Restrisiko
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Maddin
Maddin

232 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 5. Mai 2025
Restrisiko, ein fesselnder Fernsehthriller unter der Regie von Urs Egger, vereint Krimi und Politdrama zu einem hochaktuellen Mix. In einer Laufzeit von 93 Minuten entfaltet sich ein spannendes Szenario rund um einen Zwischenfall in einem deutschen Atomkraftwerk – und die Konsequenzen, die weit über technische Fehler hinausgehen.

Inhalt: Als es in einem norddeutschen Atomkraftwerk zu einem folgenschweren Störfall kommt, gerät die Leiterin des Werks (Ulrike Folkerts) unter massiven Druck. Während sie versucht, den Vorfall aufzuklären und Schlimmeres zu verhindern, machen politische Ränkespiele und wirtschaftliche Interessen eine ehrliche Aufarbeitung nahezu unmöglich. Unterstützung erhält sie nur von einer beharrlichen Journalistin (Antje Otterson), die tiefer in die Verflechtungen zwischen Konzern und Politik eintaucht. Doch je näher sie der Wahrheit kommen, desto größer wird die persönliche Gefahr.

Das Drehbuch von Sarah Schnier überzeugt mit einem realistischen und gut recherchierten Plot, der ein beklemmendes Bild vom Spannungsfeld zwischen Wirtschaft, Politik und öffentlicher Sicherheit zeichnet. Dabei steht weniger die Action als vielmehr das psychologische und gesellschaftliche Drama im Vordergrund.

Ulrike Folkerts glänzt in ihrer Rolle als engagierte und zunehmend isolierte Kraftwerksleiterin, die zwischen Loyalität, Verantwortung und wachsender Bedrohung zerrieben wird. Thomas Sarbacher liefert als skrupelloser Konzernvertreter ein glaubwürdiges Gegenstück, während Antje Otterson als kritische Journalistin für die moralische Stimme im System steht.

Visuell bleibt der Film funktional und bodenständig, typisch für deutsche Fernsehproduktionen dieser Zeit, doch genau das trägt zur Authentizität bei. Die Spannung baut sich stetig auf, das Finale bleibt lange im Gedächtnis – gerade weil es so realistisch wirkt.

Fazit: Ein intelligenter, spannender Thriller, der ohne Effekthascherei auskommt und dafür mit kluger Gesellschaftskritik und starken Darstellern punktet. Restrisiko zeigt, dass Fernsehen politisch brisant und zugleich unterhaltsam sein kann.
yu no
yu no

11 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 14. März 2025
Ein guter und solider Film Made in Germany.

Vor einigen Jahren war er bekannter und relevante
(Nach dem Atomunfall in Japan)
Aber jetzt wo es in Deutschland keine Atomkraftwerke mehr gibt....ist es nur eine interessante "was wäre wen" Frage
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