Die Eroberer
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3,5
Veröffentlicht am 16. Dezember 2025
Klassischer Shaw Brothers-Eastern. Die Story ist total verworren, da steigt man so erstmal gar nicht durch. Das braucht man aber auch nicht, vielleicht ist die Geschichte sogar völlig egal, man kann sich einfach die Martial Arts-Action anschauen, denn davon gibt es reichlich. Es wird gekämpft mit Fäusten, Füßen, Schwertern, Lanzen, Äxten, alles was das Repertoire so hergibt. Immer wieder wird die Action von kleinen, kurzen Dialogszenen unterbrochen, wo irgendetwas besprochen wird, was man sich anhören kann oder auch nicht. Dann gehts aber auch schon gleich weiter zum nächsten Kampf.

Die Fights sind überwiegend gut choreografiert und auch gut gefilmt, oft mit furiosen Kamerafahrten ohne Cut, das ist schon ziemlich cool! Allerdings – und das hat mich dann doch irgendwie gestört – sind die Kämpfe zu sehr auf Show ausgerichtet. Man sieht, dass der Fuß den anderen gar nicht getroffen hat, trotzdem kippt er um. Andere fallen von alleine um, wenn sie von einem Schwerthauch gestreift werden, usw. Da sind wir von den Shaw Brothers auch Besseres gewohnt. Zudem sind die Kämpfe relativ brachial und blutig, vor allem die Massenschlachten. Da fliegt auch mal ein abgetrennter Arm durch die Szenerie, oder der Held ist von Kopf bis Fuß (!) blutüberströmt. Dabei sieht das alles sehr, sehr billig aus, die abgetrennte Hand ist ganz offensichtlich aus Plastik und das Blut ist quietschrot und immer überall. Oft ziehen sich die Kämpfer auch ihr Oberteil aus, um, ja keine Ahnung warum, weil es schöner aussieht? Wie auch immer, dabei haben die dann am Oberkörper überall Blut, aber ohne sichtbare Verletzung. Besonders der Fight bei knapp 1:00, der Typ ist wirklich komplett von oben bis unten knallrot, hat aber keine Wunden und ist auch sonst nicht beeinträchtigt. Das sieht aus, als ob über ihm ein Eimer rote Farbe ausgeschüttet wurde, oder er wurde mit Tomatenketchup beschossen. Das wirkt dann alles irgendwie eher albern. Auch wenn das ein klar klassischer 70ies Eastern ist, so haben wir auch das schon besser und professioneller gesehen.

FAZIT: Klassischer 70ies Eastern der Shaw Brothers, der storytechnisch einem epischen Gesichte bereithält, die man aber kaum verstehen kann, weil alles so durcheinander geschieht. Aber das ist auch egal, der Film bietet fast pausenlos Action, die stark und aufregend inszeniert ist, aber an kleinen Feinheiten doch scheitert. Dennoch kann man als Martial Arts-Fan gute 1 1/2 Stunden viel Spaß haben.
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