A Million Ways To Die In The West
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2,8
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Max H.
Max H.

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2,0
Veröffentlicht am 21. Juni 2014
Der Kinosommer liegt wieder in den Startlöchern und es wird wieder ein besonderes Prädikat gesucht: Die Saisonkomödie. Oder zumindest die Sommerkomödie. Hollywood lässt sich schließlich auch trotz der WM nicht lumpen und wird den Markt erneut mit einer Filmspanne von „grauenhaft banal“ bis „heiter amüsant“ beschießen und alles daran setzen, den Kunden, pardon, Besuchern das Lächeln hervorzulocken. „Ted“ und „Family Guy“ - Gründer Seth McFarlane ist einer der ersten seiner Zunft und startet mit seiner „A Million Ways to Die in the West“ - Westernparodie in die sonnigen Monate. Dabei gelingt ihm abseits allzu bekannter RomCom – Muster und gefährlich tangierendem Adam Sandler – Furzwitz – Humor recht wenig. Die Anarcho – Allzweckwaffe des amerikanischen Fernsehen wirkt deutlich uninspiriert, das Geld wird für schicke Kostüme und Requisiten wie für höchstwahrscheinlich teure Schauspiel- wie Cameo – Einlagen (Ryan Reynolds, Jamie Foxx) herausgeschleudert, aber substanziell und vor allem humoristisch bleibt dabei wenig hängen.

Das beginnt schon mit dem narzisstisch erscheinenden Mut, selbst die gesamten wichtigen Aufgaben stemmen zu können. Immerhin ist die Beteiligung an Drehbuch, Regie, Produktion sowie schauspielerischem Hauptpart höchst anspruchsvoll, wenngleich sie auch eine gewisse Leidenschaft zu dem Projekt verbindet. Dass die Filmqualität darunter leidet, weisen deutsche Kollegen wie Schweighöfer/Schweiger allerdings ebenso herausragend auf.
McFarlane ist kein Schauspieler und wird als solcher auch nicht den Weg des Ruhms einschlagen. Er weiß ganz klar, wann er zu „Ohhhh“en und „Scheiße“ zu sagen hat, denn offensichtlich bereitet ihm das trotz zahlreicher Wiederholungen enormen Spaß, aber bei diesen Szenen geht jeder Autor ab, es entspricht seiner Natur, dass ihm das Geschriebene in Komödien Lachorgasmen beschert, schließlich hätte er es sonst auch nie so stehen lassen.

Trotzdem ist das nicht das einzige oder gar das Hauptproblem von „A Million Ways“. McFarlane's Art des Humors scheint ein wenig ausgelutscht zu sein, rückläufige Qualität und Quoten seiner Serie „Family Guy“ unterstützen die These da. Wenn McFarlane nicht auf der Höhe ist, haut er das scheinbar einzige universale Mittel amerikanischer Komödien heraus, den notorischen Dauerquassler a la Vorzeigefigur Eddie Murphy (Rezept: Es wird solange in einer unangenehmen/alltäglichen Situation mit seinem Kontrahenten/Kumpel diskutiert, bis etwas lustiges gesagt werden MUSS. Wenn das nicht eintritt, wird weiter geredet. Sollte es doch eintreten, wird auch der vorhandene Witz solange zerredet, bis man ihn schon wieder vergessen hat). Dies alles ist nur dezent witzig bis originell und hätte „A Million Ways“ kein ansprechendes Setting aufzufahren, wäre McFarlane's Komödie wohl schon viel früher baden gegangen.

Denn eins muss man ihm lassen, sein neuster Film wirkt an vielen Stellen als ansprechende Reminiszenz alter Western Klassiker mit eiskalten Duellen zwischen dem bad guy und seinem Helden wider Willen, unverwechselbaren Liebschaften (die absurde Kombination von Hure Silverman und Schwiegermuttersöhnchen Ribisi ist eine der besten Ideen des Films und immer wieder für eine Erwähnung gut) und Verfolgungsjagden auf dem Pferd inklusive dem oft zitierten Auftritt einer Eisenbahn. Das alles wirkt gut ausgeklügelt und doch erinnert „A Million Ways“ dabei oft eher an eine Hommage als wirkliche Parodie der Ereignisse. Klar McFarlane und die von ihm gewählte Schönheit an seiner Seite, Charlize Theron, betonen immer wieder wie „Scheiße“ doch alles sei und debattieren augenzwinkernd, was es noch nicht gibt und was es noch geben sollte, aber das sollten nie Alleinstehungsmerkmale einer guten Parodie sein, McFarlanes eigene „Blue Harvest“ - Family Guy – Triologie hätte da deutlichere Anreize für ein gutes Gelingen geben können.

Was allerdings arger liegt, ist, dass McFarlane nun wohl doch auf die völlig unverständliche aber anscheinend gehypte vulgäre Dröhnung setzt und dabei das von ihm früher auszeichnende Fingerspitzengefühl vermissen lässt. Sicherlich, ein berühmter DeLorean wird wunderbar ins Licht gerückt, aber Schafpenisse und an Durchfall erkrankte Cowboys finden in Abfolge und Wirkung keinen zielsicheren Anklang, wenn dann noch eine leidlich anzusehende Romanze in schönen Westernpanoramen und die wirklichen aber stark dezimierten Todesarten, die sich in der Hauptzahl als angenehm spaßige Szenen erweisen, die der Titel versprochen hat, neben verheizten Darstellern wie Liam Neeson und Neill Patrick Harris ins Bild geraten, ja, dann ist das letzten Endes auf kurz oder lang, einfach zu wenig.

Fazit: Man wagt sich dann doch nicht ganz von einem Desaster zu sprechen, dafür ist viel Leidenschaft zum Western enthalten. Und doch betritt McFarlane die unattraktive Schwelle zum Adam Sandler des Anarcho – Humors. Das Zuschauer und Kritikern, die den Film dann doch größtenteils schlecht bewertet haben, ausbleiben, wird dann sogar einem Mann wie Seth McFarlane, der oft völlig immun auf äußerliche Einflüsse zu sein scheint, einen kleinen aber feinen Dämpfer verpassen. Der verschwinden kann, sollte er sich nach kurzem Sammeln und dem Zurückkehren zu alter Form bei „Ted 2“ wieder auf seine Stärken besinnen.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 13. Juni 2014
Definitiv witzig, man muss NATÜRLICH wissen auf was man sich einlässt wenn man sich einen Seth MacFarlane anguckt! Wer mit Ted oder Family Guy nichts anfangen kann und diesen Humor für unter seiner Würde hält sollte sich den Streifen einfach nicht ansehen, statt hinterher Hasstiraden zu verbreiten.
Bruce Willis
Bruce Willis

10 Follower 42 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 11. Juni 2014
Das ist der SCHLECHTESTE FILM, den ich jemals im Kino gesehen habe!!!!!!!!!!
Sooo langweilig; immer wieder die gleichen Witze...immer wieder die gleichen Witze...immer wieder die gleichen Witze...immer wieder die gleichen Witze...und die ödesten Witze minutenlang aufgebläht!
Meine Güte ist das witzig, wenn jemand minutenlang in einen Hut kackt!??? Mann Mann Mann
Sooo unlustig. Ich bereue es zutiefst in diesen Film gegangen zu sein. Geld UND Zeit ist weg.
Alle anderen Filme, die ich bisher nicht so gut hier bewertet habe, müssen 1-2 Sterne aufgewertet werden, weil dieser Film ist das ALLERLETZTE!
An den filmstart-Kritiker:" Hallo????"
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 11. Juni 2014
ACHTUNG WARNUNG! Der Film ist unverständlicherweise ab 12 Jahren. Wer möchte, dass seine Kinder schon frühzeitig verblöden, sollte sie auf jeden Fall in diesen Film mitnehmen. Ich halte nichts von Drogen, aber ich bin fest davon überzeugt, dass man sich diesen Film nur im Vollrausch geben kann. Dann sind nämlich die Sinne weitestgehend beeinträchtigt und es gibt keine nachhaltigen Symptome einer Geisteskrankheit. Der Film wirkt wie lieblos zusammengewürfelt. Es gibt keine ausgeklügelte Story, die einen mitreißt. Die Gags wirken ebenfalls deplatziert belanglos und stammen mal wieder aus der untersten Schublade: Penis, Vagina und Fäkal-Witze. In der 1. halben Stunde hat der Film mich ziemlich gelangweilt. Und danach wurde es... nicht besser. Ein alter Louis de Funès Film der ebenfalls leichte Kost ist, versprüht 1000 mal mehr Scharm und Humor. Hinzu kommt, das Seth MacFarlane einfach ein schlechter Schauspieler ist. Da hilft es auch nicht, dass der Will-Smith Sprecher ihn synchronisiert. Die hochkarätigen Schauspieler sind leider verpulvert. Ich hatte jedenfalls stark den Verdacht, dass durch sie, die wirklich sehr schwache Story kompensiert werden soll. Seht euch lieber Edge of Tomorrow an. Obwohl dieser Film ein anderes Genre bedient, gibt es hier mehr zu lachen.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 8. Juni 2014
Heute im Kino angeschaut kamen wir heraus und wunderten uns nur, dass man vor so einem Machwerk nicht gewarnt wird, sondern sogar von dazu verführt wird, sich auf masochistische Art und Weise diesen geschmacklosen Tiefststand der Filmkunst selbst anzutun.
Ich könnte natürlich auch fragen, wie unabhängig der Rezensent diese Kritik verfasst hat. Tu ich aber nicht! Oder?
Vollkommen uninspiriert werden im Film Gags aus den untersten Schublade an allen unpassenden Stellen eingefügt. Die Geschichte ist abgedroschen und strotzt nur so vor Klischees. Der Film ist weder Fisch noch Fleisch, sondern im wahrsten Sinne des Wortes ein Griff ins Klo, geschrieben und inszeniert von jemandem, der ernsthafte sexuelle Probleme hat, bzw. in der analen Phase es nicht geschafft hat, den Laufstall zu verlassen. Und dann noch eigentlich gute Schauspieler (bis auf den gänzlich unbegabten Hauptdarsteller), die offensichtlich für Geld alles machen.
Ist dies der mehrheitliche Publikumsgeschmack? Wie sonst ist zu verstehen, dass der Streifen sogar von FILMSTARTS 3,5 Punkte bekommt. Selten habe ich mich von einer Kritik so aufs Glatteis führen lassen.
Bitte nicht falsch verstehen: Hier Tränen zu lachen könnte ich nur nach dem Besuch einer tränengasgeschwängerten Demo oder als Versuchskaninchen für einen neuen Giftchocktail bei einer aktuellen Hinrichtung in den USA.

Und:
Meine beiden zuletzt besuchten Filme waren "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" und "Edge Of Tomorrow", die von mir beide 5 Sterne bekommen. Welch ein Absturz dann mit "A Million Ways To Die In The Cinema" direkt in die Gülle eines spätpubertären Drehbuchschreibers.

Übrigens: Jeder Flamer oder Troll kann sich einen Kommentar sparen oder in sich in den Arsch stecken.
soulface
soulface

12 Follower 67 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 3. Juni 2014
Was soll ich sagen ? Wir haben tränen gelacht, tränen !! Der film macht sowas von guter laune ,das wir uns diesen am freitags nochmals ansehen werden..unbedingt !!!
niman7
niman7

931 Follower 616 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 11. Juni 2014
Im neuen Film von Seth MacFarlane, geht es um den Schaffsfarmer Albert (Seth MacFarlane), der im "Wilden Westen" lebt und eher ein Weichei ist. Nachdem er ein Duell aus dem Weg geht, verlässt ihn seine Freundin Louise (Amanda Seyfried). Eines Tages taucht eine mysteriöse Frau namens Anna (Charlize Theron) auf. Albert freundet sich mit ihr an doch der gefährlichste Verbrecher der Gegend Clinch (Liam Neeson) ist auf dem Weg Richtung Stadt...
Im Film spielen viele große Namen mit Neeson, Theron, Ribisi, Seyfried oder auch Neil Patrick Harris.
Wenn große Namen locken, heißt es nicht immer, der Film wird gut. Dies beweist "A Million Ways to die in the West" auch mehr als eindrucksvoll. Selbst diese können eben kein schlechtes Drehbuch retten.
Wer Familie Guy kennt und TED gesehen hat, weiß auch worauf er sich einlässt. Fäkalhumor, unnötige Gewalt und hirnlose Witze stehen hier im Sekundentakt auf der Tagesordnung. TED mochte ich nicht besonders aber der Trailer hierzu bewegte mich doch zum Kinobesuch. Und das war auch der Fehler! Der Film verballert alle guten Stellen sowie alle guten Witze. Was übrig bleibt, sind niveaulose Witze und paar nette Comeos. Alles andere kann man wirklich in die Tonne treten! Ein Paar nette Einfälle gibt es dennoch. Beispielweise macht es wieder ungeheuer Spaß Giovanni Ribisi zu beobachten. Einfach ein schräger Typ. Ich muss schon lachen wenn er nur im Bild ist. Seine Freundin ist Prostituierte und schläft an einen schlechten Tag mit 10 Männern. Er hat aber noch nicht mit ihr geschlafen weil sie eine Christin ist und kein Geschlechtsverkehr vor der Hochzeit haben möchte. Das sorgt für einige Lacher. Dann kommt aber der Fehler! Aus diesem Gag wird schnell ein Running Gag! Jedes mal wird dann über die Zahl ihrer Freier ausführlich diskutiert. Die Rolle von Albert nervt gewaltig. Er kann einfach nicht aufhören aufzuzählen wie schlimm der Wilde Westen ist und was für ein grauenvolles Leben er da doch hat. Einmal ist es ja witzig aber ständig? Ich stand kurz davor den Saal zu verlassen! Dass Seth MacFarlane auch noch ein richtig schlechter Schauspieler ist, hat er hier eindrucksvoll gezeigt. Theron mit an Bord zu holen war auch ein großer Fehler! Die Schauspielgröße spielt ihn nämlich so was von an die Wand! Man merkt sofort den Unterschied der beiden. Ribisi ist hier ebenfalls soviel besser. Neesom hat leider nicht viel Leinwandzeit aber die nutzt er gewohnt sehr gut und zeigt mal wieder wie böse er sein kann. Harris in Barney Stinson Manier und Seyfried darf mal wieder das ruhige Püppchen spielen.
Der Film zeigt einige wunderschöne sowie malerische Landschaften (ohne jeglichen Grund Minutenlang) und das macht den Film auch nicht besser. Es ist ja keine Doku!
FAZIT: MacFarlane beweist mal wieder, dass er sexuelle Störungen hat! Sein Film ist so was von Vulgär (warum nur ab 12??), naiv, langweilig und es ist eine Schande diesen als Western zu bezeichnen. Selbst wer Ted mochte, wird hier enttäuscht werden. Ribisi rettet mit seiner Dirne den Film! Theron und Neeson tragen einen großen Teil dazu. Vielleicht hätte der Film etwas besser gewirkt wenn ich den Trailer vorher nicht gesehen hätte. Coole Camoes aber dennoch nicht zu empfehlen.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 31. Mai 2014
Nach "Fuck you Thunder!" bekommt setzt es jetzt einen Ausflug in den Wilden Westen. Solide ist das Ergebnis ohne Zweifel.
MastahOne
MastahOne

79 Follower 216 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 31. Mai 2014
Teilweise wirklich richtig witzig. Schade dass die Story so lahm ist. Trotzdem gute Unterhaltung an einem langweiligen Sonntagnachmittag
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 31. Mai 2014
Mehr als zwei Sterne hat der Film echt nicht verdient. Die Western-Atmosphäre ist echt gut und die meisten Schauspieler machen ihre Arbeit ebenfalls super.

Die Sache ist nur, dass wirklich nahezu alle (vor allem alle lustigen) Gags in den zig Trailern zu sehen waren.
Der Film hat eine lahme Story - der Typ wird verlassen und findet eine andere, deren Freund er besiegen muss. Das klingt nicht nur 08/15, das ist es auch.

Die Momente (Es sind nicht allzu viele) mit Neil Patrick Harris sind entweder auch daneben gegangen, oder funktionieren nur in der englischen Version. Genau wie die meisten anderem Szenen, die lustig sein sollten.

Mit dem Namen des Films hat der Inhalt übrigens auch nicht viel zu tun, es werden nur ab und an ein, zwei Todesarten genannt, seltener noch direkt gezeigt. Und das sind dann eigentlich auch schon wieder die aus den Trailern.

Ich bin sehr enttäuscht von dem Film und möchte jedem Nicht-Hardcore-Seth MacFarlane-Fan dringend von dieser drohenden Geldverschwendung abraten.
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