Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
PostalDude
1.043 Follower
1.093 Kritiken
User folgen
2,0
Veröffentlicht am 15. März 2018
Klar, es ist ein Remake des Original Kickboxers aus dem Jahr 1989, was ja auch kein Meisterwerk ist... Aber der hier !?
Die Story hat man quasi 1:1 kopiert - geschenkt. Der Hauptdarsteller/Nachfolger von Van Damme ist eine Katastrophe, noch schlechter als Van Damme damals :D Aber gut, er ist auch ein Martial Arts Kämpfer & kein professioneller Schauspieler, aber dennoch, Milchbubi da... Dave Bautista spielt Tong Po !? Ahhh ja... oO Er macht die Sache zwar ganz gut, aber das er kein Thai ist, stört mich :/ Apropos Tong Po: Michel Qissi, der "Original Tong Po" hat nen lustigen Cameo ;) Die Kämpfe sind zwar top choreografiert, aber bis auf den (cool inszenierten) Endkampf, relativ blutleer... Warum der Film ab 18 ist, weiß auch keiner !?
Van Damme zeigt als Trainer, das er es immer noch drauf hat & einfach "cool" ist mit dem Hemd & Sonnenbrille :) Die Umgebung ist schön & passt, selbst die "Untergrundareale" mit dem Blut am Boden, hat was ;)
Zeitgemäße Neuverfilmung eines 80er-Jahre-Prügelfilms, der vielleicht etwas zahm geworden ist, aber dafür ohne die fragwürdige sozialpolitische Einstellung auskommt. Auch wenn fernöstliche Filme das meist besser machen. Fans des Originals werden sich abwenden.
Der Kampf zwischen Alan Moussi und Batista versprüht gelegentlich etwas Druck und zieht die Gewaltschraube mächtig an, was das Trauerspiel letztendlich auch nicht mehr vor dem Untergang rettet. Während Gareth Evans ["The Raid"] mit 1.1 Millionen Dollar ein Maßstäbe setzendes Meisterwerk in die Kinos bringt, pumpen amerikanische Studios Kickboxer: Die Vergeltung beispielsweise 17 Millionen Dollar in den Allerwertesten, während man als Zuschauer nur spekulieren darf, in welchen Szenen das Geld angelegt wurde. Aus einem beliebten B-Movie Underdog wird ein modernes, gescheitertes Halb-Remake, Halb-Sequel. Lediglich Jean Claude ist der einzige Lichtblick in einem Tal voller Dunkelheit. Am Ende bleibt ein Actionfilm, bei dem nichts stimmt. Leider nicht einmal die Action
[...] Der Kampf zwischen Alan Moussi und Batista versprüht gelegentlich etwas Druck und zieht die Gewaltschraube mächtig an, was das Trauerspiel letztendlich auch nicht mehr vor dem Untergang rettet. Während Gareth Evans ["The Raid"] mit 1.1 Millionen Dollar ein Maßstäbe setzendes Meisterwerk in die Kinos bringt, pumpen amerikanische Studios Kickboxer: Die Vergeltung beispielsweise 17 Millionen Dollar in den Allerwertesten, während man als Zuschauer nur spekulieren darf, in welchen Szenen das Geld angelegt wurde. Aus einem beliebten B-Movie Underdog wird ein modernes, gescheitertes Halb-Remake, Halb-Sequel. Lediglich Jean Claude ist der einzige Lichtblick in einem Tal voller Dunkelheit. Am Ende bleibt ein Actionfilm, bei dem nichts stimmt. Leider nicht einmal die Action.
Ich habe das Original vor Ewigkeiten mal gesehen und kann mich eigentlich an gar nichts mehr erinnern, daher kann ich dieses Remake jetzt unvoreingenommen anschauen. An dem Film gefällt mir vor allem, dass er sich auf die Fights fokussiert und sich nicht so ewig lange mit dem Erzählen einer Geschichte aufhält. Das ist ja das Problem bei so vielen Filmen dieser Art, da wird in epischer Breite irgendeine bekloppte hanebüchene Story erzählt, die doch sowieso niemand hören will. Ich will coole Typen in brachialen Kämpfen sehen, da brauch ich keine künstlich aufgeblasene Story! Naja, wie auch immer, das macht dieser Film hier dann doch ziemlich gut.
Die Kämpfe selbst sind ziemlich gut choreografiert, abwechslungsreich und auch aufregend, leider sind sie aber zu oft zu heftig geschnitten. Da werden coole Szenen durch fünf, sechs Cuts so zerstückelt, dass es ein viel zu hektisches Blitzgewitter wird und man vom eigentlichen Fight gar nicht mehr so viel sieht. Das ist schade, da die meisten wie gesagt echt cool sind. Die obligatorischen Trainingssequenzen handeln die genreüblichen Stationen ab, ohne irgendwie etwas Neues oder Aufregendes hinzuzufügen. Das muss auch nicht sein, das ist schon okay so. Den alten Meister JCVD habe ich gerne wieder gesehen, und seine Action ist auch richtig cool, auf seine alten Tage hat er’s doch noch ziemlich drauf. Aber irgendwie habe ich ihn auch als sowas wie einen Fremdkörper im Film gesehen. Vielleicht, weil er zu zerknittert dreinschaut im Vergleich zu den ganzen anderen schönen Körpern. Und dann diese bekloppte Sonnenbrille, die behält er ja wirklich den ganzen Film auf, selbst beim Kämpfen. Das soll vielleicht cool wirken, vielleicht hat er auch ein Augenleiden, in jedem Fall sieht das einfach nur bescheuert aus.
Die übrigen Schauspieler sind ja eigentlich keine Schauspieler, sondern professionelle Sportler. Das merkt man auch, insbesondere beim Protagonisten, der zwar gut kämpfen kann, aber schauspielerisch komplett ausfällt. Insbesondere fehlt ihm das Charisma, um so eine Hauptrolle überhaupt tragen zu können. Auch Dave Bautista ist ja beileibe kein starker Charakterdarsteller, hat aber eine enorme physische Präsenz, das reicht aus, da muss er gar nichts mehr sonst machen.
FAZIT: Nettes Martial Arts-Filmchen, dass sich dankenswerterweise eine ausführliche Story spart, aber auch ansonsten keine großen Überraschungen bereit hält. Dennoch solide Unterhaltung für Genrefans.