Passengers
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Popcornfilme
Popcornfilme

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3,5
Veröffentlicht am 13. Januar 2017
[...] Fazit: „Passengers“ ist ein unterhaltsamer Film mit überzeugenden Schauspielern. Nur wer einen Actionfilm erwartet, sollte sich eher auf ein romantisches Drama einstellen. Solide, aber auch austauschbar.

Die vollständige Kritik zum Fazit gibt es unter:
Mara D.
Mara D.

3 Follower 18 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 12. November 2018
Ich mochte den Film sehr und fand es interessant, wie beide Hauptcharaktere miteinander interagieren und sich im Verlaufe der Geschichte entwickeln. Ich finde alle Schauspieler haben sehr gelaubwürdig und authentisch gespielt. Es ist kein Actionfilm, allerdings gibt es viele spannende, auch actionreiche und wundervoll bildgewaltige Szenen. Mich hat er von Anfang an gefesselt. Ich mag das Ende auch sehr.
Tiefgang hat für mich auch nichts mit Kompliziertheit zu tun oder damit, ständig viel Leid, Unmeschlichkeit, aufgebauschte Emotionen oder neue Themen präsentiert zu bekommen. Das ist alles Firlefanz und Wichtigtuerei. Ich fand ihn hier in den Details, wie schon jemand anderes ganz treffend geschrieben hat, weil ich danach gesucht habe.
Marcel P.
Marcel P.

133 Follower 251 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 10. Januar 2017
Der Film hat meine hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen können. Darsteller machen ihre Sache gut , Optisch ist Passengers eine Wucht auch wenn mich nach all den Jahren 3D immer noch nicht gepackt hat.
Der Anfang baut eine gute beklemmende Atmosphäre auf und das letzte drittel des Films gibt auch ordentlich Gas. Wenn da nur nicht dieser öde Mittelteil wäre bei dem irgendwie nur geredet wird und nichts passiert....
niman7
niman7

931 Follower 616 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 6. Januar 2017
In Morten Tyldum Weltraum Romanze "Passengers" spielt Chris Pratt einen Mechaniker namens Jim Preston und Jennifer Lawrence eine Journalisten namens Aurora Lane. Beide gehören unter den 5000 Menschen die als Passagier auf der Avalon unterwegs sind. Die Reise sollte ganze 120 Jahre dauern und daher schlafen alle im vollautomatischen Avalon im sogenannten "Hyperschlaf". Durch eine Fehlfunktion erwachen beide doch 90 Jahre zu früh und "wieder einschlafen" ist nicht möglich...
Was "Passengers" angeht, war ich von Anfang an recht skeptisch und hatte keine all zu große Erwartungen. Warum? Weltraumfilme hatten wir in den vergangen Jahre zu genüge. Wenn einer dieser Filme dann auch noch mit zwei der angesagtesten Schauspieler besetzt ist, weiß man ja was einen erwartet. Beide sind hübsch, talentiert und erfolgreich und versprechen klingelnde Kassen. Dass irgendwann eine Romanze mit den beiden folgen wird, war so sicher wie das Amen in der Kirche. Kommen wir nun wieder zurück zum Film: Dieser fängt nämlich wirklich sehr gut an! Tyldum geht nämlich der Frage nach, wie geht man mit der Einsamkeit um, obwohl 4998 andere Menschen um einen herum sind- aber auch nicht so wirklich. Was stellt man mit der ganzen Zeit an. Eine ewige Reise ohne jemals anzukommen. Es ist kein "Der Marsianer". Hier muss Chris Pratt´s Kot nicht als Dünger herhalten. Er kann seine Zeit mit jedem erdenklichen Luxus verbringen. Das Grundgerüst und Prinzip des Films ist recht interessant und als Zuschauer kommt man immer wieder ins Grübeln, was man wohl so alles anstellen würde. Hier entstehen auch urkomische Szenen. Beispielweise wenn Jim sich mit einem mexikanischen Roboter anlegt, wie ein Jeti durch die Gegend läuft oder sich beim Basketball selbst feiert. In manchen lustigen Szenen steckt aber auch immer wieder eine Prise Ernsthaftigkeit. Beispielweise wenn Jim absichtlich Essen auf den Boden schmeißt damit die Putzkolonne (kleine, coole Roboter) wieder zurück kommt. So, als würde er ein Haustier füttern. Vieles erinnert einen auch stark an Michael Fassbenders Figur "David" in "Prometheus". Mit dem Eintritt von Jennifer Lawrence Figur Aurora nimmt der Film jedoch rapide ab. Um es in Schulnoten auszudrücken: Es ist so als hättet ihr zuerst eine 2 geschrieben, dann eine 4 und zu allerletzt auch eine 6! Besonders das letzte Drittel ist wahnsinnig anstregend, kitschig und ich habe mir so sehr einen Abspann gewünscht! Das letzte Drittel zerstört einfach alles. Es ist unglaubwürdig, völlig vorhersehbar und einfach nur peinlich. Jedes mal wenn man denkt, es könnte nicht schlimmer und peinlicher werden, legt Regisseur Tyldum tatsächlich eine Schippe drauf! Die beiden Darsteller harmonieren zwar wenig überraschend sehr gut miteinander, als Filmpaar taugen sie jedoch nichts. Es sind zwei Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Wenn Jim Aurora mit Hilfe eines umfunktionierten Roboters nach einem gemeinsamen Abendessen fragt, sagt sie später "ich dachte schon, du fragst nie". Der Film will uns immer wieder vermitteln, dass diese zwei Menschen wie füreinander geschaffen sind und sie schon immer auf ihn gewartet hat. Als Zuschauer habe ich jedoch niemals das Gefühl. Es ist viel mehr eine Zweckgemeinschaft da beide eben in dieser Misere sitzen. Was am Film ebenfalls immens stört, sind die vielen, kleinen Augenzwinkern, die einen immer wieder sagen "nein, es gibt keine Möglichkeit die zwei hier herauszuholen! Denk nicht mal daran!". Denn Tyldon versucht anscheinend klüger als seine Zuschauer zu sein und schmeißt somit jede mögliche Methode mit der Jim und Aurora wieder in Kapseln kommen könnten rein. Er klappert tatsächlich in vielen peinlichen Momenten alles ab damit man ja auch nicht denkt "Mensch, ist das unlogisch". Unlogisch ist das nächste Stichwort. Denn damit glänzt er auch nicht. Insbesondere im letzten Drittel ergibt der Film sehr wenig Sinn. Zumindest kann "Passengers" mit seinen Schauwerten glänzen. Die Avelon sieht sehr cool aus und ich fühlte mich wie ein Entdecker, der in jedem Raum mal hereinschauen möchte. Es gibt einige interessante und innovative Maschinen zu bewundern. Beispielweise ein virtuelles Buch, das alles aufschreibt, was man ihr diktiert. Oder ein Informationszentrum mit Smileys der allen Fragen beantwortet. Höhepunkt und auch der heimliche Star ist hier für mich ganz klar der Roboter Barkeeper Arthur (Michael Sheen). Arthur ist charmant, urkomisch und mit ihm entfalten sich wunderbare Dialoge. Er tut einen jedes Mal leid, wenn er alleine gelassen wird. Die Effekte sind auch nicht ohne. Die Schwimmbadszene mit Jennifer Lawrence sticht hier natürlich ganz besonders hervor. Einfach Atemberaubend! Die Musik ist leider misslungen. In der Regel mag ich die über lauten Musikstücke in solchen Filmen sehr, aber hier hat sie versagt. Wenn die Musik nach einer vermeintlich dramatischen Wendung immer höher steigt, rollt man eher die Augen. Dabei hat sie kein geringere als Thomas Newmann komponiert!
FAZIT: Ich könnte mich jetzt stundenlang über die katastrophale und teilweise sehr peinliche zweite Hälfte aufregen. Ich habe kein Meisterwerk erwartet, aber so etwas schlechtes auch nicht. Was sehr schade ist! Denn die erste Hälfte mit Chris Pratt ist sehr amüsant. Nebenbei glänzt der Film mit tollen Design und einen herrlich aufgelegten Michael Sheen.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 7. Januar 2017
Der Trailer spiegelt überhaupt nicht das was der Film eigentlich bietet. Und das ist gut so.

Das Positive:
Als erstes müssen die Visuellen Effekte angesprochen werden, die schlicht überwältigend sind, aber nicht komplett übertrieben daherkommen. Das Schauspiel von Pratt und Lawrence ist ebenso sehr stark. Sie harmonieren unglaublich gut, was nicht selbstverständlich ist bei so großen Schauspielern.
Die Story gibt die Chance Gefühle in dir zu entdecken, die du vielleicht noch nie gespürt hast !! und regt zum nachdenken an wie man in manchen Situationen selber reagieren würde. Der Soundtrack, komponiert von Thomas Newman, ist absolut stimmig und gibt dem Film noch mehr Eleganz. Zuletzt noch ein Lob an Morten Tyldum. Der bei "The Imitation Game" einen riesen Job gemacht hat, zaubert das Drehbuch hervorragend auf die Leinwand.

Das Negative:
Das Ende ist nicht schlecht, und EIGENTLICH vollkommen ok, dennoch hätte man sich für diesen Film ein anderes gewünscht,weil er sich ein anderes verdient hätte. Und warum ? weil es kein Film wie jeder andere ist.

Fazit:
Mann bekommt einen wunderschönen Film zu sehen, wenn man nicht den Trailer als Maßstab nimmt.
PostalDude
PostalDude

1.043 Follower 1.100 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 10. Februar 2018
Die Story wirkt anfangs langweilig, aber mit der Zeit (& dem 2. Menschen) wird der Film lebendiger!
Chris Pratt & Jennifer Lawrence spielen gut, aber der heimliche Star des Films ist das Raumschiff & die Bilder, die dadurch entstehen!
Viele kleine Details, wie der Androide, die Freizeitbeschäftigungen auf dem Raumschiff geben dem Film den letzten Schliff!
Einfach atemberaubend!
Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 613 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 18. Januar 2017
Morten Tyldum lässt mit über 5.000 schlafenden Menschen eine Reise durchs Weltall über die Leinwand flimmern. „Passengers“ ist angelaufen.

Die Erde in der Zukunft ist überbevölkert. Das Raumschiff Avalon ist unterwegs in eine neue Welt. Nach einer Kollision mit einem Asteroiden wird durch beginnende Fehlfunktionen Jim Preston (Chris Pratt) aufgeweckt, 90 Jahre vor dem Eintreffen am Zielort. Den Mechaniker quält nach einem Jahr die Einsamkeit. Zudem hat er sich in die noch tief schlafende Schriftstellerin Aurora Lane (Jennifer Lawrence) verliebt.

Ein wuchtiges Design haben die Filmemacher der Avalon verpasst. Das CGI-Gefährt ist außen und innen imposant gestaltet. Für die Sauberkeit sorgen putzige Putzroboter. Die beeindruckenden Aufnahmen des erfahrenen Kameramanns Rodrigo Pietro („Argo“, „Brokeback Mountain“) ziehen das Publikum mit in das Zukunftsszenario.

Aus der Einsamkeit von Jim bastelt der norwegische Regisseur eine Schmunzelphase, bestehend aus Sportbetätigung, Bordkino, Bartwuchs und den ironischen Dialogen mit Barkeeperandroid Arthur (klasse: Michael Sheen). Das ist durchaus unterhaltsam. Geschickt in den Plot untergehoben und spannungserzeugend ist das Anwachsen der Fehlfunktionen auf dem als perfekt angepriesenen Schiff, quasi Titanic in Raten.

Wie schon bei „Imitation Game“ setzt der norwegische Regisseur auch auf Emotionen. ...und verspielt genau hier das meiste Potential des Films. Lawrence‘ Stärken werden kaum genutzt, sondern kurzfristig mit brachialer Gewalt losgelassen, um dann das ganze Filmprojekt möglichst schnell wieder in den Funny-Modus wechseln zu lassen. Mit der genialen Schauspielerin aus Kentucky hätte ein Rosenkrieg problemlos breiter in die Spielzeit integriert werden können. Stattdessen geht es um die Einteilung des Aufenthalts bei Arthur. Das ist zwar irgendwie lustig, passt aber nicht so richtig zusammen. Egal, denn es geht schon über in den total übertriebenen, überbordenden Action-Showdown-Dings, für den ein Mechaniker genau der Richtige ist, um das Raumschiff zu retten. Doch er kann es nicht alleine bewerkstelligen. Und im Finale ist die Zwangs-Lovestory ein wenig berührend.

„Passengers“: Kurzweil, Comedy, Gefühle, von allem ein bisschen. Wer Science Fiction mit starken Bildern, Action und Anspruch in der Kombi sucht, ist mit „Sunshine“ von Danny Boyle (2007) erheblich besser bedient.
Max H.
Max H.

97 Follower 153 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 12. Januar 2017
Vielversprechendes Skript, Regieführung einer oscarnominierten Hand, „DIE“ Schauspieler des (vergangenen) Jahres unter Vertrag….das Wörtchen „Erwartungshaltung“, es ist ein Fluch. Wenn die Sektkorken bei den Produzenten schon knallen, nur weil einer mal das Wort „Oscar“ in den Mund genommen hat. Alles zu viel für einen Film der mit purem Unterhaltungswillen ausgestattet ist, sowohl in seinen besten wie auch schlechtesten Momenten. Morten Tyldum’s „Passengers“ ist der kühne Versuch wieder mit Filmgenres zu jonglieren und ein Beweis unter vielen, dass das nicht wirklich reibungsfrei abläuft.

Der Frage „Klappt eine Romanze im Weltraum?“ fehlt ganz unironisch die Erdung. Oder das ganz große pathetische Drama von seinem offensichtlichen Vorbild „Titanic“, schließlich dauert der Film so ungefähr zwei Minuten ehe das mit einem Asteroidenfeld kollidierende Raumschiff Avalon einen ersten Vergleich mit dem berühmten Passagierschiff bemüht. Viel weniger als man meinen könnte, ist die dahinzuckende Love-Story ein Problem von Buch und Regie. Inmitten der stylischen aber sterilen Umgebung versuchen die Schauspieler Chris Pratt und Jennifer Lawrence immerhin ihr Bestes, um Gefühl über die Leinwand hinweg fließen zu lassen. Mit all seinen Mätzchen und Innovationen bietet die Avalon viel, um seinen beiden Protagonisten eine gute Szenerie anzubieten. Doch ist das nicht gerade zuviel?

Um wieder den Vergleich zu bemühen, „Titanic“ war ein am existenzialistischer Kampf, der nicht zu gewinnen war. Von einem armen Schlucker, der tatsächlich nahezu nichts hatte und sich in der Liebe zu einer Anderen wahrlich aufgab. Der Traum im Albtraum, shakespearsche Dramatik zum Schluss, die nicht aufzuhalten war. Das ganz große Augenrollen bei kalten Realisten. Trotz des Märchenhaften, aber das Gefühl von etwas Echtem. Dem Film dafür 11 Oscars zu geben – geschenkt. Kann man drüber reden.

All das sind Hürden, die die „Passengers“ nicht bewältigen können. Der Touch des Magischen in einer künstlichen Umgebung ist schwer – zugegeben – überraschenderweise aber gelingt er Tyldum in der ersten Hälfte schon. Der Verdacht, etwas Verbotenes getan zu haben, einen kleinen Verrat, tja tatsächlich eine Prise Shakespeare bei Jim’s (Pratt) Aufweckmanöver. Das Realisieren des Endgültigen. Und das Finden eines Neuanfangs in einem Anderen. Gefühlvoll, mit der ein oder anderen altklugen Phrase, aber das passt. Sie steht hier stellvertretend für den Pathos, den „Passengers“ erfreulicherweise trotz des wahrhaft staatstragenden Themas „Zukunft der Menschheit“ jederzeit negiert. Garniert mit optischen Highlights, einem nebendarstellerischen Highlight (Michael Sheen’s Android ist großartig) und einfachen, aber interessanten und nuanciert spielenden Charakteren.

Trotzdem lassen sich Jim’s Sympathien nicht jackisieren (Titanic Wortspiel). Dem Zuschauer fällt es schwer in Anbetracht der staunenswerten Dinge auf der Avalon, Jim zu bedauern, zuletzt dann auf jeden Fall als er die gut betuchte, aber schon von Start an hintergangene Aurora (Lawrence) aufweckt. Das ist nicht romantisch, das ist falsch, selbst bei Dackelblick. Theoretisch aber interessant. Als Mann bleibt man hier eher wach.

Charakterliche Mehrdimenisonalitäten aufzubauen, wäre allerdings unabdingbar gewesen, wenn Tyldum dann in seiner zweiten Filmhälfte Thriller und Action in die wackelige Sci-Fi-Romanze reinwirft. Zumal das wenig funktioniert. Thrillend ist hier wenig, von kaputten Generatoren über einfliegende Splitter, die die Helden verletzen bis hin zu Nahtoderfahrungen, „Passengers“ lässt wohl nur das, Achtung einziger Spoiler, spoiler: „Es war der Roboter“ – Klischee außen vor
. Und danach ist auch die Romantik nur noch graue Theorie. Erst im Hinnehmen des Unausweichlichen fand auch „Titanic“ seinen finalen emotionalen Impact. In „Passengers“ schlägt das oft gescholtene amerikanische Saubermann – Image wieder zu und dem Film auch das Standbein weg.

Fazit: Szenerie, Opferbereitschaft, Hybridgenre – all das sind Gründe, warum die Sci-Fi-Romanze „Passengers“ dann eben doch nicht das nächste taschentuchzückende Drama mit Klassikergarantie wird. Ansonsten aber vor allem in der ersten Hälfte einfach wunderschön gespielt und anzusehen ist. Mit seinem Staunen und Leiden, also durch und durch ein Blockbuster. „Weniger wäre mehr gewesen“ – ein Phrase, zugegeben, aber zu dem Film hätte sie gepasst.
Philm
Philm

36 Follower 314 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 26. April 2022
Der Film fängt wirklich mit einer guten Idee an, humorvoll und einfallsreich erzählt, mit einem intressanten moralischen Twist und toller Umgebung. Spätestens ab der Hälfte verliert sich das ganze dann leider in eine ziemlich schlechten Erzählung mit schon fast parodistisch wirkenden Klischees. Leider kann so nicht mal das Ende, das nochmal berühren hätte können, richtig Ernst genommen werden. Da hat man ein riesiges Budget und versemmelt dann die eigentlich gute Geschichte. Schade.
ainsamerwolf
ainsamerwolf

4 Follower 17 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 13. Februar 2017
Filmkritik:
Passengers

In der folgenden Kritik befasse ich mit der SciFi-Romanze "Passengers" mit den beiden Hauptakteuren Chris Pratt und Jennifer Lawrence, Regie führte Morten Tyldum

Wie es so in der Zukunft kommt, bietet ein Megakonzern Umsiedlungen auf ferne aber der Erde ähnliche Planeten an. Auf einer dieser Weltraumodysseen gibt es eine Fehlfunktion, in Folge dessen zwei Passagiere aus dem Kälteschlaf geweckt werden, allerdings 90 Jahre zu früh. Jim und Aurora müssen nun den Rest ihres Lebens auf dem Raumschiff verbringen und genießen reichlich Luxus. Natürlich gab es die Fehlfunktionen nicht ohne Grund und es bleibt an ihnen allein, das Leben der restlichen 5000 Passagieren die sich ja noch alle ahnungslos im Kälteschlaf befinden zu retten.

Der Film hatte ein Budget in Höhe von 110 Millionen Dollar, in der USA lief er schon am 21. Dezember 2016 an und konnte hochgerechnet 127 Millionen Dollar einspielen. Mittlerweile dürfte es noch mehr sein, auf jeden Fall schon jetzt in der Plusschiene. Ursprünglich jedoch war es geplant mit einem sehr kleinen Budget in Höhe von 35 Millionen Dollar und Keanu Reeves und Emily Blunt an den Start zu gehen (Drehbuch 2007 von Jon Spaiths); doch Hollywood wäre nicht Hollywood wenn sich ursprüngliche Pläne nicht ändern würden. Sony Pictures erwarb die Rechte, drehte ein wenig am Geldhahn und brachte mehr Effekte und jüngere, aktuellere Stars, welche allein schon das ursprüngliche Budget abdecken (Plus Gewinnbeteilung ab Break Even Point des Films für die Oscarpreisträgerin); natürlich wird alles pompöser und größer.

Hat sich der Mehraufwand gelohnt? Das hat er!

Ich bin ja absoluter Fan sowohl von Chris Pratt (Logo, Marvel und Jurassic World war auch klasse) als auch Jennifer Lawrence (Tribute und Silver Linings waren einfach MEGA!). Allein wegen den beiden wollte ich "Passengers" unbedingt sehen. Das hätte auch ein völlig anderer Film sein können, Jennifer Lawrence = wird gesehen, egal was () und Chris Pratt = wird gesehen, fast egal was. Den Trailer paar mal gesehen, lustiger Weise lief er meist kurz vor Guardians of Galaxy 2 wo ja Chris auch die Hauptrolle inne hat und *Überraschung* spielt ebenfalls im Weltraum 
Und ja, der Trailer machte auf jeden Fall richtig Bock  auf mehr! Was mir besonders gefallen hat, der Trailer war schon leicht actionreich und vor allem spannend. Was aber so gar nicht rübergekommen ist, eigentlich ist "Passengers" wie oben schon beschrieben, ein Liebesfilm... Wusste ich das vorher? Nein, natürlich nicht. Was sagte mir eine Mitarbeiterin heute kurz bevor ich geplant habe nach der Arbeit ins Kino zu gehen? Das es sich eigentlich um einen Liebesfilm handelt. Fand ich das toll das ich allein nen Liebesfilm anschauen wollte? Natürlich nicht... Ich wollte doch sowas in Richtung Star Trek oder so... Hej Liebesfilme guckt Man(n) sich an, wenn man eine Freundin hat und man das letzte mal einen (Action-)Film aussuchen durfte, diesmal die Freundin mit der Filmauswahl dran ist.
Ich hätte auch entscheiden können direkt nach Feierabend nach Hause fahren zu können. Man muss kein Genie sein um herauszufinden, dass ich mich dagegen (ich habe aber abgewägt) entschieden habe.
Und das war auch gut so!
Hej wie schon erwähnt, Jennifer Lawrence wird sich nun mal auf der Leinwand angeschaut, basta.
Tapfer wie ich war das aricket nun doch zu lösen, war ich dann während des Films wirklich positiv überrascht!
Natürlich gibt es die eine oder andere Szene für die Mädels unter den Zuschauern, die Chris Pratt so ein wenig.... nun er ist... ach ihr wisst schon... ich dachte so, war ja klar AAAAABER keine Angst: Wir Männerz kommen auch auf unsere Kosten! Nicht ganz so wie die Mädelz, aber immerhin, wir sind ja schließlich Gentlemans.
Diese Liebesgeschichte ist auch nicht so typisch Liebesgeschichte... Naja irgendwie schon, aber halt eine ungewöhnliche Kulisse. Und sowohl Chris als auch Jennifer haben manche Szenen, wo sie ihr ganzes Können zeigen dürfen und es auch tun! Ich freu mich schon jetzt auf die Blurayfassung mit Originalton! Selbst die Nebenrollen von Lawrence Fishburne und Martin Sheen können Glänzen und werten "Passengers" massiv auf.
Die Effekte sind vollkommen ausreichend. Ich denke es ginge vielleicht nich ein bisschen mehr, aber okay, reicht auf jeden Fall und es gibt das eine oder andere "Wow-schaut-das-geil-aus"-Bild. Aber Leute, wer die Möglichkeit hat, lässt den 3D Zuschlag weg, wie so eigentlich bei fast allen Filmen mit 3D Version lohnt sich das überhaupt nicht. Dumm wie ich bin gebe ich aber allen 3D Versionen ihre Chance und wenn mcih was flasht, erfährt ihr es als erste. Zurück zu Passengers, der Film ist richtig gut.
Gibt es ein Happy End? Natürlich hab ich das wieder vergessen. Aber diejenigen die nah am Wasser gebaut sind und sich gut kennen sollten Taschentücher mitnehmen.

Fazit:
Der Film erhält von mir glatte 4 von 5 Sternen. Die Story ist vollkommen okay, die Schauspieler eine super Wahl, Sound sehr gut gewählt. Zu nem absoluten (fast) Topfilm reicht es allerdings nicht. Die Fragen die mich die erste Hälfte des Films beschäftigten wurden allesamt im Laufe der Handlung beantwortet und auch Einführung, Spannungsbogen und Showdown war alles wirklich gut, nie langweilig, allerdings hej, wir sind im Weltraum, die eine oder andere atemraubende Aufnahme hätte doch noch reingepasst. Und der Epilog war mir irgendwie ein bisschen zu kurz. So war das blabla und Ende, schade. Trotzdem an alle Pärchen da draußen, zieht euch den Film rein, es wird für beide was im Film dabeisein. Und Fans von Jennifer Lawrence und Chris Pratt können auch bedenkenlos rein gehen, Passengers wird definitiv nicht zu iren schlechtesten Filmen gehören und beide harmonieren auch sehr gut zusammen.
Alle unter euch die sich den Film anschauen wollen müssen sich definitiv darüber im Klaren sein, es ist kein Star Wars und auch kein Star Trek, es ist und bleibt, egal wie man die Medaille wendet, eine Liebesgeschichte, jedoch durchaus eine der besseren. In dem Sinne, viel Spaß Kinojunkies.sj
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