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    Fast & Furious: Hobbs & Shaw
    Durchschnitts-Wertung
    3,9
    443 Wertungen - 20 Kritiken
    Verteilung von 20 Kritiken per note
    2 Kritiken
    1 Kritik
    11 Kritiken
    4 Kritiken
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    Deine Meinung zu Fast & Furious: Hobbs & Shaw ?

    20 User-Kritiken

    Johannes G.
    Johannes G.

    User folgen 70 Follower Lies die 289 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 9. August 2019
    Fast durchweg kurzweilig, skurril-übertriebene Action und zwei Hauptdarsteller, die sich immerzu (größtenteils) lustige bis selbstironische Sprüche um die Ohren hauen: Es hat überraschend viel Spaß gemacht. Wenn man dann noch bereit ist, über Handlungslöcher und die ein ein oder zweimal etwas dick aufgetragene "wenn wir zusammenarbeiten, schaffen wir es"-Moral hinwegzusehen, verlebt man einen vergnüglichen Kinoabend.
    FILMGENUSS
    FILMGENUSS

    User folgen 14 Follower Lies die 326 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 10. September 2019
    ZWEI BÄRENSTARKE TYPEN Nein, sie schenken sich wirklich nichts: Luke Hobbs und Deckard Shaw. Nicht-Kenner der Fast & Furious-Filmreihe werden sich wohl fragen: Moment, wer sind die zwei? Das gleiche habe ich mich auch gefragt. Ich kenne nämlich keinen einzigen der vorangegangenen acht Teile, wobei man bemerken muss, das Fast & Furious: Hobbs & Shaw eigentlich ein Spinoff ist und eher weniger etwas mit dem – falls vorhandenen – roten Faden des Franchise zu tun hat. Wie erwartet sind tatsächlich keine Vorkenntnisse nötig, um Hobbs & Shaw charakterlich auf die Reihe zu bekommen. Das war bei Bud Spencer und Terence Hill genauso wenig der Fall. Biographischen Background gibt es hier allerdings mehr als beim Krokodil und seinem Nilpferd. Aber im Grunde sind die beiden Streithähne, die in Wahrheit aber sowieso wie Pech und Schwefel zusammenhalten (was jetzt keine Überraschung ist) genauso frechzüngige vier Fäuste wie es seinerzeit Spencer und Hill waren. Nur Spencer und Hill fuhren die Italo-Schiene wie keine zweiten. Das war natürlich Prügeltrash vom Feinsten, irre naiv und albern, und nur noch alles, was den Anschein eines Italowestern hat, auch heute noch anschaubar. Der raumfüllende Dwayne „The Rock Johnson“ mit dem unvergleichlichen Stiernacken und Oberarmen so breit wie meine Oberschenkel und der smarte Dressman im dunkelgrauen Rollkragen und Dreitagebart in Gestalt von Jason Statham – die sind da schon globaler unterwegs, so wie ein James Bond oder Ethan Hunt, das Buddy-Prinzip aber sitzt wie bei den Italienern – und sorgt so für eine Menge Schmunzel-Intermezzi zwischen einem Actionszenario, das sich in seinen rasant gefilmten Hochglanz- und Prügel-Stunts als reines, triviales Bubenkino verkauft. Und es verkauft sich gar nicht mal so schlecht. Weiterlesen auf FILMGENUSS unter https://filmgenuss.com/2019/09/10/fast-furious-hobbs-shaw/
    TorMarci
    TorMarci

    User folgen 11 Follower Lies die 128 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 5. August 2019
    Da ich ein großer Fan der Hauptreihe und auch von The Rock bin, wollte ich mir den Film nicht entgehen lassen. Vorne weg kann man sagen, dass man den Film nicht mit der Hauptreihe vergleichen kann, er das aber auch nicht will, mich aber dennoch positiv überrascht hat, dazu aber im Fazit mehr. Story: Secret-Service-Agent Luke Hobbs (Dwayne Johnson) und Ex-Elitesoldat Deckard Shaw (Jason Statham) mussten in der Vergangenheit zwar bereits zusammenarbeiten, taten dies jedoch immer zähneknirschend. So richtig grün sind sich die beiden Muskelprotze nicht und lassen auch keine Gelegenheit aus, um sich gegenseitig zu triezen. Doch die Sicherheit des Planeten hat natürlich Vorrang und als der internationale Terrorist Brixton (Idris Elba) auf der Bildfläche auftaucht, sind Hobbs und Shaw gezwungen, einmal mehr zusammenzuarbeiten. Brixton ist nicht nur hochintelligent, sondern durch genetische und kybernetische Weiterentwicklung eine Art Supersoldat, dem ein einzelner Mann nichts entgegensetzen könnte. Doch im Doppelpack haben Hobbs und Shaw eine Chance – und Deckard ist nicht der einzige aus der Shaw-Familie, der ein Hühnchen mit Brixton zu rupfen hat. Denn auch seine Schwester, die abtrünnige MI6-Agentin Hattie Shaw (Vanessa Kirby), ist hinter dem Terroristen her. Soweit erstmal zur Story. Die Story baut sich gut auf und verfolgt den ganzen Film über einen roten Faden, von welchem er zwar das ein oder andere Mal abweicht, aber das schadet den Film nicht all zu sehr. Direkt von Anfang an legt die Story ein ordentliches Erzähltempo an, was meiner Meinung nach immer gut ist, da so kaum bis gar keinen Längen entstehen.Klar bei so einem Film ist die Story im generellen sehr vorausschaubar und auch hier ist dies der Fall. Zu keinem Zeitpunkt hat man als Zuschauer das Gefühl nicht zu wissen, wie es gleich weiter geht, aber das ist meiner Meinung nach für diesen Film nicht wirklich schlimm, da man weiß, worauf man sich einlässt. Die einzigen Überraschungsmomente,welche es gibt, sind die einzelnen Cameo Auftritte, auf welche ich nicht näher eingehen möchte, um den Überraschungsmoment zu wahren. Dennoch das ich oben geschrieben habe, dass er kaum Längen hat, hätte ich die Story um ein paar Minuten gekürzt, oder mehr Hintergrundszenen für Protagonisten und Antagonisten eingebaut, da sich die Story insbesondere zur Mitte hin in sich selbst ähnelt. Zu oft gibt es ähnliche Abläufe, sodass man als Zuschauer das Gefühl bekommt, die Szene vor ein paar Minuten bereits gesehen zu haben. Schade, hier wäre mehr drin gewesen. Ich habe mich vor dem Film gefragt, ob das Spin - Off von The Fast & Furios irgendwelche Verbindungen , außer die beiden Protagonisten haben wird und tatsächlich ist dem so, nämlich wird auch hier die Familiensache, welche ja in den anderen Filmen extrem in der Vordergrund gestellt wird, behandelt. Beide Protagonisten bekommen ihre ganz eigene Familiengeschichte, welches wirklich gut mit der Hauptstory hantiert und meiner Meinung nach sogar das Beste mit am ganzen Film ist. Insbesondere in den ruhigen Momenten hat er seine stärken und ich hätte gerne noch mehr davon gesehen. Auch die Gagdichte kommt in dem Film nicht zu kurz. Da die anderen Filme eher auf Ernst und dramatisch machen, ist das hier mit den Gags mal eine andere Richtung, welche mir nur teilweise gefällt. Klar musste ich an der ein oder anderen Stelle auch mal laut auflachen, aber zu oft wiederholen sich die Gags, oder gehen um das gleiche Thema, da hätte ich mir gerne noch mehr Abwechslung gewünscht, da es ein schönes, neues Element in der Reihe ist und sich dadurch auch von der Hauptreihe abhebt. Hier stören die Gags, sogar in ein paar Szenen, aber das wiegt nicht all zu schwer, wollte ich aber erwähnt haben. Kommen wir noch zu dem Punkt, vor welchem ich vor fast jedem Action Film Angst habe, nämlich funktioniert der Antagonist. Die Antwort hier ist, teils teils. Er bekommt eine kleine Hintergrundgeschichte, aber das reicht nicht wirklich, um ihn als den super Antagonisten darzustellen, Selbst das Motiv seines Handeln macht mal Sinn für einen Antagonisten, ist aber auch nur zu sehr an der Oberfläche angekratzt, als wirklich tiefgängig. Hier hätte ich mir ein paar Szenen mehr gewünscht, um dort das volle Potential rauszuholen. Dennoch hat man sich mit der Entscheidung hier für die nächsten Filme Türen offen gelassen und man kann als Zuschauer gespannt sein, wie es an der Stelle weitergeht. Das Ende ist meiner Meinung nach gut gelungen. Es ist episch dargestellt und meiner Meinung nach sogar ein wenig zu drüber. Es geht etwas zu lang und auch mit den Effekten hätte man sich zurückhalten sollen, aber dazu im Bereich Action später mehr. In der Erzählweise hätte man mehr auf Realismus setzen sollen, da auch das Handeln mancher Personen in manchen Szenen nicht wirklich Sinn ergibt. Natürlich wird der ein oder andere jetzt sagen, dass bei so einem Film das alles nicht so realistisch sein soll, aber das ist meiner Meinung nach schon etwas zu drüber gewesen, auch wenn ich zugeben muss, dass es der Story nicht all zu sehr schadet. Zusammengefasst kann man sagen, dass es eine ordentliche Story ist, welches aber einiges an Potential liegen gelassen hat. Die zu vielen Gags und die fehlenden Überraschungsmomente machen die Story eher schlechter als wirklich gut. Dennoch macht sie Spaß und lädt zu guter Unterhaltung ein. Note: 3+ Schauspieler: Ich habe mich vor dem Film gefragt, ob The Rock und Jason Statham auch alleine in dem Universum funktionieren und ich muss sagen, besser als ich gedacht hätte. Die beide harmonieren wirklich richtig gut miteinander und sind definitiv mit das Beste am ganzen Film. Insbesondere wenn es darum geht sich gegenseitig fertig zu machen, oder dumm dastehen zu lassen haben sie ihre besten Momente und es macht einfach nur Spaß ihnen dabei zuzuschauen. Leider gehen die anderen neben den beiden unter. Der einzige der wirklich noch ein wenig mithalten kann ist Idris Elba, von dem ich mir sogar noch ein wenig mehr Screentime gewünscht hätte. Die Cameo Auftritte werde ich hier mal nicht verraten, aber freut euch drauf sie sind wirklich gut. Note: 1- Action/Spannung: Ich fange hier mal mit der Spannung an. Die Spannung baut sich den ganzen Film über nie wirklich auf, da es keine Überraschungsmomente, oder einen Weg zu solchen Momenten gibt. Klar sind einzelne Momente spannend, aber nicht die Story bzw. die Handlung. Jetzt ist die Frage, bracuth so ein Film Spannung und da ist meine Antwort ganz klar nein. Man weiß auf was man sich als Zuschauer einlässt und genau das bekommt man auch. Daher ist das mit der Spannung nicht all zu schlimm, ich hätte mir dennoch ein wenig mehr gewünscht. Kommen wir zur Action. Diese sieht 90 % des Films wirklich gut aus. Klar man sieht an der ein oder anderen Stelle das CGi, aber das schadet nicht all zus ehr, außer bei den anderen 10 %. Da hatte ich als Zuschauer das Gefühl dass ihnen da das Geld ausging. Insbesondere zum Ende hin gibt es Szenen, die wirklich mies aussehen und wo man sich nur fragt, was hat man da denn gemacht. Das hat mich an Jumanji erinnert(auch ein The Rock Film), wo die Action den ganzen Film über wirklich gut und plötzlich zum Ende hin komplett schlecht aussieht. Schon merkwürdig. Und ja das schadet dem Film auch dann schon wein wenig, da man hier entweder auf weniger Action hätte setzen sollen, oder sie wertig hätte produzieren müssen. Was aber nochmal einen Extrapunkt bekommt sind die Kämpfe. Das ist das Beste am ganzen Film. Immer wenn es zu Kämpfen kommt sehen die wirklich bombastisch gut aus und es macht einfach nur Spaß ihnen dabei zuzuschauen. Das verweis auch auf das Ende, da hier mit die besten Kampfszenen kommen. Note: 2 Ich bin wirklich positiv überrascht. Ich hätte echt gedacht, dass sie das Spin - Off an die Wand fahren und zu einem Trash Film machen, aber sie haben einen wertigen Actionfilm produziert, welcher mich persönlich wirklich gut unterhalten hat. Klar die Story hat einige Schwächen und auch die Actionszenen sehen zwischendurch wirklich mies aus, aber das positive überwiegt. Die Kämpfe, die Gags und auch die Harmonie zwischen The Rock und Jason Statham macht einfach nur Spaß. Ich würde ihn auch nicht als einen Fast & Furios sehen, auch wenn es tatsächlich so ein, zwei Stellen gibt, die mich an die ersten Fast and Furios Filme erinnert haben. Es ist meiner Meinung nach ein eigenständiger Film, der für sich alleine stehen kann. Bleibt am Ende die Frage, wem ich den Film empfehlen kann. Empfehlen kann ich den Film alle die auch die Hauptreihe geschaut haben, oder die gutes, einfaches Popcorn Kino sehen möchten.
    Kino:
    Anonymer User
    3,0
    Veröffentlicht am 8. August 2019
    Ich bin seit F&F5 Fan dieser Filme weil ich davor nichts damit anfangen konnte, durch den zunehmenden überdrehten Action-Anteil hatte ich dann aber richtig Spaß damit. Das ging auch bis Teil 8 gut aber dieser Ableger wollte mir nicht so richtig gefallen. Statham & Rock machen im Grunde genau das, was ich von ihnen erwartet habe aber das ändert nichts daran, dass der Film ohne merkliche Höhepunkte wie die xte Transformers Action-Orgie einfach so unmotiviert vor sich hinplätschert. Die Reizüberflutung ohne Ende führt dazu, dass ich mich mit fortlaufender Spielzeit immer mehr gelangweilt habe. Es gibt ein einziges unterhaltsames Autorennen, wenn man es so möchte und abseits von 2 attraktiven Damen, von der die Zweite spät und nur teilweise auf der Bildfläche erscheint, gibt es nicht einmal in dieser Hinsicht interessante Schauwerte. Die Gags wollten bei mir zu 95% nicht zünden, lacht jetzt ernsthaft noch jemand über "deine Mutter" Witze?! Fazit: Ganz okay als NoBrainer zum Berieseln lassen aber mehr auch schon nicht. Zumindest für mich im Vergleich zu den letzten Hauptfilmen eine kleine Enttäuschung.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 4271 Follower Lies die 4 451 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 1. August 2019
    Eigentlich hat man es bei diesem Film leicht: man muß sich nur fragen ob man etwas mit der „Fast & The Furious“ Reihe anfangen konnte, ob sie einem lustig und unterhaltsam oder einfach nur unermeßlich doof vorgekommen ist. Daraus leitet sich dann ab was man hier mit dem Film anfängt: der ist die exakte Fortführung und exakt das was der Trailer vorgegeben hat. Die Basis ist ein fast identischer Plot zu „Mission Impossible 2“ durch den eine junge Frau mit einem Virus im Leib durch die Gegend rennt, gejagt von Idris Elba als Supersoldaten und verteidigt von den zwei Dickschädeln Jason Statham und Dwayne Johnson. Die Action geht dabei auf das bekannte Over The Tp und jede Physik ignorierende Level das auch schon die anderen Teile hatten, die Wortduelle machen ebenso einen Spaß und durch die abslut überraschenden Cameos einige Promis kommt nochmal Freude auf. Letztlich also ein Titel an dem man nichts beklagen kann außer dem zum Ende hin offen auftretenden Kalkühl: die Entwicklungen zum Ende hin sowie mehrerer Marvel-mäßige Abspannszenen machen klar daß hier ein Franchise im Franchise gestartet wird und das nicht der Nummer eindeutig die Leichtigkeit. Fazit: Genau der Film den der Trailer verspricht: laut, witzig, gigantisch und strunzdumm!
    Isabelle D.
    Isabelle D.

    User folgen 127 Follower Lies die 335 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 10. August 2019
    "Fast & Furious: Hobbs & Shaw" ist ein rasanter Actionfilm, wie er sich gehört. Es gibt toll choreografierte Prügeleien, die bösen Jungs kriegen ordentlich eins auf die Zwölf (unsere Held*innen allerdings auch), zwischendurch werden flotte Sprüche geklopft und die beiden Alphamännchen kabbeln sich, dass es eine Freude ist. Kurz: spannend und unterhaltsam. Die Story war natürlich völlig hanebüchen und strotzte nur so vor Logiklöchern. Warum ist die Schauspielerin, die Shaws Schwester spielt, 20 Jahre jünger als Jason Statham? In den Rückblenden scheint sie höchstens sieben Jahre jünger zu sein. Das hat mich irritiert. Aber wahrscheinlich wollte man dem Zuschauer keine 40-jährige oder ältere Schauspielerin in einem Actionfilm zumuten, so weit kommt's noch. Für die anderen Logiklöcher, die mich beschäftigt haben, muss ich leider spoilern: ... spoiler: Warum haben sie den Supervirus am Ende nicht einfach zerstört? Da bekommt man zwei Stunden lang ausführlich erklärt, wie gefährlich der ist, dass der die ganze Menschheit auslöschen kann etc. pp. - und dann schließen sie den einfach weg, anstatt ihn zu vernichten? Wie blöd kann man sein? Apropos blöd: Für Superschurken hatten die Pappnasen von Eteon echt keine Ahnung von Biologie und Evolution. Es ist selbstverständlich keine Evolution mehr, wenn irgendwelche eingebildeten Knalltüten sich mit einem Super-High-Tech-Virus einmischen und damit schummeln. Außerdem, wie arrogant, zu glauben, der Virus würde ausgerechnet sie verschonen. Hallo? Es ist ein Super-High-Tech-Virus, der dazu dient, die ganze (!) Menschheit auszulöschen. Das betrifft auch eingebildete Knalltüten. Na ja. Aber ein Actionfilm muss wohl auch nicht logisch sein, wie mir meine männlichen Begleiter dann auch sehr zuvorkommend und geduldig erläuterten. Trotzdem ... wenn die Logiklöcher auffallen, waren sie zu groß. Meine Meinung. Fazit: Macht Spaß und lohnt sich, man darf nur nicht zu viel über die Story nachdenken.
    ToKn
    ToKn

    User folgen 428 Follower Lies die 726 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 18. Januar 2020
    Tja, was soll man sagen..., überdreht, hanebüchene Story, drei Muskelpakete die mit teilweise grauenvollen Dialogen um sich schmeißen, Logiklöcher bis der Arzt kommt..., und so manches mehr. Dem steht gegenüber: fast durchgehend Rambazamba, visuell ordentliches Filmhandwerk, ab und an doch mal ein lustiger Spruch, Eiza Gonzalez, die als Madame M leider nur kurz zu sehen ist... und der eigentliche heimliche Star Vanessa Kirby als Hattie Shaw. Bemerkenswert auch die Kulisse des stillgelegten Kraftwerks Eggborough im Norden Englands. Dachte echt das ist irgend ein Ost-Block-Kernkraft-Ungetüm. Auch Hawaiis wenige Naturaufnahmen hinterlassen Eindruck. Nun kann man auch noch über Idris Elba, Helen Mirren, Ryan Reynolds und Cliff Curtis reden, muss man aber nicht, letztendlich bekommt man bei "Hopps & Shaw" das was auch draufsteht. Mit "Fast and Furious" hat das alles nicht viel zu tun, aber irgendwie musste man die Maschinerie ja ins Laufen bekommen. Aus 200 Mio.$ Budget fast 800 Mio.$ gemacht, ich fand's ein bisschen zu überdreht, trotzdem werde ich mir wohl auch den nächsten... und übernächsten... und überübernächsten Teil ansehen.
    I watch at night
    I watch at night

    User folgen 10 Follower Lies die 180 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 23. Februar 2020
    Warum macht einen Franchise Ableger der Fast and The Furious Filmreihe wenn nicht mal die elementaren Filmfiguren eine tragende Rolle spielen und Stathams Charakter erst mit Teil 7 eine Einführung bekommen hat und auch Dwayne Johnsons Charakter Hobbs mit Teil 5 seinen Einstand feierte. Ach ja, weil man ein Buddy Movie machen wollte und rein actionmäßig haben die beiden in Actionmovies schon in so einigen Filmen mitgewirkt. Es ist aber das geringste Problem das nicht die Figuren die von Anfang dabei waren hier keine Rolle spielen... Eigentlich sind Luke Hobbs (Dwayne Johnson) und Deckard Shaw (Jason Statham) seit den Ereignissen in Fast & Furious 6 und Fast & Furious 7 erbitterte Feinde. Trotz ihrer geteilten Liebe für hochgetunte Autos könnten der Secret Service-Agent und der Ex-Elitesoldate kaum unterschiedlicher sein und würden einander am liebsten gegenseitig den Hals umdrehen. Doch dann erscheint der internationale Terrorist Brixton (Idris Elba) auf der Bildfläche, der seinen Körper genetisch aufgerüstet hat und nun Angst und Schrecken verbreitet. Sogar Shaws fähige Schwester Hattie (Vanessa Kirby), die einst als Agentin für das MI6 gearbeitet hat, kann er übermannen. Hobbs und Shaw müssen nun einsehen, dass es ihnen nicht im Alleingang gelingen wird, Brixton das Handwerk zu legen - also schließen sie sich mit viel Action, trockenem Humor und natürlich zahlreichen Auto-Verfolgungsjagden widerwillig zu Verbündeten zusammen, um die Menschheit zu retten. … viel schwerer wirken da schon die vielen Fremdschämmomente und Dwayne The Rock Johnson blamiert sich nicht nur einmal bis auf die Knochen. Das er kein guter Schauspieler ist geschenkt. Das ist verschmerzbar bei richtiger Inszenierung und den entsprechenden Dialogen in den Mund gelegt kann ein guter und unterhaltsamer Actionfilm dabei heraus kommen. Aber so wie da dargestellt. Ist doof, nicht witzig. Jason Statham kommen ein bisschen besser weg macht es aber The Rock der hier wie ein Riesenbaby wirkt auch fast schon gleich. Guy Pearce der zwar nur einen Kurzauftritt hat passt sich dem Niveau kurzerhand an. Alles wirkt wie in einer schlecht abgekupferten Bud Spencer/Terence Hill Klamotte. Nur da war es witzig. Hier nicht. Der einzige der überzeugt ist Idris Elba ( Brixton) als genetisch modifizierte hochgezüchtete Kampfmaschine. Da wurde gar nicht erst versucht in mit Humor aufzupeppen. Nach dem Hobbs & Shaw keinen noch so billigen Kalauer auslässt so ist die dargebotene Action ansehnlich und so einige male sagenhaft spektakulär. Ich sage nur wie Eteon in Schutt und Asche aufgeht, oder die Einlage von The Rock nach dem er aufgefordert wird mal die Muskeln spielen zu lassen und einen Verfolger vom Motorrad fängt wohlgemerkt er sitzt im Auto und Statham fährt. Den Gegner beim Schlaffitschen packt hochhebt und gegen die nächste Wand donnert. Oder das Finale auf Samoa wo eine Kette von Auto gebildet wird die in einem halsbrecherischen Manöver zusammen gehängt werden damit sie der Brixton´s Kampfhubschrauber nicht hochheben und ins Meer stürzen lassen kann. Also die Action hat es gekonnt. Die Geschichte mit dem Virus könnte gut und gerne auch aus einem Mission Impossible, 3 Engel für Charlie oder aus Solo für Onkel Film stammen. Schlecht ist sie nicht dient aber nur als Aufhänger für Actionszenen. was ja an sich kein Problem in diesem Gerne darstellt. Ein paar witzige Momente sind schon zu finden. Der Wissenschaftler da gibt es einen guten Joke und Lacher und Hobbs Mama auf Samoa. Aber leider nicht die Hauptfiguren. Fazit: Statham (Shaw) & Johnson (Hobbs) überbieten sich beide mit peinlichen Dialogen und Aktionen aber die Action ist ansehnlich eingebettet in einer rudimentären Actionthriller Handlung in dem mal wieder die Welt gerettet werden muss. ANMERKUNG: PS: Auch vor schlechten Dialogschreibern
    Kino:
    Anonymer User
    3,5
    Veröffentlicht am 5. Dezember 2020
    Ist es überhaupt noch möglich, dass sich die 'Fast & Furious'-Franchise noch weiter von ihren eigenen Wurzeln entfernen könnte? Mit 'Hobbs & Shaw', dem ersten - sofern man Tokyo Drift nicht mitzählt - richtigen Spinoff-Film der Reihe, geht man jedenfalls einen gewaltigen Schritt weiter und lässt die ohnehin masslos übertriebene Franchise in eine Richtung treiben, die fast schon absurd wirkt. Was einst, also im Jahr 2001, als Krimi-Action-Thriller im Strassenrenn-Milieu anfing, ist nämlich längst zum Sci-Fi Verschnitt verkommen der mit genmanipulierten Supermenschen und High-Tech-Gadgets nicht nur James Bond, sondern sogar den Terminator richtig alt aussehen lassen. Kurz gesagt: 'Hobbs & Shaw' ist in jeder Hinsicht zu viel des Guten. Braucht es tatsächlich auch noch Spin-offs zu der Actionreihe? Das vielleicht nicht, trotz eines erweiterten Stammbaums holt „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“ nicht alles aus den beiden Hauptfiguren raus, was ging. Die Nebengeschichte um die Jagd auf einen Terroristen macht aber erneut Spaß, sofern man sich auf den temporeichen Blödsinn einstellen kann – dafür sorgen schon die diversen Streitereien des Duos.
    Lord Borzi
    Lord Borzi

    User folgen 11 Follower Lies die 665 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 27. Dezember 2020
    Ich höre sie jetzt schon, die Leute, die diesen Film als "dumm", "dämlich" und "nievaulos" bezeichnen. Klar, intellektuelle Höhenflüge kann man bei "Fast & Furious: Hobbs & Shaw" nicht erwarten, aber das will man ja auch gar nicht. Wer die bisherigen Teile der "Fast & Furious"-Reihe kennt, weiß, wer Luke Hobbs und Deckard Shaw sind und dass sie sich überhaupt nicht mögen. Und das ist eben der Running Gag dieses Spin-Offs: derbe Diss- und Beef-Sprüche ohne Ende! Die Action war auf einem gewohnt hohen Niveau, hier explodierte einfach alles. Über Logiklöcher schaute man da auch gerne mal hinweg. Oder wieso änderte sich im Showdown das Wetter von sonnig auf regnerisch im Sekundentakt? Vielleicht war dies sogar gewollt? Immerhin war Luke Hobbs (Dwayne Johnson) immer mit Sonne und Karibik-Flair ausgeleuchtet und Deckard Shaw (Jason Statham) mit kalten Silbertönen. Da sie im Showdown endlich zusammenarbeiten, könnte der seltsame Wetterwechsel auch symbolisch gemeint sein. Wie auch immer, ein herrlich launischer Action-Spaß.
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