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SK10
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1,5
Veröffentlicht am 3. Dezember 2015
Viel verschenktes Potenzial hat dieser Film aufzuweisen. Der Humor der beiden Herren "Franco und Rogen" entspricht dem eines Fünfjährigen. Man kann teilweise von Glück sprechen, dass dieser Film vor der Premiere aus dem Schussfeuer geholt wurde.
Also ein totaler Flop ist er nicht, er ist besser als erwartet. Das sich Länder sich nicht immer einig sind, ist wohl klar und der Film gibt hier sein bestes. 4 Sterne sind sehr gut und die Musik im Hintergrund ist immer passend.
Ich mag Seth Rogan und James Franco wirklich gerne und hatte riesige Erwartungen an den Streifen. Dieser ist viel mehr Satire als Komödie und schon absolut sehenswert. Der Humor ist eher subtil gehalten, oft sind es einfach die Dialoge an sich, die urkomisch sind. Ein bisschen enttäuscht war ich aber trotzdem. Es reicht den Film einmal gesehen zu haben, wenn man sich aber schon so ein Thema vornimmt, dann hätte man es ruhig auch etwas informativer gestalten können. Die Zustände dieses vollkommenen kaputten Staates werden mir etwas zu sehr außen vor gelassen. Trotzdem sehr gute Unterhaltung.
"The Interview" mag für viele ein flop gewesen sein, aber für mich war es ein sehr guter und lustiger film! die story ist neu und auch sehr gewagt und genau das hat den film auch sehr interessant gemacht! der cast ist auch sehr stark ausgewählt. mich hat der film positiv überrascht!
Der Humor ist manchmal echt viel zu derb und flach. “The Interview” ist auf seine fast zwei Stunden Lauflänge teils zu zäh und wirklich witzlos erzählte Geschichte über Amerikas Fernsehmacht und der Nordkoreanische Machtsinhaber. Leider blitzt eben nur selten großes Komödienkino auf. Dazu kommen noch die ständigen "Pipi-Kacka-Witze". Hatte viel zu hohe Erwartungen und wurde umso mehr enttäuscht. Ich habe mir eine knackige und humorvolle Satire gewünscht, die ich aber leider Gottes nicht erkennen konnte.
Satire? Nein. Wollte der Film aber auch gar nicht sein. So sage ich das mir, und habe deswegen die ganze Aufregung im Vorfeld an mir vorbeiziehen lassen. Stattdessen reiht sich der Film weiter in das Werk des Rogen-Goldberg-Humors. Und das ist gut! Ich habe mich richtig begeistern können und gelacht. Franco & Rogen passen hier z.B. auch besser zusammen als in "Ananas Express", der ja ähnlich gelagert ist, dort mit den Kifferwitzen aber nicht so zünden konnte, wie ich finde. In "The Interview" harmonieren die Figuren alle gut miteinander. Klar, das ist Blödelei, das ist pubertär, aber die Witze werden hier einfach gut ausgereizt und gehen dabei eher auf Kosten der Hauptfiguren. Das ist wunderbar geregelt, wie eben in anderen Filmen dieser Sorte auch. Gewiss: Wäre es eben doch etwas mehr Satire geworden, dann wäre auch der Unterbau größer gewesen. Die Hiebe zielen auch eher auf die Medienwelt ab als auf Nordkorea. So sind es eher wieder die Szenen die als einzelne Höhepunkte für sich stehen. Dabei merkt man, dass sich Rogen & seine Leute gut weiter entwickeln. Kamera, Schnitt - das ist alles besser geworden, und hebt auch dort von üblichen Komödien ab. Vor allem aber die Musikauswahl, die bekanntes Popzeugs wie Kate Perry genauso mischt wie alte Dancehall-Klassiker oder Isaac Hayes' "Walk on by" - das muss man erstmal bringen in Zeiten von Dubstep-Werbung! Dass es dann auch noch passt, umso besser. Fazit: Mit Rogen-Goldberg-Komödien ist es wie mit Wes Andersons Werken: Liebe oder Hass! Ich liebe dieses Zeug, weil eigentlich dumpfe Witze richtig sympathisch dargebracht werden.
Nunja, den Film gesehen und entschieden, dass sich dieser Film definitiv nicht lohnt, Konflikte zwischen Staaten auszulösen. In dem Film geht es auch nicht primär darum, mit einem gewissen schwarzen Humor politische Misstände zu kritisieren, sondern tatsächlich nichts weiter als nur Unsinn zu fabrizieren. Dann verstehe ich aber nicht, warum der Name nicht abgeändert wurde. Der Anfang des Filmes ist sehr gut gelungen, weshalb ich auch einen Stern vergeben habe. Die Szene, dass sich Aaron im nirgendswo mit Abgesandte aus Korea trifft, war schon lustig. Insbesondere, wenn diese wieder wegfliegen und er schreit, dass er etwas zu trinken braucht, weil er nur Unsinn mitgenommen hat. Also ist gibt dementsprechend schon Stellen, die für jedermann durchaus unterhaltsam sind. Als dann das eigentliche Interview anfängt, wird es plötzlich extrem widerlich und eklig. Natürlich versuchen die Koreaner die Aufzeichnung zu verhindern, wobei sich Aaron einen minutenlangen Kampf mit den Soldaten liefert. Hierbei werden Finger abgebissen und eine Person als Joystick für die Kamera benutzt, weil der eigentliche Stick in seinem Allerwertesten steckt. Irgendwie geht es sehr oft und viel um den Hintern, entweder will man wissen, ob da was raus kommt, oder man steckt was rein. spoiler: Gegen Ende erfüllen die beiden Chaoten dann ihre Mission und in epischer Weise sieht man dann den Diktator verbrennen ....
Ich kann mir daher sehr gut vorstellen, warum dieser Film verboten werden soll. Welcher Mensch möchte sich in so einer Szene sehen! Auf der Flucht aus Korea gehen sie zwar wieder etwas mehr auf einen angemesseneren Humor zurück, aber da habe ich schon abgeschaltet und den Film abgeschrieben. Eigentlich ist die Idee, Menschen auf solche Misstände aufmerksam zu machen, und zwar auf einer Art und Weise, die sich auch Jugendliche anschauen, keine schlechte Idee. Aber dies war ja nicht die Intension des Filmes, was ich wirklich Schade finde. Dieser Film müsste etwas umstrukturiert werden, damit er auch wirklich gut ist. So, wie er momentan ist, würde ich ihn aber auch nicht empfehlen, auch wenn der Anfang des Filmes gut ist.
Selten so gelacht, aber mit Sicherheit nicht jedermanns Humor. James Franco zeigt ein fantastisches humoristisches Talent, wie ich es ihm so nicht zugetraut hatte. Sensationsgier und das kaum noch zu erkennende Niveau der TV-Unterhaltung werden hier grandios persifliert!