Neueste Kritiken: Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers - Seite 3
Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers
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Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 29. August 2020
Für mich als ein Fan der originalen Star Wars Filme, war der Gang ins Kino sicherlich mit Skepsis verbunden. Es sind in der Disney Trilogie bis zum Release von Star Wars 9 schlicht viele Entscheidungen getroffen worden, welche für Star Wars Fans nur schwer nachzuvollziehen waren. Dass es keinen einheitlichen Plan für die Trilogie gegeben hat wird nun auch in „der Aufstieg Skywalkers“ deutlich. Figuren treten aus dem nichts auf. Andere, die im Vorgänger eine wichtige Rolle eingenommen haben, sind kaum mehr auf der Leinwand zu sehen. Stattdessen werden neue und für den Zuschauer uninteressante Figuren eingeführt. Star Wars 9 hatte die Aufgabe bekommen eine zusammenhangslose Geschichte beenden zu müssen. Disney entschied sich dies auf eine sichere Art und Weise zu tun. Der Leitsatz war wohl „Nostalgie wins“. Abschließend ist Star Wars 9 ein Finale geworden, dass visuell fantastisch umgesetzt wurde, allerdings ebenso wie seine Vorgänger stellenweise massive Schwächen in der Erzählung aufweist. Ich empfehle den Film allen Zuschauern, die an einem reinen Blockbuster interessiert sind. Diese Zuschauer werden mit diesem Film bestens unterhalten. Fans des Frenchises werden den Film aber wohl mit gemischten Gefühlen verlassen.
Für 2,99€ auf Amazon Video habe ich mir nun doch noch das Finale der Grande Katastrophe aka. Star Wars Sequel -Trilogie zu Gemüte geführt. 2,99€ zu viel, wenn man's genau nimmt, aber was soll's.
Den Film anzuschauen war in etwa so emotional, wie das betrachten einer weißen Wand. Die bisherige Wut über die verhunzten Disney Star Wars Filme ist nun völliger Betäubung gewichen. Keine Spannung, kein Schmunzeln, geschweige denn ein Lachen. Kein Schrecken, keine Freude über den Triumph. Nichts! Nur zweieinhalb Stunden vollkommener Bedeutungslosigkeit.
Bei allem Wirbel um diesen Film muss man festhalten: Es ist nicht alles schlecht. J. J. Abrams hat Blockbuster aller Art normalerweise gut im Griff und ist deshalb für den Trilogieabschluss sicher nicht die schlechteste Wahl. Natürlich hat der nochmalige Wechsel hinter der Kamera zur Folge, dass die drei Filme weder wie aus einem Guss wirken noch sich wirklich großartig voneinander abheben. Mit den launigen Verfolgungsjagden, reichlich Fanservice und der nie wirklich langweiligen Erzählung ist "Der Aufstieg Skywalkers" eine ganz ordentliche Weltraumoper mit opulenten Bildern, die zumindest gut unterhält.
Allerdings zeigt sich hier auch, dass Disney die Chance verpasst hat, "Star Wars" zum nächsten großen Kinofranchise aufzubauen. Serien wie "The Mandalorian" oder auch der Anthologie-Beitrag "Solo: A Star Wars Story" bekamen zum Teil mehr Lob als dieser Film und sein direkter Vorgänger. Man kann es verstehen. Im ersten Teil funktionierte die Hommage an den ersten Film "Eine neue Hoffnung" mit Rey als neuem Luke Skywalker noch gut genug, um alte Fans abzuholen und neue zu gewinnen.
Spätestens jetzt müsste die Handlung aber eine neue Richtung einschlagen, um der neuen Trilogie ein eigenes Profil zu verleihen. Stattdessen wird noch einmal ein alter Bösewicht bemüht, der nach aktuellem Wissensstand längst tot sein müsste. Spoiler: er klont sich. Also darf Imperator Palpatine nochmals die Strippen ziehen, während sich langjährige Fans an den Kopf fassen und alle Neulinge fragen, der zum Geier das eigentlicht sein soll.
Es spricht für sich, dass ausgerechnet der in seiner Loyalität gespaltene Antagonist Kylo Ren die interessanteste Figur des Films ist. Nachdem in den letzten Filmen Han Solo (Harrison Ford) und Luke Skywalker (Mark Hamill) jeweils einen großen Auftritt und gleichzeitig ihren Abgang hatten bekommt Prinzessin Leia aufgrund von Carrie Fishers vorzeitigem Tod nur wenig Gelegenheit, eigene Akzente zu setzen. Vermutlich wirkt das Drehbuch unter anderem deswegen so, als wäre anfangs manche gute Idee drin gewesen, die letzendlich doch nicht umgesetzt wurde. Und gefühlt spielen auch alle anderen Figuren eine Rolle, die es in der Saga so schon einmal gab.
Deshalb wundert es schließlich auch keinen mehr, dass man jetzt auch mit Lichtschwertern Kampfschiffe aufschlitzen und auf Pferden (!) durch den luftleeren Raum reiten kann. Logik folgt in diesem Genre bekanntlich anderen Regeln, aber viele solcher Attraktionen scheinen nur von der grundsätzlichen Ideenlosigkeit der Trilogie abzulenken. Da kann man sogar nachvollziehen, dass sich mancher Fan enttäuscht vom popkulturellem Heiligtum der Siebziger abwendet, weil es mittlerweile auch nur noch auf Nummer sicher produziert wird. Dann unterscheidet diesen Film und den gefühlt hundertsten Teil von "The Fast And The Furious" auch nicht mehr viel.
Der Film ist so grottenschlecht und totlangweilig. Es hat gar nichts mehr mit dem richtigen Star wars zu tun den man aus den 1970ern kennt. Absolut enttäuscht
Was mir bei dem Film, wie schon bei seinen zwei Vorgängern und den beiden Ablegern, leider fehlt ist diese ganz spezielle Star Wars Stimmung, in die ich bei den früheren Filmen immer hineingezogen wurde. Es sind die schon fast magischen Momente, wie z.B. am Anfang von Ep. 2, wo Anakin und Obi Wan zu Padme hochfahren, später beide spüren was in Padme's Schlafzimmer gerade bedrohliches passiert, um dann sofort entschlossen und kompromisslos zu handeln. Den Filmen 7-9 sind - ohne die geniale Regie- und Federführung durch George Lucas - diese Atmosphäre schaffenden Momente schlicht fremd. Sicher, 1a produziert ist Teil 9 schon. Sogar mit klassischer Kameraführung ohne "Verwacklungsorgie" (Blu-ray: leider kein Atmos). Auch die Geschichte geht einigermaßen in Ordnung, doch wo ist z.B. der dramatische Endkampf wie in Ep. 1, 2, 3, oder 6? spoiler: Einmal die Schwerter kreuzen und das war's? Der Film gibt sich zwar Mühe, möglichst viele SW typische Elemente einzubauen, doch wirkt alles irgendwie zusammengewürfelt, aber leider nicht aus einem Guß. Ich kam zu keiner Minute in diese spezielle Star Wars Stimmung und daher ist und bleibt ein Star Wars Film ohne George Lucas für mich eben einfach kein echter. Ausserdem ist mir die billig wirkende und fast schon matte Rüstung von C3PO negativ aufgefallen. War die nicht früher immer hochglänzend wie aus purem Gold??
"Sich der Angst zu stellen, das ist das Schicksal eines Jedi. Dein Schicksal"
J.J. Abrams hetzt in der ersten Hälfte zugegeben schon ein wenig durch seine Handlung. Dieses hohe Tempo kann er im Finale aber glück zum positiven wenden. Zahlreichen emotionale wie ikonische Momenten die Star Wars so zeitlos machen finden im finalen Drittel zu einem schönen ganzem Einklag. Fanservice hin, Fanservice her, Episode 9 entlässt zwar nicht Fehlerfrei, aber doch versöhnlich aus der Skywalkersaga.
Leider war der Abschluss von Star Wars eine Katastrophe. Die erste Hälfte des Filmes war schlecht und bin im Kino sogar fast eingeschlafen.Ich frage mich wie der Imperator zurückkehren konnte und die Charaktere entwicken sich gar nicht weiter außer Kylo Ren der mich in diesem Film beeindruckt hat. Der Endkampf war n Witz, weil Rey den Imperator besiegt, indem sie einfach mit gehobenen Laserschwerten nach vorne geht und so die Blitze vom Imperator zurück zu ihn reflektiert werden und so starb der Imperator.
komplett unwürdig ! für eine filmreihe die mal etwas war! Vorallem die inkompetentevon selbstzweifel zerissene egoistin als hauptfigur - solche charaktere braucht kein mensch - absolut überflüssig - wo sind die helden von früher abgeblieben - was fürn scheiss - unglaubliche zeitverschwndung !