Rushmore
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Cursha
Cursha

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4,0
Veröffentlicht am 28. Dezember 2022
Es fehlen noch gewisse Stücke der Formel, die man sonst von Andersen kennt, aber sein Stil ist schon klar zu erkennen. Zudem ein paar seiner Bekannten Gesichter und eine Handlung, die Banane ist. Ein echter Spaß und für Wes Andersen Fans bestens geeignet.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 1. Juli 2017
An sich recht konventionelle Story, die aber dank des klar ersichtlichen Konzepts von Wes Anderson und den liebenswerten Charakteren an Stimmung erhält.
Zach Braff
Zach Braff

339 Follower 358 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 10. Mai 2013
Einer der ganz frühen Filme von Wes Anderson mit einem sehr jungen Jason Schwartzman, der seine Sache einfach klasse macht. Kuriose Charaktere, witzige Dialoge und eine unmögliche Liebesgeschichte machen "Rushmore" zu einem typischen "Anderson". Absolut empfehlenswerter Film.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 357 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 4. Januar 2025
„I saved Latin. What did you ever do?“

1998 war Wes Anderson noch ein junger, unbekannter Regisseur in Hollywood. Nach seinem Regie-Debüt „Durchgeknallt“ drehte er einen teils autobiografischen Film mit dem Namen „Rushmore“. Das Drehbuch hierzu schrieb er mit Owen Wilson, bereits Jahre vor „Durchgeknallt“. Der autobiografische Teil bezieht sich sowohl auf Anderson als auch Wilson. Beide präsentieren sich hier in der Hauptfigur des Max Fischer, der (wie so viele andere Figuren in Anderson-Filmen) exzentrische Züge aufweist.
Auch wenn „Rushmore“ nicht mein Lieblingsfilm von ihm ist, so zeigt er doch eine herzerwärmende, charmante und auch ehrliche Seite des jugendlichen High-School-Lebens. Zudem festigte der Film nicht nur Andersons Stil, sondern auch einige der Schauspieler hier. Bill Murray etwa konnte hierdurch zeigen, was für ein fantastischer Charakterdarsteller er ist, während Jason Schwartzman seine Schauspielkarriere starten konnte.

Max Fischer ist 15 und besucht die Privatschule „Rushmore“, die für ihn alles ist. Er ist der Leiter unzähliger Clubs, setzt sich in allen Bereichen für die Schule ein und leitet erfolgreich eine Theatergruppe. Leider sind seine Noten alles andere als gut und Max muss sich ranhalten und lernen, wenn er nicht durchfallen will. Denn das würde das Ende von „Rushmore“ bedeuten. Doch ans Lernen ist nicht zu denken, als er die Bekanntschaft der sympathischen Lehrerin Rosemary Cross macht…

Wer Wes Anderson kennt, wird sofort seine filmische Handschrift erkennen. Gewohnt überzogen und skurril wird die charmante Geschichte eines Außenseiters gezeigt und präsentiert. Besonders Fischers Theaterstücke sind richtige Highlights im Film. „Rushmore“ ist in erster Linie äußerst witzig, vor allem in den subtilen Momenten. Auch hier erkennt man Anderson und seinen markanten Stil. Gleichzeitig zeigt er aber auch eine ehrliche Seite eines Außenseiters. Max ist irgendwie seltsam und besonders sein Drang zum Lügen erschwert sein Leben ungemein. Doch er ist ein unfassbar motivierter Mensch, der auch andere anstecken kann. Man könnte sogar von einem gewissen Grad an Autismus sprechen, doch Anderson behandelt seine Figur sehr respektvoll und mit Charme. Der typische Hollywood-Kitsch ist hier nirgends zu finden und das liebe ich. Weiterhin schafft es „Rushmore“ trotz seiner recht komplizierten Themen (zum Beispiel die Liebe zu einer viel älteren Frau) einen extrem positiven Charme zu versprühen. Der Film wirkt wie ein liebenswerter Mikrokosmos, den man nicht verlassen möchte, ein modernes Märchen.

Der Cast ist sehr stark: Jason Schwartzman ist ein sympathischer Protagonist und Bill Murray ist eh fantastisch. Ich liebe ihn in eigentlich allem, was er macht, aber seine dramatischeren Rollen gefallen mir am meisten. Olivia Williams überzeugt ebenso und Owen Wilsons Bruder (Luke Wilson) hat auch eine kleine Rolle.

Dass ein Anderson-Film optisch immer heraussticht, dürfte klar sein. „Rushmore“ zeigt sehr gut, wo Anderson seine Anfänge hatte. Und obwohl der Film nicht so durch stilisiert ist, wie etwa „Grand Budapest Hotel“, so erkennt man doch klar seine feine und ausgeprägte Bildkomposition. Andersons Stammkameramann Robert D. Yeoman war auch hier wieder am Werk und leistet beeindruckende Arbeit.

Der Soundtrack überzeugt vor allem durch die passende Songauswahl, während der Score von Mark Mothersbaugh dezent, aber schön im Hintergrund klingt.

Fazit: „Rushmore“ ist ein sehr liebevoller und besonderer Film aus der frühen Zeit von Wes Anderson. Freunde seines exzentrisch, subtilen Humors werden hier sicherlich auf ihre Kosten kommen und eine charmante „Coming-Of Age“-Geschichte erleben.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 26. August 2017
Das Regiedebüt von Wes Anderson – und wenn man die sonstigen Werke dieses Mannes betrachtet muß man geradezu sagen: dies ist lediglich Wes Anderson light. Ich sag es immer wieder: kein Mensch kann Filme so machen wie er, mit ihrer vollkommen eigentümlichen Kombination aus Musik und Atmosphäre und den gesprochenen Worten – und der Story. Die Geschichte eines Strebers der sich mit einem anderen Lehrer um eine Frau kloppt und dabei eine unmögliche Schulkarriere zu basteln sucht hat es so vorher nie gegeben, ist aber nur ein Prolog zu den abgedrehten Welten die Anderson danach erschuf. Wohl aber sieht man hier diverse Darsteller, vor allem Jason Schwarzman und Bill Murray, die ihn auf den den späteren Reisen bgeleiteten. Beide erhielten damals sehr viel lob für diesen Film – und nicht zu unrecht. Trotzdem ist des keine leichte Sache hier „Einstieg“ zu finden …

Fazit: Die absurde Welt eines Superstrebers aus noch nie genutzer Perspektive!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 15. Mai 2012
Rushmore ist Wes Andersons zweiter Film und gleichzeitig mein letzter (bisher) von ihm, da ich nun alle von diesem zugegebenermaßen genialen Regisseur gesehen habe.
Wie so oft bei Anderson Filmen fällt einem der Einstieg in dieser Komödie nicht ganz so leicht wie bei anderen Filmen dieses Genres. Doch wenn man einmal drin ist, lässt er einen nicht mehr los und man merkt, dass es sich hierbei nicht um eine stinknormale Komödie handelt. Eben ein Wes Anderson, alles als alles andere, ein Genre für sich. Genauso verhält es sich mit seinen Filmen. Keine Mainstreamsachen die jedem gefallen und alle zufriedenstellen, entweder man liebt diese Filme oder nicht.
"Rushmore" macht da keine Ausnahme. Nach den ersten Minuten offenbart sich einmal wieder das handwerkliche Geschick eines Anderson im Zusammenspiel mit dem genialen Drehbuch von ihm selbst und seinem Freund, der für mich leider oft unterschätzte Owen Wilson (man denke an sein Spiel in "Darjeeling Limited", der absolute Hammer!). Die Bilder, die hier auf die Leinwand gebracht werden sind großartig und an sich schon tragisch und komisch zugleich. Dazu trägt aber auch das abwechslungsreiche Drehbuch bei, das einen gelegentlich ziemlich hin und her wirft.
Doch abgesehen davon, sind es die Schauspieler, die diesen Film noch mehr mit Leben füllen.
Jason Schwartzmann's Max Fischer ist eine Figur, der man so eine Art Hassliebe entgegenbringt, doch aber teilweise verständlich handelt und dann wieder extrem sympatisch wirkt. Hier hat Schwartzmann sich selbst übertroffen und das mit gerade einmal 18 Jahren!
Auch Olivia Wilson bringt eine klasse Leistung, wenn sie zwischen der verträumten Frau und der ehrgeizigen Lehrerin pendelt.
Doch ein weiteres Highlight ist und bleibt: Bill Murray. Seine Rolle kann man mit denen aus "Broken Flowers" und "Lost in Translation" vergleichen, wieder spielt er den vom Leben verlassenen, in der Midlife-Crisis steckenden Typ, der vor Lakonie nur so strotzt. Obwohl in fast nur in eben diesen Rollen erlebt, mimt er sie so genial, dass man ihn fast nirgendwo anders sehen will.
So lebt dieser Film nicht allein durch Schauspieler, oder Dramaturgie, sondern als Gesamtkunstwerk.
Und das ich jetzt gar nichts von der Handlung erzählt habe ist nicht weiter schlimm, denn alle Anderson-Kenner und Schätzer können bedenkenlos zugreifen, er zelebriert hier den Film an sich wieder auf seine ganz eigene, spezielle Weise.
Die, die hier Neuland auf dem Genre des "Anderson" (und auch Wilson^^) Films betreten, finden hier ein gutes Einstiegswerk, um sich mit dem einzigartigen Stil bekannt zu machen.
Also, einfach mal einschalten, Hirn NICHT abschalten, und erst nach dem Abspann ausschalten.
Wenn man dann noch nicht begeistert ist....dann sind diese Filme nichts für einen. Aber wenn doch, warten mit dem Neuen "Moonrise Kingdom" noch 6 weitere und ein Kurzfilm von ihm auf einen, die allesamt, genauso so gut sind wie dieser hier.
Mein Fazit:
Wieder eine geniale Anderson-Wilson Produktion mit Herz in diesen vom Mainstream, Bombast, 3D und Profit regierten Zeiten des Kinos, für alle, die an der wirklich "wahren Filmkunst" interessiert sind.

PS: Allen Anderson-Fans lege ich die Werbefilme von ihm, vor allem mit Brad Pitt ans Herz. Typisch Anderson und ebenso genial wie seine Filme.
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