Toni Erdmann
Durchschnitts-Wertung
3,5
553 Wertungen

49 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 29. Januar 2018
Oh Shit, wieso hat Gott mir den Fluch auferlegt immer die größten Scheiß-Filme zu entdecken. Dieser Film ist die Absolution von Niveaulosigkeit und Banalität. Sogar der Film "Who killed captain Alex" aus Uganda mit einem Budget von 200 US-Dollar hat mich mehr unterhalten. Als ob Maren Ade nicht schon genug unverdiente Preise gewonnen hätte, sieht sie ihren Film auch noch als Oscar-preiswert. Dieser Film verdient sein eigenes Genre, ausgezeichnet durch einen Humor auf dem Level eines Eisblockes und Charaktertiefen einer Wurst. Keine Ahnung wieso die Schule auch immer diese Filme zeigen muss.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 2. September 2019
Bin froh, das ich für den Film keinen Kino-eintritt sondern "nur" die Zwangsgebühren berappen musste Wie kann man mit so einem unterirdischen Machwerk nur irgendeinen Preis gewinnen. Da war " Honig im Kopf" um Längen besser.
Die Figuren sind Holzschnittartig, die Dialoge ohne Pfiff. (Eberhofer Krimis sind da genial) Sollen die akzentreichen einfach-Englisch Einlagen irgendwie weltläufig wirken?
Der Film zündet nie und bleibt auf Schülertheater Niveau.
Gags aus der Klamottenkiste - Gesamturteil: gruselig schlecht.
Meine Empfehlung: In China essen sie Hunde - grandiose Unterhaltung.
HappyL
HappyL

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4,0
Veröffentlicht am 8. Juni 2017
interessanter Film, der einen zum mitdenken und nachdenken einlädt. Tolle Schauspieler und Inszenierung. Die beiden Protagonisten (Winfried/Toni und Tochter) wechseln so oft die Stimmungen, dass es schwer fällt sie zu durchschauen und sich in sie hinein zu versetzen.. Der Film versucht zu zeigen wie vielschichtig Familienbande sein kann.
Er ist mal ein etwas anderer Liebesfilm. Sicher nichts für Popcorn, aber sehr sehenswert- wenn man sich denn auf die Geschichte einlässt.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 5. April 2017
Der miserabelste Film des Jahres, was weniger an den Akteuren als am Drehbuch und der Regie liegt. Irre Längen, unlogische Story-Entwicklungen, unangenehme Szenen. Der Film hat mir viel Lebenszeit gekostet, weil ich hoffte, dass noch etwas passiert und ich deshalb bis zum Ende durchgehalten habe. Im Film wird der Konflikt zwischen Ostereiermalerinnen (einfaches Leben) und Outsourcing-Consultings (Business-Vielverdiener) versucht, aufzuarbeiten, jedoch endet das auch nach fast 3 Stunden in der unbeantworteten und letztendlich sinnfreien Frage nach dem Lebenssinn. Eine dieser "letzten Fragen" unserer Existenz in einer pseudo-Komödie (wer will, kann es auch Drama nennen) dieser leider völlig misslungenen Machart darzustellen, führte zu Auszeichnungen, die mich an manchem Kritikerverstand zweifeln lassen. Warum der deutsche Film wenig internationales Ansehen genießt, hat er mit Toni Erdmann erneut eindrucksvoll bewiesen.
Daniel P.
Daniel P.

89 Follower 227 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 20. November 2016
Eine mit Länge quälende Grandiosität. Zwei exzellente Hauptdarsteller und -figuren. Intensiv und faszinierend. Dieser Film hallt im Kopf noch lange nach, auch wenn man wärend des Films ebenso lange Zeit bekommt zu reflektieren.
Mit zeitgebenden und oft wortlosen Einstellungen spielen ist immer gefährlich, hier aber genial.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 16. August 2018
Es handelt sich um einen schönen Film mit einer bewegenden Botschaft. Die Umsetzung (Regie, Kamera und Licht) ist gut. Die Darsteller sind – allen voran Peter Simonischek – gut bis sehr gut. Das Drehbuch überzeugt, hat aber auch einige Längen. Man geht mit einem guten Gefühl aus dem Kino, aber dass es sich um ein Meisterwerk handelt, empfand ich eher nicht. Mehr ein netter Film für einen schönen Abend, den ich jetzt aber nicht unbedingt ein zweites Mal sehen muss.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 27. Februar 2017
Mein aufrichtiger Dank gilt der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die nicht dem Beispiel der Europäischen Filmakademie gefolgt sind und diesem Schwachsinn keinen Oscar verliehen haben.
Unterhaltungskino sollte keine sinnfreie Pornoadaption im Kukeri-Kostüm mit Hängetitten und Masturbation sein. Selbst dann nicht, wenn man zur Kinokarte ein Gratis-Vomit-Bag reichen würde.
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 526 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 31. Juli 2016
"Toni Erdmann" von Maren Ade ist ein ungewöhnlicher und außergewöhnlicher Film. Über 160 Minuten lang kommt er ohne Musik aus, nur die Hintergrundgeräusche sind zu hören. Es gibt keinen Vorspann, der Zuschauer wird in die Handlung mittenhinein geworfen. Eine steile Spannungskurve ist nicht zu erkennen, vielmehr ist es, als würde die Kamera einen zufälligen Lebensabschnitt von Winfried Conradi (Peter Simonischek) und seiner Tochter Ines (Sandra Hüller) einfangen und beobachten. Obwohl es zwischendurch immer wieder Leerstellen und Pausen gibt, in denen scheinbar nichts passiert und die Motivation der Figuren im Dunkeln bleibt, wird der Film nie langweilig. Man bleibt irgendwie am Ball, möchte wissen, wie es weitergeht, hofft für und bangt um Winfried und Ines, dass es ihnen gut geht und sie sich einander annähern.

Die Geschichte ist einfühlsam erzählt, aber es wird nie sentimental. Dafür sorgt der schräge Humor, der die ernsten Themen immer wieder auflockert. Manchmal aber bleibt einem das Lachen im Hals stecken, zum Beispiel, wenn Winfried den rumänischen Arbeitern rät, den Humor nicht zu verlieren, obwohl diese vermutlich bald kein Zuhause mehr haben. Überhaupt ist der Film gespickt von Sozialkritik in alle möglichen Richtungen. Der Kontrast zwischen der armen Bevölkerung in Rumänien und den erfolgsverwöhnten Managern, für die ihre Mitarbeiter bloße Zahlen und Menschenmaterial sind, die aber dennoch feige sind und nicht die Bösen sein wollen, wird deutlich gemacht. Die Schwierigkeiten von Frauen in Führungspositionen, von männlichen Platzhirschen ernst genommen und akzeptiert zu werden, kommt ebenfalls zum Ausdruck. Und schließlich erzählt "Toni Erdmann" auch von Generationskonflikten, komplizierten Familienbanden ... und Liebe.

Fazit: Ein rundum gelungener, besonderer Film, absolut sehenswert!
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 2. September 2019
Wir haben mal die These aufgestellt, gehe nie in einen Film, der für einen Preis/Oscar nomminiert ist. Und tatsächlich, Toni Erdmann ist ein echter Rohrkrepierer! Soll es nun ein Drama sein oder eine Komödie, man weiss es nicht. Nur Eines ist garantiert, Langeweile bis zum abwinken. Gähn!!! Schon die ganzen Dialoge wirken gekrampft und zäh. Wir haben echt gestaunt, dass sich Peter Simonischek für so eine Kröte verheizen lässt. Genauso wenig kann hier Sandra Hüller noch etwas retten.
Fazit: Sechs setzen!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 7. November 2021
Ein Bestseller aller Zeiten. Ein must to ve* in deiner Filmsammlung.
Absolut  aktuell, und brillant in jeder Hinsicht, eines familieren Exposé und des geschäftlichen Vorankommen der heutigen Gesellschaft.
Ein absoluter Schatz der lntellektuellen und der säkularen, profanen, existentiellen Liebe Darstellung.
♥️
Ein Bibel zum nie mehr satt werden.
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