Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere
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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 15. Dezember 2014
Für mich war "Die Schlacht der fünf Heere" ein unglaubliches Ende für die zweite Triologie von PeterJackson.

Im ersten Drittel war auch ich, ein riesiger Fan von Tolkiens Werken ein wenig überrascht und das leider im negativen Sinne. An der Handlung störte es nicht, diese war perfekt umgesetzt und stimmig von vorne bis hinten lediglich war die Grafik in manchmal etwas unstimmig, aber das lag am HFR 3D , weshalb ich in diesem Punkt nichts abziehe.
Natürlich gab es Änderungen und es wurden Dinge weggeschnitten, aber exakt für die Menschen, die deshalb die Leistung des Filmes als schlechter betrachten gibt es die Extendet Edition.

Ich selber habe alle Bücher Tolkiens mehrmals gelesen und ich finde Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere steht nur knapp hinter dem dritten Teil Herr der Ringes, ja ich spreche es aus.
Ich gebe voll und ganz zu, dass ich noch nie so sehr in einem Kino geweint habe hnd das liegt ebenfalls an der veränderten Weise der Tode, so hat P.J. jedem der Charaktere nochmal ein paar Minuten geschenkt und das war, nach solch einer schauspielerischen Leistung wie sie vor allem Luke Evans, Richard Armitage, Martin Freeman, Dean O'Gorman und Aiden Turner präsentiert haben, aber das waren noch lange nicht alle deren Darstellung mehr als beachtlich war.
Sie haben sich die Kritik zu Herzen genommen und mehr vom echten Land gezeigt. Nichts Animiertes sondern die Realität, die man, wenn man aufgepasst hat, in jeder Szene erspähen konnte.
Ich, als großer Tolkien, Mittelerde Fan und in den Augen meiner Bekannten ewig objektiver Mensch, bin beeindruckt und ich richte meine Worte an jeden , der mit absoluter Zustimmung meinerseits Hobbit-Fan ist: denkt nochmal nach über euer Erachten und erinnert euch an die vielleicht letzte Begenung mit Mittelerde. Ich werde jede Sekunde in Ehren halten:
Danke Peter Jackson und vor allem danke Tolkien für Alles, denn egal wie es uns geht ihr habt uns ein Lächeln auf die Lippen gelegt. (Und das kann niemand leugnen

Das was jetzt folgt, schreibe ich, nachdem ich den dritten Teil noch eibmal im Kini gesehen habe.
Diesmal habe ich mich für das englische Original und zwar in 2D.
Meine anfänglichen Zweifel wegen der Grafik beim HFR 3D wurden weggefegt und im Keim erstickt. Ich bin "baff". Der wirkliche Grund, meines zweiten Besuches war , dass ich mich vergewissern wollte, ob der, so wie ich ihn nenne, "Herr der Ringe-Effekt" eintritt und so war es auch. Der Effekt besteht in mejnen Augen daraus, dass man den Film wieder und wieder sehen kann und keine Emotion verloren geht. Ich habe abermals beim /Spoiler\ Abschied von Thorin /spoiler ende\ weinen und die Leistung von Richard Armitage hat mich wirklich beeindruckt. Nicht anders zu erwarten, da er einem auch in der deutschen Version hervorstach.

Am Ende trat, wie auch jedes Mal beim Ende von Herr der Ringe, ein Gefühl ein, was man nur do beschreiben kann, dass man kein Ende will, es aber doch sehen möchte und man weiß, dass es kommt.
Auf dieses Gefühl habe ich gewartet und nachdem auch noch eine wundervolle einleitende Szene zu Herr der Ringe ihr Ende genommen hatte (welche nicht unerwähnt bleiben sollte) und Thorin Eichenschild zur Legende wurde, trat es ein und ich fühlte mich wie zu Hause und dafür gibt es von mir : 5 Sterne!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 11. Dezember 2014
Was soll man zu diesem Film sagen. Es ist einfach genial was uns Peter Jackson mit Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere auftischt. Ich kam aus dem Kino und war einer seits so begeistert anderer seits auch so tief Traurig dass nun alles Vorbei ist. Insgesamt ist es ein Meisterwerk den der Film ist keine Sekunde langweilig und ist einfach so toll gemacht !!! Obwohl die Schlacht fast eine Stunde dauert ist diese zu keinem Zeitpunkt langweilig geworden da die Abwechslung die sie bot einfach nicht zu toppen ist.
Ich bin total Überwältigt und kann nur sagen. Dass ist der beste Film aus dieser Triologie.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 11. Dezember 2014
[…]Es bricht mir das Herz, aber: „The Battle of the Five Armies“ ist ein katastrophaler Abschied aus Mittelerde. Wie ein kalter Entzug wird der Tolkien-Welt ihr Zauber entrissen.[…]Und so wird Billy Boyds wehmütige Abspannode The Last Goodbye statt eines tränenzehrenden Adieus zu einem Ausdruck der Fassungslosigkeit und gleichzeitigen Erleichterung nach einem erschütternd schwachen Abschied aus Mittelerde. „The Battle of the Five Armies“ hängt in der dünnen Luft der Schwächen seiner Vorgänger und diese Schwächen explodieren geradezu in diesem finalen Akt. Keine Epik im Schlachten-Epos, keine Emotionen in den ausgestellten großen Gefühlen, einzelne Szenen, die das qualitative Mindestniveau Jacksons in mordoriöse Abgründe reißen, eine Schlacht ohne Dimensionen, einzig in ihren abgehackten und raffinessefreien Schauwerten in willkürlichem Viecher- und Gestaltenüberfluss und mit kopflosen Computermassen aufeinander getürmt, Figuren werden verdrängt und vergessen, vergeudet oder verrissen und am Ende, wenn alle in betrübtes Wehklagen und Trauermimik verfallen wirkt nichts davon aufrichtig, weil es aus den Figuren herausgezwungen und nicht aus ihnen entwickelt rüberkommt. Unzählige Entscheidungen und Wege dem Ende entgegen lassen baffe »meint ihr das jetzt echt ernst?“-Verwunderung in Richtung Jackson, Fran Walsh und Philippa Boyens sprießen, bis man gar eher die bad guys Azog und Bolg anfeuert, um einen Schussst(r)ich unter diesen Farcen zu ziehen. Auch kompositorisch ist „The Battle of the Five Armies“ mängelbehaftet, Zwerge und Orks kann man in den versatzstückhaft angeordneten Schlachtfeldscharmützeln kaum auseinanderhalten, wenn die mausklickgenerierten Massen im grausig-uncinematischen HFR-Look ineinander rennen. Und so bleibt nur Betrübnis. Die Reise endet. Aufgelöst und in Tränen. Aber aus ganz anderen Gründen, als es richtig gewesen wäre…[…]
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 11. Dezember 2014
Gerade aus dem Kino gekommen,
von daher selbstverständlich noch rückwirkend beeinflusst.

Gesetzt den Fall, es gäbe den "Herr der Ringe" nicht und wir hätten es mit den ersten drei Verfilmungen Mittelerdes zu tun, würde man das Finale ohne groß zu Murren, schlicht als visuell gelungenes Popcornkino bezeichnen dürfen.
Vielleicht ein bisschen zu bunt, vielleicht ein bisschen zu viel CGI und vielleicht ein wenig sinnloses Handlungseinerlei aber trotzdem schön anzusehen, mit toller Musik untermalt und starken wenn auch bisweilen relativ unauffällig auftretenden Schauspielern. Man würde rückwirkend gar nicht auf die idee kommen, sich den Kopf zu zerbrechen und zu versuchen, Ihn auf ein Podest zu schustern. Kopf aus, Staunen und wieder raus.

Problematisch wird die Betrachtung, bezieht man die Herr der Ringe Trilogie und den Fakt, jeweils den selben Regisseur auf dem Stuhl gehabt zu haben, mit ein.
Die filigrane Überwerfung des Zuschauers mit starken Emotionen, enstanden aus einer Symbisose von Bild, Musik und fesselnder Handlung im HdR, geht gerade diesem 3. Teil fast völlig ab. Alles wirkt zusammengepappt, nicht wie aus einem Guss und hinterlässt ein Gefühl von relativer Bedeutungslosigkeit.
spoiler: Die unfassbar schnelle Tötung Smaugs, die überflüssige Figur des Aldfrids, Thranduils Kleinkrieg aufgrund persönlicher Schmuckstücke?!, wissend dass Thorin unter einem Bann steht und nicht zuletzt die hier völlig absurd wirkende Schlacht als solche, führten dazu, dass ich nie wirklich gefesselt im Stuhl saß.

Mir persönlich ist es beim Finale der Schlacht zeitweilig so ergangen (sehr zu meinem eigenen Erstaunen), dass ich zum Ende hin bald mehr mit spoiler: Azog und Bolg
gefiebert habe als mit den vermeintlichen Hauptfiguren.

Auch die groß besprochene Überleitung zum Herr der Ringe ist in meinen Augen nicht wirklich gelungen.
Faktisch nur ein winziger Vermerk zu einer späteren Hauptfigur (täusche ich mich, oder hat hier jemand seine Hausaufgaben zwecks der Zeitunterschiede nicht gemacht?), hätte man z.B. aus den flüchtenden Orks und der zunnehmenden Bedetung Mordors einen wirklich schönen und intensiven Schluss basteln können.

Des Hobbits 3. Teil ist durchaus ein schöner Film und lohnt den Besuch im Kino allemal.
Leider hatte ich heute nicht ein einziges Mal wirklich Gänsehaut, während ich beim letzten Sichten "der Gefährten" vor ein paar Tagen, wie eh und je, heulend vor Freude auf dem Sofa vor mich hin seufzte.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 11. Dezember 2014
Leider der schlechteste Film der beiden Reihen. Kaum Story (lässt sich in drei Sätzen erzählen), viele unnötige und in die länge gezogene Szenen und weder die Schlacht noch die traurigeren Szenen konnten mich mitreißen. Manche Szenen waren zudem unfreiwillig komisch und überzogen. Zudem nervt das CGI des öfteren. Hätte mir für die ganze Reihe die Optik von HDR gewünscht.
Dass erste mal, dass ich bei der Hobbit oder HDR-Reihe auf die Uhr geschaut habe und froh war, dass er endlich vorbei ist.

Habe es trotzdem nicht bereut, den Film im Kino angeschaut zu haben, da es für mich als Abschluss dazu gehört.

3 von 5 Sterne
Max H.
Max H.

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3,5
Veröffentlicht am 11. Dezember 2014
Erst schickte er seinen kleinen Hobbit auf eine "Unerwartete Reise", ließ ihn anschließend durch "Smaugs Einöde" maschieren und nun im letzten Aufgebot von Mittelerde's Kräften in die "Schlacht der 5 Heere" ziehen: Peter Jackson hat's erneut versucht. Was dabei herumgekommen ist? Nun ja. Man darf formulieren, dass Jackson echt Eier in der Hose hat, denn seine wohlbehütete "Ringe" – Fangemeinde ist mit seinen neuen Verfilmungen wohl erwartungstechnisch gesprengt worden. Und nein, auch "Die Schlacht der 5 Heere" ist nicht wie sein vorheriger Abschluss "Die Rückkehr des Königs".
Jackson inszeniert hier großaufgelegt Krieg. Nicht mehr, aber glücklicherweise auch nicht weniger.
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Die Substanz, ja die wichtige Substanz. Die ist in dem letzten "Hobbit" – Teil erwartbar nicht mehr da. Denn um das in den Dimensionen des Buches zu erklären, "Die Schlacht der 5 Heerscharen" war in der literarischen Vorlage EIN abgehandeltes Kapitel, auch wenn bedeutsam erkärt wurde, dass sie eine der größten Schlachten Mittelerdes war.
Und da tut man sich dann auch als Zuschauer schwer. Das Flair seiner vorherigen Filme ist verloren gegangen, der Reisecharakter als wichtigstes Erkennungsmerkmal mittelerdischer Erzählungen ist abhanden gekommen, dass Treffen irrwitziger neuer Menschen und Kreaturen ist passe, die abenteuerliche und leichtfüßige Action weicht im letzten Teil der dramatischen Ernsthaftigkeit eines Krieges.
Diesbezüglich ist "Die Schlacht der 5 Heere" eher an einem monumentalen Schlachtengemälde von Ridley Scott angelehnt als an die vorherigen Mittelerde – Filme.
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Ein Problem: Das Ende des Drachen. Es dürfte, und so unsubtil sah es auch im Trailer aus, kein Spoiler mehr sein, dass Drache Smaug ein recht schnelles Ende nimmt. Für Triologie - Fans ist das sicherlich kein Problem, allen Anderen dürfte die visuell dennoch atemberaubende Sequenz eines Fischers gegen ein feuerspeiendes Ungetüm monströser Größe Anknüpfungsprobleme bescheren. Die Zuspitzung auf den Kampf gegen den unschlagbar erscheinenden Drachen findet im Anfang des dritten Teils einen von der Intensität eher "gebrochenen" Showdown und ist der Präsenz und dem makelosen Design Smaugs einfach nicht würdig. Und was dann folgt, ist eigentlich auch schon die Schlacht.
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Die "Hobbit" – Filme stiegen in ihrem unterhaltsamen Charakter stets mit dem Auftreten des Hobbits Bilbo Beutlin alias Martin Freemann. Ob als unsicherer Hobbit, der die "AGBs" seiner Reise liest oder mutiger Dieb der vor der imposanten Größe des Drachen Smaugs dessen Umfang abschätzt, Freemann ist der gelungene und amüsante Dreh- und Angelpunkt der Triologie, der wie im Buch zum Taktiker und Vermittler des Films wird. Mit ihm gelingt auch in weiten Teilen die Charakterzeichnung seiner Weggefährten. Nach der Rückeroberung des Erebors müssen diese nämlich eine krankhafte Veränderung Thorins (Richard Armitage) miterleben. Armitage ringt merklich mit sich und seine Präsenz hat dem Hobbit – Projekt schon das ein oder andere Mal merklich gutgetan. Der Fluch des Drachengoldes, der mal als offensichtliche wie auch subtile Andeutung die gesamte Plotlinie durchzog, wird hier gut weitergetrickt. Nur fällt Thorin's Sinneswandel von der Gesamtlaufzeit schlussendlich zu beliebig aus. Jackson kaschiert, so häufig wie ein keinem anderen Film zuvor, wieder einige strukturelle Plotelemente mit visuellem Einfallsreichtum und auch hier lässt er Thorin mit der Stimme von Cumberbatch's Smaug sehr wirkungsvoll transzendieren. Dennoch bleibt es beim psychologischen Umbruch Thorin's bei einem ungenauen audiovisuellen Reiz und eben jener tritt anschließend als vom Sonnenlicht umspielter Heroe äußerst zweifelhaft und etwas zu unkritisch in Erscheinung. Auf anderer Seite sollte noch die Charisma – Bombe Luke Evans als Bard erwähnt werden, der sich als etwas sehr genretypischer Sympathieträger mit seiner Mimik trotzdem als Idealbesetzung und dem zwischenzeitlichen Charakterdrama um Thorin, Thrandruil und den Menschen als Erdung erweist.
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Wie bereits erwähnt, "steht" vieles in "Die Schlacht der 5 Heere". Aber wenn der Hobbit schon vorlagentechnisch passen muss, kann man wenigstens die anderen Schachfiguren verteilen. Jackson knüpft gelungen an den im Buch nur in Nebensätzen angelehnten Handlungsbogen um den Kampf der Zauberer gegen den Hexenmeister (hier Necromanten oder auch Sauron) von Dol Goldur an. Natürlich ist hier vieles Fan – Service, wenn bekannte Gesichter wie Elrond, Galadriel und Saruman auch endlich mal zu waghalsigen Kampfszenen aufgefordert werden, aber genau DAS will man ja auch mal sehen. Ähnlich wie bei "Star Wars" ereilt diesem Prequel zwar technisch raffiniertere Kampfsequenzen als seinen Nachfolgern, aber die Kill - Moves gegen die "9" als Saurons hologrammartige Untergebene wollte man eben auch so schon immer mal erleben, spoiler: ehe Sauron dann schlussendlich vor einer furienhaften Galadriel in den Osten fliehen muss und Jackson die Szene mit Saruman's "Leave Sauron to me!" mit einem Wahnsinnsbrüller beendet.
Eine der sehr gelungenen Anspielungen auf seine Ring – Triologie.
Fernab davon entsteht völlig eigenständig ein weiterer Bogen nach Gundabad, zudem sich Legolas und Tauriel, die erneut zu gewöhnungsbedürftigen Liebeleien genötigt wird, entscheiden. Die Festung vom ehemaligen Hexenkönig von Angmar zu sehen, die auch sonst in der Mittelerde – Literatur einen mythischen Charakter genießt, ist ein wahrer Augenöffner. Die Spannug steigt diesbezüglich sehr, aber die Szene verpufft sinngemäß so ziemlich in der Leere, die Bedeutung dieser nordischen Unternehmung wiegt nicht sonderlich schwer und kann sich somit dem Verdacht der Zeitschinderei nicht völlig entziehen.
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Als großes Markenzeichen der "Schlacht der 5 Heere" gilt die Inszenierung von Kampfszenen auf den Punkt. Sicherlich bei der Parteienverteilung fällt auf, dass die im Buch als 5. Partei eingeteilten Wargs eher als Reittiere der Orcs fungieren und so gerät die Zuteilung wie eben das Kampfgeschehen etwas ducheinander. Führt so'n Krieg auch schonmal mit sich. Was aber bereits zuvor gilt, gilt vor allem für das Finale: Die ausgefallenen Kampfsequenzen bestechen durchgehend in ihrer Individualität. Elbe Legolas begeistert mit artistischen wie eleganten Kunststücken, Richard Armitage erhält durch seine Coolness einen Extrabonus durch die Lichtregie und Zwerge wie Elben dürfen sich hier sowohl mit ihren unterschiedlichen Kampftechniken wie schrägen Reittieren profilieren, so macht Mittelerde Spaß.
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Fazit: Es ist vollbracht! Trotz eines unzweifelhaft schlechteren und inhaltlich etwas sehr gestreckten Films als dessen Vor- und Vorvorgängern gehört auch "Die Schlacht der 5 Heere" mit seinen magischen Dynamiken und umwerfenden Schlachtenpanoramen zu den besseren Adaptionen von marktflutender Fantasy – Ware. Die beschleichende Wehmut über den Abschied aus Mittelerde für vorraussichtlich sehr lange Zeit bekommt man also doch nicht so leicht weg.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 10. Dezember 2014
Vorweg ich bin kein Freund des langen Wartens, weswegen ich mir in den vergangenen Jahren nicht die beiden ersten Teile oder jegliche Trailer des Hobbits angeschaut habe um stattdessen das Gesamtwerk an einem Stück zu betrachten. Die Hobbit-Nacht habe ich mir gestern in Frankreich in VO angeschaut. Meine Kritik richtet sich daher auch vielmehr an das Gesamtwerk, als speziell auf den dritten Teil. Hier also meine Eindrücke dazu:
Ohne im Detail auf die Handlung eingehen zu wollen, überwiegt für mich der Eindruck der kommerziellen Ausschlachtung eines Kinderbuches, welches hierfür künstlich auf 3 Überlänge-Filme aufgebläht wurde. Es gibt einige gelungene Aspekte, so etwa die Geschichte wie Thorin Eichenschild zu seinem Namen kam und die Zwerge ihre Heimat verloren. Auch Smaug empfand ich als recht passend dargestellt. Die Darstellung der Zwerge kommt hingegen deutlich zu kurz. Der Hobbit-Trilogie fehlt es daher v.a. an Identität. Es war klar dass man viele Elemente und die Stimmung des HdR wieder aufgreifen wollte. Doch gerade die Musik und Landschaftsdarstellungen, so schön sie auch sind, machen den ersten Teil zu einer Art Kopie der "Gefährten" aus dem HdR.
Teil 2, und mehr noch Teil 3, beinhalten hingegen einen dermaßen hohen Anteil an dazuerfundener Handlung, dass man meinen könnte, man habe die Hälfte vom Buch nicht gelesen (was bei mir wohl mehr als 15 Jahre her ist). Insgesamt ist Teil 3 der handlungsschwächste Film, beinhaltet er doch im Grunde nur Schlachten. Um dennoch etwas Substanz aufzuweisen und den Film etwas zu schönen, hat man eifrig dazugedichtet, etwa die Dramaturgie einer Liebesgeschichte, einen korrupten Stadtmeistergehilfen der stark an Grima Wurmzunge erinnert und zwei Kampfduelle.
Der rote Faden der drei Teile ist jedoch der Versuch den Zuschauer rückwirkend auf die Geschehnisse im HdR vorzubreiten. Dementsprechend wendet sich am Ende der Fokus auch schnell von den Zwergen und Menschen vom See ab.
Aus meiner Sicht ist die Umsetzung daher trotz des hohen technischen Aufwands, der schönen Bilder und Musik, misslungen. Zwei Filme hätten, denke ich, bei weitem ausgereicht. Dann braucht der Film auch keine Liebesgeschichte.

Misfallen: Tauriel, Santa Radagast, Zwerge
Am besten gefallen: Smaug, Thorin, Dain
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 8. Dezember 2014
Also ich bin P. Jackson nur dankbar.. So unglaublich dankbar, das er uns solche nicht vergleichbaren Filme geschenkt hat, uns Bilder, Stimmen, Gesichter, Sprachen, Laute, Gestalten, Landschaften, abgrundtiefe Böses, ekelhaftes, wunderschönes, epische Höhlen, epische Berge, epische Schlachten und epische Liebe und Freundschaften geschenkt hat. Ebenso hat er uns gezeigt, das man anders wie bei Stanley Kubricks' Filmen die Langatmigkeit genießen kann und sogar nicht genug davon bekommen kann. Wir werden das erste mal in der Geschichte des Films in eine fremde Welt eingeführt, die "..." zu bieten hat, wie wir es in dieser Form noch nie sahen. Eindrücke, Geschehnisse, Figuren, sprachliche schauspielerische künstlerische Umsetzung...das wird es so nie wieder geben.

HdR 1;man wurde da noch gehetzt. Das Buch würde zerissen werden, blablabla. Immer wieder das Gleiche:
Das Buch ist viel besser als der Film! oder Das kam ja alles gar nich vor/Der hat ja voll viel weg gelassen!

Ja genau, ein Film ist kein Buch. Es ist etwas Eigenständiges mit grosser künstlerischer Freiheit.
Und wenn ein P.J. auch noch soviel Talent und Geld bekommt um uns in eine eigene Welt zu führen oder ich diese Welt nun mit seinen Augen sehen kann weil mir seine Welt nun doch besser gefällt wie die meiner eigenen Vorstellungskraft als ich damals das Buch las. Dann soll dies eben genau so sein.

Ich bedauere in jedem Fall das es keine weiteren Geschichte Geschichten aus Mittelerde geben wird.
Obwohl Tolkien doch aus weit weit vergangenerer Zeit Geschichten verfasst hat, sogar über die Entstehung Mittelerdes.

Das Ende des 3. Hobbits ist das Ende einer Ära...

PS. Eine Sache stört mich doch. Und das vermag sogar der Grund sein, dass mir mittlerweile glaube ich die Hobbitfilme besser gefallen als die HdR-Filme. Nein so kann man es nicht sagen. Im Moment schau ich sie einfach lieber.
Der homosexuell angehauchte Frodo der mit seinen liebevollen Kulleräugchen immer so verständnisvoll treudoof "Sam" sagte. Da kann ich mittlerweile nur noch kotzen...
Luke-Corvin H
Luke-Corvin H

405 Follower 474 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 18. Februar 2015
Fazit: Nach dem etwas, schwachen, ersten Teil und ein, guten, 2 Teil ist Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere eine Ehe würdige Abschluss für die Trilogie.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 3. Juli 2016
Ich hätte vorher nie gedacht, dass die Hobbitfilme doch so hinter meinen Erwartungen zurück bleiben. Aber mit "Die Schlacht der fünf Heere" erreicht Peter Jackson seinen Tiefpunkt im Herr der Ringe Universum. Ich war bereits vom ersten Teil sehr stark enttäuscht, konnte aber dem zweiten Teil wieder mehr abgewinnen. Dennoch dieser hier ist der mit Abstand schwächste. Der Beginn des Filmes hätte man locker nach an "Smaugs Einöde" anhängen lassen. Den hier wirkt das kapitel unglaubwürdig schnell abgekaut. Die Szene fesselt kaum noch, war aber dennoch der Höhepunkt des Filmes. Den alles was folgt ist noch schlechter. Die Schlacht wirkt auf Grund eines Überschusses an CGI einfach überladen und furchtbar künstlich. Man könne meinen der "technische Fortschritt" ist ein schritt zurück in der Filmkunst, den so wird dem ganzen die Magie gestohlen, die im Herrn der Ringe noch vorhanden war. Mal ganz abgesehen davon, dass vieles einfach to-mutch ist für diese Filmreihe (z.B. die Legolas ohne Schwerkraft Szene). Kaum zu glauben was uns Jackson hier abliefert. Die ganze Schlacht hat weder Spannung, noch Glaubwürdigkeit, geschweige den die Emotionalität einer Schlacht von Minas Tirith beispielsweise. Die wenigen Emotionen des Filmes wirken nur gespielt und aufgezwungen, aber anders als bei "Die Gefährten", "Die zwei Türme" oder "Die Rückkehr des Königs" sitze ich nicht mit Tränen im Kinosessel. Gleiches gilt für die Charaktere. Waren in "Der Herr der Ringe" noch unzählige coole Charaktere vorhanden, sind sie hier einfach nur schlampig gezeichnet. Keiner der Zwerge ist gut umgesetzt, am ersten noch Balin. Allgemein sind die Zwerge einfach unsympatisch und furchtbar dumm. Thorins Entwicklung zum Mad-King ist furchbar erzählt und weiß gar nicht zu überzeugen. Gandalf erscheint viel zu wenig und ich kann ihm auch nichts mehr abgewinnen von dem ,was ihn vorher ausgemacht hat. Bart geht noch durch, am spannendsten finde ich persönlich Thranduil, als das eher etwas ungewohnte Bild eines Elben. Legolas scheint noch immer einen unsympatischen Zwilling zu haben, der es in den Film geschafft hat. Aber diese Figur hat auch einfach nicht die colles des "Original Legolas" aus Herr der Ringe. Von tauril und ihrer komischen Liebesgeschichte mal zu schweigen. Am schlimmsten ist jedoch Jar Jar Bin... Pardon Alfrid. Der einfach nur eine Figur zum Kotzen ist. Diese Figur finde ich sogar noch schlimmer als Jar Jar. Und Martin Freeman ist zwar als Bilbo gut, aber nicht wirklich der Star in "DER Hobbit". Ebenso schlecht ist tatsächlich die Musik. Gab es in den ersten beiden Teilen wenigstens noch ein paar Stücke, die begeistern konnten ist dieser hier schlichte Massenware, die eines Mittelerde Filmes unwürdig ist. Shore hat wohl erkannt, dass der Film nichts her gibt.
Kurz: Ein sehr sehr enttäuschender Film.Mich hätte interessiert ob Del Toro mit seinen Stil (echte Masken, Drehorte) hier hätte mehr rausholen können. Sicherlich !
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