Beorn am Schluss.Denn nach dem Buch gehend entschied er zum grössten Teil diese Schlacht.In der Verflimung wird er von den Adlern kutschiert und weist grosse Ähnlichkeiten mit einem Teddybären auf.Doch erstens wusste niemand woher er plötzlich kam und bei der Beschreibung von "Ja, er schien in seiner Wut zu einem riesigen Untier geworden zu sein.Sein Gebrüll klang wie Paukendröhnen und Kanonendonner.Er fegte Wölfe und Orks wie Strohhalme und Federn aus dem Weg".erwarte ich mir etwas ganz anderes.Ungefähr genau den gleichen Missmut empfand ich,als im ersten Teil von Herrn der Ringe Tom Bombadil gestrichen wurde.
Was man gesät hat wird letztlich geerntet – was in diesem Falle bedeutet, man hat einen Showdown und gut zwei einhalb Stunden Film, aber keine Wirkliche Story mehr übrig. Das zahlte sich bereits im zweiten Teil kaum aus indem dort der Film mit Nebenplots und sonstigem auf fast unerträgliche Länge gestreckt und gedehnt wurde, einen ähnlichen Effekt kann man hier bemerken wenn einem bewußt wird daß der ganze Film im Grunde lediglich eine riesige Situation erzählt. Da ranken sich dann eine ganze Handvoll kleiner Subplots und Nebenhandlungen raus, individuelle, kleine Schalchten und Kämpfe und ganz persönlche Geschichten und Schicksale. Alles in allem ist das garnicht mal so furchtbar schlecht, es springt einem eben nur die Handlungsarmut ins Gesicht sowie der Kontrast. Trotzdem weiß Peter Jackson nach wie vor wie man eine solche Sache gekonnt und effektiv inszeniert, daher liefert der Film zumindest einen fuliminanten Abschluß wie man ihn so auch erwarten konnte. Mit einer Länge von nur 144 Minuten ist der Film dann sogar im Mittelerdeuiversum ein Quickie!
Einfach klasse die Reihe, super Effekte, super Kameraaufnahmen und epische Musik. Die Story müsste jedem HDR Fan bekannt sein. Einfach ein Meisterwerk.
Der Film gibt handlungstechnisch einfach zu wenig her. spoiler: Der Tod von Smaug ist einfach so abrupt und ich finde auch deplaziert in der Gesamttrilogie. Hätte ein viel größere Wirkung gehabt, wenn man den Tod in den 2. Teil mit hinein genommen hätte und es am besten bei 2. Filmen wie ursprünglich geplant belassen hätte. spoiler: Die Schlacht ist super gemacht und spektakulär, obwohl die Herr der Ringe Schlachten wesentlich besser inszeniert wurden und spannender, atemberaubender und dramatischer waren. Das liegt vor allem daran, dass keine der Nebenfiguren wirklich Charakter besitzen. Es ist dem Zuschauer egal, ob diese sterben oder nicht. Hier muss man aber zum Schutz sagen, dass die Herr der Ringe Schlachten einfach perfekt sind und vielleicht nie übertroffen werden können.
Insgesamt ist der Film jedoch wie seine Vorgänger technisch so gut gemacht und einfach ein toller Erlebnis, womit nur eine gute Bewertung dabei heraus kommen kann.
Für mich auch in der Extended BD - Version der schwächste Teil der Hobbit-Trilogie. Actionlastig mit Focus auf vielen Kampfszenen und Kriegsschlachten verblasst der Zauber von Mittelerde etwas und legt die fehlende Substanz der Geschichte offen. Viel Raum für emotionale Tiefe bleibt da nicht. Inszenierung, Optik und Score sind allerdings grandios, so dass es an bildgewaltiger Wucht nicht fehlt, trotz inflationärem CGI-Einsatz. Wenn man einen gut 9-Stunden-Marathon hinter sich hat, ist man auch irgendwie beseelt und zufrieden, dass es nun zu einem würdigen Abschluss gekommen ist. Die etwas holprige Anknüpfung an "Die Gefährten" funktioniert auch, zumindest wenn man wohlwollend hinnimmt, dass die knapp 60 Jahre Suche nach einem gewissen "Streicher" für einen Elben ja nicht mal einen Wimpernschlag darstellen.
Hobbit die Schlacht der fünf Heere: Beginnen wir heute einmal mit dem einzigen Kritikpunkt den man bei dem neuen Epos von Peter Jackson anmerken kann…die Story ist zugegeben nicht so facettenreich wie bei den Herr der Ringe Verfilmungen, aber das liegt nun einmal auch an der Romanvorlage die schlicht und ergreifend nicht die Möglichkeiten bietet….doch diese Schwäche verzeiht man, denn was uns an bildgewaltigen Eindrücken auf der Leinwand begegnet ist phänomenal….schon das Opening, der Angriff des Drachen Smaug auf die Seestadt hat solche Intensität und ist so fabelhaft in Szene gesetzt das es ein, wenn nicht sogar das gefühlte Highlight des Films darstellt….im weiteren Verlauf bekämpfen sich Orks, Elben, Zwerge und Menschen, um dem Goldschatz des Zwergenvolkes Herr zu werden….bei all dem, fechten, schießen, schmeißen und kloppen wird das Auge zum Glück selten gestresst, denn im Gegensatz zu vielen anderen Regisseuren verzichtet Jackson zum Großteil auf allzu schnelle Schnitte um Dynamik zu erzeugen, sondern gleitet mit der Kamera durch die Gefechtsszenerien….den zahlreichen Kämpfen beugt sich natürlich leider die Darbietung der diversen Charaktere, aber dennoch gelingt es Peter Jackson auch hier die eigentliche Kernaussage des Films effektvoll darzustellen… Unendlicher Reichtum, oder die Gier nach selbigem kann eine der essentiellen Charaktereigenschaften, nämlich das wohlgeratene Verhalten gegenüber Familie, Freunden und Mitmenschen, welken lassen….genau dies spiegelt sich in den Szenen innerhalb des einsames Berges wieder in dem Thorin blind vor Habsucht auf seinem Goldschatz thront und weder Freund noch Feind erkennen mag….daneben wissen auch die heiteren Momente, wenn auch rar gesät, in Gestalt von Bilbo und dem listigen Alfred zu überzeugen und lassen das ein oder andere Schmunzeln über unserer Gesichter huschen …. Zum Ende als die letzte Schlacht geschlagen, der letzte Pfeil verschossen und Bilbo über die grünen Hügel des Auenlandes gen Heimat spaziert, regt sich das Gefühl von damals… als man mit dem Herr der Ringe 2001 Hin und nun dreizehn Jahre später mit dem Hobbit ein letztes Mal wieder Zurück, Mittelerde durchquert hat … Danke Peter Jackson für die sechste und letzte phantastische Reise in das Land der Elfen und Zwerge, Orks und Trolle, Zauberer und Fabelwesen…..es war ein Fest für die Phantasie….
Peter Jackson hatte eine schwere Aufgabe vor sich, musste er doch das kleine Kinderbuch des Hobbits auf 3 Filme strecken und dabei das Flair der Herr der Ringe-Reihe einfangen, welche ja nicht für Kinder gemacht war. In den ersten beiden Teilen ist ihm das auch gut bis sehr gut gelungen, bot "Eine unerwartete Reise" schließlich einen gelungenen Einstieg in die Trilogie beziehungsweise in ein großes Abenteuer und "Smaugs Einöde" begeisterte dann total mit unglaublichen Aufnahmen die einen selbst ohne Story die Kinnlade hätten runterklappen lassen. Teil 1 hätte ich in einer Kritik 4 Sterne gegeben und Teil 2 sogar 4 3/4 Sterne, womit die Erwartungen vor allem nach den letzten epischen Aufnahmen von Smaug und einem großen Cliffhanger sehr hoch waren.
Und diese löst der Film leider nicht ganz ein, was an erster Stelle daran liegt, dass der Trilogie langsam der Inhalt ausgeht und man den kleinen Rest der Geschichte über einen langen Zeitraum streckt. Dies hat einen sehr langsamen Erzählstil und einige Längen zufolge, was den Film zum erzählerisch schwächsten Teil der Reihe macht. Das ist sehr schade, da man diese Gelegenheit nicht nutzt um Thorins Besessenheit ausführlich zu zeigen und zu erklären. Sein Verhalten und die Dialoge enttäuschen etwas und werden dem großen Finale nicht ganz gerecht. Man hätte das Buch in zwei Filme aufteilen sollen, dann hätte Teil 1 mehr Highlights und Teil 2 weniger Längen gehabt
Diese inhaltlichen Schwächen werden aber durch die gewohnt spektakuläre Optik meist gut kaschiert. Das fängt bei Smaugs Auftritt am Anfang an, wo erwartungsgemäß viel Feuer gespuckt und so eine große Zerstörung angerichtet wird, die besser kaum aussehen könnte. Das kann man aber über den ganzen Film behaupten, der in optischer Hinsicht alle Erwartungen erfüllt und teilweise sogar übertrifft. Wer die ersten beiden Teile gesehen hat, weiß genau was er hier zu erwarten hat, vor allem bei dem Filmtitel. Und nicht nur den optischen Erwartungen wird der Film gerecht, sondern auch seinem Titel, da die komplette zweite Filmhälfte mit der titelgebenden Schlacht gefüllt wurde, was aber nicht nur Gutes mit sich bringt. Den so beeindruckend die Schlacht und vor allem die einzelnen Kämpfe sind, irgendwann kann es dem ein oder anderen Zuschauer zu viel der CGI-Effekte werden - wie mir. Mehr handgemachte/natürliche Aufnahmen wären perfekt zum durchatmen gewesen und würden eine willkommene Abwechslung bieten, was man vor allem bei einigen Bauten merkt, die eben nicht per Computer erstellt wurden und fast noch mehr beeindrucken als andere Aufnahmen. Aber das ist jammern auf hohem Niveau und vor allem Geschmackssache.
Was aber keine Geschmackssache ist, ist die Vorhersehbarkeit der Geschichte. Schnell wird beim zusehen klar, was sich wie entwickelt, was wie ausgeht und so weiter - passt zu den anderen inhaltlichen Schwächen. Aber immerhin gibt es gutes Ende, wozu ich aber nicht mehr schreiben möchte.
Allgemein muss ich glaub nicht mehr schreiben, da man denke ich rauslesen kann, was die Stärken beziehungsweise Schwächen sind und dass sich der Film auf jeden Fall lohnt, auch wenn er nicht perfekt ist.
Abschließend bleibt mir passend dazu zu sagen, dass das 3D auch nicht gerade perfekt ja sogar unterdurchschnittlich ist und eine 2D-Vorstellung vollkommen ausreichend ist.
Fazit: Leider bleibt der Film etwas hinter den Erwartungen zurück und ist eine ganze Klasse schlechter als "Smaugs Einöde", der mich extrem begeistert hat. Die Geschichte bietet inhaltlich zu wenig für die lange Laufzeit und wird nur durch die gewohnt epische Optik und der titelgebenden Schlacht kaschiert. Kurz gesagt: Bischen besser als "Eine unerwartete Reise", um einiges schlechter als "Smaugs Einöde" aber so oder so Pflichtprogramm für Mittelerde-Fans.
Ich bin begeistert und das in vollen Zügen! Ein krönender Abschluß. Peter Jackson hat es meiner Meinung nach geschafft, den flair und das Feeling Mittelerde aufrecht zu erhalten. Allerding will ich hinzufügen, dass ich mir die extended version mal angeschaut haben und erst diese, hat mich zu 100% überzeugt. Für mich kommen dort Szenen vor wo man sagt, ach soooo..deswegen! Und die Schlacht ist in der Extended einfach der ultimative Hammer..wirklich. Hier wurde ganz schön viel heraus genommen für die Kinoversion..meiner Meinung nach zu viel. Es kommen Szenen vor, die nicht mal ansatzweise in der Kinoversion vorkam, schade..denn einige Szenen sind echt episch und Höhepunkt des Films. Vielleicht sollte Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere -extended- von FILMSTARTS neu bewertet werden, ich bin mir fast sicher, dass die Wertung nach oben schießt. Die 20 Minuten "mehr" Film, machen letztendlich alles Perfekt!
War der erste Hobbitfilm noch ziemlich nah am Buch und recht charmant, dafür aber relativ schwerfällig, hat Peter Jackson sich in Smaugs Einöde viele Freiheiten genommen, bei denen Tolkien Puristen wahrscheinlich noch heute übel aufstoßen müssen, aber alle anderen bekamen einen straff inszenierten und spannenden Fantasyfilm, der wirklich Lust auf mehr machte. Nun "mehr" hat Jackson sich tatsächlich als Hauptgrundlage für den Abschluss der Hobbit-Trilogie gewählt, gibt es in diesem Film doch die vielleicht größten Schlachten Mittelerdes. Nur ein wirklich guter Film ist dabei nicht raus gekommen. Fängt alles noch wirklich Interessant an mit dem großen Kampf gegen Smaug den Drachen, so ist dieser auch schon vorbei, bevor überhaupt der Titel des Films erscheint. Wie man den in "Smaugs Einöde" toll aufgebauten und bedrohlichen Hauptantagonisten des Films so entmystizieren konnte, ist mir wirklich ein Rätsel. Was folgt ist eine gigantische Materialschlacht, die nur immer wieder kurz unterbrochen wird von überpathetischen Dialogzeilen zwischen den Helden und einer wirklich lachhaften Traumsequenz. Der Rest ist nur eine einzige Schlacht, bei der jeglicher Blick aufs Wesentliche verloren wurde. Waren die Schlachten im Herrn der Ringe noch dramatische Höhepunkte der Handlung, so scheint sie hier zum reinen Selbstzweck inszeniert. So sehr wird das Getümmel in den Mittelpunkt gestellt, dass die Charaktere einem mehr und mehr egal werden. Und auch der große Endkampf gegen den Orkhäuptling ist nur noch ermüdend und vorhersehbar. Einzig am Ende, als endlich alles vorbei war, kam noch eine schöne Schlusssequenz, die beweist, dass Peter Jackson immer noch weiß wie man Filme inszeniert, nur hat er dieses Wissen in diesem Film wirklich nur in dieser letzten Szene genutzt, die zwar allein für sich wirklich gut ist, aber nicht für den vorangegangenen Film entschädigt. Die Schlacht der fünf Heere ist der Beweis, dass man den Hobbit nicht in eine Film-Trilogie hätte pressen dürfen, das gibt der Stoff einfach nicht her. Hatte Smaugs Einöde nach dem mittelmäßigen Erstling noch die Hoffnung geschürt, dass das Konzept doch aufgehen könnte, so ist der letzte Hobbit eine einzige Enttäuschung.
Zu schlechte Bewertung wegen hoher Erwartung! Der Hobbit 3 ist ein Film mit großartigen Bildern und den man sich anschauen kann ohne dabei einzuschlafen. Es ist natürlich auch einfach toll wieder nach Mittelerde zu "reisen" und es ist definitiv ein würdiger Abschluss für diese Triologie. Der einzige Schwachpunkt ist, dass einige Kreaturen (Trolle, Orks) zu unnatürlich aussehen. Auch einige Kampfszenen sind leicht übertrieben. Ansonsten bietet dieser Film alles, was ein Fan der Triologie sich wünschen kann: Abenteuer, Action, Fantasie und Magie.