Neueste Kritiken: Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere - Seite 6
Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere
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Veröffentlicht am 25. Dezember 2014
Wirklich tolles & spektakuläres Ende der Triologie des Hobbits. Schade nur das mit dem letzten Teil des Hobbits auch die Geschichten rundum Mittelerde ihr Ende nehmen, welche immer für reichlich Emotionen, Spannung & Witz sorgten. Zum Film selber muss man sagen, dass er wie die anderen Teile des "Hobbits" einen von Anfang an bis hin zum Ende fesselt. Die Schlacht der 5 Heere ist hierbei sehr gut dargestellt. Die Kampfszenen sind sehr beeindruckend und die hierbei angewendete Kameraführung ist hervorragend. Auch das in der Schlacht die verschiedensten Wesen aufeinander treffen ist interessant anzusehen. Der Streifen ist insgesamt mehr an die kämpferischen Szenen gebunden, als in den anderen Teilen zuvor, was allerdings im Finale der Triologie meines Erachtens auch dazugehört. Schauspielerisch ist es wieder einmal eine unglaublich starke Leistung von allen Darstellern.
Schlussfazit: Der "Hobbit" ist als Vorgänger zum "Herr der Ringe" sehr gut geeignet und man bekommt gleich wieder Lust sich die Triologie des "Herr der Ringe" anzuschauen.
Diese Kritik ist in mehrere Abschnitte gegliedert und könnte Spoiler beinhalten. Es spiegelt sich darin meine persönliche Meinung wieder. Wer damit nicht zurechtkommt, möge die Kritik jetzt überspringen.
Story: * Die Handlung kann man mehr oder weniger mit ein paar Sätzen wiedergeben. Die im Titel erwähnte Schlacht zieht sich 2 Drittel des gesamten Films durch. Allerdings gibt es genügend Pausen, sodass man sich auf den nächsten Action-Abschnitt vorbereiten kann. Es sind viele lustige Stellen, die oft unerwartet kommen spoiler: z.B. der starkaussehende Ork, der auf die Stadt zurennt, die Mauern zerstört und dann einfach umkippt . Ich selbst hatte aber meine Probleme, den Film ernstzunehmen, da viele Logiklöcher, Vorhersehbarkeiten und glückliche (oder auch unglückliche) Zufälle geschahen, dass ich mir leicht verar*cht vorkam. Insgesamt sieht die Geschichte aber sehr sehr mager aus und hat deshalb auch leider nur einen Stern verdient.
Technik: *** Der Film wird von CGI-Effekten überrumpelt. Teils sieht es recht hübsch aus, leider hatte ich sehr oft, besonders aber am Anfang den Eindruck, dass das einfach nur wie ein Videospiel aussieht (Anfangs die brennende Stadt hat mich an Assassin's Creed erinnert). nichtsdestotrotz hinterlässt sie einen schönen Eindruck. Wieder einmal glänzt der Film mit seiner bildschönen Umgebung, an der es eigentlich nichts auszusetzen gibt. 3D muss nicht unbedingt, macht aber einen guten Eindruck. Mit HFR fühlt sich auch alles geschmeidiger an. Über die riesigen Orks, die sich so koordiniert bewegen, hab ich großzügig hinweggeschaut. Die Details sind im Vergleich zu HdR auch deutlich zurückgegangen, deshalb 3 von 5 Sternen.
Charaktere: **** So ziemlich jeder hat seine Rolle gut gespielt, besonders gefallen hat mir Bilbo, der mir mit seinen Zuckungen desöfteren ein Grinsen übers Gesicht jagen lassen hat. Leider konnte ich mich nicht mit den Charakteren verbinden und mitfühlen, deswegen 4 von 5 Sternen.
Musik: ***** An der Musik hab ich nichts auszusetzen, da sie für so ziemlich jeden Moment passend ist und sich von Situation zu Situation stimmig verändert. Darum vergebe ich dafür volle Punktzahl.
Wertung: Da mir persöhnlich die Handlung am wichtigsten ist, werte ich sie doppelt. Dadurch kommt als Ergebnis 2,8 von 5 oder auch 5,6 von 10 Sternen. Den Film lohnt es sich im Kino anzusehen, ein zweites Mal würde ich aber nicht reingehen wollen.
Schon sonderbar: Obwohl mir der dritte Teil als Gesamtpaket schon irgendwie besser gefallen halt als der comichafte Vorgänger, bewerte ich ihn jetzt schlechter, da er dann doch irgendwie etwas langweiliger ist. Als Nicht-Kenner der Bücher geht es mir nicht darum, dass hier irgendetwas fehlte oder aufgeblasen wurde. Jackson - dem ich die Hauptschuld an der Misere gebe - hatte eigentlich alle Zutaten parat. Es wirkte leider nur so, als hätte er auf die ganze Sache wenig Bock gehabt. So ist es eben doch etwas zu emotionslos, zu pro forma, und wieder mit sinnlosen Entscheidungen (wen interessiert dieser dämliche Alfrid, der doch nur eine Kopie von Schlangenzunge sein soll?!). So vieles wirkte müde vom HdR abgekupfert. Auch die guten Dinge, wie z.B. Bilbo aus Teil 2, der sich dort entwickelt hatte, ist hier nur eine Staffage. Ein paar tolle Einzelszenen - bzw. eine generell sehr schöne Optik, die etwas grauer wird - gehen da eigentlich nur unter. Es fehlt einfach die rechte Emotionalität, die Spannung, die Erhabenheit. Fazit: Sehr enttäuschendes Finale. Pro forma handwerklich sicher in Ordnung, gibt es zu viele Patzer, die sich insbesondere in der Umsetzung eines passablen Drehbuchs äußern.
Der mit Abstand schwächste Teil aus Peter Jacksons Mittelerde-Universum. Das Skript umfasst offenbar nur ein paar Seiten, da der Film größtenteils aus anstrengenden Schlachtszenen besteht. Darüber hinaus lässt der Film einfach zu viele Fragen zurück. Auch der Übergang zur Herr der Ringe-Trilogie kommt für mich zu kurz. Es gibt eigentlich keinen Grund diesen Film zu sehen. Er ließ mich enttäuscht im Kinosessel zurück.
Fazit: Der von allen Mittelerde-Verfilmungen küzeste Streifen überzeugt (natürlich) mit toller Ausstattung und grandiosen visuellen Effekten. Besonders das 3D kann auf allen Ebenen überzeugen. Dennoch treten die Figuren und die Geschichte vor den gigantischen Schlachtszenen stark in den Hintergrund. Schauspielerisch können die Darsteller zwar größenteils überzeugen, jedoch kann dieser Aspekt den Film nicht vor einer kleinen Enttäuschung retten. Während hier spektakulär Actionszene an Actionszene gereiht wird (was sicherlich der massiven Dehnung der Geschichte des Buches geschuldet ist), kommt nie so richtige Mittelerde-Stimmung auf. Ein würdiger Abschluss, jedoch kommen alle drei Filme nicht an die Herr der Ringe-Reihe heran.
Totaler Schrott!!! Meine Güte, was für eine Langeweile. Einfach NICHTS mehr zu erzählen, schlechte Tricks und die 'Endschlacht' war - so öde, konstruiert und lieblos wie sie war- auch NIX.
Da ist wieder die große Frage nach der 'Filmstarts-Bewertung'!
Interstellar (absolutes Meisterwerk!!!) bekommt genau nur 1 Stern mehr als dieser völlig überflüssige SCHMARRN.
Der Film ist kaum mehr als eine Satire an die Herr der Ringe Triologie! Natürlich, Martin Freeman als Bilbo ist fantastisch und auch ein paar andere zeigen, was sie können, aber das tröstet nicht über ein schlechtes Drehbuch mit unheimlich vielen Ungereimtheiten, Logiklöchern, Übertreibungen und, wahrscheinlich unbeabsichtigten, Lächerlichkeiten hinweg. Wirklich schade, denn ich wollte den Teil mögen, nachdem mich der zweite schon mäßig begeistern konnte. Aber ich glaub, ich verbann den lieber aus meinen Erinnerungen, schau mir noch mal Herr der Ringe an und träume davon, wie toll ein einteiliger Hobbit hätte sein können!