Neueste Kritiken: Nightcrawler - Jede Nacht hat ihren Preis - Seite 3
Nightcrawler - Jede Nacht hat ihren Preis
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Daniel P.
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4,0
Veröffentlicht am 26. Januar 2015
Jake Gyllenhaals One-Man-Show eines soziophatischen Psychopathen der den richtigen Job für sich entdeckt. Absolut genial. Das erschreckende: Solche Typen sind oft die erfolgreichen in unserer Gesellschaft.
Sehr starker, emotionaler Film, der einen durch seine aufbauende Grausam- und Dreistigkeit über die ganze Zeit nicht loslässt und auch im Nachhinein zum Nachdenken anregt.
Jake Gyllenhaal zeigt wiedereinmal was er kann. Ein wirklich gelungener Film. Nightcrawler zeigt klar die Begierde der Zuschauer nach fesselnden brutalen Geschichten und das für jeden Preis. Der journalistische Aspekt wird oftmals ausser Acht gelassen um die Zuschauer zu schocken und somit die Quoten zu steigen. Das wettbewerbtaugliche Verhalten der Nightcrwler untereinander nur um die perfekte Story zu erhaschen und das ohne Angst vor Verluste. Klasse Film
Mit einigen ausufernden, aber passenden Monologen versehen, hervorragend gespielt und als Satire zudem passend, wenn auch manchmal über Ziel hinaus geschossen.
Guter Film, allerdings in meinen Augen mit einigen logischen Schwächen. spoiler: Aus welchem Grund hält er bei dem Unfall an, der den Beginn seiner Karriere markiert? Offensichtlich einfach so, oder aus Intuition? Die Beweggrründe werden jedenfalls nicht klar.
Schwer nachvollziehbar das Ende: Erschießt der Mörder Blooms Kompagnon sofort und ohne zu zögern, als der nur um die Ecke biegt, so tut er es bei ihm selbst vorher und danach nicht, obwohl er noch viel schlimmer mit der Kamera draufhält.
In Amerika kann es jeder schaffen. Vom Dieb zum Medienmogul, oder in die Hölle. "Nightcrawler" ist mit Trash-TV-Anteil -dank dem Drumrum- ein Kino-Highlight. 8.5/10
Richtig stak: verstörend, spannend und super gespielt. Jake Gyllenhall glänzt als astreiner Soziopath. Die Atmosphäre des Films allein spricht für sich. Ein bitterböser (und sicherlich, bzw. hoffentlich auch teilweise überzeichneter) Tripp in die Abgründe der Medienwelt und der Gesellschaft allegemein, in der die Sensationslust der Menschen und die Gier nach Profit mehr wert sind, als Menschenleben. Sehr geil.
Ein guter Film über die Abgründe eines soziopathischen und skrupellosen Kameramanns und wie die TV-Sender nach seiner morbiden Arbeit lechzen - mehr aber auch nicht. Der Film verbringt ziemlich viel Zeit mit den ersten Versuchen von Lou Bloom als Kameremann. Das bringt Authentizität rein, ist nur leider etwas langweilig. Auch am Ende kommt leider nicht so richtig Spannung auf, auch wenn das hier viele Kritiken anders gesehen haben. Umgekehrt strotzt der Film nur so vor Realismus - und das ist ein großer Pluspunkt. Was für mich diesen Film im Wesentlichen ausgemacht hat, ist dass man sich über die - fragwürdigen - Aussagen und Handlungen von Lou Bloom einfach nur wundert. Bloß es gibt zu wenig Anknüpfungspunkte, um diesen Charakter wirklich zu verstehen.