Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere
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Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 14. Dezember 2014
Der beste Film (den ich an diesem Tag zwischen 20:00 und 22:45 Uhr gesehen habe)!

Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere ist eine herbe Entäuschung. Doch vorab die leider wenigen positiven Punkte:

Herausragend umgesetzt war natürlich Smaug. Die Mimik des von Benedict Cumberbatch gespielten und gesprochenen Drachen war wieder einmal ebenso umwerfend, wie die deutsche Synchronisation der einfach nur beeindruckenden Stimme des Briten.
Ebenfalls hervorragend gefiel mir Martin Freeman mit seiner sehr eigenen Umsetzung des Charakters Bilbo. Für mich war er in allen drei Teilen ein eigenständiger Bilbo, der sich zwar an der Buchvorlage orientierte, jedoch auch eigene Charakterzüge mit einbrachte, die diesem Charakter Leben einhauchten.
Von Beginn des Films bis zum Ende habe ich ihm die Verkörperung des kleinen Auenländers in Gänze abgenommen.
spoiler: Genauso gut hat mir in diesem Teil jedoch auch Richard Armitage gefallen. Seine wechselnde Darstellung des dem Drachenfieber verfallenen König unter dem Berge und dem Anführer der kleinen Gemeinde, die auszog, um ihr Zwergenerbe zu beanspruchen war beeindruckend. Der Brite beherrschte es hervorragend, alleine mit seiner Mimik vom Wahsinn zur Fürsorge zu wechseln - ein Wechselbad der Gefühle, welches ich ihm voll und ganz abgenommen habe
.

Leider hört es damit auch schon so ziemlich auf.

Der erste Schlag ins Gesicht waren wieder einmal die 4K- und HFR-Umsetzung. Gut - hier muss ich mir selbst die Schuld geben, schließlich hätte ich auch in eine andere Version der Vorstellung gehen können. Mein im Nachgang masochistisch anmmutender Selbstversuch, ob ich es nicht doch inzwischen akzeptieren könnte, zeigte mir innerhalb der ersten Sekunden ähnlich einer Icebucket-Challenge: Nein, ich kann es nicht akzeptieren, dass ein Fantasyfilm in hyperrealistisch scharfer Manier daherkommt und mir dadurch eher das Gefühl gibt, einer teuren Version von "Gute Zeiten - Schlechte Zeiten" beizuwohnen, als auch nur annähernd ein Kinofeeling aufkommen zu lassen.

Doch nun zum Objektiven im Filmgeschehen:

Es gab dermaßen viel negativ schockierendes, dass ich gar nicht auf alles eingehen kann.
Doch die Umsetzung der Schlacht der Fünf Heere, die tricktechnisch noch akzeptabel und teils mit beeindruckenden Effekten aufwartete, war weder episch, noch in ihrer Gesamtheit wirklich nachhaltig beeindruckend. Viele Szenen innerhalb der Schlacht wirkten dermaßen übertrieben, dass die Situationskomik (oder sollte ich lieber sagen "Situationschocks") die wenigen positiv zu nennenden Bereiche komplett in den Schatten des Vergessens verbannten.

spoiler: Scheinbar mit übernatürlichen Kräften ausgestattete Zwerge, die so dermaßen wenig Interesse an den angreifenden Heerscharen von Orks entwickeln, wie ein Elefant an einem im Weg herumstehenden, trockenen Strauch, konzentrieren sich da verständlicherweise lieber auf gepflegte Kommunkation mit Artgenossen, als auf die dunklen Geschöpfe. Eine Erklärung für den Umstand, dass ein Zwerg plötzlich groß genug ist, um angreifenden Orks (die kurz zuvor noch einem Elb in die Augen hätten blicken können) einen Kopfstoß zu verpassen fehlt mir bis heute ebenso, wie Verständnis dafür, dass er ohne Schrammen davon kommt, obwohl er wiederholt die scharfkantigen Metallhelme der lästigen Bösewichter rammt. (Jaja, gut! Zwerge sind enorm hart im Nehmen und es ist ein Fantasy-Film...). Unter diese Begründung kann man dann aber auch packen, dass sich vier tapfere Zwerge auf plötzlich bereitstehende, gepanzerte Steinböcke schwingen, um ihrem fernen Ziel schneller näher kommen zu können. Oder es ist die mittelerdische "Instant-Steinbock-Variante", die jeder gute Zwerg immer in seiner Tasche haben sollte: "Tütschen auf, Wasser drüber, fertisch"? Ebenso phänomenal ist die hoffentlich viel besungene Kraft der Zwerge (wie oben erwähnt übernatürlich...). Gut, dass Zwerge kräftig sind, geht aus jeder Literatur hervor. Dass Zwerge überragende Baumeister sind, ebenfalls. Aber dass ein einzelner Zwerg Steinbrocken heben kann, die geschätzt locker das Gewicht eines Kleinlasters haben dürften, ist selbst für mein Fantasygewohntes Gemüt ein klein wenig übertrieben. Selbst Gimli, der zwei tote Orks und einen Warg stemmen kann, hätte sich hier noch ein paar Scheiben abschneiden können.

Schön zu sehen war die Tatsache, dass das weitere Schicksal sämtlicher 13 Zwerge ausnahmsweise mal gemäß der Buchvorlage umgesetzt wurde (DANKE! Mr. Jackson). Daran änderte auch die frei hinzugedichtete Liebesgeschichte zwischen Kili und der Elbin Tauriel nichts, die bis zum zweiten Teil von "Der Hobbit" so "überraschend anders" war, als die Liebesgeschichte zwischen Aragorn und Arwen. Wenigstens im dritten Teil hat Peter Jackson hier seine Fantasie im Rahmen der Buchvorlage bemüht und etwas passendes, eigenes kreiert, was nicht ganz so an den Herrn der Ringe erinnerte.

Ebenso lächerlich wie unbeholfen wirkten auch die Versuche, den für die Geschichte des Hobbits frei hinzugedichteten Legolas, erneut als unglaublich, phänomenal und atemberaubend artistisch veranlagten Elbenprinzen zu zeigen. Sowohl Schwerkraft als auch Logik werden kurzerhand außer Kraft gesetzt, die CGI bemüht und schon hat man einen Auftritt hingezaubert - der jedem Betrachter eigentlich Entsetzensschauer über den Rücken laufen lassen sollte, weil er dermaßen unglaubwürdig erscheint, dass man sogar eher geneigt ist zu glauben, jeder Zwerg habe einen Mittelerde-Instant-Steinbock für Notfälle in der Tasche.

Der Versuch, so viel Parallelen zum "Herrn der Ringe" wie nur eben möglich in den Hobbit zu pressen und zugleich aus einem kleinen Buch einen (nebenbei auch ganz unbeabsichtigt profitablen) cineastischen Dreiteiler zu zaubern, führte dann wohl auch zu der ganz besonderen Darstellung des Necromancer, der sich im zweiten Teil "überraschend" als Sauron entpuppte. Eine der Masken, die beim Aufeinandertreffen im dritten Teil des Hobbit Verwendung fanden und mit denen wohl ebenfalls eine Brücke zum "Herrn der Ringe" geschlagen werden sollte, hätte man jedoch getrost in einen Zombiefilm stecken können, so übertrieben wirkte sie. Die stroboskopartigen Lichtspiele, die für diese Auseinandersetzung verwendet wurden, erinnerten mich dabei eher an einen 70er Jahre Trash-Disco-Horror als an einen Fantasyfilm des Jahres 2014. Was natürlich nicht fehlen darf: Übernatürliche Körperkräfte... warum sollten denn auch nur die Zwerge damit gesegnet sein?

Ansonsten sind die Darsteller dermaßen damit beschäftigt worden, Brücken zum Herrn der Ringe zu schlagen, dass ihnen kein Raum mehr gegeben wurde, ihre Charaktere in ausreichender Tiefe darzustellen. Nur so lässt sich für mich erklären, dass bestimmte Schlüsselszenen nur dadurch ihre Dramaturgie erhielten, weil die Protagonisten die zu fühlende Stimmung in Worte fassten. Ein ehrliches Gefühl der Freude, des Schreckens oder Bedauerns wollte sich bei mir beim besten Willen nicht einstellen.

Peter Jackson hat wohl gesagt, dass es jetzt nach dem dritten Teil des Hobbit mit seiner Karriere nur noch bergab gehen kann, weil ein so großes Projekt nicht mehr möglich sei.
Meiner Meinung nach, ist er mit "Die Schlacht der Fünf Heere" am Tiefpunkt seiner Karriere bereits angekommen.

Mir bleibt dennoch, meinen Dank für die filmische Umsetzung zwei der besten Fantasy-Bücher auszusprechen, die ich je gelesen habe. Für den dritten Teil des Hobbit möchte ich mein Lob hingegen nur in Richtung der Schauspieler aussprechen, die die teils kruden Vorstellungen Peter Jacksons in gewohnt brillianter Manier umgesetzt haben.
maulwurf2509
maulwurf2509

3 Follower 21 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 14. Dezember 2014
So nun wars das .. Nach 6 Jahren immer zur Weihnachtszeit klingelte Mittelerde an der Tür .. So das war es jetzt mit dem Hobbit was soll mann sagen ..Hobbit ist nicht Herr der Ringe aber auch nicht alle teile von Lethal Weapon oder Stirb Langsam waren toll
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 15. Dezember 2014
Ich muss sagen, nach dem doch relativ entäuschenden ersten Teil ging ich schon ein bisschen skeptisch in den zweiten der mich allerdings positiv überrascht hat und ich (ja vielleicht bin ich ein Fanboy der gehofft hat dass Jackson das doch noch hinbekommt) mit wieder gestärkten Erwartungen und der Hoffnung, dass es doch gut gehen könnte, ins Kino gestapft bin kam ich mit einer sehr ernüchternden Erkenntis wieder raus: Bei dieser "Trilogie" ging es tatsächlich nur ums Geld....
Es waren 2 1/2 Stunden fast durchgehender Nonsense! Logiklöcher, quälend lange Passagen voll langweiligem geplapper dass einen vielleicht interresiert hätte wenn man mit den Figuren auch nur ansatzweise sympatisiert hätte. Aber im Endeffekt waren sie mir doch alle egal. Zwischendrin mal wieder ein bisschen Schlacht die nichtmal im kleinsten packend inszeniert war. Der holprige Anfang mit dem viel zu frühen Ableben des Charakters der den zweiten Teil gerettet hat, völlig übertriebene Anti-Schwerkraft Elben Action (ja noch viel viel schlimmer als in HdR), nervige Neben "Antagonisten", völlig deplazierte Komik, gezwungen wirkende Verweise auf die HdR Trilogie... Ach Gott ich könnte Stunden lang weiter aufzählen was mich alles gestört hat.
Das einzige was mich die 2 1/2 Stunden daran gehindert hat aufzustehen und rauszugehen war Martin Freeman´s Bilbo die wohl einzige Figur der Trilogie die wirklich Sympatien geweckt hat.
Schade! Ich hatte mich auf drei Filme kurzweiliger aber dennoch spannender Unterhaltung gefreut und nur der zweite Teil hat diese Erwartung erfüllt
Aber dennoch zum Schluss noch eins: Danke Peter Jackson für HdR und jetzt tun wir einfach so als wäre der Hobbit nie gedreht worden ;)
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 13. Dezember 2014
Ich kann beim besten Willen die schlechten Bewertungen hier nicht verstehen. Tolle 3D Effekte (die besten seit Langem), der Bogen der zu Herr der Ringe gezogen wurde -einfach nur genial und macht es nun zu einem Gesamtkunstwerk. Die Leute im Kino haben gelacht, gestaunt, geweint. Grandioses Finale. Absolut sehenswert.
NOACKR_MOVIES
NOACKR_MOVIES

15 Follower 73 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 23. Dezember 2014
Revidierte Fassung meiner Kritik

Herzlos. Zu viel CGI. Wieso die Figuren die eigentlich nichts in dem Film zu suchen haben. Wieso überhaupt zwei Teile.
Liebe fans(die meisten). Lässt euch doch nicht von so etwas stören. Ja okay die Hobbit Trilogie hat mehr CGI wie die alten Herr der ringe, ja und der Film hat auch Charaktere inne die nicht rein gehören, aber die die lustigsten Szenen haben dazu aber später mehr.
Die Handlung ist schnell abgehandelt, aber hallo 350 Seiten Buch und 9 Stunden Film, ähm ist doch klar. Aber damit geht Peter Jackson vor allem hier im letzten Teil sehr gut um. Der Film legt gleich los, was bedeutet wer den zweiten nicht geschaut hat wird große Probleme haben hier mit zu kommen. Aber der Film verliert seine Spannung auch an keinem Punkt, was auch die kurze Laufzeit ermöglicht.
Kommen zudem was wirklich interessiert, die Schauspieler sind für solche einen Film sehr passend ausgewählt, der score Haut einem mehrmals die gänsehaut mehrmals durch den ganzen Körper und am Ende Billy Boyd mit last Goodbye, besser geht es nicht.
3d ist hier mal gar nicht überflüssig, sich das anzuschauen ist echt ganz toll. Einzig hfr ist nicht so meine Sache, denn mit hfr haben die Bilder 101% Prozent, da sieht das animierte so gut aus, dass es schon wieder schlecht aussieht. Ohne hfr, ja ich habe den Film zwei mal geschaut, hat der Film nur 99%, dass heißt das animierte sieht eckiger also unrunder, dass sieht zwar besser aus wie mit hfr, aber nicht perfekt.

Nun zu den wirklichen Kritikpunkten, der erste cate blanchett, nicht das ich sie nicht mag, aber sie taucht einmal auf und dann ist sie weg.
Und zum zweiten azogs erdfresser, er kündigt sie an, sie Rauch auch auf nehmen aber keinen großen Punkt in der Schlacht an.
Aber egal bester und vor allem kurzweiliger Film, aus mitterlerde, sry Fans.

Dann schon mal danke fürs Lesen. Das ist nur meine eigene Meinung!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 13. Dezember 2014
Es ist vollbracht der Hobbit nach drei Teilen beendet.Ja man hätte auch zwei Filme nur drehen können.
Der dritte ist mit dem Schwerpunkt der Schlacht schon manchmal ein wenig langatmig.Aber wieder
bringt uns Jackson zweieinhalb Stunden Film der einen tief in Mittelerde versinken lässt.Man
vergisst einfach mal den Alltag und taucht ein in diese Fantastische Welt.

Das diesmal Smaug nur noch fünf Minuten durch die Lüfte schweben darf ist schade.War gerade
doch dieser Digitale Geselle ein Highlight in dieser Trilogie.Die Kampfszenen waren mal wieder
Kinoleinwand sprengend,wenn auch die finale Schlacht in die Rückkehr des Königs
bedeutend besser inziniert war.Dabei hat der Kampf gerade am Anfang seine besten Szenen
wenn man sieht wie Taktisch die kämpfenden Parteien vorgehen.Das umschwenken der Zwerge
mit dem Bau der Schilde Phlanax superb.

Dol Guldur mit dem erscheinen der Neun inklusive dem roten Auge war für mich eine der
stärksten Szenen.Hier krankt der Hobbit Teil 3,es gibt nicht mehr viele Ortschaften.
Der einzige Ausbrecher nach Gundabad verläuft in Belanglosigkeit.Schade hier wäre
so viel mehr Möglich gewesen zumal mit Legolas und Tauriel zwei kampfstarke Elben
dorthin gehen.

Überhaupt werde ich den Gedanken nicht los das es einige Schnitte zu sehen gibt die
auf ein kommendes Special Extended Material hinweisen.Gerade bei der Schlacht gab
es öfters diese harten Übergänge.Da hat der Cutter nicht die beste Arbeit verrichtet.

Der Hobbit hat mir und der Familie sehr gut gefallen,wir waren in einen 3D Kino mit
HFR ,das Plastische Bild ist überragend.Nicht wie viele sagen zu realistisch.

Abschliessend sei gesagt das der dritte Teil der schwächste ist,warum doch 4,5
Sterne.Weil alles andere wie schon fast der Standard bei Jacksons Filmen mit
sehr viel Liebe zum Detail daherkommt.

Es gibt bisher keine Fantasy Serie die an den Herr der Ringe und Hobbit Verfilmungen
rütteln kann.Daher geht unbedingt in das Kino Eurer Wahl.Sucht Euch eine grosse Leinwand
und so vorhanden ein 3D Kino mit HFR um diesen Abschluss zu erleben.

Viel Vergnügen dabei.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 13. Dezember 2014
Der Hobbit ist nun leider zu Ende und man muss vielleicht endgültig Abschied nehmen von Peter Jacksons Mittelerde-Adaption. :

In meiner folgenden Kritik gehe ich selbstverständlich auf den dritten Teil ein aber auch auf die Frage mit der Beschaffung der Handlung über der ganzen Trilogie hinweg. Ich werde im folgenden keineswegs spoilern.
Doch zum dritten und letzten Hobbit-Teil: er ist gigantisch! Wieso? Weil er, so finde ich, technisch brilliant, nein, ... perfekt ist! Das CGI sieht größtenteils sehr sehr realistisch aus. Sicherlich wurde ziemlich viel CGI verwendet. Wir befinden uns auch im Jahre 2014. (Und auch wenn ein großer CGI-Anteil vorherrscht, sollte sich mal die Hinter die Kulissen B-Roll anschauen, wie viel Aufwand auch für diesen Film wieder betrieben wurde, hinsichtlich Kulisse, Masken und Kostüme; Oscar-verdächtig!!!)
Auch sind gute Zwischensequenzen zwischen der Schlacht vorhanden, die uns vom Trubel des Schlachtfeldes erholen lassen. Die Landschaften sind, typisch Peter Jackson, erstklassig in Szene gestellt. Die Musik ist wie auch in den anderen Teilen der Trilogie hervorragend, der Grundton düster. Das HFR 3D atemberaubend. Das ist natürlich Geschmackssache. Mein Fazit zum dritten Teil: ein mehr als würdiger Abschluss der größten Saga unserer Zeit. Empfehlenswert! Hier ist jeder Cent des Kino-Tickets wert.

Doch wie sieht es mit der Substanz des Films, die Handlung, die von Kritikern in den letzten beiden Hobbit-Teilen kritisiert wurde, aus? Ist sie wieder zu dünn, noch dünner oder sogar kaum vorhanden?
Eine kleine Ausführlichkeit hierzu meinerseits:
Ich bin ein ganz großer Tolkien-Fan und habe fast jedes seiner Werke gelesen, darunter die HDR-Trilogie, "Das Silmarillion" und selbstverständlich "Der kleine Hobbit". Ich bin ein ebenfalls riesengroßer Fan der HDR-Filmtrilogie UND der "Der Hobbit"-Filmtrilogie. Dies vorweg, damit Du/Sie als Leser meiner Kritik weißt, dass ich mich mit der "Tolkien-Mittelerde-Materie", ich behaupte mal ganz dreist: "auskenne". Ich bin aber keiner der Fans oder sog. "Nerds" der Fantasy-Welt, welcher jede noch so kleine Veränderung in einer Film-Adaption verteufeln muss. Ich möchte sagen: ich habe keine beschränkte Sicht, sondern freue mich sogar auf Veränderungen, solange die Grundstory nicht missachtet wird (was bei den "Der Hobbit"-Filmen der Fall ist).
Ich habe der "Der kleine Hobbit" mehrmals gelesen und besitze sogar eine schöne Kinderbuch Versuch mit lieblichen Zeichnungen. Und ja, das Buch ist nicht lang und hat zum Vergleich zu "Der Herr der Ringe" wenig Handlung. Denn im Buch vergeht soviel Handlungs-Zeit wie in der ganzen HDR-Trilogie. Es sind also teilweise zwischen den Ereignissen und den Kapiteln große Zeitsprünge. Die Dialoge sind kurz und einfach gehalten, ein Kinderbuch eben. Die Handlung wird wenig ausgeschmückt, Landschaften weniger beschrieben als in HDR; es ist also weniger ein Roman.
Aber wie in Illuvaters Namen kann man dann aus einem solch kleinen (aber dennoch hervorragenden) Buch gleich drei(!!!) Filme machen??? "Geldmacherei!" schreien die Kritiker.... und haben sie Recht? Ich meine: nein. Denn wie schon gesagt: der "Der kleine Hobbit" erfährt eine ziemliche Zeitdehnung mit viel Zwischenraum in der Handlung. Dafür sind schon mindestens zwei Filme vonnöten, um die Zeitdehnung nicht zu sehr zu raffen (wer ein krasses Beispiel haben möchte,schaut sich einfach die Eragon-Filmadaption an und liest das Buch;... für den ersten Teil hätte man schon zwei Filme mit Überlänge gebraucht). Ich bin also Peter Jackson sehr dankbar, drei Filme gemacht zu haben. Allein schon deshalb, weil er die Haupthandlung mit einer Nebenhandlung versehen hat (Dol Guldur), welche in anderen Werken Tolkiens zu finden ist. Auch die Korrekturen der Handlung, um sie noch weiter auszuschmücken, denn den Raum gab die Buchvorlage schließlich her. Dieser Akt ist meines Erachtens wirklich gut gelungen. Ein Respekt also an die Drehbuchautoren und PJ.
Mein Fazit zu der Handlung, welches auch den dritten Teil betrifft: Sinnvolle Ausschmückung und Streckungen und nicht zu dünn, wie von einigen Kritikern behauptet. Es gibt zahlreiche Filme, die keine Filmadaption sind und trotzdem eine sehr sehr dünne Handlung haben.

Noch ein kleiner Einwurf:
Wie wäre die Hobbit-Trilogie wohl rezensiert wurden, hätte es davor NICHT HDR gegeben? Allgemein besser? Davon sollte, nein: MUSS man ausgehen. Ist für mich HDR besser als Der Hobbit? Nein. Ist der Hobbit besser als HDR? Nein. Jeder hatte seine Stärken und Schwächen. Und natürlich: für mich als Fan überwiegen in der Gesamtheit der Mittelerde-Hexalogie die Stärken.
Außerdem finde ich es gut, was PJ vollbrachte: er hat experementiert und nicht stumpf ein 2. HDR gemacht. Das manch Fan das nicht so toll fand, war vorprogrammiert. Ich sage: Danke Peter Jackson für sechs hervorragende Filme. Filme, die ihresgleichen suchen... nicht nur im Fantasy-Genre.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 13. Dezember 2014
Der Hobbit 3 ist das perfekte Ende der Geiler Triologie.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 13. Dezember 2014
Sehr enttäuschend von Herr der Ringe war ich sehr begeistert gewesen. 3 filme für ein ca 300-400 Seiten Buch. Hatte mir vom letzten Teil viel mehr erhofft. Ich war dafür extra im Kino mit meiner Frau. Der Film wollte nicht zu Ende gehen. Viele uninteressante Themen wurden in die Länge gezogen. Am Ende des Films hat man beim Publikum keine Begeisterung sehen können, alle sind mit einer enttäuschten Miene aus dem Kino gegangen. Schade, da merkt wieder es ging nur ums Geld. Kostet es was es wolle
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 12. Dezember 2014
Eigentlich wollte ich in den Film mit wenig Erwartung gehen, nachdem Smaugs Einöde mir dann doch einiges besser gefallen hat als Teil 1, freute ich mich dann schon sehr auf den letzten Ausflug nach Mittelerde. Leider war dies die größte Enttäuschung 2014 für mich! Teil 3 zeigt genau warum Herr der Ringe ein Meisterwerk ist und der Hobbit einfach nur der Hobbit. Im 3. Teil wird am meisten deutlich, wie leer und schwach die Charaktere sind, zu keinem ist man wirklich verbunden - Xyz stirbt...na und?

Die Schlacht wirkt teilweise zu "künstlich", viele Szene sind so unglaubwürdig (Stichwort Legolas - Steinbrücke) und unnötig (Handlanger des Bürgermeisters von Seestadt). Szenen sind mit keiner oder langweiliger gleichtöniger Musik untermalt, wie z.B. Orks die in die Stadt ströhmen.

Ich bin ein großer Herr der Ringe Fan, aber der Hobbit bleibt für mich weit weit entfernt von einem guten Anschluss an das Meisterwerk. Schade!
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